Schmerzen (kribbeln) in Händen und Füssen!

    Hallo alle zusammen!


    Schön, dass es das Forum gibt und man sich hier austauschen kann! Ich habe folgendes Problem:


    Vor sieben Jahren, als ich meine Ausbildung zur Bürokauffrau angefangen habe, hat alles angefangen. Ich bekam plötzliche Angst- und Panickattacken. Mein ganzer Körper stand ständig unter Strom und meine Hände und Füsse haben unter dieser Anspannung ständig gekribbelt. Meine Angst- und Panickattacken habe ich weg bekommen, doch das Kribbeln ist geblieben (in Händen und Füssen). Seit knapp 1 1/2 Jahren sind auch noch schmerzen dazu gekommen. Vorallem in den Händen. Alles kribbelt, schmerzt und zieht, bis zum Ellenbogen. Vorallem nachts und nach besondern Tätigkeiten wie z. B. Teig kneten sind die Schmerzen sehr schlimm. Ich habe keine Schwellungen und Rötungen! Dazu kommt, dass ich ständig kalte Hände und Füsse habe, so dass meine Hände auch mancahmal brennen bzw. ich empfinde es so... Nachts schlafen auch ständig meine Hände und Arme ein. In den letzten Monaten habe ich auch bestimmte Mißempfindungen, die sporadisch in den Armen (beidseitig, wobei mehr links) auftreten. Die Mißempfindungen ziehen vom Unterarm bis hoch zum Oberarm und manchmal fühle ich es auch auf der linken Gesichtshälfte. Manchmal ist es auch in den Beinen, immer unterschiedlich. Seit drei Monaten zuckt auch mein linkes Oberlid, also auch durchgehen, ohne das es aufhört. In meinem rechtem Auge pieckt es öfters, fühlt sich an, als ob ich Sand im Auge hätte, was ich aber nicht habe... ach ja, und meine Lippen kribbeln ab und an und fühlen sich so trocken an, übrigens fühlen sich meine Hände auch sehr trocken an.


    Hat jemand von euch auch sowas? Ich verzweifle langsam daran und werde immer trauriger..., weil es mich irgendwie einschränkt...


    War auch beim Arzt, meine Blutwerte sind OK. Auf Vitaminmangel hat er mich nicht untersuchen wollen, weil er sich da nichts vorstellen konnte ( ich wäre zu jung). Ich war auch vor ca. 3 Jahren beim Neurologen, der mich zur Kernspinnttomographie geschickt hat, auch die Werte waren super! Mein Gehirn war auf dem Bild einwandfrei! HWS war auch OK!


    Dann hat er mich auf Carpan-Tunnel-Syndrom untersucht und das ist auch OK! Als ich nach Rheuma fragte, bekam ich die Antwort, dass Rheuma nichs mit Kribbeln zu tun hat! Irgendwas habe ich doch und keiner kann mir helfen. Das alles Bilde ich mir nicht ein! Das Kribbeln schleppe ich schon seit 7 Jahren mit mir rum! Könnt Ihr euch vorstellen, was es sein könnte


    Für jede Antwort bin ich euch dankbar!!!!!!!!!!

  • 11 Antworten

    Man kann nicht unbedingt eine rheumatische Erkrankung vermuten. Dazu müßten nähere Untersuchungen gemacht werden. Kribbeln kann aber auch bei rheumatishen Erkrankungen vorkommen. Auch kalte Hände und Füße. Könnte z.B. ein Raynaud-Syndrom sein. Du kannst dich ja mal bei einem internistischen (nicht orthopädischem) Rheumatologen vorstellen und eine Reihe von Test machen. Aber mir würde bei diesen Symtomen auch eine Störung der Schilddrüse einfallen. Da wäre der Endokrinologe gefragt. G

    Hallo Lilie 87,


    der Neurologe hat mich zum Kernspint geschickt. Dort haben sie ein Röntgenbild von meinem Kopf gemacht und die HWS untersucht. Alles OK. Der Neurologe selber hat nur Caparn-Tunnel untersucht und irgendwelche Gehirnströme gemessen. Auch alles Ok. Sonst hat er nichts gemacht...


    Ach so, Antidepressiva hat er mir verschrieben, die ich aber nicht genommen habe, da ich der Meinung bin, dass ich sowas nicht brauche. Meine Angst- und Panickattacken habe ich selber besiegt.


    Irgendwas fehlt mir, aber ich weiß nicht was...

    Also ich würde an deiner Stelle nochmal einen anderen Neurologen aufsuchen oder zu dem anderen nomma hin. Ich meine das mit dem MRT war ja eine gute Idee aber wurden bei dir vielleicht schonmal die Nervenleitung gemessen?

    Hallo Schmerzflocke,


    ich hatte früher auch mal Panikattacken, die v.a. nach heftigen Infekten (Angina etc) auftraten.


    Seit Jahren sind die PA aber weg.


    Heute habe auch ich Kribbeln in Armen und Beinen, Muskelzucken, manchmal auch Krämpfe in Füssen und Händen und jene Schmerzen in den Unterarmen wie Du.


    Auch das mit dem Einschlafen nachts hatte ich eine Zeitlang!


    Nach Verdacht auf MS (ausgeschlossen durch div. Unters. in Uniklinik), Ausschluss von SchilddrüsenProbs, gibt es noch einen Wert den meine Ärztin für problematisch hält: Mein ASLTiter ist erhöht (Antikörper gegen Streptokokkengift). Im letzten Jahr hatte ich eine heftige Sinusitis und anschließend noch eine Angina.


    Es besteht der Verdacht das beides nicht ausgeheilt ist und diese Probleme verursacht.


    Andererseits kann es auch psychosomatisch sein - sagt meine P-Therapeutin.


    Es kann sich also immer noch um Symptome einer Angststörung handeln.


    Ich habe im Zusammenhang mit solchen Symptomen auch schon über die Diagnose einer larvierter Depression gelesen. - Also auch eine mögliche psychosomatische Erklärung.


    Ich gehe beiden Möglichkeiten nach. Mal sehen was rauskommt.


    Hattest Du vielleicht auch heftige Infekte?

    Hallo medelektra,


    ich bin öfters mal erkältet, dass einzige was ich aber sehr stark hatte, war eine Nasennebenhölenentzündung, die ich vor ca. einem Monat ganze zwei Wochen lang hatte. Sonst hatte ich soweit nichts. Unter larvierter Depression kann ich mir nichts vorstellen, werde mal googeln, um mich zu informieren. Nach der ersten Schwangerschaft hatte ich eine Depression, um die ich mich aber nicht gekümmert habe, weil ich es nicht wußte und mir nie Gedanken über psychosomatische Krankheiten gemacht habe. Heute weiß ich, dass sowas jeden treffen kann. Ich habe am 06 feb. einen Termin beim Reumatologen gemacht, vielleicht kann der mir mal helfen. Ansonsten habe ich schon überlegt, mich in eine Klinik einweisen zu lassen, damit man mich richtig durchcheckt, damit ich endlich damit ruhe habe und vorallem weiß was ich überhaupt habe.

    hallo ich bin 33 jahre und bin auch 2 jahre von artzt zu artzt gelaufen und alle hilten mich für beklopt ich hätte ja keine schmerzen..


    ich habe immer in meinen linken handgelenk schmerzen und sie schwillt an und kribbelt..


    nun eines tages überwies mich ein artzt zum rheumazologe,,


    der machte ultraschal und blut un ruin kontrolle und sagt mir dann es ist rheuma..


    und jetzt mus ich da gegen medikamente einnehmen die häftige neben wirkungen haben..:|N:|N:|N:|N:|N:|N:|N

    Hi,


    Medelektra hat meiner Meinung nach recht.


    Informier dich mal über Somatisierungsstörungen. Psychische Blockaden, nicht verarbeitete Konflikte und Traumatas können vielfältigste körperliche Symptome hervorrufen.


    MFG,

    Hallo Schmerzflocke,


    was hat der Rheumadoc gesagt?


    Bist du irgendwie weitergekommen?


    Ich habe auch dieses Kribbeln, mal geht es mal kommt es.


    Dazu Muskel- und Sehnenschmerzen.


    Und Taubheitsgefühle in den Fingerspitzen. Mal mehr mal weniger,


    manchmal auch nur in einer Hand.


    Nerven sind aber alle OK laut Uniklinik.


    Meine Therapeutin findet diese Symptomatik ein wenig untypisch für eine psychosomatische Symptomatik (will es aber auch nicht ausschließen).


    Freue mich über ein posting.


    Oder kennen auch andere solche Symptome?


    Borreliose wurde per Test (Glaube nur Elisa) und Lumbalpunktion ausgeschlossen,


    reicht das ???

    Hallo Schmerzflocke,


    eben lese ich deine Krankenberichte.Ich habe nicht allzuviel Zeit, weil wir für einige Tage weg fahren.Deine Sympthome habe ich alle selbst schmerzhaft an mir erlebt und bis heute konnte mir niemand wirklich helfen.Inzwischen ist das Kribbeln nur noch ab und zu, hat aber einem unerträglichen Brennen in Unterschenkel und Unterarmen Platz gemacht.( hauptsächlich nachts) Der Arzt wollte auf Vitamin B und Folsäure untersuchen, leider muß es nochmal gemacht werden, weil das Blut beim Transport eingefroren ist.


    Ist Deine Schilddrüse und Nebenschilddrüse schon untersucht. Das wird allerdings am Besten beim Facharzt gemacht.


    Ich habe gedacht, dass Mineraltabletten ein wenig helfen oder abends vor dem Schlafen hochdosiert Magnesium trinken. Probier das mal aus. Wenn ich zurück bin melde ich mich nochmal.

    Hallo Moninika,


    heute hatte ich einen Termin bei meiner Ärztin.


    Sie hatte mir letzte Woche noch einmal Blut abgenommen.


    Sie hat das Blut in ein auf Borrelien spezialisiertes Labor hier in Köln geschickt.


    DER BEFUND WAR POSITIV.


    Ich habe tatsächlich eine Borrelieninfektion, keine frische, sondern eine alte.


    Da ich aufgrund des Befundes erstmal völlig geplättet war - schließlich hatte wurde es früher durch eine Blutuntersuchung ausgeschlossen und auch die Lumbalpunktion war negativ - hat meine Ärztin den Termin zur Besprechung der Antibiose auf nach karneval (wohne in Köln) gelegt.


    Es gibt verschiedene Tests für Borreliose und halt nur wenige Labore, die sich darauf spezialisiert haben. Hier in Köln scheint das bekannteste dafür zu sein.


    Ich bin ungemein erleichtert.


    Da habe ich seit fast einem Jahr so heftige Beschwerden und alle haben mich nur in die Psychoecke gesteckt.


    Ich bin so froh, dass es jetzt ein handfestes Ergebnis gibt.


    Und ich kann nur jedem empfehlen, Borreliose beim Spezialisten checken zu lassen.


    Normale Hausärzte kennen sich oft zu wenig aus.


    Grüße aus Köln