Früher war es mal friedlicher

    Mir fällt auf, dass es im Forum immer biestiger zugeht. Früher war das anders, da kam das zwar auch hin und wieder vor, aber in der Häufigkeit ist mir das neu.


    Außerdem finde ich, dass die off topic Diskussionen total ausarten ohne dass eingegriffen wird.


    Da diskutieren seitenweise Leute über irgendein Nebenthema, anstatt einfach einen eigenen Thread dafür zu eröffnen.


    Früher wurden bei sowas die Leute darum gebeten, sich mit ihrer Diskussion in ein eigens erstelltes Thema zu begeben.


    Und ständig werden die Leute gegenseitig angeranzt, habe das jetzt schon in vielen Threads gelesen (als Unbeteiligte).


    Es macht den Eindruck, als wenn jeder der Schlauste sein will. Da wird mit Fachwörtern hantiert, um einen besonders professionellen Eindruck zu erwecken, das Gefühl eines Laienforums von und für Laien, geht verloren in dieser Besserwisserei.


    Manche scheinen hier das Forum mit einer Masterarbeit zu verwechseln.


    Was bringt das und zu was ist das gut?


    Oder es hängt wirklich mit Corona zusammen. Dass manche Leute sich ein neues Hobby suchen und die Zeit zuhause damit nutzen wollen, sich selbst als was Besseres zu fühlen, indem sie sich nach außen hin als besonders klug darstellen wollen.

    Wollte mit meinem Thread hier mal in die Runde fragen, ob das anderen Leuten auch auffällt???


    Sollte sich jetzt jemand feindselig melden, dann fühlt derjenige sich wohl zu Recht angesprochen.


    Ein lockerer Ton hier wie er früher einmal war, wäre angenehmer als diese überhebliche Schwadroniererei.

  • 25 Antworten

    Dem ist nix hinzuzufügen.

    Früher waren die 30-Jährigen halt noch nicht 40. :D


    Fehlende Mods und komische Software sind dafür wohl mitverantwortlich.

    @TE,

    bist du nicht gerade in dem Angela-Merkel- und Händeschüttel-Faden auch sehr unhöflich unterwegs? Und auch dein Eingangspost hier wirkt nicht unbedingt friedfertig auf mich.

    Zitat

    Sollte sich jetzt jemand feindselig melden, dann fühlt derjenige sich wohl zu Recht angesprochen.

    ]:D

    Ich sehe es so:

    Vor 2015 gab es sogar noch mehr Fachleute. Als Nicht-Mediziner denke ich da z.B. an einen, der hatte einen exzellenten Israel-/Palästina-Faden.

    Im Medizinbereich gab es für viele Unterforen wissende Leute, die sich da kümmerten. Das waren nicht nur Mods.

    Dann kam die unglückliche Epoche mit Elisada und der Flüchtlings"krise". Gefühlt ging es darum, den Einfluss der Stammnutzer zurückzudrängen und eine größere Masse an Eintagsfliegen-Nutzern zu generieren. Nichtmedizinische Themen sollten möglichst verschwinden.

    Nun, ein paar "Alte" sind noch da. Das ist für mich auch der Grund für das große OffTopic. Bestes Beispiel ist der "Rechtes Gedankengut"-Faden. Er war lange Zeit sowohl Treffpunkt als auch Plattform für die politische Tages-Diskussion. Ähnliches kann man zum "metoo"-Faden sagen.

    Die neue Moderation/Administration hält sich erfreulich zurück. Vielleicht wird es ja wieder besser.

    Ich denke ein Großteil der "aggressiven Stimmung" kommt daher, dass weniger gelesen wird, was jemand tatsächlich schreibt, sondern mehr munter reininterpretiert und unterstellt wird.


    Im Kellogs-Thread ist die Te angemacht worden aufgrund solcher Unterstellungen, obwohl sie nur eine neutrale Frage gestellt hatte.

    Wenn man diese Eintagsfliegen hier löschen würde, dann hätte man auch mehr Serverkapazitäten frei.

    Was dass off topic angeht, denke ich dass es jedem Fadeneröffner überlassen werden sollte, ob und in wie weit er das toleriert.

    Verhueter schrieb:
    Plüschbiest schrieb:

    Deine Beitrage sind hin und wieder auch sehr störend. ]:D

    Das kann ja gar nicht sein. 8-)

    Ich geniesse deine Beiträge! Kurz, knapp, und oft knapp daneben. Ich geniesse es das Lüftchen zu spüren, wenn sie an mir vorbei fliegen.:)z