Geschlossene Diskussionsgruppen

    Ich möchte gern einen Vorschlag zur Diskussion stellen, der in manchen Foren schon umgesetzt wurde: die geschlossene Diskussionsgruppe. Anlass für diesen Vorschlag ist der wiederum gescheiterte Faden im Unterforum "Alternative Medizin", und zwar "Worum geht es bei der Bioresonanztherapie?" Trotz mehrfacher Bitten der Faden-Eröffner, beim Thema bleiben zu können, wurde der Faden durch einige User erneut geschreddert.


    Wie könnte das konkret aussehen?


    - Der Faden-Eröffner legt beim Erstellen des Themas fest, ob es eine öffentliche oder geschlossene Diskussion sein soll. Der Eingangsbeitrag selbst könnte für alle sichtbar sein.


    - Der TE lädt Mitdiskutanten per PN ein und schaltet diese bei deren Interesse frei. Andere User können den TE per PN um Aufnahme in die Gruppe bitten.


    - Realisiert werden könnte dies evtl. über eine modifizierte Freundes-Funktion, die es ja schon gibt.


    - Die Befugnisse von Mods und Admins werden davon selbstverständlich nicht berührt.


    *:)

  • 237 Antworten
    Zitat

    - Der Faden-Eröffner legt beim Erstellen des Themas fest, ob es eine öffentliche oder geschlossene Diskussion sein soll. Der Eingangsbeitrag selbst könnte für alle sichtbar sein.

    Unsichtbare Diskussionen? Wer finanziert das? Netdoktor sicherlich nicht. Denkbar wäre für mich aber, daß man geschlossene Runden hätte, wo Spezialisten unter sich diskutieren, aber alle zusehen können.

    Nicht ganz so starr wie diese! ;-) Der TE wäre hier im von mir gemachten Vorschlag so etwas wie ein "Unter-Moderator" und könnte den Faden etwas besser lenken. Ich fand das so ähnlich in einem Hörspielforum gelöst. Da ging es zwar nicht um Schredderer, sondern um User-gruppen, die an einem gemeinsamen Projekt arbeiteten.


    *:)

    Da Du das ja im Eingangsbeitrag explizit erwähnt hattest: Ich halte es nicht für möglich, Fäden derart laufen zu lassen, daß der stille Leser, den das Thema interessiert, ggf. einen falschen, weil einseitigen Eindruck bekommt, also medizinisch bedenkliche Ratschläge mitnimmt, da eine geschlossene Veranstaltung keine Ausgewogenheit bietet. Es gäbe dann entsprechende Meldungen an die Moderation, und die müsste reagieren. Und auch schon aus dem Selbstverständnis heraus, medizinisch seriös sein zu wollen. Das würde also nicht einfach zu handhaben sein ...


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    Ja, das ist die scharfe Schneide, auf der man sich da bewegt. Es zeigt sich aber eben auch, dass dadurch manche Themen, so behutsam man auch damit umgehen mag, schlicht nicht diskutierbar sind - schade. Im konkreten Fall hätte man nicht einmal auf Verletzung der Forenregeln plädieren können, vielleicht auf OT, aber selbst das nicht wirklich.


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    Na ja. Die Frage "Wie funktioniert etwas" kann man eigentlich nur stellen, wenn etwas funktioniert. Anderenfalls suggeriert man das schon mit der Fragestellung, und das fordert Widerspruch heraus. Stell Dir vor, jemand würde diese Fragestellung z.B. bei einer unzuverlässigen Verhütungsmethode stellen. Das wäre doch nicht diskutierbar ohne Richtigstellung und Warnung davor. Oder "Wie hilft Petersilie gegen HIV" . Und Du bist mit Deiner Frage in diese Richtung geschliddert.


    Würdest Du, rein technisch, lediglich den Aufbau erkunden wollen, müßtest Du Dir jegliche Erfahrungsberichte verbitten, die eine Wirksamkeit suggerieren könnten, um das Thema auf der technischen Ebene zu halten.


    Komplizierte Sache.

    Zitat

    Würdest Du, rein technisch, lediglich den Aufbau erkunden wollen, müßtest Du Dir jegliche Erfahrungsberichte verbitten, die eine Wirksamkeit suggerieren könnten, um das Thema auf der technischen Ebene zu halten.

    Genau das habe ich versucht! Das von mir falsch-benutzte Schlüsselwort war "funktionieren". Dabei meinte ich tatsächlich nur den Aufbau und nicht, ob es irgendeine medizinische Wirkung hat. Das wollte ich bewusst außenvor lassen. Für die Diskussion der Wirksamkeit war doch der andere Faden da?

    Zitat

    Geschlossene Diskussionsgruppen

    Ich finde das eine gute Idee.


    Wenn die Moderation dafür wäre, könnte man auch über die Modalitäten diskutieren.


    Nur, soweit ich weiß, ist die Moderation dagegen.

    Zitat

    - Der TE lädt Mitdiskutanten per PN ein und schaltet diese bei deren Interesse frei. Andere User können den TE per PN um Aufnahme in die Gruppe bitten.

    Und woran soll der TE beurteilen können, ob die (sich bewerbenden!?) Mitdiskutanten im seinem Sinne sind oder letztlich genau die Pappenheimer, die seinen Faden schreddern werden? Dafür müsste man ja alle, die mitschreiben wollen, kennen. Und wenn man wiederum nur die paar Leute, die man eh schon kennt, reinlässt, bleibt man also in seinem kleinen Dunstkreis, bekommt keine neuen Inputs und kann das auch gleich privat (gibt ja einige kleine User-Foren) untereinander bequatschen, statt dafür ein fremdes und kommerzielles Forum wie dieses hier zu nutzen.


    Wenn es um weitergehende Moderationsrechte für eigene Threads geht wäre es schon was anderes. Wobei ich da auch bei sehr vielen Usern sehr viel 'Missbrauchs'potential sehe und die Mods von netdoktor (auch wenn ich sie nicht immer verstehe :-p) wie gehabt für geeigneter halte. Vielleicht könnte Med1 generell eine Funktion einführen, Leute, die in Diskussionen nur noch beknackte Einwürfe machen und Ermahnungen ignorieren, technisch aus einzelnen Threads zu bannen (wenn es für eine generelle Sperrung noch nicht reicht).

    Zitat

    Kulturschaffender


    Ja, das ist die scharfe Schneide, auf der man sich da bewegt. Es zeigt sich aber eben auch, dass dadurch manche Themen, so behutsam man auch damit umgehen mag, schlicht nicht diskutierbar sind

    Warum sollten sie das nicht sein? Solange jeder akzeptiert, dass er auch Widerspruch bekommen kann, ist alles diskutierbar.


    Undiskutierbar wäre es nur, wenn du alle aus der Diskussion ausschließt, die anderer Meinung sind. Das wäre dann keine Diskussion, sondern ein kollektives Selbstgespräch.

    Zitat

    mnef

    Zitat

    - Der TE lädt Mitdiskutanten per PN ein und schaltet diese bei deren Interesse frei. Andere User können den TE per PN um Aufnahme in die Gruppe bitten.

    Und woran soll der TE beurteilen können, ob die (sich bewerbenden!?) Mitdiskutanten im seinem Sinne sind..

    Die müssten vorher an Eides statt versichern, dass sie dem TE nicht widersprechen.

    mnef


    Wenn der "Schredderer in spe" sich mit einer PN bewirbt (Bewerbung=ein paar Worte), die seine Schredderabsicht nicht erkennen lässt und erst später damit beginnt, wenn er freigeschaltet wurde, könnte der TE ihm das Schreibrecht vllt. wieder entziehen. Die Meldefunktion könnte ja für alle angemeldeten Nutzer erhalten bleiben, die ja sowieso mitlesen können, und dann greift halt wie üblich ein Mod ein. Die Meldefunktion schützt ja viel besser vor Missbrauch, da immer ein Mod draufschauen muss.


    *:)