• Update zum Thema "med1 Forum wird geschlossen"

    Liebe med1-Nutzer, zunächst einmal möchten wir uns für die vielen Nachrichten und Beiträge bedanken. Es ist schön zu sehen, wie wertvoll der Austausch für so viele von euch gewesen ist. Natürlich fällt ein Abschied deshalb nicht unbedingt leichter. Zurecht wird von vielen von euch auch die tolle moderative Arbeit von Hyperion und Graue Socke
  • 131 Antworten

    Ich habe mich beim med2-forum registriert, aber keine Aktivierungsmail erhalten. Das müsste doch ein automatischer Prozess sein, auf den man nicht lange warten muss. Sie ist auch nicht im Spamordner gelandet...

    Haki schrieb:

    Ich habe mich beim med2-forum registriert, aber keine Aktivierungsmail erhalten. Das müsste doch ein automatischer Prozess sein, auf den man nicht lange warten muss. Sie ist auch nicht im Spamordner gelandet...

    Mal mit "Aktivierungslink erneut senden" (oder so ähnlich) ausprobieren.

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    Danke - habe ich mehrfach probiert, aber inzwischen bin ich zu einer Admin e-mail gekommen und die können mich manuell freischalten.

    Zitat

    Geschrieben von Andifreak:

    Grottig, mein Vater hat KEIN Testament notariell hinterlegt und trotzdem brauchte ich keinen Erbschein. Das Nachlassgericht stellte fest, dass ich Alleinerbe bin, deshalb sparte ich mir das Geld für den Erbschein. War für mich finanziell ein Vorteil.

    Andifreak ,

    ich bin beim Stöbern meiner alten Beiträge über diesen Faden https://www.med1.de/forum/cafe…-so-fern-738529/?pageNo=1 gestolpert. An diesen musste ich aus unerfindlichen Gründen oft denken, weil du behauptet hast, dass du keinen Erbschein benötigst. Ich hatte dich dann gefragt, ob das tatsächlich so abgelaufen ist. Leider ist von dir daraufhin nie eine Anwort gekommen. Bevor hier alles dicht ist: mich würde es doch brennend interessieren, ob das tatsächlich so gewesen ist ]:D. Da du nie geantwortet hast, gehe ich mal davon aus, dass es nicht so gewesen ist. Grundsätzlich finde ich es immer ganz übel, wenn Dinge - wie von dir - behauptet werden, die einfach nicht stimmen können. Schade, dass du nie reagiert und das richtiggestellt hast.

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    Hallo,


    da ich Alleinerbe war, brauchte cih definitiv keinen Erbschein, das hat auch der Testamentvollstrecker zu mir gesagt. Der b4raucht man aber, wenn man nicht Alleinerbe ist. Am Besten, man lässt sich bestätigen, dass man Alleinerbe ist oder wartet, bis das Testament eröffnet ist. Dann steht nämlich fest, wer Erbe ist. Werden noch andere Personen darin bedacht, werden diese Nachlassempfänger genannt. Sie sind nciht Erbe im Sinne des Gesetzes. Damib bleibt man also Alleinerbe.


    Gruß Andi

    Andifreak schrieb:

    Am Besten, man lässt sich bestätigen, dass man Alleinerbe ist oder wartet, bis das Testament eröffnet ist.

    Was ist der Unterschied zwischen einem "Erbschein" und der Bestätigung, dass man Alleinerbe sei?


    Und wieso spricht man mit einem Testamentsvollstrecker, wenn kein Testament vorliegt?


    Können wir auch gerne bei Med2 weiterdiskutieren :-D

    Andifreak

    nur weil man etwas offensichtlich Falsches dauernd wiederholt, wird es dadurch nicht richtiger.

    Es ging in dem Faden um ein geerbtes Grundstück. Ohne notarielles Testament oder auch nur mit einem privatschriftlichen, d.h. eigenem handgeschriebenen Testament, das zu Hause in der Schublade aufbewahrt wird, brauchst du zwingend einem Erbschein, ganz egal, ob du Alleinerbe oder mit anderen zusammen geerbt hast. Erben mehrere Leute, entsteht eine Erbengemeinschaft. Ohne Erbschein wirst du in Deutschland kein Grundbuch berichtigen und somit nie als Eigentümer dieser Immobilie im Grundbuch werden können.

    Und auch ein Alleinerbe braucht in diesem Fall einen Erbschein. Das ist einfach Gesetz.

    Mit Sicherheit lag der Fall bei dir anders: vielleicht ging es bei dir nur um ein Konto, auf dem sich Geld befand und du hattest eine Bankvollmacht "über den Tod hinaus". Da kann es u.U. sein, dass Banken auf einen Erbschein verzichten.

    Alles andere ist Unsinn und ich glaube, du wirfst hier einige Begriffe durcheinander, von denen du keine Ahnung hast. Keine Ahnung zu haben ist nicht schlimm; schlimm ist, diese als Tatsache hinzustellen.

    Und wegen der Begriffe "Erben" und "Nachlassempfänger" ganz speziell für dich: https://www.erbrecht-heute.de/ratgeber/nachlassempfaenger/

    Es fällt mir immer schwer, solche offensichtlichen Unrichtigkeiten stehen zu lassen.

    Aber trotzdem danke, dass du dich noch einmal geäußert hast.

    Das soll es jetzt von mir am Ende von med1 auch dazu gewesen sein ;-).

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    paint-it-colourful schrieb:

    Es ging in dem Faden um ein geerbtes Grundstück.

    :_D


    Vielleicht hat er sich das Geld für die Zusendung eines Papier-Erbscheins gespart (7 Euro), denn eine Umtragung von Grundbesitz kann im Erbfall ebenfalls durch das Amtsgericht in einem Rutsch und ohne Extra-Gebühren durchgeführt werden.


    Es bleibt allerdings die Tatsache, dass kein Amtsgericht den Status des Alleinerben bestätigt, ohne happig Geld dafür zu nehmen (abhängig von der Erbschaftssumme).


    Da man aber auch von keiner Bank auch nur einen Cent sieht, ohne einen Erbschein vorzulegen, stufe ich diese Geschichte auch als sehr abenteuerlich ein. Und ich frage mich, in welcher Form die "Bestätigung" der Alleinerbschaft erfolgte. Hat man das schriftlich, hat man einen Erbschein. Punkt.

    Zitat

    Ohne Erbschein wirst du in Deutschland kein Grundbuch berichtigen und somit nie als Eigentümer dieser Immobilie im Grundbuch werden können.

    Das ist in seiner Endgültigkeit natürlich auch nicht richtig. Wenn man dem Nachlassgericht einen Erbvertrag vorlegen kann, der einen zum Alleinerben bestimmt, dann reicht das auch dem Grundbuchamt.

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    Zitat

    Wenn man dem Nachlassgericht einen Erbvertrag vorlegen kann, der einen zum Alleinerben bestimmt, dann reicht das auch dem Grundbuchamt.

    Lian-Jill

    das ist klar, aber auch ein Erbvertrag - wie auch das notarielle Testament - wird vom Nachlassgericht eröffnet, so dass man den Erbnachweis aufgrund des Eröffnungsprotokolls hat. Ich wollte jetzt nicht noch mit verschiedenen Testamentsarten verwirren ;-).

    Und darum geht es ja: man muss sich - zumindest bei geerbten Immobilien - als Erbe ausweisen können, und das geht nicht so, wie von Andifreak gesagt, ohne Erbschein oder eröffnetem Testament/Erbschein. Bei ihm wird der Fall mit Sicherheit anders sein.

    Hier ist es so, dass das Grundbuchamt nur auf Antrag der Erben das Grundbuch berichtigt; zwei Jahre nach dem Tod des Erblassers wie überall kostenfrei. Macht man das nicht, kommt eine nette Erinnerung; automatisch geht hier nichts:-D. Aber da arbeitet vielleicht auch jedes Gericht anders.

    Ich verstehe die Aufregung hier nicht und die falschen Unterstellungen ebenfalls. So kann ich das nicht stehen lassen! Wer Alleinerbe ist braucht keinen Erbschein. Punkt! Ich brauchte jedenfalls keinen. Das bisschen Geld aus dem Erbe wurde mir gutgeschrieben.


    Anders verhält es sich, wenn man ein Grundstück bzw. eine Immobilie erwirbt, das geht nur mit Erbschein. Trotzdem lasse ich mir nicht unterstellen, dass ich hier Unwahrheiten schreibe! Ich war Alleinerbe und bekam ohne Erbschein das Bankvermögen.

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