Mein Kleiner wurde mit 20 Wochen (4einhalb Monaten) zum ersten Mal geimpft (6er).


    Der Kinderarzt hatte uns geraten, es nicht vorher zu machen.


    Mein Sohn hat nun mittlerweile das Impfprogramm der 6er komplett durch und hatte nie irgendwelche Nebenwirkungen...nicht mal n kleinen Schnupfen oder Müdigkeit...da hab ich vielleicht gestaunt!


    LG

    Das Problem, was ich sehe, ist eben nur, dass man selbst das gar nicht mehr objektiv bewerten kann, welche Impfung nun wichtig ist und welche nicht. Man sieht es ja am Verhalten der meisten Kinderärzte und der Tendenz, nun auch noch die Windpockenimpfung mit ins Pflichtprogramm aufzunehmen. Ich möchte beinahe wetten, dass in zehn Jahren, wenn diese Impfung von der Stiko übernommen wurde, jeder KA so tut, als seien Windpocken eine potenziell tödliche Erkrankung. %-|


    Ich würde es begrüßen, wenn man mal eine vernünftige Beratung bekäme und nicht einfach nur unter Druck gesetzt würde. Bei meinen Nachfragen wurde ich von unserer ersten Kinderärztin nur schief angesehen und dann meinte sie, es seien halt die gängigen Empfehlungen und sie habe keine Zeit, auf den Rest einzugehen, es sei eben Standard. Basta. Das ärgert mich halt. Ich bin keine komplette Impfgegnerin, ich glaube aber auch nicht blind an die Empfehlungen der Stiko, so lange in diesem Ausschuss Pharmavertreter sitzen. Wie sollen solche Leute unabhängig sein? Wie kann ich einem Kinderarzt glauben, der regelmäßige "Fortbildungen" auf Sylt oder Mallorca gesponsort bekommt, wenn er nur genug Impfdosen gespritzt hat?


    Alles, was ich mir wünsche, wäre eine kritischere Auseinandersetzung mit diesem Thema.

    Ich hatte viele schlaflose Nächte zum Thema Impfen. Meine Kleine ist nun 8 Monate alt und geimpft. Aber "nur" 5-fach. Hepatits brauchen die Kleinen noch nicht.


    Ich muss sagen, ich kann den Satz:"Lieber 2 Tage Impfnachwirkungen, als eine dieser Krankheiten" nicht mehr hören.


    Heute weiß man, dass viele, viele Krankheiten auf frühere Impfungen zurückzuführen sind. Ich arbeite mit Kindern mit einer geist. und/oder körperl. Behinderung. Was meint ihr, in wie vielen Diagnosen steht: Zustand nach Impfung! Aber mehr nicht. Oder ich höre aus Elterngesprächen, dass ihr Kind nach einer Impfung auffällig geworden ist. Ich selber habe nach einer Impfung Neurodermitis gekriegt. Wissenschaftlich belegt ist das natürlich nicht. Denn das wäre schlecht für die Pharmaindustrie. ;-)


    Ich bitte euch zu überlegen, dass "Impfschäden" eben nicht nur quengelig sein und Fieber beinhaltet.


    Ich habe mein Kind impfen lassen, aber ich hab mich gefühlt, als ob ich sie zur Schlachtbank fahre.

    Tja, wie man's macht..... Meine Kleine ist gerade durch mit den 6-Fachimpfungen. Seltsam war, dass sie nach den Impfungen (von der ersten bis zur letzten) plötzlich nachts nicht mehr durchgeschlafen hat. Das dauerte dann immer ca drei Wochen, bis es wieder klappte, aber dann war schon bald die nächste Impfung fällig. Ich habe mir auch Gedanken gemacht, warum gleich 6-fach!? Habe mich dann aber belesen, das wird wohl gemacht um die Kinder nicht mit den Zusatzstoffen einer Impfung zusätzlich zu belasten. Diese sind wohl risikoreicher als der eigentliche Wirkstoff.....

    Papula


    habe mich ganz genauso gefühlt, als wir unseren Sohn haben impfen lassen!


    Gegen Pneumokokken wird er nicht geimpft, genauso wenig gegen Varizellen und Meningokokken...ich finde, man kann es auch übertreiben mit der Impferei, das sagt selbst mein Kinderarzt, ihm vertrau ich da weitestgehend!


    Sniff


    Das war ja mal ein echt wertvoller Beitrag %-|

    Wir haben auch alle drei Kinder 6-fach impfen lassen. Sie waren zwar im Anschluss an die Impfung immer etwas nörgerlig und weinerlich, haben es aber alles in allem gut verkraftet.


    Ich bin strikter Befürworter der Impfungen.


    Warum ?


    Eine unserer Töchter hat im zarten Alter von nur 7 Wochen eine virusbedingte Hirnhautentzündung gehabt. Die Infektionsquelle blieb unklar, weder wir Eltern noch Geschwister waren je erkrankt. Im ersten Moment war es ebenso unklar, ob es eine baktierenbedingte Hirnhautentzündung sein könnte. Diese bakterielle Form verläuft in 10% der Fälle TÖDLICH, in anderen Fällen gibt es gravierende neurologische Störungen, zu denen Schwerhörigkeit / Taubheit, Erblindung, motorische Störungen oder Krampfleiden gehören, die lebenslang nicht mehr behandelbar sind. Glücklicherweise war es dann doch nur eine virusbedingte Hirnhautentzündung, die nach ca. einer Woche Krankenhausaufenthalt in der Kinderklinik folgenlos ausgeheilt ist. Gegen einige Typen der gefährlichen bakteriellen Hirnhautentzündung kann geimpft werden, leider nicht gegen die vorherrschende des Serotyps B.


    Eine Erkrankung kann sehr plötzlich, wie aus dem Nichts heraus, kommen. In diesem Moment ist es zu spät für die Impfung. Dann kann man nur noch hoffen, dass die Behandlung mit Antibiotika rechtszeitig begonnen wird und auch anschlägt, sonst ist der Schaden nämlich groß (s.o).


    Man sollte immer bedenken, dass auch vermeintlich harmlosere Erkrankungen wie Masern zu (seltenen) tödlichen Komplikationen führen können; in leichteren Fällen aber auch zu Lungenentzündungen usw. die dann aber zu einem Krankenhausaufenthalt des Kindes führen. Bei Mumps sind ebenfalls Komplikationen wie Hirnhautentzündung oder bei Jungs auch lebenslange Störungen der Fruchtbarkeit (Hodenschädigung) bekannt.


    Diese Nebenwirkungen gibt es für eine ganze Reihe vom impfbaren Krankheiten auch noch. Über die Streitfälle bei den weniger risikobehafteten Krankheiten wie Windpocken kann man diskutieren, aber die Mehrheit der impfbaren Krankheiten ist durchaus genügend gefährlich, um das geringere Risiko dem Impfnebenwirkung zu rechtfertigen.


    Also: Warum sollte man sein Kind diesen Risiken aussetzen ? Bei Radfahren trägt es doch auch einen Helm und im Auto wird es angeschnallt !

    was für ein toller beitrag %-| und er hat so viel mit dem thema zu tun %-|


    außerdem möht ich mal wissen warum elias gehänselt werden sollte ":/ naja


    bei windpocken gibt es in seltensten fällen auch schwere nebenwirkungen....lt google haben die sich in den letzten jahren verändert, die pocken und sind nun nich mehr harmlos ":/


    dennoch hab ich jedesmal auch bauchweh vor einer impfe, da eben auch andere nebenwirkungen auftreten können, wie hier schon geschrieben

    halligalileo

    Hättest du ein Kind mit einem Impfschaden, würdest du das Gegenteil schreiben. Das ist insofern auch immer eine Sache der persönlichen Erfahrungen. Und da ein Baby mit sieben Wochen noch nicht die Grundimmunisierung hinter sich hat, spielt eine Impfung nur eine unbedeutende Rolle dabei.


    Und du sprichst noch ein viel entscheidenderes Detail an: Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht, ob Impfungen bei den Krankheitserregern nicht eventuell auch einen Selektionsdruck verursachen? Sprich: Impfe ich erfolgreich gegen Erreger A, so vermehrt sich verstärkt Erreger B, der womöglich gefährlicher ist oder gegen den nicht geimpft werden kann. Eine ähnliche Problematik haben wir ja bereits bei der Antibiotikaresistenz bestimmter Bakterienstämme.

    @ Halligalieo

    Wie Emma schon sagt, dass eure Tochter die Erkrankung hatte, war einfach Pech, denn mit 7 Wochen ist KEIN Kind geimpft!

    Zitat

    Man sollte immer bedenken, dass auch vermeintlich harmlosere Erkrankungen wie Masern zu (seltenen) tödlichen Komplikationen führen können; in leichteren Fällen aber auch zu Lungenentzündungen usw. die dann aber zu einem Krankenhausaufenthalt des Kindes führen. Bei Mumps sind ebenfalls Komplikationen wie Hirnhautentzündung oder bei Jungs auch lebenslange Störungen der Fruchtbarkeit (Hodenschädigung) bekannt.

    Man sollte ebenso bedenken, dass etliche Kinder infolge einer Impfung einen Impfschaden davon tragen oder dem "plötzlichen Kindstod" erlegen sind.

    Ich möchte noch hinzufügen, dass es eben ein großes Problem ist, dass man bei Babys in dem Alter kaum messbare Schäden nachweisen kann. Es gibt Untersuchungen, deren Ergebnisse darauf hindeuten, dass es sich bei anhaltendem Schreien, Schlaflosigkeit und Unruhe um neurologische Nebenwirkungen der Impfung handelt, deren Auswirkungen im Gehirn man aber eben so gar nicht vorhersehen kann.


    Zum einen können Babys zum Zeitpunkt der Impfung eben relativ wenig und so kann man auch nicht feststellen, ob sie zum Beispiels plötzlich Schmerzen, Sprach- oder Sehstörungen oder eine Beeinträchtigung des Gleichgewichtssinnes haben. Was also genau im Gehirn gerade kaputt gemacht wurde und ob es reversibel ist, lässt sich folglich gar nicht feststellen. Blindstudien sind auch unmöglich, da man ja nicht die Entwicklung ein und desselben Kindes einmal mit und ein anderes Mal ohne Impfung beobachten kann. Somit behauptet man weiterhin, die Nebenwirkungen seien ungefährlich, wirklich wissen kann es aber keiner.


    Darüber hinaus gibt es ja anerkannte Impfschäden und die sind teilweise heftig. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es zwischen einem lebenslangen Pflegefall und "keiner Nebenwirkung" keinerlei Abstufungen gibt. Wer weiß also, welche spätere Verhaltensstörung also tatsächlich auf eine Impfung zurückzuführen ist, als Impfschaden aber nicht anerkannt wird, aufgrund mangelnder Beweisbarkeit oder des fehlenden direkten zeitlichen Zusammenhangs.

    ;-D



    Die Stiko würde auch behaupten, du hättest ohnehin Neurodermitis bekommen und da wären wir bei der Problematik der fehlenden Vergleichbarkeit, denn schließlich kannst du ja nicht geklont werden und noch mal ohne Impfung aufwachsen. ;-) Schlimm finde ich nur, dass diese Dinge einfach verleugnet werden und sobald man kritisch hinterfragt ist man ein Impfgegner, der potentiell das Leben tausender unschuldiger Kinder auf dem Gewissen hat.


    Ich fand die Ansage meines KA ganz gut: Sich einfach zu fragen, wovor man mehr Angst hat – Nebenwirkung oder Krankheit – und dann zu entscheiden. Deshalb haben wir auch den Mittelweg gewählt.