• Anfänger Mama mit Baby für Fortgeschrittene

    In einem anderen faden habe ich ja sch von unseren startschwierigkeiten mit dem trinken berichtet. Das stillen klappt zum Glück super und auch das abendliche schreien ist überstanden. Achja er ist jetzt 10 Wochen alt. Wir waren beim ostheopathen und schreiambulanz. Beim ostheopathen wurde uns gesagt das er sehr verspannt ist und evtl einen geburtsschock…
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    Dann sag ihr das!


    Dein Kind, deine regeln. Wenn ihr Enkel ihr dann nicht gefällt, ist es ihr Problem. Du bist die Mutter und du machst genau so viel richtig und falsch, wie jede andere Mutter auch (deine eingeschlossen).

    Mach es so wie du dich wohlfühlst. Was spricht denn gegen eine Gewohnheit wenn sie dich nicht stört? Menschen sind Gewohnheitstiere, aber die Gewohnheit sich morgens die Zähne zu putzen ist ja auch kein Problem. ;-) Und wer von uns hätte nicht schonmal eine Gewohnheit geändert? Irgendwann wird er aufhören weil er es nicht mehr mag oder du wirst es nicht mehr mögen wenn er Zähne hat und kneift oder oder oder. Bei manchen geht das ganz problemlos, andere Babys sind schlecht gelaunt und beschweren sich weil es nicht mehr so geht iwe sie es aber gewohnt sind und manchmal weinen auch die Eltern ein wenig weil eine ihnen lieb gewonnene Gewohnheit aufgegeben wird... Kaume ine Beziehung ist so dynamisch wie die zu einem Säugling denn kaum ein Mensch verändert sich in so einem Tempo.

    Zitat

    Heute durfte ich mir wieder einen Vortrag von meiner mutter anhören da ich gejammert habe das ich sooo müde bin.

    Das höre ich mir an und gut ist. Manchmal frage ich sie explizit um Rat, mach es dann aber doch anders und manchmal schneide ich ihr das Wort ab. Da sollte man klar Position beziehen, sonst lernt sie es nicht.


    Und wenn du mal frech sein willst: "Bei deinem Kind kannst du das gerne so machen, wie du für richtig hältst." ]:D

    Das mit dem Sachen angewöhnen .. naja, klar können die sich in dem Alter an Sachen gewöhnen. Ich fand immer, so ab 3-4 Monate macht es das erste Mal Sinn, Rituale einzuführen. Aber so richtig "erziehen" ist, sagt man ja, eigentlich erst ab einem halben Jahr möglich.


    Ich sag mal, was meine Erfahrung bei 3 Kindern ist, aber allgemeingültig ist es nicht.


    Erstens: Veränderungen bei kleinen Kindern funktionieren nur, wenn die Eltern dahinterstehen. Das mit dem vielen Stillen in der Nacht kam und ging bei uns immer wieder. Ein paar Wochen war es nur 1-2x die Nacht und ok, dann kam wieder eine Zeit mit 5x oder mehr. Nervig. Aber durchsetzen, daß nachts nicht mehr getrunken wird (dafür ist deiner eh noch zu klein) konnte ich immer so mit etwa einem Jahr. Da war ich jedes Mal dermaßen genervt und müde und fertig, daß ich offenbar dem Kind gut vermitteln konnte: Diesmal ist es ernst. Alle halbherzigen Versuche sind gescheitert.


    Zweitens: Es ändert sich bei den ganz Kleinen ständig was. Entweder planmäßig (sie lernen was Neues, wachsen und haben dadurch viel Hunger usw.) oder außerplanmäßig (Erkältung, Magen-Darm, Zähne ;-)). Da ist dann alles anders als vorher, ein krankes Kind stillt und trägt man eh soviel es will. Und danach fängt man eh wieder bei Null an.


    Ich hab mir irgendwann gesagt: Einiges kann ich einfach auch erst später anfangen, es kommt noch genug dazwischen, so daß ein kurzfristiger, früher Erfolg eh wieder zunichte gemacht wird. Und wie gesagt: Irgendwann kommt der Punkt, wo man es unbedingt ändern will, genauso wie man irgendwann ganz automatisch mit dem Erziehen anfängt, wenn das Kind mobil wird und die Topfpflanzen ausbuddelt, die Tischdecke runterreißt oder die Klebertube in den Mund steckt.

    ivh finde das ziemlich mies, was deine mutter da abzieht :(v .


    statt dich zu unterstützen gibt es vorwürfe :|N .


    klingt ja schon fast, als suche sie einen grund, damit ihr enkel niemals bei ihr schläft. hat sie nicht wirklich lust eine oma zu sein?

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    Sie hat selbst gesagt das mein kleiner schon etwas anstrengend ist und das keiner von uns drei je so war.

    Man vergisst mit den Jahren auch einiges ... ich denke mal da spielt selektive Wahrnehmung eine große Rolle .. und Verdrängung. ;-D


    Außerdem: Menschen sind nunmal unterschiedlich, egal wie groß sie sind.

    Weißt du, Milchschnitte, auch wenn alle hier sagen: "Mach es so, wie du es für richtig hältst!", will ich nur mal einen kleinen Denkanstoß liefern (und nein, ich erhebe dabei nicht den Zeigefinger, sondern erinner mich einfach nur an meine eigene Situation :)_ ):


    Irgendwann wirst du so müde sein, dass du – wie einige andere hier schon geschrieben haben – etwas an der Situation ändern möchtest. Aaaaber: Ich finde, dann ist eigentlich die Grenze der eigenen körperlichen Reserve schon längst überschritten. Deshalb finde ich, dass man immer schon ein bisschen vorausschauen sollte und sich häufig fragen sollte "Wie viel Energie hab ich noch? Wie lange kann ich das noch so durchziehen? Möchte ich das überhaupt noch so machen oder gäbe es für uns vielleicht eine andere Gangart?"


    Und auf was ich tatsächlich anspiele: Gerade in den ersten Monaten ist es völlig logisch, dass die Mama beim Kind ist, sich um es kümmert, immer für es da ist etc etc. Aber du bist doch nicht nur Mama, sondern auch noch DU, als eigenständige Persönlichkeit. Und vielleicht magst du ja in naher Zukunft dich abends auch mal wieder mit Freunden treffen oder einfach mal nur nachmittags ein bisschen im Cafe sitzen und die herbstlichen Sonnenstrahlen genießen – ohne Baby. Und das wäre für mich jetzt genau der Punkt, an dem ich ins Grübeln kommen würde. Wenn der Kleine tagsüber und nachts wirklich fast jede Stunde kommt, kann er ja eigentlich gar keinen wirklichen Hunger haben. Deshalb würde ich tatsächlich versuchen, die Trinkabstände etwas zu verlängern. Ich weiß, das ist ne blöde Situation und ich hab dir keinen so rechten Tipp, wie du das anstellen sollst (ich habe zu dem Zeitpunkt, als mein Kleiner diese "Phase" hatte, leider schon nicht mehr gestillt und mit dem Fläschchen und dem Schnulli war es etwas einfacher, deshalb hab ich für dich leider keinen guten Tipp parat), aber ich kann mir einfach vorstellen, dass es für dich selbst eine Erleichterung wäre, zu wissen, dass jetzt in den nächsten 2 Stunden mal Ruhe herrscht oder du einfach mal abpumpen kannst und abends was mit Freunden unternehmen kannst.


    Ich schreibe das auch deshalb, weil ich gerade im Freundes- und Bekanntenkreis viele Mamas habe, die ähnliches erleben wie du und die halt auch immer "zurückstecken" müssen, wenn wir uns in unserer Mamarunde mal abends treffen. Denn die können oft gerade abends nicht weg, weil das Kind eben gewöhnt ist, nur an der Brust einzuschlafen. (Und ja, ich persönlich finde schon, dass Säuglinge das AlleineInDenSchlafFinden lernen müssen, aber das sieht ja sowieso jeder anders ;-) ) – Deshalb würde ich dir auf lange Sicht einfach raten, immer mal wieder zu überprüfen, ob der Status Quo für dich noch okay ist und ob du dich auch in 3, 4, 5 Wochen noch in so einer Situation sehen würdest oder ob es dich vielleicht jetzt schon aufregt, dir zu viel ist etc. Ich weiß, das ist sehr schwer, weil man ja häufig als Mama von jetzt auf gleich an seine Grenzen stößt und die kleinen "Warnzeichen" vorher vor lauter Streß und Schlafmangel gar nicht wahrnimmt.


    Und zu deiner Mama: Klar Ansage machen und abhaken. Du kannst es mit deinem Kind so handhaben, wie DU es für richtig hältst! :)* :)_

    Ich möchte übrigens noch etwas zu deiner Mutter schreiben, Milchschnitte. Du schreibst das du sie anrufst um wieder über deine Müdigkeit zu jammern. Du erweckst dabei vermutlich den Eindruck sehr zu leiden und das du es gerne anders hättest, so zumindest kamst du für mich am Anfang hier rüber. Sie gibt dir also Tipps und du reagierst darauf total abweisend, fragst wieso du überhaupt etwas ändern solltest, es gefiele dir doch, wäre gemütlich und so weiter.


    Nun geht es deiner Mutter da vielleicht wie mir: wenn jemand mir immer wieder erzählt er hätte Rückenschmerzen, geht dann aber nicht zum Arzt ist mein Mitleid sehr bald aufgebraucht und meine Bereitschaft mir das anzuhören auch. Entweder es ist nervig/schlimm und dann versucht man es zu ändern oder es gefällt einem und dann kann man sich nach meinem dafürhalten das Gejammer schenken.


    Auch das sie sagt das dein Sohn so nicht bei ihr schlafen wird kann ich verstehen. Nur weil du bereit bist deinen ganzen Tagesablauf nach deinem Sohn zu richten muss das nicht für sie gelten. Noch dazu könnte sie ihn ja gar nicht stillen, hätte dann also ein schreindes Baby da weil dessen gewohnter Schlafmodus nicht klappt. Wer kann es ihr verdenken das sie da nicht scharf drauf ist? Sie hätte sich sicher netter ausdrücken können, aber im Kern verstehe ich sie sehr gut.


    Eventuell würde es helfen wenn du ihr im Vorfeld sagst:"Mama, mir ist klar das meine Müdigkeit ursächlich an der Stillerei hängt, von der kann und mag ich mich noch nicht trennen. Ich will nur ein wenig eiei weil ich mich doof fühle." oder so in der Art. Dann kann sie dir wahlweise geben was du brauchst oder dir sagen das sie das nicht kannt und es herrschen klare Verhältnisse.

    Das der kleine bei ihr schläft stand noch nie zur Debatte. Er ist 16 Wochen alt!! Frühestens mit einem jahr das er mal wo anders schläft und bis dahin fließt noch so viel Wasser die Donau runter.


    Ich finde es gemein mir jetzt schon damit zu drohen noch dazu wo ja nie die Rede davon War.


    Klar bin ich geschlaucht doch für mich ist halt noch nicht der Zeitpunkt gekommen wo ich das familienbett beende oder ihn die Brust in der Nacht verweigere.


    Das wünsche ich mir das sie akzeptiert.

    Milchschnitte


    Weiß sie wann geanu du Übernachtungen planst? Hast du ihr gesagt: "Ne Mama, eh nicht vor dem ersten Lebensjahr."? Vielleicht wollte sie nur klar Stellung beziehen.

    Zitat

    Klar bin ich geschlaucht doch für mich ist halt noch nicht der Zeitpunkt gekommen wo ich das familienbett beende oder ihn die Brust in der Nacht verweigere.


    Das wünsche ich mir das sie akzeptiert.

    Ist ja auch schön und gut, aber wenn mir jemand bei jedem zweiten Anruf erzählt wie fertig sie ist bekomme ich den Eindruck, dass das Bedürfnis und/oder die Notwendigkeit nach Änderung besteht. Immerhin sieht deine Mutter ja gerade ihre Tochter die sie liebt wie du dein Baby auf dem Zahnfleisch gehen, findet sie vermutlich auch nicht so angenehm. Und woher soll sie wissen das du eigentlich nur bemitleidet werden möchtest? LIes dir die Beiträge hier durch. Bis du klar gestellt hast das du gerne nacht soviel stills etc. kamen auch hier Vorschläge wie du es ändern könntest. Du erweckst hier im Forum den Eindruck das du was tun willst, das es dir sehr schlecht damit geht und wenn du deiner Ma gegenüber auch so auftrittst dann verstehe ich wieso sie Vorschläge macht und nicht versteht wieso du nichts davon auch nur austestest oder dir einena nderen eigenen Weg suchst.


    Ich wette wenn du aufhörst zu jammern hört sie auf dir zu sagen was du anders machen solltest.