Baby (7 Monate) mag keine Gläschen mehr

    hallo,


    meine kleine (fast 7 monate) bekommt seit etwa 5 wochen gläschen.


    es war von anfang an etwas "schwierig", sie zu füttern, weil sie einfach immer die zunge gegen den gaumen drückte und ich schon dachte: sie lernt es nie ;-)


    dann ging es ein paar tage gut, als ich schon fast am verzweifeln war |-o


    nur: besonders viel wars nie. etwas wasser trank sie noch, dann wollte sie nix mehr. milch hab ich ihr keine gegeneben. nur abends, nachts und in der früh.


    irgendwann hab ich dann aber auch den nachmittagsobstgetreidebrei eingeführt. ich dachte: das wird ihr schmecken...pustekuchen. das gleiche spiel: sie isst kaum etwas. am abend kriegt sie dann vor lauter hunger einen halben schreikrampf, dass die wände wackeln.


    was kann ich da noch machen? habt ihr das auch?


    heute wollte sie gar nix vom mittagsgläschen. jetzt überlege ich, ob ich ihr heute statt obst nicht immer den mittagsbrei anbiete, weil ich angst hab, dass sie irgendwann vielleicht nur obst mag? ach, ich bin mir echt unschlüssig.


    in der nacht kommt sie übriegens auch noch 2-3 mal..wir steigern gerade die menge an ganz verdünnten fläschechen, die sie genüssliche austrinkt, auch, wenn es fast nur nach wasser schmeckt... :-|


    liebe grüße und danke

  • 15 Antworten

    Mein Sohn hat auch recht lange gebraucht, bis er Beikost angenommen hat.


    Warum gibst du ihr nach dem Brei nicht noch Milch??? Hast du gleich so angefangen, dass du ihr Brei + Wasser angeboten hast, anstelle der Milchmahlzeit, oder hast du schön langsam mit Brei angefangen, also erst mal ein paar Löffelchen Brei, dann Milch bis sie soviel Brei gegessen hat, dass sie keine Milch mehr wollte??? Das wäre nämlich die richtige Verfahrensweise: Erst mal nur ein paar Löffelchen Beikost, dann noch Milch zur Sättigung. Den Brei von Tag zu Tag steigern – so wie das Kind den Brei annimmt – und dann ist nach ca. 2 – 4 Wochen die Milch durch Brei ersetzt. Erst wenn das Kind soviel Brei isst, dass es keine Milch mehr hinterher bekommt, sollte man Wasser geben – zumindest hat uns das damals die Stillberaterin (die zudem Kinderkrankenschwester war) so erklärt.


    Und zwecks dem Obstbrei: Meine Stillberaterin hat damals gesagt, dass es komplett egal ist womit man beginnt. Ob mit Obst, oder Gemüse, oder mit Fleisch (das ist angeblich in den USA derzeit Trend, dass die als erstes gleich mal Fleisch pur geben)


    Mein Sohn hat anfangs den Gemüsebrei verweigert. Ich hab ihm dann Apfel-Hirsebrei gekocht und den mochte er eine Zeit lang ganz gerne, aber mehr als 100g hat er davon auch nie geschafft. Als er mit ca. 7 Monaten dann einen Magen-Darm-Infekt hatte, stillte ich ihn wieder voll, weil er dann die paar Löffelchen Brei auch verweigerte. Als er wieder gesund war, klappte es dann plötzlich mit der Beikost und er mochte sowohl meinen selbstgemachten Gemüsebrei, als auch den Getreide-Obst-Brei vom Nachmittag und mit 11,5 Monaten war er dann abgestillt.

    Zitat

    und dann ist nach ca. 2 – 4 Wochen die Milch durch Brei ersetzt

    Gemeint ist natürlich diese eine Mahlzeit, bei der nächsten Mahlzeit sollte man im Anschluss daran genauso verfahren, also erst mal nur ein paar Löffelchen Nachmittagsbrei, dann Milch hinterher. Wenn das Kind gerne Brei isst, kann man auch innerhalb von ein paar Tagen eine Milchmahlzeit ersetzten, aber man sollte damit rechnen, dass es auch ein paar Wochen dauern kann, bis das Kind von sich aus soweit ist, auf die Milchmahlzeit zu verzichten. :)* :)* :)*

    hallo und danke für eure hilfe...


    also, am anfang hatte ich ihr noch milch hinterher gegeben. dann hab ich mich gehört, dass sie das lernen müssen, dass danach nix mehr kommt außer wasser...total bescheuert...das weiß ich jetzt...:-(


    also: hab ich ihr jetzt dann hinterher immer milch gegeben. sie trinkt eine komplette flsche mit 210ml wasser und 7 löffeln pulver. aber leider nimmt das mit dem gläschen immer mehr ab. mittags verweigert sie ach 3 löffeln den brei und nachmittags nach eine viertelgläschen obst...:-(


    dafür hält sie nachts viel besser durch...


    vielleicht hab ich sie jetzt total durcheinander gebracht ... :(v


    was meint ihr?


    selbst gekocht hab ich auch schon. kartoffeln nahm sie erst gierig vom löffel...dann hat sie sooo gewürgt. ich versuch ihr jetzt mal eine karotte am stück zu kochen. und ihr so zu geben. das wurde mir von andern eltern geraten.die meinten auch: brot wäre eine möglichkeit. da nimmt sie im moment nur knäckebrot...und gestern war sie das erste mal von einer breze begeistert... aber gegen hunger hilft das alles noch nix und mit der breze will ich ja auch nicht übertreiben..

    Vielleicht schmecken ihr die Gläschen auch einfach nicht so gut. Meine Jungs mochten die auch nicht besonders gern. Ich hab viel selber gekocht und zwar meistens Kartoffel-Gemüsebrei, später dann etwas Hähnchenfleisch mit drin. Und weil Babys unter einem Jahr ja noch nicht unbedingt normale Milch vertragen, hab ich den Brei mit der Flaschennahrung zubereitet. Das schmeckte den beiden total gut und hat auch satt gemacht.


    Später hab ich dann dei Flaschennahrung durch normale Mich ersetzt.


    Probier das doch mal, wenn du magst!


    LG

    Mein Sohn hatte mit 8 Monaten noch Phasen, wo voll stillen angesagt war. Manche sind schneller, andere langsamer. Meine Tochter will jetzt mit 8 Monaten auch keinen Brei mehr – weil sie unser Essen will. Bekommt sie auch, und es geht prächtig. Mach es so, wie Dein Kind es braucht. Zur Einschulung essen sie alle richtig ;-)

    akaf:

    :)^


    Wenn mein Sohn (neun Monate) sich nur von Beikost ernähren sollte, wäre er längst verhungert! Aber das muss er ja zum Glück nicht- er mampft immer so ein bisschen was, wenn wir essen (übrigens in Stückchen- Brei lehnt er, seit er knapp sechs Monate ist, fast kategorisch ab), und wird ansonsten rund um die Uhr gestillt, wenn er möchte.


    Wie heißt es so schön: Ein Kind MUSS nicht essen, ein Kind DARF essen :)z

    Zitat

    Warum gibst du ihr nach dem Brei nicht noch Milch ??? Hast du gleich so angefangen, dass du ihr Brei + Wasser angeboten hast, anstelle der Milchmahlzeit, oder hast du schön langsam mit Brei angefangen, also erst mal ein paar Löffelchen Brei, dann Milch bis sie soviel Brei gegessen hat, dass sie keine Milch mehr wollte ??? Das wäre nämlich die richtige Verfahrensweise: Erst mal nur ein paar Löffelchen Beikost, dann noch Milch zur Sättigung. Den Brei von Tag zu Tag steigern – so wie das Kind den Brei annimmt – und dann ist nach ca. 2 – 4 Wochen die Milch durch Brei ersetzt. Erst wenn das Kind soviel Brei isst, dass es keine Milch mehr hinterher bekommt, sollte man Wasser geben – zumindest hat uns das damals die Stillberaterin (die zudem Kinderkrankenschwester war) so erklärt.

    Unsere Kleine hat mit 4 Monaten eine Phase gehabt, in der sie keinerlei Milch mehr getrunken hat. Ich bin dann für 2 Wochen auf Brei umgestiegen, damit sie überhaupt was isst und danach war wieder alles beim Alten. Brei war unerwünscht und Milch musste wieder her. Dann hab ich die Beikost ab dem 6. Monat nach und nach mal eingeführt, aber die Milchmahlzeiten immer noch bei Bedarf gegeben. Mal hat sie 2 Löffel Brei gegessen und noch ne Portion Milch getrunken, ein anderes Mal hat sie den Brei gegessen und die ganze Nacht problemlos durchgeschlafen.


    Ich hab aber auch erstmal nur eine Milchmahlzeit durch Brei ersetzt und dann nach und nach die Milch ausgeschlichen. Gläschen hatte ich nur, wenn es zeitlich mal total knapp war, um selbst was zu kochen und wenn ich nix mehr vom Vortag übrig hatte oder wenn wir unterwegs waren. Ansonsten hab ich z. B. Kartoffeln mit Möhren gekocht oder ein wenig Zucchini mit Reis. Möglichkeiten gibts da genug (kannst ja ggf. mal nach Rezepten für Säuglingen googeln). Gläschen fand unsere Kleine auch nicht wirklich schmackhaft, hat aber das selbstgekochte Essen gerne verdrückt.


    Gib Deiner Kleinen ein bisschen Zeit und stelle eine Mahlzeit nach der anderen um!

    Zitat

    in der nacht kommt sie übriegens auch noch 2-3 mal..wir steigern gerade die menge an ganz verdünnten fläschechen, die sie genüssliche austrinkt, auch, wenn es fast nur nach wasser schmeckt...

    kannst Du mir bitte mal erklären, wo da eine gewisse Logik drin liegt??? Du steigerst die anzahl der verdünnten Fläschen, nur damit sie trinkt und ruhig ist??? Wieso gibst Du Deinem Kind nicht eine geregelte Milchmahlzeit, damit sie auch richtig gesättigt ist??? Vielleicht schläft sie dann in der Nacht auch irgendwann mal durch. Mit leerem Magen würde ich nachts auch ständig nach Essen schreien. Ich hab gerade das Gefühl, dass Dein Kind die Flasche nicht genüsslich austrinkt, sondern eher trinkt, weil sie richtigen Hunger hat. Wasser mit Geschmack ist in 1 Stunde wieder durch den Magen durch und dann meldet sich der Hunger wieder. *kopfschüttel*

    Zitat

    am abend kriegt sie dann vor lauter hunger einen halben schreikrampf, dass die wände wackeln.

    Deine Kleine würde sich sicherlich selbst am Kühlschrank bedienen, wenn sie denn schon laufen könnte. Nein, mal im Ernst. Du wirst auch unzufrieden, wenn Du Hunger hast und Dein Magen nach Essen schreit, oder? Da Dein Kind noch nicht reden kann, äußert sie sich mit Schreikrämpfen. Aber soweit muss es doch gar nicht kommen!

    Zitat

    was kann ich da noch machen? habt ihr das auch?

    Gebt Euch einfach ein bisschen Zeit und stellt nach und nach auf Beikost um. Vor allem solltest Du einfach auf die Reaktionen Deiner Kleinen achten und die Beikost so umstellen, wie sie es toleriert und mag. Es gibt tausende Pläne im Internet, wie und wann man auf Beikost umstellen soll, aber letztendlich richtet man sich einfach nach seinem Kind. Sie wird Dir sagen, was sie möchte und ob es ihr schmeckt. Und sie wird Dir noch früh genug das Obst bzw. das Brot von Deinem Teller stehlen *grins*

    Zitat

    Mach es so, wie Dein Kind es braucht. Zur Einschulung essen sie alle richtig ;-)

    :)^ :)^ :)^ Da kann ich akaf nur beipflichten :-)

    Ich verstehe nicht warum das jetzt unbedingt sein muss ???


    Ich meine mit 7 Monaten da haben andere noch gar nicht mit der Breikost angefangen!


    Unsere hat zwar schon mit 4 Monaten ihre ersten Gemüsebreie bekommen, aber bei meiner Freundin war vor 1 Jahr gar nichts zu machen.


    Und Brot ich weis ja auch nicht, dein Kind ist jetzt Knäckebrot? Hätte ich meiner mit 7 Monaten NIE gegeben. Eine Karotte am Stück kochen und geben? Wenn dann nur püriert!


    Lass dich nicht von anderen so beeinflussen, macht es nach eurem ganz eigenem rythmus ! Manche brauchen eben länger.......

    danke nochmal für eure beiträge... :-)


    hat mir sehr geholfen. ja, ich weiß, man sollte nicht so auf die vielen anderen meinungen geben und das bei seinem kind akriebisch anwenden. ..aber ich lass mich da echt leicht beeinflussen.. |-o |-o |-o wills ja immer richitg machen...


    das mit der verdünnten milch hab ich von meiner hebamme. die meinte, da sie wochenlange 3 mal in der nacht kam, dass sie das eine fläschchen gegen 2 uhr nicht mehr bräuchte. das wäre nur gewohnheit. wir sollten es immer mehr verdünnen und dann irgendwann bräuchte sie es gar nichtnmehr. ...tja, war wohl für unsere kleine nicht der beste rat, hab ich dann ja auch gemerkt. jetzt bin ich auch froh, wie ihr gesagt habt, dass sie wirklich runherum satt ist und es ihr in der nacht damit gut geht....


    tagsüber ist alles beim alten. sie bekommt mal gläschen, mal selbst gekocht...danach milch. allerdings immer noch nur ein paar löffel beikost..aber ich versuche, mich nicht mehr so unter druck zu setzen...oder sie.. ;-)


    sie giert auf unser essen...mal sehen, wie das alles weiter geht...


    und: ja, ich versuche mich auch damit zu "beruhigen", dass andere kinder ja auch 1 jahr und mehr voll gestillt werden. aber, da sie so gierig ist, wenn wir essen, versteh ich noch nicht so ganz, wie ich ihr helfen kann.... ":/


    euch einen schönen abend

    Also mein Sohn ist jetzt 19 MOnate und er hat NIE Gläschen gegessen.. Außer die Obstgläschen.. die ist er heute noch gerne.


    Aber die salzigen, keine Chance.. Ich hab dann selber gekocht.. ICh würd jetzt auch net nur kartoffeln kochen, sondern z.B. Kartoffeln, Möhren, Brokkoli kochen, mit obstsaft und öl pürieren.. schmeckt echt lecker.. dAs hat MOritz total gerne gegessen.


    Aber selbst wenn sie mit 7 MOnaten kaum Beikost isst, ist das doch egal. Moritz hat in dem Alter noch ganz schlecht gegessen, er hat fast nur Milch getrunken. Solang das reicht, ist es doch genug.


    Er hat erst mit 9 monaten rum besser gegessen. auch heute noch ersetzt er oft frühstück durch seine Milch, manchmal auch Abendessen.. die holen sich schon was sie brauchen..

    Oh gott und Knäckebrot würd ich niemals , niemals geben... Stell dir vor sie kriegt das was in den Hals, das harte Zeugs.. :-o


    Oder karotte am Stück, niemals.


    Sie ist doch noch ein Baby.... Du musst noch gar keine Beikost geben wenn sie es nicht will.


    Brot hat Moritz erst mit 10 Monaten bekommen.

    Zitat

    aber ich lass mich da echt leicht beeinflussen.. |-o |-o |-o wills ja immer richitg machen...

    Keine Sorge, Du wirst das schon richtig machen!!! Wir wollen ja alle nur das Beste für unser Kind und ich muss gestehen, dass ich anfangs auch viel aus Büchern bzw. aus dem Internet "aufgenommen" habe und das umsetzen wollte. Aber ich hab schon recht früh gemerkt, dass es anders ist, als überall beschrieben, da halt auch jedes Kind anders ist. So, wie wir alle anders sind wie andere ;-D


    Da, wo andere Eltern "günstige" Milchnahrung (z. B. Alete, Hipp oder was aus nem Drogeriemarkt) kaufen konnten, haben wir für unsere Maus Spezialnahrung aus der Apotheke besorgt, weil ihr Darm die "normale Säuglingsnahrung" noch nicht gut verarbeiten konnte. Als sie dann mit 4 Monaten von heute auf morgen keine Milch mehr mochte, gab ich ihr erstmal ein bisschen Brei, obwohl das auf Dauer ja für ihren Körper auch noch nicht wirklich das Wahre war. Naja, nach 2 Wochen war der Spuk vorbei. Keine Lust mehr auf Brei, Milch musste wieder her :-)


    Nach und nach hab ich dann auf Beikost umgestellt und es hat auch ne Weile gedauert, bis sie das dann komplett toleriert hat. Besonders interessant wurde es dann etwas später, als sie dann mit 10 Monaten mal Brot und so was essen wollte....und auch bekam. Wenn ich dann meinem Mann abends z. B. ein Steak gebraten hab (er isst immer abends warm, weil er mittags ja arbeiten ist), hat sie so neidisch auf das Fleisch gestarrt und mir dann mit großen Augen mitgeteilt, dass das "läppische Brot" ja wohl nicht mein Ernst sein könnte ;-D


    Wünsch Euch weiterhin alles Gute!