Baby brüllt beim Papa auf einmal wie am Spieß

    hey,


    Meine kleine ist 8 Monate. Mit dem schlafen gehen hat sie schon ne weile ihre probleme und ich konnte sie auch meist besser in den schlaf bringen als mein Mann.


    Aber seit letzten Freitag brüllt sie wie am Spieß wenn er sie (nur) Abends zum schlafen bringen will. Ich war am Freitag abend mal aus (seit dem sie da ist das 3. mal) und da hat sie wohl auch total gebrüllt und er hat ne stunde gebraucht um sie zu beruhigen, naja oder sie ist dan vor erschöpfung eingeschlafen. Er hat alles mögliche versucht aber nix hat geklappt. Mir tat das soooooo leid das er das alleine durchmachen musste und mache ihm auch keinerlei vorwürfe ich weis ja wie sie ist wenn sie sich einmal reinsteigert, dann ist es echt schwer sie da wieder raus zu holen.


    Aber seit dem geht abends gar nix mehr auch wenn er mit ihr noch ein bischen toben möchte im bett so wie er es immer gemacht hat. noch ein bischen spielen, kuscheln, toben aber das ist nicht mehr möglich sobald sie zusammen ins bett gehen fängt sie an zu brüllen. Aber auch wenn ich mit ihr im bett bin und er dazu kommt und ihn sieht "klammert" sie sich fast an mich und fängt an zu weinen. :°(


    Ihn macht das total fertig er liebt sie über alles und es tut ihm so weh das sie bei ihm so weint.


    habt ihr eine idee wie wir das wieder hin bekommen? wie ich die beiden wieder "näher" bringen kann?

  • 27 Antworten

    Da müsst ihr wohl durch, auch wenn die Aussage dir jetzt vielleicht nur begrenzt hilft. ;-) :)_ Wir hatten das auch – lediglich etwas früher. Wichtig ist nur, dass du verfügbar bist und die Kleine nimmst, sobald sie zu dir will. Also keine Holzhammer-Methode, indem ihr sie zum Kontakt mit Papa zwingt, damit erreicht ihr nur das Gegenteil. Wenn sie merkt, dass du da bist und sie keine Angst haben muss, dann renkt sich alles wieder ein und das Fremdeln bei Papa gibt sich auch wieder. @:)

    ja wir haben jetzt gesgat wir bringen sie jetzt zusammen ins bett. also gehen zu dritt in unser großes bett kuscheln.


    heute abend hat sie wieder fast ne stunde so gebrüllt und sich total reingesteigert. dabei war ich da und er hat sie nur in unser bett gelegt und ich bin noch mal aus dem zimmer gegangen und da war schon vorbei und sie fing an zu brüllen. sie war jetzt auch krank vielleicht war das auch der auslöser.


    Naja mal sehen wie es weiter geht. Mir tut es nur so leid wie die beiden darunter leiden müssen :°(

    Hm, ist nicht so einfach – für alle Beteiligten. Mein Mann war auch sehr geknickt, aber es ist wichtig, das nicht persönlich zu nehmen und/oder sich deshalb zurückzuziehen. Du bist halt die Mama und damit die erste Bezugsperson für dein Mädchen. Spätestens, wenn du später immer alles verbieten musst und dein Mann dazu da ist, am Wochenende zu toben und zelten zu gehen, wird sich die Reihenfolge auf der Beliebtheitsskala wieder gedreht haben. Sag ihm das und damit sollte er die folgenden paar Wochen überstehen. ;-)


    Bei uns war es abends auch am Schlimmsten. Wenn er übermüdet war, half nur noch Mama – was anderes ging nicht. Wenn du schreibst, dass sie dazu auch noch krank war, ist doch alles klar. Ist eben ein wenig unleidlich, die Maus, und da bist du nun gefragt(er). Gib ihr, was sie gerade braucht und bald wird's sicher auch mit Papa etwas besser.


    Wobei ich sagen muss, dass ich bei uns wohl derzeit auch noch ein Stückchen "beliebter" bin. Das große Drama mit Papa ist zwar vorbei, aber wenn er sich weh tut o.ä. muss er zu mir. Naja, wie ich schon schrieb: Als Mama verbringt man ja auch normalerweise die meiste Zeit mit den Babys. :-)

    wie alt ist dein kleiner?


    Mein mann hat das gefühl als papa völlig versagt zu haben und total überfordert zu sein. Ich weis aber das das abslout nicht der fall ist und das muss ich IHM jetzt auch noch irgendwie bei bringen. Er ist so ein toller papa mit dem man viel blödsinn machen kann ;-D er war meistens schon ehr fürs toben als fürs kuscheln da :-)

    Mein Sohn wird morgen neun Monate alt.


    Dann bestell deinem Mann schöne Grüße und sag ihm, dass es den meisten Vätern irgendwann für eine Weile so geht wie ihm. Würde er als Hausmann daheim sein und sich 24 Stunden am Tag kümmern, während du häufiger außer Haus wärest, dann würde eure Tochter sicher bei dir weinen. Es liegt also nicht an ihm oder daran, dass er etwas falsch macht, sondern es ist eine Folge der äußeren Umstände.

    hey


    ich kenn das auch. ich arbeite in einer kinderkrippe und von heute auf morgen gehen kinder nicht mehr zur mir oder zu einer andern person das dauert paar tage/wochen und dann ist wieder alles vorbei. es ist in den moment schwer weil ich denk was hab ich falsch gemacht hab ich es zu sehr geschompft(was ich eigedlich selten tu) aber die Kinder haben diese phasen. aber es bertrifft bei uns leider jeden. Wir hatten auch schon das ein kind zu mir nicht mehr gegangen ist und dann auf einmal nur noch zu mir und zu der andeern erziehrin wo sie davor immer war nicht mehr.


    sag deinen mann das er ein super vater ist was er alles toll gemacht hat und das das in dem alter normal ist.


    viel kraft euch noch


    lg

    @Meine Frau und ich haben und wechseln uns immer noch beim Zubettgehen unserer Kinder ab und machen da keine Ausnahme. Es gab Phasen, das war meine Frau beliebter, aber es gab auch Phasen, da wollten unsere Kinder partout mit mir ins Bett und haben bei meiner Frau Theater gemacht. Das Theater wurde aber immer von uns ignoriert, und nach ein paar Tagen war das Theater wieder vorbei.

    Zitat

    Er hat alles mögliche versucht aber nix hat geklappt

    Man muss bei einer Methode/einem Ritual bleiben. Ein häufiges Wechseln signalisiert Unsicherheit und verunsichert so auch das Kind.

    Zitat

    Also keine Holzhammer-Methode, indem ihr sie zum Kontakt mit Papa zwingt, damit erreicht ihr nur das Gegenteil.

    Dem muss ich widersprechen. Man muss in solchen Momenten dann wirklich ruhig bleiben und auf keinen Fall nervös oder gereizt werden. Dann strahlt man die notwendige Sicherheit auf das Kind aus. Ich habe mich in solchen Momenten ganz ruhig daneben gesetzt, den Rücken gestreichelt und ein Einschlaflied gesungen. Solche Momente kamen wirklich sehr selten bei uns vor; man kann sie an einer Hand abzählen. Vermutlich weil wir uns da konsequent verhalten haben.

    Falls es beruhigt, bei uns ist es auch ähnlich. Pauline (jetzt 11 Monate) ist seit gut zwei Monaten auch ein ziemliches Mamakind geworden. Es ist bei uns uwar nicht so extrem wie bei euch, aber es scheint generell eine Phase zu sein, in der die Kleinen eben manchmal lieber die Mama brauchen. Bei uns ist es so, dass sie sich von Papa nur schlecht beruhigen lässt wenn sie weint. Wenn ich in der Nähe bin, streckt sie immer die Arme nach mir aus, nehme ich sie dann, ist sie auch meist sofort ruhig.


    Aber sie liebt ihren Papa trotzdem total, das merken wir immer, wenn er von der Arbeit heim kommt, sie den Schlüssel im Schloss hört und "DADA! DADA!" ruft und hinkrabbelt.


    Mein Mann ist auch leicht geknickt und wirkt ziemlich enttäuscht, wenn er sich lange bemüht sie zu beruhigen und sie dann erst still wird wenn ich sie nehme. Aber er tröstet sich damit, dass sie riesigen Spaß hat, wenn er mit ihr spielt. Bei uns ist es halt so, Mama ist zum Beruhigen (trösten) und Papa zum Aufregen (spielen, toben) da. Natürlich kuschelt er auch mit ihr und ich spiele auch mit ihr, aber man merkt schon, wo sie ihre Prioritäten hat ;-D

    Jens Lover

    Zitat

    Dem muss ich widersprechen.

    Wo widersprichst du mir? Du schilderst lediglich eure Vorgehensweise. ":/


    Und ich halte nichts davon, ein wirklich brüllendes Baby dem Vater zu geben und dann am besten noch das Zimmer zu verlassen, damit dem kleinen Wurm nichts anderes übrig bleibt, als mit dem Papa Vorlieb zu nehmen. Das verstehe ich unter Holzhammer-Methode. Schlimmstenfalls verbindet das Baby dann mit dem Papa noch mehr negative Gefühle und das wäre wohl eher kontraproduktiv.

    Jens Lover

    Ich denke, du verwechselst da auch "Theater" und "Theater". ;-) Es gibt das normale Gemeckere und dann gibt es richtiges Schreien. Wir hatten diese Mama-Phase, da war mein Sohn sechs Monate alt und der hat wirklich geschrien, als hätte er Todesangst. Zum ersten Mal passierte es in dieser extremen Ausprägung, als ich mit einer Freundin im Kino war und mein Mann musste mich anrufen und nach hause holen, weil sich der kleine Mann nicht beruhigen ließ und vor Schreien sogar erbrochen hat. Es war schrecklich. Da sprechen wir nicht von etwas Gemecker, das man einfach mal ignorieren kann. :|N

    @ Emma

    Zitat

    Wir hatten diese Mama-Phase, da war mein Sohn sechs Monate alt und der hat wirklich geschrien, als hätte er Todesangst. Zum ersten Mal passierte es in dieser extremen Ausprägung, als ich mit einer Freundin im Kino war und mein Mann musste mich anrufen und nach hause holen, weil sich der kleine Mann nicht beruhigen ließ und vor Schreien sogar erbrochen hat.

    So eine Extremsituation hatten wir nicht annähernd. Vielleicht ist das auch ein Unterschied zwischen Still- und Flaschenkindern. Flaschenkinder sind vermutlich nicht so ausschließlich auf die Mama fixiert, weil sie auch vom Papa mit Nahrung versorgt werden können. Somit ist von Haus aus zum Papa ein viel stärkerer Bezug gegeben als bei Stillbabys.

    Oh nein Jens. Bitte keine Stilldiskussion. ]:D


    Vielleicht ist das so, vielleicht auch nicht. Soweit ich mich aber erinnere, stillt die TE aber auch nicht. ;-)

    Zitat

    So eine Extremsituation hatten wir nicht annähernd.

    Diese Extremsituation trat zum Glück nur das eine Mal auf (wohl eben, weil ich nicht greifbar war) und danach nicht mehr. Ich habe ihn dann für eine Weile abends ins Bett gebracht und ein paar Wochen später konnte es auch wieder der Papa. :-)

    unser sohn ist 9 monate alt (flaschenkind) und bei uns kam es gsd noch nie so weit. muss aber auch dazu sagen, dass auch mein mann unseren sohn von anfang an ins bett gebracht hat. wir wechseln uns da immer ab. ich bin auch froh, dass er nicht ausschließlich auf mich fixiert ist: musste neulich für 10 tage ins krankenhaus und mein mann hat das super alleine hinbekommen.


    ich denke, dass in deinem fall der papa öfter ranmuss. er darf jetzt nicht den kopf in den sand stecken. das geht wieder vorbei :)*

    Ich glaube diese Phase gibt es bei sehr sehr vielen Kindern, dass sie mehr an Mama hängen als an Papa.


    Mama ist dann die Königin und Papa nur der Hofnarr. Das gibt sich aber dann auch wieder, und in späteren Lebensjahren hängen sie dann viel mehr am Papa, weil der andere und vieeel spannendere Dinge mit den Kids macht als die Mama ...