Babyalarm

    Bin seit zwei Wochen mama und soooo verliebt in meinen zwerg.


    Doch manchmal glaube ich ich schaff das nicht.


    Zu meiner Geschichte. Er hat im kh zu viel abgenommen und wir mussten fast ne Woche drinnen bleiben. Die stillberaterin stellte fest das er zu viel nuckelt nicht richtig saugt und somit meine milch Produktion nicht richtig angeregt wird.


    Über ein brustset muss ich seitdem 50 ml zufüttern und sollte regelmäßig abpumpen das die milch Produktion endlich in gange kommt.


    Ich will unbedingt stillen und bin total traurig das es nicht richtig klappt.


    Nun füttern wir zu mit diesem set dh aufstehen set richten mit tixo auf die brust kleben hoffen das er den schlauch richtig im mund hat und los geht's zwischendurch abdocken von der brust und wieder das Spiel von vorne.


    Sehr mühsam! Danach noch an der anderen brust ohne set saugen. Er schläft meist ein doch sobald ich ihn ablege fängt er wieder an zu schrein.


    Schlafen tut er eigentlich nur wenn ich bei ihm liege aber so komme ich nie zum abpumpen und somit beißt sich die Katze in den schwanz.


    Er hat das letzte mal gut zugenommen doch manchmal hab ich echt angst das er mittlerweile zu wenig von mir bekommt und er deswegen so knatschig ist.


    Andererseits sind wir ja noch im Wochenbett und er braucht einfach noch diese Nähe.


    Nur wie soll ich zu irgendwas kommen? Mein Freund hilft mir sehr dennoch schaffe ich es manchmal nicht mal zu duschen weil ich ständig belagert werde.


    Manchmal weiß ich echt nicht weiter und könnte nur heulen. Es ist schrecklich wenn man sein baby nicht versorgen kann mit Nahrung und dann immer diese Sprüche: jede frau kann stillen wenn sie will!


    Ich wi von ganzen Herzen deswegen beiße ich mich auch durch aber manchmal lacht mich die Flasche schon sehr verführerisch an weil ich so am ende bin.

  • 200 Antworten

    Glaubst du, daß es deinem Kind schadet, wenn es die Flasche bekommt?


    Es klingt ein wenig, als würdest du hier gerne die Absolution bekommen die Flasche nehmen zu dürfen. Aber das ist eine Entscheidung, die könnt nur ihr treffen.


    Für mich klänge das alles nach Stress pur, was dein Zwerg natürlich auch spürt.


    Meine Kinder sind ungestillt groß geworden und bisher kann ich nicht behaupten, daß ihnen das geschadet hat.

    Schadet nicht aber ich stille sooo gerne halt ohne den schlauch.


    Ich finde diesen Moment wunderschön und kann mir nicht vorstellen das gar nicht mehr zu haben.


    Ja es ist stress pur und ob es für mich und ihn das beste ist weiß ich gar nicht. ...ich wünsche es mir nur so sehr.

    Oh Mann lass dich erstmal drücken. Der Anfang ist sooooooo hart. Die Hormone spielen verrückt, man kennt die Situation nicht, dass da jemand ist, der einen ständig braucht und Stillprobleme tun ihr übriges.


    Kannst du es etwas vereinfachen, indem du abpumpst und ihn zusätzlich immer wieder an der Brust nuckeln lässt?


    Wenn er ständig deine Nähe braucht, wäre ein Tragetuch vielleicht eine Erleichterung?!


    Ansonsten kann ich dir nur viel Kraft wünschen. Es wird besser! Und mach dich wegen stillen bloß nicht verrückt.

    Ist der Stillberaterin denn ausschließlich das Stillen wichtig, oder fragt sie auch, wie es DIR geht? Das ist nämlich exrem wichtig. Erstens ist dein Baby nicht wichtiger als du, sondern "nur" genauso wichtig. Und zweitens hat dein Kind nichts davon, wenn du am Ende bist, es braucht eine starke Mama und kein Wrack.


    Sprich mit der Stillberaterin darüber, wie DU dich fühlst.


    Wenn sie das nicht interessieren sollte, wenn sie dir vielleicht sogar Vorwürfe macht oder Schuldgefühle einreden will: Dann such dir eine Hebamme, die das Kind UND dich im Blick hat. Für mich war das Gold wert.


    Bei meinem zweiten Kind hat das Stillen auch erstmal nicht funktioniert, es hat auch zu stark ab- und viel zu langsam wieder zugenommen, dafür viel geweint. Es wurde einfach nicht satt, weil es irgendwie kein Vakuum erzeugen konnte. Und in Ruhe üben konnte sie es nicht, wegen des Hungers! Ein Teufelskreis.


    Die Stillberaterin im KH fand – wie erwartet – alles außer Muttermilch Teufelszeug, außerdem könne jede Frau stillen, blabla. Ich hatte Angst um mein Baby und fühlte mich zunehmend unfähig (und dabei lief das Stillen beim ersten Kind so gut!).


    Die Nachsorgehebamme sagte dann zu mir: "Ganz korrekt würde man jetzt abpumpen. Aber ganz ehrlich: Wenn ich DICH angucke, DU bist ja jetzt schon am Ende. Du solltest zufüttern. Keine Angst, es ist nur vorübergehend."


    Genau so war es: Zugefüttert, Kind schläft, ich schlafe. Kind wird stark und lernt saugen, wird voll gestillt. Hat ca. 6 Wochen gedauert, bis sie es wirklich konnte.


    Und andererseits: Eine Freundin von mir hat dauerhaft immer zuerst gestillt und danach die Flasche gegeben.


    Der Satz "zufüttern ist immer abstillen" stimmt so einfach nicht!


    Oder anders gesagt: Du WILLST nicht nur stillen, sondern du stillst ja bereits. :)* :)*

    Zitat

    Nur wie soll ich zu irgendwas kommen?

    GAR NICHT! SOLLST du auch gar nicht. Husch, ins Bett und wenn du kannst und willst, dann still so lange es deine Brustwarzen mitmachen. Einfach immer und nur mit Schlauch, wenn er nicht weiter zunimmt oder keine Ruhe gibt. Aber das hat die Stillberaterin sicher im Blick. Nach vier bis sechs Wochen läuft es wahrscheinlich wie von selbst, wenn ihr dranbleibt.


    Alles Gute!

    Ach so, noch eine Lehre im Vergleich 1.Kind/2.Kind:


    Manche Dinge MÜSSEN einfach sein. Du mußt essen, aufs Klo und duschen. Dein Kind muß damit klarkommen und wird es auch. Du kannst es (in der Wippe, im MaxiCosi oder auf einer Decke) mit ins Bad nehmen und dann duschen – 5 Minuten reichen ja. 5 Minuten Weinen, in deiner Anwesenheit!, hält dein Baby aus.

    Ich habe eine marsupi trage extra besorgt doch irgendwie quangelt er da drinnen auch immer rum. Am besten ist es wenn wir zwei im Bett liegen er an meiner brust nuckelnd einschlaft.


    Da kann er echt 2-3h schlafen so wie jetzt. Würde ich aufstehen dauert es keine 5 min und er schreit.


    Also er kommt an die brust nur zusätzlich kommt über einen schlauch noch pre Nahrung. Dann noch die brust ohne pre. Dann schläft er ich lege ihn ab zum abpumpen und schon heult er wieder. Meist will er dann wieder nuckeln dadurch komme ich aber nicht zum abpumpen weil er ja dran hängt aber durch das nuckeln ko.mt halt nichts in gange.


    Ich komme max 4 x zum abpumpen und das nur wenn mein freund daheim ist.

    Eure worte tun mir sehr gut. An manchen Tagen weiß ich echt nicht wie ich es schaffen soll.


    Die stillberaterin verteufelt zufüttern nicht sie hat es mir empfohlen aber mit dem set weil er sich sonst zu sehr an die Flasche gewöhnt und die brust verweigert.


    Das set ist schon etwas mühsam. Weil zuerst gehört die milch angerichtet dann das set richtig angebracht mkt tixo im Hintergrund heult dein Baby, dann muss der schlauch noch richtig im mund liegen sonst fließt es nicht richtig. Eventuell muss man mehrmals anlegen bis es klappt und das baby wird immer knatschiger.


    Das stresst mich schon sehr muss ich sagen.

    Hallo Milchschnitte!


    Ich habe dieses Brustset auch ausprobiert, da es auch bei mir und meinem Sohn mit dem Stillen nicht geklappt hat. Ich habe es genau drei Mal ausprobiert. Beim ersten Mal hat es gar nicht funktioniert und ich habe es entnervt entfernt. Beim zweiten Mal hat es ganz gut funktioniert und beim dritten Mal haben wir gemerkt, dass unser Junior einfach nur aus dem Schlauch getrunken hat. ]:D Das ist ja nicht Sinn des ganzen. Da wir keine Lust auf weitere Experimente und Nervereien hatten, habe ich dann noch für ein paar Wochen abgepumpt und dann irgendwann komplett auf Milchpulver umgestiegen. Das war fūr mich und uns alle die stressfreiere und entspanntere Variante.

    Ich bin keine Hebamme oder Stillberaterin... aber, wenn dieses Brustset so umständlich ist, würde ich was ändern... Grundsätzlich gibts m.M.n. keine Saugverwirrung. Es gibt aber Kinder, die trinken lieber von der Brust, andere lieber von der Flasche. Kinder können auch an der Brust trinken lernen, nachdem sie erst über längere Zeit an der Flasche getrunken haben (siehe Frühgeborenen-Stationen...)


    Meiner Meinung nach gibt es nun 2 Möglichkeiten.


    1. Du stillst ihn jedes Mal 10min, danach wird mit der Flasche zugefüttert (so hat er die Brust und trotzdem genug zu trinken), zusätzlich musst du aber abpumpen


    2. Du wechselst ab, 1xstillen, 1xnur Flasche (dann aber zusätzlich abpumpen)


    Zum Nuckeln... du wirst es nicht lange durchhalten, wenn er quasi 24h an deiner Brust hängt. Tragetuch ist sicher eine gute Idee, wenn er ein so grosses Nähebedürfnis hat. Ein Tragetuch, kann aber auch der Vater tragen, somit kriegst du auch mal etwas Luft. Es nützt dir und deinem Kind nix, wenn du am Ende bist und nicht mehr kannst. Die kleinen Wesen sind sehr sensibel und können auch darauf mit Unruhe reagieren. Versuch dir Freiraum zu schaffen, lass dich ablösen. Auch wenns nur kurz zum duschen ist...

    Schau mal, der Bericht ist zwar länger aber die Mutter hatte offensichtlich das gleiche Problem wie du und hats auch geschafft:


    http://www.rabeneltern.org/index.php/erfahrungsberichte-und-rabeneltern-tipps/stillen-erfahrungsberichte/1127-stillen-mit-brusternaehrungsset

    Dann trinkt meiner definitiv lieber von der Flasche.


    Wenn es mal Flasche gibt ist das total problemlos und ohne Tränen. ..ganz anders an der brust :(

    An der Brust trinken bedeutet wesentlich mehr Arbeit für das Kind. Bei der Flasche läuft es relativ leicht raus. Logisch mag er dann die Flasche lieber. Wenn er an der Flasche gut trinkt und gut zunimmt. Kannst du versuchen einen strengeren Nuggi-Aufsatz zu nehmen. Dann ist der "Arbeitsaufwand"-Unterschied zwischen Brust und Flasche weniger gross. (soweit die Theorie oder wie ich mir das vorstelle)