• Babyalarm

    Bin seit zwei Wochen mama und soooo verliebt in meinen zwerg. Doch manchmal glaube ich ich schaff das nicht. Zu meiner Geschichte. Er hat im kh zu viel abgenommen und wir mussten fast ne Woche drinnen bleiben. Die stillberaterin stellte fest das er zu viel nuckelt nicht richtig saugt und somit meine milch Produktion nicht richtig angeregt wird. Über…
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    Ja hab ich gelesen.


    Ich würde mir nur wünschen, dass er mir hin und wieder das Gefühl gibt.


    Ich bin glücklich das du meine mama bist.


    Meine mum meint das sind die 3 Monats Koliken er hat auch oft Blähungen. Er schläft so schwer ein und wacht auch ständig auf längere schlafphasen gibts nur in der trage.


    Das komische ist das er in der Nacht meistens gut nachdem stillen einschläft also da wohl weniger. Blähungen hat

    Wie in dem Link wirklich gut erklärt ist, sind diese 3 Monats Koliken meist keine Blähungen. Die Blähungen kommen aufgrund der Unzufriedenheit, weil beim weinen viel Luft geschluckt wird. Babys sind aber alle Nas lang unzufrieden, das ist normal. Dein Wunsch nach Bestätigung wird noch erfüllt, aber nicht so früh. Warts mal ab, bis er sich zum ersten Mal den Kopf stößt. Bis er vom Sofa plumpst, bis er traurig irgendwo sitzt und nur auf deinen Arm will... dann hast du deine Bestätigung. Dein Bub ist noch zu klein für solche Dinge. Er kann ja noch nicht mal lächeln. Wie soll er dir da irgendeine Dankbarkeit ausstrahlen? Babys nehmen erstmal, bevor sie anfangen können zu geben. Und zwar ganz, ganz viel. Das kann sehr hart sein, aber keine Sorge, es zahlt sich immer millionenfach aus ;-)

    Es ist manchmal zum Kotzen, aber es ist normal. Und irgendwann, zuerst ganz schleichend, wird es besser. Bei allen, auch bei den Schlimmsten. Die Wonneproppen-Werbebabys, die friedlich in die Welt gucken, sind wie ein 6er im Lotto (wenn es sie denn überhaupt gibt). Ein durchschnittliches Baby ist etwa so wie 3 Richtige (und das ist noch ziemlich anstrengend) und der Rest, der GROßE Rest, hats echt schwer zu Anfang. Leider gehörst Du dazu.


    Aber ist doch super, wenn Deine Mutter Dir helfen kann. Sieh es nicht als Konkurrenz oder so, es ist doch kein Wettbewerb, wer besser mit dem schreienden Bündel klarkommt. Sie ist entspannt und ruhig, weil sie das Gebrüll nicht 24 h am Tag hat. Das strahlt sie aus, und das vermittelt dem Baby "alles ist gut". Wenn sie Deinen Part komplett hätte, wäre dieser Effekt vermutlich schnell dahin - bis auf die Erfahrung mit vorherigen Kindern, die ja auch die Mehrfachmüttern meistens vor dem Selbstmord bewahrt.


    Ahrg, hoffentlich verstehst Du, was ich meine. Formulieren klappt gerade nicht so.

    Zitat

    bis auf die Erfahrung mit vorherigen Kindern, die ja auch die Mehrfachmüttern meistens vor dem Selbstmord bewahrt.

    ;-D ;-D :)^ 8-)

    Wir haben globulis und homöooathische Zäpfchen besorgt gegen die Blähungen und ich muss sagen seit gestern ist er viel entspannter :-)


    Kein abendgeschrei und in den wachphasen schien er mal richtig gute Laune zu haben. Nacht war ok.


    Mal sehen wie es heute wird.

    So mittlerweile schlafen wir auch nachts nicht mehr :°(


    Nach der schreiphase schläft er meist so 22 uhr ein bis ca. 3 uhr dazwischen stillen wir 2 x dann so gg 3 werkt er herum, quängelt, schläft 5 min und ist dann meist bis um 6 munter.


    Manchmal schläft er wieder ein aber nur kurz.


    Ich bin fertig! Tagsüber nur am rennen im tragetuch und nachts kein schlaf.....ich glaube ich sterbe zzz

    Milchschnitte, der kleine Mann kann jetzt zusätzlich auch noch volle Möhre im 5 Wochen Schub feststecken.... Wir rechnen bei Marlon auch schon jeden Tag damit *bibber*


    Ich kann mir vorstellen wie anstrengend das ist %:| Kann der Papa ihn am Wochenende nachts ins Tuch nehmen? Dann kannst du zumindest im liegen etwas Kräfte sammeln :)*

    Also der papa bemüht sich wirklich. Er versucht ihn mir ab zu nehmen doch er ist total unbeholfen und meistens endet alles damit das der zwerg so extrem schreit, dass er sich noch schlechter beruhigen lässt.


    Lediglich im tt ist er ruhig bei ihm.


    Im Endeffekt hab ich nachher mehr Stress weil das kind sooo aufgebracht ist und der papa auch weil er ihn nicht ruhig kriegt.


    Glaubt ihr das er tagsüber zu viel schläft und deswegen in der nacht munter?


    Er fängt so gg drei an schlecht zu drinken und wetzt ständig an der brust herum dockt ab will aber drinken und schreit dann das wiederholt sich. Dann ist kurz ruhe dann quangelt er wieder, schnuller rein kurz ruhe.


    Bin dann mit ihm aufgestanden unterm mobile war er dann zufrieden nach dem stillen schlafen wir seit 7 auf der couch 1 x zwischendurch gestillt und weiter geschlafen.

    Zitat

    Bin dann mit ihm aufgestanden

    DAS mache ich z.B. nie. allein schon, weil ich es nachts einfach nicht packe. Es bleibt in der Nacht ruhig und dunkel und mehr als ein Aufsetzen zum Stillen ist auf keinen Fall drin. Komme was wolle.


    Wir hatten glaube ich eine Nacht, wo meine Kleine da nen Aufstand geprobt hat, aber ich war soooo fertig. Nach gefühlten 100x Bust anbieten hab ich sie dann einfach neben mich gelegt, im Arm gehalten und geküsst und gestreichelt und "Schschschsch..." gemacht (nicht gesprochen! Kein Licht! Kein Aufstehen! Kein Spielzeug (Mobile, ...). Sie hat reltiv lange geweint, aber sie war ja bei mir in meinen Armen. Hab ihr vielleicht alle 10min nochmal die Brust angeboten. Irgendwann ist sie dann eingeschlafen.


    So lange wie in dieser Nacht dauerte es aber nie wieder. Ich bin mir sicher, sie weiß, dass Nachts nicht mehr drin ist.


    Bei meiner Großen war das auch schnell klar. Keines der Kinder hat jemals Nachts gespielt oder wurde rumgetragen (bis auf gaaaaaanz wenige Ausnahmen!).

    Wir haben Nachts auch nie viel gemacht. Immer leise, kein Licht (nur das, was wirklich nötig war). Es gab eine Phase, da war der Bub auch Nachts wach und wenns dann dunkel war und er nix sehen konnte, hat er ein Drama veranstaltet %-| . Ich hab irgendwann ne Twilight Turtle gekauft und wenn er meinte, er muss jetzt wach sein, hab ich im Halbschlaf auf den Knopf gedrückt. Das Ding ging an, wechselte den Sternenhimmel in 3 Farben für 45Minuten durch und ging dann selbstständig wieder aus. Bis dahin war das Kind auch meistens wieder eingeschlafen. Ganz erledigt hat sich das Thema dann, als er auf dem Bauch geschlafen hat. Da gabs dann gar keine Wachphasen mehr.


    Puckst du ihn denn ab und zu noch? Was macht der Papa denn mit dem Kleinen... Wickelt er? Bissl bespaßen, kitzeln/kraulen/massieren, kuscheln und summen, Kinderwagen schieben, und so weiter? Väter können sich wirklich viel einbringen, aber die Mama muss das auch a) zulassen und ihm b) ganz arg den Rücken stärken, damit er seine Ängste verliert. Jeder Papa kann 100% genauso für sein Kind da sein, wie die Mutter. Stillen schön und gut, aber es gibt auch genug Zeit, die das Kind beim Vater verbringen kann.


    Wenn die beiden es jetzt nicht lernen, wirst du Ewigkeiten Probleme haben. Und glaub mir, in ein paar Monaten wirst du dankbar sein, wenn der Papa den Kleinen ohne Mucks ins Bett bringen kann.

    Ja, die Mamas sind oft ein großes Problem in der Papa-Baby-Beziehung! (Ich rede auch von mir selbst ;-) ) Bei uns klappt es am besten, wenn ich schlichtweg nicht in Reichweite bin. Also entweder der Papa geht mit dem Baby weg oder ich geh weg. Und dann langsam anfangen und steigern. Das wichtigste ist, dabei dem Papa nicht vorher 1000 Dinge zu sagen, die er zu beachten hat. Spätestens beim 500. schaltet er ab und denkt sich "das mach ich nie richtig!". Einfach machen lassen. Papas sind nicht doof, wenn man sie nur mal selbst denken lässt. ;-)


    Mein Mann war anfangs voll gestreßt, wenn ich nur mal 10min kur was alleine einkaufen war. Später ist der dann über 2h mit der kleinen spazieren gegangen – fast jeden Tag. Mittlerweile nimmt er auch mal die Kinder mit zur Oma und bleibt den ganzen Tag mal weg. Bringt mir dann später das schlafende Baby wieder mit heim. x:) So lob ich mir das! :-D

    Ja ich denke auch das ich wohl zuviel glucke bin.


    Doch ich habe halt schon erlebt wenn er ihn hatte und mir halt ne Auszeit gönnen wollte, dass ich im Endeffekt dreifach so lange mit den hysterischen baby zu tun hatte.


    Doch es hilft halt nur learning by doing.


    Ich dachte ich werde mal ne voll coole mum jetzt bin ich ne oberglucke :-@

    Es funktioniert – wie gesagt – nur, wenn du oder er nicht da bist/ ist. Es reicht nicht, wenn du nur im Nebenzimmer in Hörweite liegst. Allein das Wissen, dass du im "Notfall" greifbar wärst, lässt das Projekt schon automatisch scheitern. ;-D Nee, echt jetzt! :)_

    Würde ich auch sagen. Schick ihn einfach mal auf einen Spaziergang.


    Mein Mann hat damals das Elternjahr mit dem kleinen gemacht und hat das super hinbekommen, obwohl er vorher nicht viel mit Kindern am Hut hatte. Sicher, einige Sachen hätte ich vielleicht anders gemacht, aber es war super. Die beiden haben immer noch eine sehr enge Bindung miteinander. Darüber bin ich wirklich sehr, sehr froh.