• Babyalarm

    Bin seit zwei Wochen mama und soooo verliebt in meinen zwerg. Doch manchmal glaube ich ich schaff das nicht. Zu meiner Geschichte. Er hat im kh zu viel abgenommen und wir mussten fast ne Woche drinnen bleiben. Die stillberaterin stellte fest das er zu viel nuckelt nicht richtig saugt und somit meine milch Produktion nicht richtig angeregt wird. Über…
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    Spazieren gehen in der trage funktioniert super. Da war er schon mal ne stunde unterwegs. Doch zu hause kriegt er ihn nicht so gut ruhig und eigentlich heißt es dann eh gleich, der hat hunger und wird mir überreicht.


    Er bemüht sich aber wirklich und nimmt mir auch viel im haushalt ab das finde ich super.


    Hab jetzt mal nachgedacht ich glaube es fällt mir so schwer weil ich auch sehr bedacht darauf bin das es ihm gut geht. Irgendwie versuche ich meinen Freund was babykram angeht in watte zu packen.

    Oft sind die Männer aber auch so unsicher, weil sie von Anfang an zugeballert werden mit "Pass auf...halt den Kopf richtig...du musst das so und so machen" Dazu stets die besorgten Blicke der Mütter, die bedeuten "eigentlich will ich dir das Kind am liebsten aus dem Arm reißen, weil du es sowieso nicht richtig machst"


    Da hätte ich als Mann auch Angst und Hemmungen. Daher ist es am besten, wenn die Mutter nicht dabei ist (auch nicht die Oma oder sonstwer), damit sie einfach Zeit und Mut bekommen sich an den Zwerg zu gewöhnen und auch richtig einzuschätzen lernen, was das Baby gerade braucht. Das lernt man nicht, wenn einem immer alles abgenommen wird.

    Genau das versuche ich zu vermeiden. Ich habe ihn auch immer gelobt wie gut er die sachen schon managt mit dem kleinen

    Das wird schon noch alles. Ihr müsst euch in die Rolle als Eltern erst mal reinfinden und irgendwann läuft vieles automatisch. :)_

    Bei der Papa-Bindung hatten wir es etwas leichter. Ich konnte am Anfang wegen meinem Rücken kaum stehen und das Dickerle auch nicht heben (hat ja 4,5Kg gehabt). Also hat der Vater gewickelt und den Nabel gereinigt (Keim drin) und den Windelpilz behandelt uuuund viel gefüttert natürlich, und so weiter. Er hat die Sicherheit dadurch gekriegt, dass er es "einfach" gemacht hat. Ich hab schon ab und zu korrigiert, wenn ich etwas für nicht gut gehalten hab. Aber ich habs auch immer so gut verpackt, wie es halt ging. ZB "wenn sein Schniepel nach oben zeigt in der Windel, pullerts alles oben raus" – sowas verstehen Männer gut ;-D. Oder ich hab ihm Klamotten hingelegt, die er ihm anziehen könnte, aber immer mit einer kleinen Auswahl, damit er selbst entscheiden kann.


    Ich weiß ja nicht, wie weit sich dein Partner einbringen mag, aber ich hatte hier auch 2, 3 Bücher, die für den Papa sehr interessant waren. Eines hat sich sogar nur an Väter gerichtet.


    Naja und ansonsten hab ich mich rausgehalten, so gut es ging. Ich hab die beiden allein gelassen, wir haben den Lütten bei den Schwiegereltern gelassen und sind ins Kino gegangen, da war er 2 Wochen alt. Vertrauen geben und Vertrauen bekommen... Vertrauen gibt Sicherheit und das ist es, was die ganz Kleinen am Anfang am meisten von uns brauchen. Sicherheit und Stabilität. Das ist meine Meinung, die ist nicht allgemeingültig.


    Momentan hätte ich übrigens ein absolut nerviges Baby zu verkaufen :=o ;-D 8-)

    chi, her damit! Ich hab eine sehr beruhigende Wirkung auf nervige Babies ;-D


    Ja ich hab meinen Mann auch machen lassen. Und mir war es auch egal, wenn die Klamotten farblich nicht zusammen gepasst haben. ;-D


    Windeln wechseln, Kotze wegmachen, füttern,...er hat alles toll gemacht.


    Wenn ich dagegen jetzt seinen Bruder sehe, der vor wenigen Wochen Papa geworden ist...er hat 1 mal Windeln gewechselt, mehr nicht, weil er Angst hat was kaputt zu machen. Ein Mal Flasche gegeben. Nie wieder. Angst, das Kind verschluckt sich... %-|


    Also da tut mir meine Schwägerin schon leid, weil sie trotz Partners alles allein machen muss. Aber der kümmert sich wenigstes ausgiebig um den Hund ;-D

    Yay, wo muss ich das nervige Baby in schicken? ;-D


    Mein Schwiegervater ist hier der Übervorsichtige in der Familie. Blos nicht irgendwie Verantwortung übernehmen müssen, nicht wickeln, es könnte ja anfangen zu weinen %-| Und immer war er total erstaunt, wenn sein Sohn irgendetwas für uns "ganz normales" mit dem Enkel machte, zB mit ihm zur U-Untersuchung zu fahren. Für uns war das was ganz selbstverständliches...

    Ich gesell mich mal dazu, kann mich gerade mit meinem 12 Wochen alten Baby wunderbar in die Situationen, die ihr beschreibt, hineinversetzen :)D .

    Hast du denn auch eine gute Hebamme? Ich habe mit Stillberaterinnen keine guten Erfahrungen gemacht, sie sind oft etwas dogmatisch.

    chi, südlich von Berlin, kriegst du das hin? Ich brings dir dann zufrieden und entspannt wieder zurück ;-)


    Ja die Männer vom alten Schlag sind da oft noch komisch. Der Opa meines Mannes hat keins seiner Enkelkinder und Urenkel auf den Arm genommen bevor sie nicht ungefähr ein Jahr alt waren (aus Angst!)


    Ich habe meinen Schwager auch anders eingeschätzt, mit meinen Kindern spielt er toll, aber die sind ja auch schon viel größer und gehen nicht so schnell kaputt ;-D Und die können auch was sagen, wenn was weh tut. Beim Baby ist er total hilflos.

    Wollte nur mal vermelden, dass Nr. 3 seit guten 2 Monaten (jetzt ist sie 20 Monate) ein echter Sonnenschein ist. Laufenkönnen und die ersten Worte sprechen ist echt DER Durchbruch, dann wird alles besser. Zähne zusammenbeißen, es werden mal Kinder aus den nervigen Babys!

    @ Hatschipu

    Hätte ich das früher gewusst, damals, als Nr. 3 noch zu den Zwergen gehörte. Du wohnst dann wahrscheinlich gar nicht so weit weg von uns. Aber jetzt ist sie ja so süß, dass ich sie grade gar nicht loswerden muss. außerdem fremdelt sie so sehr, dass das gar nicht ginge. Immerhin hat sie sich prima an unser Au Pair gewöhnt, da rennt sie jetzt freudestrahlend hin.

    Na ja vielleicht bekommt sie noch mal ne schwierige Phase ;-D


    Ein Au Pair ist aber sicher eine große Entlastung bei 3 Kindern oder?


    Ehrlich gesagt, spiele ich mit dem Gedanken mir eine Putzfrau zu holen. Ein mal die Woche Großputz würde mir ja reichen...mich nervt das hier gerade alles...mir gehen dadurch immer die Wochenenden flöten.


    Fremdeln kenne ich von meiner Großen gar nicht, aber mein Kleiner hat auch viele Fremdelphasen gehabt und ist auch heute anderen gegenüber noch sehr zurückhaltend. Leider hat meine Schwiegermutter das oft persönlich genommen, obwohl ich ihr immer gesagt habe, dass die Phase wieder vorbei geht und so war es dann auch immer.


    Ja das stimmt, aus anstrengenden Babies können tolle Kinder werden. Ich arbeite aktuell mit 1- und 2 jährigen zusammen und die sind einfach nur goldig x:) Ich verlieb mich jeden Tag aufs Neue.

    Also streng genommen, bin ich ja auch irgendwie südlich von Berlin. Nur... viel, viel südlicher... glaub ich ;-D. Ich mein, hey, lange Autofahrten stören ihn gar nicht. Ich hab ihn grad kurzerhand ins Auto gesetzt (mein armer Rücken -.-) und bin mit ihm 1,5Stunden rumgefahren. Er hat fast die ganze Zeit seelig gepennt. Half zwar nix gegen meine Müdigkeit (ich hatte letzte Nacht 1 Stunde Schlaf), aber wenigstens hat das Gekreische und Gebrülle aufgehört, yay.


    Am nervigsten, an diesem nervigen Baby ist, finde ich, dass er sonst nie SO nervig war. Vorzeige- und Anfängerbaby. Fühlte sich bei jedem wohl, auch beim 1. Treffen, hat überall aufm Arm geschlafen, lachen und glucksen den halben Tag, die andere Hälfte wird seelig geschlafen. Okay, auch nicht 7 Monate am Stück, natürlich gabs da auch viele schlechte Phasen. Aber die jetzige hält einfach nur schon verdammt lange an.


    Du siehst, Milchschnitte, es ist nicht alles Gold, was glänzt. Jedes Kindchen macht so seine Problemchen und manche muss man irgendwie durchhalten. (Ja, das sag ich jetzt dir, obwohl ich den Rat gerade selber befolgen müsste und es nicht halb so gut hinkrieg, wie ich es mir gewünscht hätte.)