• Babyalarm

    Bin seit zwei Wochen mama und soooo verliebt in meinen zwerg. Doch manchmal glaube ich ich schaff das nicht. Zu meiner Geschichte. Er hat im kh zu viel abgenommen und wir mussten fast ne Woche drinnen bleiben. Die stillberaterin stellte fest das er zu viel nuckelt nicht richtig saugt und somit meine milch Produktion nicht richtig angeregt wird. Über…
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    Zitat

    Dann trinkt meiner definitiv lieber von der Flasche.

    Nein das ist nur einfacher für ihn. Ich hab meinen damals von der Flasche zur Brust zurückgewöhnt da ich nach der Geburt nicht stillen konnte.

    Und dass sie Kinder dann die Brust verweigern stimmt auch nicht...


    Meine beiden Kinder wurden gestillt UND bekamen die Flasche. Ging beides ohne Probleme. Mein Sohn bekam von MOntag bis Freitag tagsüber die Flasche und abends und nachts habe ich gestillt (am Wochenende ganztägig)...Flasche ging schnell und sorgte für schnelle und lange Sättigung, aber genossen hat er das Stillen mehr...


    Ich, und wahrscheinlich auch alle anderen Mütter hier, wissen wie das ist, Schlafmangel zu haben, eine Klette von Baby ständig um sich zu haben und zu nichts mehr zu kommen. Momentan würde ich an deiner Stelle auch nur meine Grundbedürfnisse decken, Essen, Duschen, ok. Aber alles andere kann jetzt einfach mal warten.


    Vielleicht kann dein Partner mal ne Runde mit dem Kinderwagen drehen, damit du mal Ruhe hast?!


    Lass dich drücken, die Zeit geht auch vorbei :)_

    Also meint ihr es wäre nicht so schlimm öfter mal mit Flasche als mit set zu füttern?


    Ich habe mir auch gedacht wenn ich ihn einmal ordentlich die Flasche gebe so das er vielleicht mal richtig tief pennt auch ohne mich würde ich mal ordentlich zum abpumpen kommen.

    Ich glaube ja, dass es das Beste für euch beide ist, wenn ihr dem Druck nachgebt und euch einfach reinfallen lasst. Dann lieg doch stundenlang mit ihm rum und lass ihn nuckeln, so lange es geht. Halt ihn nah an dir. Ihr seid noch in den "Babyflitterwochen". Diese Zeit gehört ganz euch beiden. Das Kind fühlt, wenn du unter Druck stehst und auf dem Sprung bist. Dein Mann MUSS dir mit dem Kleinen helfen wenn er heim kommt. Schick die beiden spazieren, das klappt schon. Papas können auch gut eine Beziehung zum Kind aufbauen, wenn man die beiden miteinander alleine lässt.


    Ich glaube nicht, dass das Nuckeln die Milchproduktion nicht anregt. Aber ich glaube das Zufüttern mit dem Brustset und Abpumpen ist Kontraproduktiv. Vermutlich wird hier wieder zu sehr in die Natur mit reingepfuscht, weil die Entwicklung des Kindes mal wieder nicht in den Rahmen der Tabelle passt. Vermutlich ist der ganze Frust und Streß für die Katz und alles würde sich ganz einfach von selbst regulieren, wenn man die gesellschaftlichen Zwänge mal komplett ausschalten würde.


    Versuche an deinem Selbstvertrauen zu arbeiten. DU kannst dein Kind satt bekommen. Stell dir vor ihr wärt auf einer einsamen Insel. Dein Kind würde NICHT verhungern. Und deine Milch würde alleine schon deshalb besser fleißen, weil keiner neben dran steht und mit gerunzelter Stirn droht, dass dein Kind jetzt doch (laut Tabelle) in der letzten Woche zu wenig zugelegt hätte und Maßnahmen ergriffen werden müssen – während daneben schon ein ganzes Bataillon glücklicher entspannter Mütter mit den Pre-Fläschchen winkt und zufrieden am Fläschchen nuckelnde Babys dich aus dem Fernseher anstrahlen. Und dein kleines untergwichtiges Würmchen nuckelnt quengelnd an deiner "leeren" Brust.


    Da ist ein Fehler im System und es ist nicht leicht als Mama dagegen anzukommen.


    Ich jammer zuweilen immer wieder, dass meine fast 9 Monate alte Tochter immer noch mindestens alle zwei Stunden nachts gestillt werden will und ich fix und alle bin. Rate mal, was mir 99% aller Frauen vorschlagen?! Aber Abstillen ist KEINE OPTION für mich!

    Das ist aber schon wieder das Märchen vom Zufüttern=Abstillen.


    Es stimmt so eben nicht!


    Wenn eine Frau sich insgesamt gut dabei fühlt, dann ist es natürlich super, die ersten Wochen rund um die Uhr stillend im Bett zu liegen. Wenn sie aber total erschöpft davon ist, dann hat das weniger mit "Flitterwochen" zu tun als mit "ausgesaugt werden".


    Du darfst erschöpft und genervt sein. Auf diese Weise bekommst du ja auch kaum Schlaf!


    Ich wüßte nicht, was dagegen sprechen sollte, die Flasche zu verwenden – als ERGÄNZUNG zur Brust. Also zuerst stillen, dann Flasche. Dann wird er wahrscheinlich selig einschlafen (und hinterher sehr viel mehr Kraft zum richtigen Saugen haben), und du kannst abpumpen – oder vielleicht erst mal selber schlafen! (Streß ist auch nicht förderlich für die Milchbildung...)


    Was Saugverwirrung fördert:


    Wenn das Kind merkt, daß beim Saugen an der Brust Anspannung, Leistungsdruck herrscht.


    Und wenn du selber eigentlich lieber abstillen würdest und im Grunde froh bist, sagen zu können "er hat halt nur noch die Flasche gewollt". Aber das ist bei dir ja nicht der Fall!


    Es KANN passieren, daß du den Absprung nicht findest und es bei der Zwiemilchernährung bleibt. Wäre es so schlimm? Stillen würdest du ja. Aber wenn du als Ziel im Auge behältst, irgendwann den Absprung zu finden (und ein paar sehr unzufriedene Tage in Kauf zu nehmen), dann schaffst du das wahrscheinlich auch!

    Hallo Milchschnitte,


    sag mal, wie groß und schwer war dein Baby denn eigentlich bei der Geburt?


    Ich kenne deine Situation übrigens sehr gut und ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen! DU musst deine Grundbedürfnisse decken! Essen, Schlafen, Duschen usw. Das ist definitiv wichtig. Wichtig für dich, damit es dir gut geht! Dein Kind braucht dich, aber dafür muss es dir gut gehen. Also, schaufel so viel Arbeit wie möglich auf deinen Mann. – Auch, wenn das schwer fällt. Hier wurden diesbezüglich auch wildeste Diskussionen geführt. Heute, 9 Monate später, lachen wir manchmal darüber, wie doof wir eigentlich waren, weil wir uns all diesen Zwängen und Konventionen unterworfen haben (es muss soundso sauber in der Wohnung sein, weil dieser und jener Besuch kommt, anstatt einfach zu sagen: "Heeeey, haaaalloooo?! – Wir haben gerade ein Baby gekriegt! Nein, bei uns sieht es nicht aus wie geleckt! Wir haben Wichtigeres zu tun! Nämlich unser Baby zu versorgen und dieses Wunder hier zu bestaunen!") und uns gegenseitig wahnsinnig gemacht und uns immer wieder in die Wolle gekriegt haben, weil keiner seine Bedürfnisse direkt und für den anderen klar verständlich geäußert hat. Aber das nur am Rande.


    Zum Thema Stillen solltest du dir folgende Frage stellen: Wo soll es für dich langfristig hingehen? Willst du dauerhaft stillen? Hättest du ein Problem damit aus der Flasche zuzufüttern? Diese Fragen solltest du für dich selbst abwägen.


    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir sagen, dass mein Kind z. B. Flasche und Brust gleichermaßen "akzeptiert" hat (und das obwohl er ein physisches Problem mit dem Zungenbändchen hatte und deswegen eigentlich gar nicht bei mir an der Brust trinken konnte!!!). Natürlich hat er sich beim Stillen viel mehr angekuschelt und es war einfach "näher", das habe ich genauso genossen, wie er. Aber stillen war für uns beide (und oft auch für meinen Mann, der in solchen Momenten eine gestreßte Frau, ein schreiendes Kind und die Tatsache, dass er nur hilf- und tatenlos daneben stehen kann, ertragen musste) absoluter und purer Streß. Ich habe wirklich so ziemlich alles probiert, damit es mit dem Stillen klappt. Aber ich war am Ende. Ich hatte vom ersten Tag an blutige Brustwarzen, ständige Schmerzen in der Brust, weil ich so viel Milch hatte etc. Aus mir ist auf der einen Seite die Milch nur so herausgelaufen, andererseits ist mein Kind nicht satt geworden und hat deshalb ständig geweint.


    Für mich war es in dem Moment eine Erleichterung, ja fast schon eine Erlösung, dass Kinderärztin und Hebamme (inklusive Stillberaterin) gesagt haben, ich soll mehr Fläschchen geben, damit das Kind endlich satt wird. (Wobei er bei 4,4kg Geburtsgewicht sicher nicht am Hungertuch nagte ;-) ). Mir fiel damals ein richtiger Stein vom Herzen und ich habe es dermaßen genossen, auch mal meinem Mann das Kind auf den Arm geben zu können und mich selbst nochmal hinlegen und ein bisschen Schlaf nachholen zu können. Das war traumhaft.


    Dass mein Sohn tatsächlich ein physisches Problem hatte, das ihm das Trinken an der Brust erheblich erschwert hat, haben wir leider erst nach 7 Wochen bemerkt. – Das war ein herber Schlag für mich, weil ich dann ständig gedacht habe, ich hätte zu früh mit dem Stillen aufgehört (nach 6 Wochen) und es hätte vielleicht, nachdem das Problem behoben war, doch noch geklappt. Nachdem ich 3 Tage nur geheult hatte, musste ich mir aber eingestehen, dass ich auch die Vorteile der Fläschchenvariante (man kann mal für 2,3 Stunden weg, nachts kann auch mal der Mann aufstehen etc.) sehr genossen habe.


    Du siehst also, lange Rede, kurzer Sinn: Wenn du wirklich aus ganzem Herzen stillen möchtest, dann setz jetzt alles daran, dass es klappt. Aber vernachlässige dich selbst dabei nicht! (Wichtig finde ich hierbei auch die Unterstützung durch eine wirklich kompetente und engagierte Hebamme/Stillberaterin!)


    Wenn du auch mit der Fläschchenvariante deinen Frieden machen kannst, dann nimm die. Niemand wird dich verteufeln, nur weil dein Kind zusätzlich die Flasche kriegt.


    Du siehst also: Die Frage ist "Was willst du?" Wofür hast du (noch) Kraft? Wie geht es dir dabei? Und wo soll eure Reise langfristig hingehen?


    Alles Gute für euch!


    P.S:

    Zitat

    jede frau kann stillen wenn sie will!

    Nein! Definitiv nicht! Denn da gehören immer zwei dazu! Also lass dich von solchen Sprüchen nicht unter Druck setzen! :)*

    Sei gnädig mit dir und deinem Kind.


    Ihr müsst gerade überhaupt nichts, außer im Wochenbett sein und das heißt so, weil du einige Wochen im Bett liegen sollst.


    Stillen, Fläschchen, brustset, fingerfeeding kannst du alles ausprobieren und dich dann entscheiden, was dir wie liegt.


    Ich kann dich übrigens super verstehen, ich hatte beim ersten Kind massive Probleme am Anfang und es hat gedauert, bis das geklappt hat. Da hatte er schon 15% abgenommen und im kkh wollten die unbedingt zufuttern. Es war so schwer, sich dagegen zu wehren. Zuhause haben wir dann per fingerfeeding zugefüttert. Jetzt beim 2. Kind würde ich das anders machen, ihm knapp soviel wie nötig aus der Flasxhe geben nach dem stillen und einfach mal gucken, was passiert.

    Und was erschwerend hinzukommt: Die Umstellung auf ein Leben mit Kind habe ich als extrem hart empfunden. Der Hormonentzug tut sein Übriges. Ich hatte damals das Gefühl mein Leben zieht an mir vorbei. Furchtbar. Ich hoffe, es geht Dir besser als mir im Wochenbett. Aber: das geht vorbei. In ein paar Wochen werdet ihr Euch gut aufeinander eingespielt haben. In welcher (Ernährungs-)Form auch immer. Und spätestens dann wird Dein neues Leben mit Kind richtig gut werden. :)*


    Zur Tragehilfe. Ich kenne die, die Du verwendest nicht im Detail. Aber kann es vielleicht sein, dass der Steg zu breit eingestellt ist? Manche Kinder reagieren da verständlicherweise empfindlich drauf. Die Beinchen sollten nicht mehr als 90° gespreizt werden.


    Alles Gute für Euch Drei. :)*

    Seine Maße bei der Geburt waren 52cm und 3550 gramm am Mittwoch fehlten ihm noch 10 gramm auf sein geburtsgewicht. Die stillberaterin war sehr zufrieden mit seiner Zunahme und auch mir ist am wichtigsten das er gut zunimmt auch wenn das vorerst nur mit pre Nahrung funktioniert.


    Was ich will? Voll stillen! Das wäre mein größter Wunsch. Monatelang mit diesem set zu arbeiten kann ifh mir echt nicht vorstellen.


    Gestern wollten wir spazieren gehen er hat nur Geheult in seinem Wagen. Wir sind beim hin und Retour weg bei meinem Elternhaus stehen geblieben um ihn zu füttern einmal mit Flasche weil ich das set nicht mit hatte und einmal mit brust.


    Er hörte erst auf als ihn mein freund in seine Jacke steckte und trug. Er will 100 % Körper nähe und den ganzen tag vor sich hin nuckeln. Die Nächte sind für ihn das beste weil er da bei mir liegen kann.


    Da brauchen wir auch kein brustset. Er schläft an meiner brust ein und kommt so alle 1, 5 bis 2h zum trinken. Doch bin ich mir nie sicher schläft er ein weil er satt ist oder einfach nur weil alles so kuschlig ist bei mama.


    Die Angst ihn nicht ernähren zu können sitzt mir ständig im Nacken.


    Meinen freund habe ich auch schon von der Theorie erzähl, dass wenn wir auf einer einsamen insel stranden würden mein baby verhungern würde vor meinen brüsten. Das macht mich sooo traurig.

    Hallo!


    Mein Baby klebte die ersten 8 Wochen auch nur an mir. Mir hat es geholfen einfach zu akzeptieren, dass es nun halt so ist und nicht zu denken "schon wieder hungrig?, 2 Stunden sind noch nicht um!" Ich saß dann mit ihr auf dem Sofa und ließ mich alle halbe Stunde ansaugen. Sie hätte die ersten 3 Monate gerne an meiner Brust verbracht, erst danach wurden andere Dinge für Sie interessant. Auch heute trinkt Sie manchmal nur sehr kurz und oft, aber sie braucht das.


    Ich habe sie auch viel getragen. Ich habe auch gelesen, dass auch diese körperliche Nähe die Milchbildung fördern kann und es auch möglich ist das Kind beim Tragen im Tuch zu stillen.


    Ich fand diese Zeit wahnsinnig anstrengend. Ich hatte Schmerzen, war totmüde, ungeduscht am Abend noch im Schlafazug. Da ich aber unbedingt Stillen wollte, hat es sich für mich gelohnt.


    Ich finde es Schade, dass du dich so stressen musst :°( Unter Stress kommt bei mir z.B. kaum Milch...Bei mir hat sich das ganze erst nach 8 Wochen richtig eingespielt.


    Ich habe ihr zu Beginn auch ein paar Mal die Flasche mit Pre gegeben. Aber das ging bei uns gar nicht gut und änderte auch nichts daran, dass sie wieder an die Brust wollte. Außerdem bekam sie schnell eine Saugverwirrung. Habe mir dann zum Abpumpen eine Flasche geauft die der Brust nachempfunden ist und ungefähr den selben Saugaufwand vom Baby benötigt damit Milch aus dem Sauger kommt :)z

    Zitat

    Die Angst ihn nicht ernähren zu können sitzt mir ständig im Nacken.

    Ich glaube, hier liegt der Hase begraben. ;-)


    Nimm mal meine Große als Beispiel: Die hat über 20 mal am Tag gestillt trotz 6h Nachtruhe! – von Geburt an.


    Milchschnitte, wenn du wirklich so gern stillen willst, dann schaffst du das bestimmt auch. Ich fand damals die Geschichte meiner AFS Stillberaterin in der Stillgruppe so berührend: Nach der Flutkatastrophe damals starben auch Mütter und ließen Säuglinge zurück. Ohne Nahrung, Geld und sonstiges, saßen dann Omas da mit kleinen schreienden hungrigen Babys und waren am Verzweifeln. In ihrer großen Not haben sie die Babys an ihre Brust gelegt. Und siehe da! Die Milch kam wieder und die Omas konnten die Babys stillen.


    Das nennt man "relaktieren". Das gibt es wirklich! Und noch doller: Sogar Frauen die NIE ein Kind bekommen haben können stillen, wenn sie nur oft genug anlegen.


    Ja, es gibt Frauen, die nicht genug Milch haben, aber das ist wirklich sehr selten und ganz bestimmt nicht bei jeder zweiten Frau, wie man es heute hört.


    Aber wenn wir mal alle ehrlich sind ist ein Kind doch ein Stück "selbstaufgabe" besonders am Anfang. Die ersten Wochen sind so oder so nicht leicht. Wenn der Mann daheim ist ist ne Dusche ja wohl immer drin, oder nicht? Die eigenen Grundbedürfnisse bekommt auch eine Vollstillmama gedeckt. Ich hab gerade zwei Kinder daheim und ich hatte im Wochenbett nur zwei Wochen lang Hilfe. Dann stand ich alleine da mit zwei kleinen Kindern und Haushalt. Aber das geht.


    Ist ja jetzt nicht so, dass man sich plötzlich entspannt zurücklehnen kann, wenn man Fläschchen gibt. Zumal dann noch die ganze Sterilisiererei dazu kommt. Mir wär das viel zu aufwendig gewesen.


    Also wenn man die Anfangsanstrengung überwunden hat, bekommt man mMn ein riesiges Geschenk. Denn was ist einfacher und bequemer als Stillen? Immer dabei, immer Perfekt, kostenlos, trinkwarm, gesund... Ich still zuweilen auch mal eben stehend im H&M oder sogar beim spazieren.


    Ich glaube, wenn du einfach den ganzen "Kram" in die Ecke pfefferst und mal ein paar Tage intensiv stillst und trägst und kuschelst und dein Mann alles andere macht und dir etwas Freiraum verschafft, dann wird sich das Problem selbst erledigen. Dieses ganze Brustset-Fläschchen-Gedöns führt dich vielleicht nicht zum Ziel.


    Bei meiner großen bekam ich im KH beim ersten Anzeichen von wehen Brustwarzen Stillhütchen. Toll... Zur Folge hatte das, dass sie ohne nicht mehr trank. Wehe ich war unterwegs und hatte die Dinger vergessen! Dann musst ich aber heim rennen. Dann ist dadürch soviel Milch daneben gegangen, dass ich bei jeder Stillmahlzeit ein nass durchtränktes Spucktuch hatte. Nach einigen Wochen habe ich einfach beschlossen: Jetzt reicht's! Und habe einen kalten Stillhütchen-Entzug mit ihr gemacht. Das ging mir sehr an die Substanz. Dein Kind "sagt" dir dann nämlich eindringlich: "Ich kann nichts trinken! Ich habe soooo Hunger! Wääääähhhh!" Aber es dauerte kaum zwei Tage und da ging es auf einmal. Und dann begann die schönste Zeit für uns! x:) Wäre ich von Anfang an besser beraten worden, hätte ich mir diesen Ärger sparen können. Aber da war ja das Kind schon in den Brunnen gefallen. Also Augen zu und durch! :)* :)* :)*

    So, mein Freund hat ihn jetzt noch 1; 5h im Bademantel herum getragen das ich noch etwas schlafen konnte.


    Heute kommt besuch, bin jetzt schon nervös ich hoffe das er nicht die ganze Zeit schreit.


    Habe dann immer das Gefühl eine absolute versagerin zu sein. Mein Baby hängt stundenlang an der brust aber wird nicht satt.


    Ich war die erste Woche eigentlich fast allein. Mein Freund bekam keinen Urlaub und meine mum war im Urlaub.


    Meine sis kam hin und wieder am nm und half mir. Das heißt auch zu hause hatten wir einen holprigen stressigen start.


    Die milch ist nun etwas mehr manchmal wenn ich drauf drücke spritzt es richtig raus dennoch scheint er mit seiner saugtechnik nicht genug zu erwischen.


    Vielen Dank für euren Zuspruch. Ich klammere mich daran, dass es besser wird m

    @ MAJAA

    Wie habt ihr dass dann mit Ausflügen gemacht? Gestern die Fahrt mit kiwa war ja nicht recht entspannend.


    Hast du dann 8 wochen das haus nicht verlassen? Mir tut teilweise mein popo schon weh vom sitzen.


    Die Nase läuft ihm auch das erschwert das brust trinken zusätzlich.

    Hör am besten auf, dich wegen Besuch zu stressen.


    Ich kann dir erzählen, wie mein erster Heimatbesuch mit Baby war: ne Freundin von mir hat ne Woche nach mir ihr Kind gekriegt, auch der erste Sohn.


    Ich hab gestillt, sie Fläschchen gegeben.


    Wir haben die nachmittags besucht, da hat die blöde Kuh (ich mag sie sehr gerne, um das mal klarzustellen), einen Kuchen gebacken. Selbstgebacken, keine backmischung. Außerdem muffins. Und osterkörbchen für ihre 4 Nichtsn und Neffen.


    Nach dem Besuch hab ich im Auto bitterlich geweint. Ich kam mir so blöd vor und so unzulänglich und wie die faulste, nichtsnutzigste Person auf der Welt.


    Wenn ich Besuch bekam nach der Geburt, hab ich gesagt, dir sollen essen mitbringen. Und Spülmaschine einräumen hinterher.


    Mit Pech ist dein Besuch nachher wie meine Freundin. Mit Glück wie ich;-D


    Ich Besuch nämlich nur richtig gute Freunde im Monat mach der Geburt und sag vorher, die sollen mir ne Arbeitsliste zusammenstellen und ich will gammelige Schlafanzüge sehen;-D