Hallo ihr Lieben.


    Ich habe heute auch mal wieder Zeit hier mehr beizutragen. Leider sus nicht so schönem Anlass.


    Ich bin gestern mit 2 der 3 Kinder ausgezogen. Es ging einfach nichts mehr. Es liegen wirklich schwere Wochen hinter mir und heute fühle ich mich einfach nur befreit und panisch zu gleich. Habe eine kleine, aber sehr günstige Wohnung gefunden und werde dort heute mal anrufen. Das ist natürlich ein krasser Schritt jetzt, aber längst überfällig.


    chi, das mit deiner Katze tut mir sehr leid!

    Chi, das tut mir sehr leid!


    Hatschipu, ich bin grad sprachlos :�_ Es tut mir leid, dass es sich so entwickelt hat und wünsche dir, das du einen guten Weg für euch findest!


    Warum hast du denn nur 2 Kinder dabei?


    Thrud, bei Dropsdesign gibt's Anleitungen für gestrickte Pullunder. Kannst du die vielleicht einfach nachhäkeln?


    Ich könnte dir sonst auch anbieten in meinem Lieblingssecondehandladen mal nach Sweatshirts oder Pullundern zu gucken und dir zu schicken ;-) die haben eigentlich alles und sind sehr günstig.

    Mein Mann will den Großen "behalten" und der hatte vor einiger Zeit mal gesagt, dass er im Falle einer Trennung vei Papa bleiben würde. Tut mir natürlich weh, aber das macht einiges leichter. Er kann erstmal im gewohnten Umfeld bleiben und ich brauche nicht so eine große Wohnung.


    Ich rufe heute erstmal beim Jugendamt an und lass mich beraten, wie ich mich weiter verhalten soll, was mir zusteht usw...

    Mein Großer ist 8. Ich bin bei meiner Oma. Die Besichtigung wurde auf heute verlegt. Die Frau sicht dringend einen Nachmieter ab 15.10. Das passt natürlich super.


    Ich habe heute bei der Familienberatung angerufen. Nächste Woche dchicken die mir einen Termin. Beim ersten Gespräch bin ich da allein, bei Bedarf können dann weitere Gespräche mit den Kindern und dem Expartner folgen.


    Die Ämter haben heute leider alle geschlossen. Irgendwie lenkt mich all das ab. Ich hab auch schon nach neuen Möbeln geguckt.


    Als ich gerade noch mal im Haus war, war ich danach völlig hinüber. Ich trauere so sehr um dieses Haus und die Vorstellung meine Kinder dort aufwachsen zu sehen. Bin gerade richtig am Boden.

    Ach hatschi :°_ Das Ganze hat zwei Seiten. Ich verstehe dich total, wenn du traurig bist. Deine Kinder werden jetzt nicht in dem Haus mit einer "kompletten" Familie aufwachsen. Andererseits hast du geschrieben, wie befreit du dich fühlst. Ich glaube, sich selber wohl zufühlen ist da wichtiger, als eine heile Familie zu spielen, in der es ständig kracht und ihr alle darunter leidet. Wenn du zufriedener bist, kannst du auch mehr Kraft an deine Kinder weitergeben. Warum lässt denn dein Mann dir nicht das Haus? Er ist doch eh so oft weg.

    Erst 8 Jahre ist er? Wie sollte das denn gehen beim Papa? Der ist doch während der Woche unterwegs, oder hab ich das was falsch in Erinnerung?


    Ich drücke dir die Daumen für die Wohnung.


    Das Gefühl, wenn man ein Haus aufgeben muss, das kenne ich. Das ist wirklich übel.


    Am besten nimmst du dir liebe Freunde mit, wenn es mal ans Packen und ausräumen geht.


    Das geht echt an die Nieren. :°_


    Wenn man dann nicht mehr hin kommt, dann ist aber auch gut. Zumindest war es bei mir so.


    :)*

    hatschipu


    ich würde den Großen lieber noch nicht ausplanen. Immerhin ist Papa häufiger auf Montage und wer kümemrt sich dann um ihn? Und was wenn er da alleine mit dem Papa, der ja immer einen Schuldigen braucht, nicht klar kommt? Wenn er nun die Rolle des Prellbockes bekommt, wo du nicht mehr da bist? Du hast ja oft geschrieben, dass er auch den Kindern gegenüber da unfair wird. Last but not least würde ich auch überlegen ob der Mann so ein gutes Vorbild für den Großen abgibt, wenn niemand mehr da ist um zu puffern.


    Ansonsten möchte ich dir, bei allem Schmerz, gratulieren. Du trauerst um das Haus und nicht um den Mann. Es war also mehr als überfällig und aus Erfahrung kann ich sagen: Ein Haus in dem man mit Eltern lebt die sich nicht mehr verstehen, reißt den Rest auch nicht raus. :)_ :)_


    Ich glaub für dich wird sehr bald eine wesentlich entspanntere Zukungt beginnen.

    Ja entspannter, definitiv. Nur finanziell wird es super eng. Die günstige Wohnung war leider nix. Viiiel zu klein und ich klammere den Großen eben nicht aus und will eine Wohnung, in der er sich wohl fühlt und vorallem willkommen.


    Ich denke auch nicht, dass es die endgültige Entscheidung ist. Aber ich bleibe offen für alles. Er kann jederzeit zu mir kommen. Eigentlich wäre mir ein Wechselmodell ganz lieb. Er will den Job wechseln, wenn das Haus verkauft ist.