• Beikost und viele Fragen

    Meine kleine ist nun 7 Monate alt und wir versuchen seit ungefähr einem Monat die Beikost einzuführen. Angefangen habe ich mit dem Mittagsbrei. Karotte... Ein paar Löffelchen isst sie, dann schüttelt sie sich und macht den Mund nicht mehr auf. Ich hatte das Gefühl, sie hat jeden Tag weniger davon angenommen. Dann habe ich Weiße Karotte getestet, das…
  • 40 Antworten
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    Es soll ja üblicherweise ein Milchbrei sein, in den noch Obstmus eingerührt wird. Ich habe einige Sachen von der DM Biomarke gekauft.

    Das ist eine Ernährungsempfehlung in Deutschland, aber kein Muss! Das kannst du so machen wie du willst. In anderen Ländern gibt es Oliven-Tomaten-Pesto oder Schmalzbrot zum Abendbrot.

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    ich aber noch keine Vollmilch verwenden möchte, nehme ich einfach ihr normales Milchpulver (sie ist ein Flaschenbaby). Das sollte ja ok sein, oder?

    ja, klar ist das ok.

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    Pur ist sie den Brei auch nicht, also muss viel viel Obstmus rein. Ich gebe ihr Apfel-Mango Mus aus dem Gläschen. Allerdings muss ich da auch immer viel viel reinmachen, damit ihr diese Pampe (Sorry :=o ) schmeckt. Ist das schädlich?

    Es scheint nicht wirklich ihr Ding zu sein. Da es beim Essen zu Anfang hauptsächlich um den Spaß und das Probieren geht, würde ich ihr dann eher etwas anderes anbieten. Zumindest beim Obstmus solltest du Abwechslung schaffen.

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    Meine nächste Frage, was ist mit diesen Breien zum anrühren, die einen Geschmack haben sollen. Zum Beispiel Gries mit Banane. Kann man sowas geben oder sind da so viele Zusatzstoffe drin, dass ich lieber normalen Gries kochen sollte und dann wieder zum Obstmus greifen sollte? Kann man stattdessen auch einen Saft für den Geschmack einrühren oder schmeckt das dann nicht?

    DAs ist oft halt sehr sehr künstlich und mit viel raffiniertem Zucker drin. Ich würde das meinem Baby nicht geben wollen.

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    Es gibt verschiedene Brei, wo das Milchpulver schon drin ist. Zum Beispiel auch einen Dinkel Milchbrei. Hat das Nachteile? Bei den Inhaltsstoffen steht dann Trockenmilchzubereitung (entrahmtes Milchpulver, Süßmolkenpulver). Den Dinkelbrei gibt es dann auch Milchfrei zu kaufen.

    Ist halt teurer weil du viel mehr von dem Pulver brauchst. Ansonsten ist das quasi Folgemilch mit Getreide gemischt. Du mischt quasi das gleiche. Nur nimmst du Pre.


    Da ihr Interesse für Essen noch nicht so groß zu sein scheint, würde ich sie jetzt erst mal einfach mit an den Tisch setzen, wenn du oder ihr esst. Und ihr dann auch mal was anbieten. Vielleicth will sie ja mal an einer Nudel lutschen oder an einem Stück Brotrinde. Vielleicht will sie mal einen Löffel ablecken.

    Ich liebe den konstruktiven Umgangston hier...


    Wieso ist das Quatsch? Erstens hab ich geschrieben "langsam ersetzen", also fürs erste wenige Löffel Brei und halt ein bisschen weniger Milch. Zweitens könnte man, je nachdem welchen Empfehlungen man folgt, insgesamt schon viel früher mit dem Brei beginnen.

    Sorry, dich meinte ich damit nicht! Ich meinte den Rat der Hebamme. Ich würde es auch so machen, wie du es geschrieben hast. ;-)

    Ok, sorry... @:)


    Ich geh da immer gleich in Verteidigungsmodus, weil ich mit den Omas und ihren Belehrungen schon so viel zu kämpfen hab %-|

    Jedes Kind ist anders. Manche brauchen etwas länger, bis sie feste Nahrung mögen, und mache Kinder mögen einfach keinen Brei. Meine Töchter liebten ihren Brei. Mein Sohn hat die Breiphase praktisch übersprungen, er kam direkt vom Stillen zu Tischkost (wurde fast 9 Monate nur gestillt). Wir haben dann eben eine Zeitlang weniger gewürzt und das Angebot etwas angepasst.


    Gibt Deinem Kind die Zeit, es bekommt schon keine Mangelerscheinigungen, wenn es jetzt noch nicht so viel Beikost isst. Immer wieder mal probieren, irgendwas mag Dein Kind schon essen.


    Und um die Sauerei beim Essen, da kann ich den Vorschreiberinnen hier nur zustimmen, wirst Du ganz sicher nicht herumkommen ]:D

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    Ich geh da immer gleich in Verteidigungsmodus, weil ich mit den Omas und ihren Belehrungen schon so viel zu kämpfen hab

    Da bist du nicht allein. ;-D

    Meine Frage war nicht, "sollte ich für mein Kind selber kochen". %-| Bei uns gibt es Gläschen. Punkt.


    Aber vielen Dank für die anderen hilfreichen Antworten. ☺

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    Bei uns gibt es Gläschen. Punkt.

    Und was machst du, wenn denn das Kind es nicht mag? Hast du mal gekostet? ;-D

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    Diese ganze Geschichte mit Baby led weaning möchte ich vermeiden. Das ist mir zu viel Sauerei 😝 Auch bin ich keine große Köchin. Bei uns wird viel bestellt, wir gehen Essen oder kaufen Mittagessen unterwegs ein.


    Deshalb, es soll schon Brei sein.

    ;-D Dann sind Brei und Gläschen tatsächlich die bessere Alternative für Euch, aber dann kann ich Dir bei Deinen sehr spezifischen Fragen leider nicht helfen.


    Viel Glück! Du findest sicher den Weg der zu Euch paßt!

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    Und was machst du, wenn denn das Kind es nicht mag? Hast du mal gekostet? ;-D

    Ja, das könnte echt auch ein Problem sein. Probier mal die Sorten durch. Schon Karotte schmeckt von jeder Firma anders. Mein Großer z.B. hat nichts von Alnatura gegessen. Weder Obst noch Mittagsbrei. Hipp war ok, alles Alete und Babylove ging erst als er älter war. Mein Kleiner dagegen isst nichts von Bebivita und Hipp. Er liebt aber das Zeug von Alete und notfalls geht auch mal was von Alnatura.


    Gerade die ganz Kleinen schmecken ja noch jede Nuance. Deshalb lohnt es sich, da mal verschiedene Firmen zu probieren.

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    Meine Frage war nicht, "sollte ich für mein Kind selber kochen". Bei uns gibt es Gläschen. Punkt.

    Es muss ja keiner selbst Brei kochen, nur hast du das Zeug als "Pampe" bezeichnet und meiner Erfahrung nach schaut es gleich weniger pampig aus, wenn man vorher den Brokkoli in seiner ganzen Brokkolihaftigkeit in der Hand gehabt hat :-D

    Grießbrei mit Banane aus dem Gläschen liebt sie zum Glück. Pampe ist für mich der selber angerührte Grießbrei, weil er nach nix schmeckt außer es kommt noch unheimlich viel Obstmus rein.


    Und die Mittagsgläschen die wir bis jetzt hatten, haben mir tatsächlich geschmeckt.

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    Grießbrei mit Banane aus dem Gläschen liebt sie zum Glück.

    Bei diesen Grießbrei-Gläschen oder Abendgläschen musst du aufpassen. Da ist oft ganz schön viel raffinierter Zucker bei gemischt. Ich frag mich immer warum das noch nicht verboten ist.

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    Und die Mittagsgläschen die wir bis jetzt hatten, haben mir tatsächlich geschmeckt

    Okay, aber was machst du wenn sie deinem Kind nicht schmecken :=o wenns jetzt schon an "nur" Karotte scheitert.

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    bei uns gibt es Gläschen. Punkt.

    Kann ich an sich nachvollziehen. Ich bin auch keine leidenschaftliche Köchin und schon gar ned für Löffelchen Portionen.


    Aber bei uns hat nahezu jedes Gläschen geschmeckt, egal ob Karotte, Spinat oder Brokkoli, auch sämtliche Obstsorten und Getreidearten und die ganzen Menü Gläschen bis 12 Monate. Da ich es preislich schon Unterschiede waren, war ich froh dass wir mit bebivita und BabyDream gut ausgekommen sind. Er hatte vorher zum stillen auch zusätzlich die Pre und die Folgemilch von bebivita. Nur Grießbrei mochte er NUR den einen eben, zum anrühren. Alles andere wurde verweigert. Ich hab den dann mit 7Korn-flocken gestreckt, damit er nicht ganz so süß war ]:D


    Da wir aber schon mit 5 Monaten angefangen haben, gab's dann ab dem 10./11. Monat Häppchen weise mit vom Tisch, ne gedrückte Kartoffel oder weiche Nudeln mit Soße etc. Mild gewürzt. Oder abends mal Brot mit Butter oder Käse etc.


    Was hab ich mir da im Vorfeld den Kopf zerbrochen und dann gings ganz ohne Probleme. ;-)


    Selber essen mit der Hand geht bis heute aber nicht wirklich, da wird nur gespielt, der Herr möchte mit seiner Gabel aufspießen oder abbeißen (wenn ich das Brot halte) ":/

    Ich wollte Dir die Gläschen sicher nicht ausreden. Der letzte Teil meiner Antwort hat scheinbar einen wunden Punkt bei Dir getroffen, obwohl es nicht böse gemeint war. Dann halte ich mich ab jetzt hier raus.