• Der Bub bleibt nicht liegen

    Mütter, rettet unsere Nerven! Der Bub ist 8 Monate jung und kann seit ner guten Woche stehen, wenn er sich irgendwo hochziehen und festhalten kann. Das ist am Tag ein biiiischen nervig... aber beim einschlafen? Moah! Normalerweise liegt er zum einschlafen auf dem Rücken, mit einem großen Stillkissen um ihn herum. So liegt er entspannt da und kann sich…
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    so eine halbe Stunde würde ich minimum einplanen, aber auch eine Stunde fände ich beim ersten Mal total normal. Fänd ich auch nicht schlimm weil du ja da bist und er nicht alleine ist.

    :)^ Das liegt nur an mir, dass ich das Geweine nicht gut aushalte. Wahrscheinlich, weil ich es sonst nie sehr lange oder ausgiebig zu hören kriege ;-)


    Flutterby das:

    Zitat

    (Ein)Schlafen war hier immer schon ein großes Thema. Die ersten Wochen hatte sie jeden Abend zwischen etwa 18 und 21 Uhr ihre Schreizeit. 2-3 Stunden Gebrüll.

    hört sich eher nach einer Regulierungsstörung an. Ich weiß, ich sitze selbst im Glashaus, kann dir aber diesbezüglich folgende Tipps geben:


    Ihr habt den Zeitpunkt, eine Routine einzuführen leider verpasst, aber wenn ihr das nachholt, hat das Kind etwas, an dem es sich entlang hangeln kann, das ihm Sicherheit gibt und das es verlässlich "auf den Boden" kommen und sich selbst beruhigen lässt. Dein Kind muss lernen, sich selbst zu regulieren. Das zeigen auch die nächtlichen Schreiphasen. Und das kann es aber nicht lernen, weil es dann ständig herumgetragen und "von außen" reguliert (geschaukelt, besungen, etc.) wrid. Das würde in deinem konkreten Fall also heißen, du muss ein recht starres Schema des Abend- und Zubettgehprogrammes einhalten und dein Kind dabei wach ins Bett legen, damit es lernt, selbst "runterzufahren". Mach dir dazu tatsächlich einen fixen Plan und ziehe den genau so durch! :)^


    Gleichzeitig musst du versuchen, dich selbst "runterzufahren". Ich glaube, der Fachbegriff dafür ist "Dekompensieren". Also im Sinne von: Ich lasse nur positive Eindrücke von mir an meinem Kind spiegeln und all der Verdruss, der Ärger, die Erschöpfung usw. darf nicht zu deinem Kind vordringen. Ihr müsst euch in einer Situation wiederfinden, von der ihr beide (seelisch) profitiert und die euch Wohlbefinden schenkt. x:)


    Bei uns hat das erstaunlich gut geklappt und klappt auch immer noch, nur eben nicht, wenn er hoppst. Aber gerade tagsüber etc. schläft er ganz brav ein.


    Noch dazu finde ich persönlich, dass deine Schlafenszeiten völlig verschoben sind. Überleg doch mal, dein Kind schläft von 22 bis 8 und von 9 bis 10 Uhr. Warum sollte es dann nicht auch von 20 bis 6 und von 7 bis 8 Uhr schlafen können – zumal es ja scheinbar um 20uhr müde ist? Und das wären dann in meinen Augen "vernünftige" Zeiten. :)z Versteh mich bitte nicht falsch, aber mit "vernünftig" meine ich, dass du dann auch noch etwas mehr von deinem Abend hast und auch mal Zeit mit deinem Partner genießen kannst und dein Kind verschläft dafür nicht den ganzen Vormittag, an dem du vielleicht auch mal außer Haus, zu einer Krabbelgruppe, zum Einkaufen oder was auch immer gehen könntest. ;-) :)_ Dementsprechend würde sich halt auch der restliche Tagesablauf verschieben. Ich würde sie folgendermaßen zum Schlafen betten:


    20 bis 8 Uhr.


    Kurzes Vormittagsschläfchen von etwa 45 Minuten (je nachdem, wann sie das dann brauchen würde)


    Mittagsschlaf und nachmittags nochmal etwa 45 Minuten. Aber ich würde sie auf keinen Fall um 18Uhr noch ne Stunde schlafen lassen. Wann esst ihr denn dann zu Abend? Erst danach?

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    dass sie nur durchschläft, wenn sie nach 22 Uhr ins Bett geht. Geht sie früher, ist sie nachts, gerne so ab 3 oder 4 Uhr morgens, für gut 2 Stunden wach. Dann schläft sie natürlich nicht über der Flasche ein, sondern möchte die 2 Stunden herumgetragen und im besten Fall besungen werden. Lege ich sie in ihr Bett, wird gesungen, erzählt und geturnt.

    Dann bleibt natürlich noch dieses Problem. Was passiert denn, wenn du sie in ihrem Bett einfach erzählen lässt? – Denn schließlich ist es ja nachts und da gibt es kein Bespaßungsprogramm. ;-) Wird sie irgendwann wütend und weint? Ichweiß, das ist immer leichter gesagt als getan, aber ich würde es mal probieren. Und vor allem würde ich sie nicht immer an unterschiedliche Orte legen. Das Kind weiß ja gar nicht, was es als nächstes erwartet: Werde ich jetzt ins Elternbett gelegt? Soll ich was essen? Werde ich herumgetragen und bespaßt? Komm ich in den Stubenwagen? Oder fahren wir vielleicht noch zu McDonald? ;-D


    Das ist übrigens eine Wachphase, die ganz viele Kinder haben. Sieht man es aus rein körperlicher Perspektive, ist das auch genau die Zeit, in der das Hormonsystem wieder seinen Betrieb aufnimmt. Und das scheinen so Kleine scheinbar noch ziemlich stark zu merken. Aber es gibt ja auch massenweiße Theorien bzgl. Nachtschreck und ähnlichem...

    Zitat

    Junior braucht oft einfach nur ne kleine Flasche zum runterkommen... wie ich ihm das später wieder abgewöhne... überleg ich mir später ;-D :=o

    Genauso wie die Flasche nachts ;-) Einfach schrittweise immer weiter die Milch verdünnen bis es nur noch Wasser ist. Und dann findet Junior ganz schnell, dass es sich gar nicht mehr rentiert, da überhaupt noch Energie dafür aufzuwenden.


    Oder mit der Radikalkur: Einfach weglassen.


    Haben wir heute probiert. ;-D Und siehe da, der Zwerg ist ohne Murren brav ins Bett gegangen, hat noch 2 Minuten herumgewurstelt und ist eingeschlafen. :-o :)^ :)= x:) 8-)


    Kann ein Zufallstreffer sein. Ich werde morgen berichten.

    Zitat

    Aber ob in der Mahlzeit so viel Getreide drin ist, dass das wirklich was ausmacht? Keine Ahnung.

    Ja, ist es! Habe heute zufällig mal draufgeschaut und in der Gute-Nacht-Mahlzeit ist doppelt so viel Stärke wie in seiner gewohnten Milch. Finde ich schon ganz schön ordentlich... ":/ Werde es in Zukunft aber weglassen.


    Euch allen eine ruhige Nacht ;-) *:)

    Ich fand die 22 Uhr Bettgehzeit für das Baby sogar ziemlich gut. Es war kein Problem, wenn wir abends bei Freunden waren oder Essen gegangen sind. Jetzt, wo das Kind eher gegen 20 Uhr ins Bett geht, ist das schon schwieriger.


    Heute hat sich es ein bisschen nach hinten verschoben, weil wir bis 20 Uhr noch beim Einkaufen waren. Das Kind war dann ziemlich übermüdet.


    Zu a: Vielleicht sind die Wachzeiten ja nur eine Phase. Du schreibst ja, dass es erst seit ein paar Wochen (wieder) so ist. Das Kind hier hat auch mal einige Zeit nicht durchgeschlafen. War auch nur eine Phase (eine ziemlich lange ;-)) . Wickelst du nachts? Das macht nämlich wach (haben wir hier festgestellt).


    Zu b: Grundsätzlich brauchen die meisten Kinder eine gewisse Struktur. Einen komplett gleichen Tagesablauf finde ich persönlich schwierig, weil wir an verschiedenen Tagen zu verschiedenen Zeiten Kurse haben (oder andere Verabredungen, Arzttermine etc.). Wie andere das regeln, keine Ahnung. Hier wird auch zu unterschiedlichen Zeiten gegessen (je nachdem wie es gerade passt).


    Schön, dass deine Kleine auch so ein entspanntes Baby ist. Das macht vieles leichter. Ich kann mich hier auch nicht beschweren ;-D .

    **Flutterby*, jetzt habe ich so langsam getippt, dass ich deinen Beitrag verpasst und dementsprechend nicht darauf geantwortet habe.


    Wenn deine Tochter um 18Uhr sowieso Brei bekommt und du sie danach hinlegst, wäre es dann nicht vielleicht sinnig, sie tatsächlich gleich dann schlafen zu legen? Vielleicht kann man das etwas "entzerren" und auf 19Uhr schieben? – Dann wäre sie Uhrzeittechnisch auch mit den anderen (Verrätern ;-D ) gleichauf.

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    a) wie kriege ich diese grauenhaften Wachzeiten mitten in der Nacht abgeschafft?

    Wie gesagt, was passiert denn, wenn du sie einfach liegen lässt? Schreit sie?

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    b) meine Unsicherheit, ob und wie weit es sinnig wäre, regelmäßige Tagesabläufe einzuführen

    JA, JA, JA! Ihr braucht unbedingt und sehr, sehr, seeeeeehr dringend regelmäßige Tagesabläufe! Woher soll dein Kind wissen, was als nächster Tagsordungspunkt ansteht und sich dementsprechend mit ihrem Verhalten "anpassen"/darauf einlassen können? Stell dir vor, jemand führt dich den ganzen Tag durch ein Programm und du weißt nie, was als nächstes kommt und ob du gut darauf vorbereitet bist. So fühlt sich dein Kind jeden Tag.


    Hmmm... haben sich bei euch nicht schon wenigstens feste Essenszeiten mit den Breimahlzeiten eingespielt?

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    sprich immer die gleichen Zeiten zu haben. Nur – wie hinbekommen?

    DU bist die Mutter. Du musst die Zeiten bestimmen!


    Es gibt doch bestimmt gewisse Zeitspannen, in denen dein Kind eigentlich immer isst, oder? Also z. B. zwischen 11 und halb 1 mittags. Also legst du fest, es wird um halb 12 gegessen. Wenn du merkst, es ist zu früh (sie hat noch keinen Hunger) oder zu spät (sie quängelt vorher schon), dann verlagerst du jeweils schrittweise um 15Minuten nach vorne oder hinten.


    Vielleicht hilft dir diese Hilfestellung hier weiter: http://www.annawahlgren.com/in…athunden-sova-hela-natten Es ist die Seite von Anna Wahlgren, die "Das Durchschlaf-Buch" geschrieben hat. Anders als z. B. die Ferber-Methode (Jedes Kind kann schlafen lernen), geht sie davon aus, dass ein Kind deshalb nachts durchschlafen kann, weil es a)den ganzen Tag über mit viel Nahrung versorgt wird, b) jede "Frage" (also jedes Weinen) des Kindes mit einer Antwort kommentiert wird und das Kind sich so nicht nachts alleine in den Schlaf weint und c) das Kind deshalb gut schläft, weil es einen sehr, sehr engmaschigen Tagesplan hat, an dem es sich orientieren kann. Ich persönlich finde die Theorie sehr gut, habe das Buch auch gelesen und finde es zum Großteil sehr gelungen (einige Aspekte liegen mir nicht so sehr, aber ich denke, das ist normal). Wäre unser "Schlafproblem" anders geartet, hätte ich die Durchschlafkur, die sie in ihrem Buch vorstellt (diese geht über 4 Nächte und eine Folgewoche), gemacht. Aber unser Problem lag weder im Schlafen untertags, noch im Einschlafen, sondern nur darin, dass unser Zwerg nachts unglaubliche Mengen an Milch verschlungen hat. Nichtsdestotrotz fand ich das Buch sehr hilfreich und schlüßig.

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    Einen komplett gleichen Tagesablauf finde ich persönlich schwierig, weil wir an verschiedenen Tagen zu verschiedenen Zeiten Kurse haben (oder andere Verabredungen, Arzttermine etc.). Wie andere das regeln, keine Ahnung. Hier wird auch zu unterschiedlichen Zeiten gegessen

    Hmmm... naja, ich finde, das geht eigentlich.


    Frühstück gibt es immer zu Hause. Termine/Kurse/Verabredungen vormittags gehen sich ja immer aus, weil es erst um halb 12 Essen gibt bei uns. Freitags sind wir da z. B. bei Pekip, da ist er so fasziniert, dass er das Essen total vergisst, aber das gibt es dann eben im Anschluss. Das ist aber auch schon die einzige Ausnahme. Ansonsten wird dann wieder um 15 bzw. 15:30Uhr gegessen und das geht auch immer zur gleichen Uhrzeit, weil man ja auch unterwegs was mitnehmen und unterwegs im Cafe, auf dem Spielplatz, im Garten, bei Freunden etc. füttern kann. Und um 18uhr gibt es Abendessen, in der Regel daheim. Und falls wir wie heute unterwegs sind, dann eben beim Italiener, aber die uhrzeit bleibt die selbe.


    Ich bin schon groß, ich kann mal umdisponieren. Der Zwerg ist noch so klein. In seinem kleinen Kosmos passiert jeden Tag so viel Neues, dass er wenigstens die Sicherheit haben soll, dass sein Essen immer zur gleichen Zeit "geliefert" wird. :)z

    @elmo99

    Also, das mit dem Essen war nur ein Zusatz (hier wird ja noch nicht viel Brei verspeist). Es ging mir hauptsächlich ums Schlafen. Da wir Kurse am Morgen, am Vormittag, am Mittag und am Nachmittag haben und öfter Freunde gegen Abend treffen (wir gehen viel Essen) oder abends zusammen einkaufen, findet sich keine Zeit, zu der wir jeden Tag die Woche (am Wochenende ist sowieso alles verschoben) immer zuhause sind (da das Kind selbst auf Feiern, Festivals etc. mitgeht, sind wir hin und wieder auch erst nach Mitternacht zurück).


    Die Kurszeiten kann ich leider nicht ändern (die Auswahl und die freien Plätze sind sowieso beschränkt). Ich brauche tagsüber auch mal Erwachsene um mich herum. Ohne Kurse würde ich verrückt werden. Das würde meinem Kind nicht gut tun.

    flutterby


    Also, ich bin mit Anna Wahlgren als Inspiration und festen Zeiten auch gut gefahren, aber es gibt andere Mütter die mit einer eher lockeren Fassung gut fahren, Cao zum Beispiel. Allerdings war selbst die bei den Schlafenszeiten streng wenn ich mich richtig erinnere. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier, kennst du sicher auch, gehst du immer zur selben Zeit ins Bett wirst du dann auch müde und vorher wälzt du dich eh nur rum, auch wenn du müde bist und bist du schließlich über den Punkt bekommst du das Gefühl die ganze Nacht feiern zu können. ;-)


    Ich finde du solltest dir als aller erstes Mal klar machen wie du es gerne hättest und dann wieviel Schlaf Madame braucht und in welchen Abständen Essen. Wenn du das klar hast kannst du versuchen beides zusammen zubringen. Am Anfang wirst du mehr Opfer bringen müssen, die Kleinen brauchen was sie brauchen und Kompromisse sind da, bei einigen Kindern mehr und bei anderen gar nicht, drinne.


    Ansonsten wäre auch Kuhmilch weg lassen so als Test eine Option. Da sie aber durchschläft wenn ihr sie um zehn hinlegt glaube ich, dass es sich um eine Frage der Gewohnheit handelt. Sie ist dann eben verunsichert wenn sie um acht schon liegt und erkundigt sich immer mal wieder ob denn noch Schlafenszeit ist, es könnte sich ja auch um das Abendnickerchen handeln und nachdem kommt ja normalerweise nochmal Aktion.


    Verrückt-nach-SC


    Ähm, alles in meinem Leben musste sich diesen Zeiten unterordnen. Kurse die nicht passten mussten ausfallen. Eine Verschiebung der Zeiten führte bei meiner Großen dazu, dass sie nicht schlief. Damit ist nicht gemeint: sie ließ fröhlich lachend ein Schläfchen aus sondern sie übermüdete, lachte zu beginn noch fröhlich und schrie mir dann bis weit in die Nacht die Hucke voll. Dann fehlte auch am nächsten Tag Schlaf und sie maulte und quängelte und schlief schlecht. Bis ein einziger Ausreißer wieder ausgebügelt war brauchte ich zwei Tage und zwei Nächte in denen ich vielfach aufstehen musste. Da hat man dann von den Kursen wenig bis gar nichts und von Gesprächen auch und von überhaupt allem.

    Zitat

    Es ging mir hauptsächlich ums Schlafen. Da wir Kurse am Morgen, am Vormittag, am Mittag und am Nachmittag haben und öfter Freunde gegen Abend treffen (wir gehen viel Essen) oder abends zusammen einkaufen, findet sich keine Zeit, zu der wir jeden Tag die Woche (am Wochenende ist sowieso alles verschoben) immer zuhause sind (da das Kind selbst auf Feiern, Festivals etc. mitgeht, sind wir hin und wieder auch erst nach Mitternacht zurück).

    Wenn dein Kind das so locker mitmacht und trotzdem genug schläft und so möchte ich dir echt zu deiner Glücksschweinkarte gratulieren. :-D :-D Das kann meine bis heute nicht und die ist drei. Inzwischen kann man sie mal eine halbe Stunde nach ihrer Zeit ins Bett bringen, bei einer Stunde kann man Glück haben, wird aber schon schwierig und man merkt am nächsten Tag schon an der viel früheren Aufstehzeit (so halb fünf Uhr morgens), dass etwas schief lief. Wenn man Pech hat turnt sie bis zehn rum, steht um vier wieder auf und ist einen Tag lang unausstehlich.


    Ach ja, Kinder bekommen ist echt Roullette. ;-D

    wieder nicht alles gelesen, muss gleich zur arbeit (und sitz hier ungeschminkt und ungeföhnt *seufz*): Der Bub hier hatte früüüher (*hust*) auch späte Schlafenszeiten. 22-23Uhr war normal, geschlafen hat er bis um 9 Uhr, wenns gut lief. Meistens liefs nicht gut, mein Kerle hat ihn beim aufstehen geweckt (morgens is der Lütte eh unruhig) und dann hatte ich ein waches Kind von 5Uhr morgens an. Und zwar ein waches, aber unausgeschlafenes Kind, welches nach spätestens einer Stunde wieder SO grätig wurde... boah.


    Wir haben folgendes gemacht: Die Schlafenszeit von 23Uhr an immer ein paar Minuten weiter vor verlegt. Bis wir bei 20Uhr angekommen sind. Eine Zeit lang haben wir sogar 19Uhr genommen und das hat auch gut funktioniert. Natürlich schlief das Kind dann nicht mehr bis 9, sondern maximal bis 7Uhr morgens, aber von der Menge her (und von der Schlafqualität her!) war es so viel besser.


    Wichtig war ihm immer, wie schon geschrieben, die Flasche vorm Ins-Bett-Gehen. Und zwar am besten in einem ruhigen, dunklen Raum. Außerdem haben wir ihm, schon seit der 8. (?) Woche Reisflocken in die Abendflasche gemischt. Das hat damals für die ersten Nächte gesorgt, in denen wir nicht alle 2 Stunden 300-400ml Milch füttern mussten. Statt dessen hat er 1x eine 300er Flasche leer gezogen und dann eben seelig geschlafen. Hat ein bisschen was von abfüllen, ja, aber es ist meine tiefe Überzeugung, dass jeder Mensch, egal welchen Alters, eine anständige Portion Schlaf benötigt, um wirklich Leistungs- und Aufnamefähig zu sein und ich meine, das gilt auch für Babys, deren Körper in den ersten Jahren ja nun wirklich enorme Leistungen vollbringt.

    @danae87

    Hm, wenn ich die Kurse dem möglichen Rhythmus unterordnen würde, dann käme ich zu gar keinem mehr :-/ . Für den einen muss ich das Kind morgens meistens wecken, zwei weitere wären während des Vormittagsschläfchens, einer während der mittäglichen Fütterungszeit und einer während des Nachmittagsschläfchens. Essen mit Freunden, abendlicher Großeinkauf mit dem Ehemann, Feiern etc. müsste alles ausfallen. Und das täte mir absolut nicht gut. Wenn ich schlecht drauf bin, dann habe ich keinen Nerv für das Kind.


    So hundertprozentig locker macht es das Kind ja tatsächlich nicht mehr mit (also insbesondere das spät ins Bett gehen war ja das Problem), sonst hätten wir die Probleme in den letzten Wochen ja nicht gehabt. Aber die Monate davor war das alles kein Problem. Gerade abends hat das Kind einfach im Kinderwagen oder auf einer Decke geschlafen, wenn es müde war.


    Mit der Glücksschweinkarte stimme ich dir aber absolut zu ;-D . Das Baby ist wohl tatsächlich ein Anfängerbaby (mehr hätte ich aber auch nicht ausgehalten).

    Du ich fürchte von ein wenig was wirst du dich auf die Dauer erstmal trennen müssen. Das die überall und bei jedem Lärm einschlafen hört mit zunehmendem Alter auf.


    Spätestens wenn das Kind in Betreuung kommt, also zumindest ab der Schulzeit muss ein bestimmtes Schlafpensum sein und gerade wenn man mehr als ein Kind hat (hab gelesen der Wunsch nach mehr ist da) ist das auch eine Frage der Organsisation.


    Aber wenn du dein Kind um sieben Uhr abends ins Bett bringst und um sieben Uhr morgens wieder rausholst dann musst du es doch sicher zu keinem Kurs wecken oder? Vormittagsschlaf kann man ja auch auf dem Weg im Auto machen, ist dann eventuell etwas kürzer,a ber immerhin und füttern kann man auch im Kurs, hab ich beim Pekip auch gemacht sonst wäre nicht mal der eine Kurs drinne gewesen.


    Man muss ja auch nicht jeden Abend zusammen einkaufen sondern kann einen großen EInkauf am Wochenende zusammen machen, da bliebe euch dann etwas von der lieben Gewohnheit, aber das Kind käme auch zu seinem Recht. Essen mit Freunden kann man auch in der eigenen Wohnung und bei eurem Anfängerbaby sicher auch bei denen mal, hauptsache es gibt einen ruhigen Raum in dem Baby schlafen kann.


    Für Festivals und Konzerte empfehlen sich Babysitter, mehrere Tage ist dann natürlich erstmal nicht drinne, aber sich wachsen ja und so ein Wochenende bei den Großeltern geht dann sicher recht schnell.


    Das Leben so wie vorher durchziehen ist mit Kind nicht. Da ist ein kleiner Mensch mit eigenen und ziemlich grundlegenden Bedürfnissen denen man auch gerecht werden muss. Klar soll man nicht auf alles verzichten, aber gerade wenn Baby sich nicht mehr wohl fühlt ist es Zeit für Kompromisse. Dummerweise kann das Kind noch keine nachgeben und es liegt immer an den Eltern beide Positionen eizunehmen, die des Kindes und die eigene. Und leider leider schlägt, objektiv gesehen, gesunder Schlaf und Essen den Wunsch nach einem Gespräch. Ohne Gespräch kann man eine weile überleben, ohne essen und schlaf nicht.

    Zitat

    Du ich fürchte von ein wenig was wirst du dich auf die Dauer erstmal trennen müssen. Das die überall und bei jedem Lärm einschlafen hört mit zunehmendem Alter auf.

    Ja, das ist mir klar. Aber solange es noch geht, möchte ich das ganz gerne nutzen. Wenn das Kleine dann mal in den Kindergarten geht, dann hat es sowieso andere Schlafzeiten.

    Zitat

    Aber wenn du dein Kind um sieben Uhr abends ins Bett bringst und um sieben Uhr morgens wieder rausholst dann musst du es doch sicher zu keinem Kurs wecken oder?

    Um 7 Uhr schlafe ich ja noch ]:D . Gerade diese Zeit wäre für unsere Familie ganz schlecht, da der Papa erst zwischen 19 und 20 Uhr nach Hause kommt. Er würde das Kleine dann also nicht mehr wach zu Gesicht bekommen. Und morgens steht er zwar um 7 auf, geht dann aber ins Bad und fährt dann los, hätte also auch nichts vom Kind.


    Das Vormittagsschläfchen war in den Kurszeiten tatsächlich im Kinderwagen auf dem Weg dorthin bzw. von dort zurück. Aber halt deutlich kürzer als momentan (die Dauer momentan tut dem Kind ganz gut).

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    Man muss ja auch nicht jeden Abend zusammen einkaufen sondern kann einen großen EInkauf am Wochenende zusammen machen, da bliebe euch dann etwas von der lieben Gewohnheit, aber das Kind käme auch zu seinem Recht. Essen mit Freunden kann man auch in der eigenen Wohnung und bei eurem Anfängerbaby sicher auch bei denen mal, hauptsache es gibt einen ruhigen Raum in dem Baby schlafen kann.

    Wir gehen ja auch nicht jeden Abend zusammen einkaufen (des Öfteren schafft es der Papa gar nicht zur Einkaufszeit nach Hause), aber einmal die Woche bestimmt. Wir gehen gerne mit anderen Eltern essen, die sind auch froh, wenn sie mal nicht kochen müssen ]:D . Da wäre für andere mitkochen natürlich noch stressiger.

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    Für Festivals und Konzerte empfehlen sich Babysitter, mehrere Tage ist dann natürlich erstmal nicht drinne, aber sich wachsen ja und so ein Wochenende bei den Großeltern geht dann sicher recht schnell.

    Klingt so, als würden wir ständig weggehen, ist aber nicht so. Ist schon eher die Ausnahme. Großeltern sind leider nicht vor Ort. Und an den Gedanken jemand komplett Fremdem das Kind überlassen, können wir uns noch nicht gewöhnen (gerade solange das Kleine noch nicht sprechen kann und der Babysitter nicht kontrolliert wird, fehlt uns noch das Vertrauen).

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    Das Leben so wie vorher durchziehen ist mit Kind nicht.

    Das ist mir schon klar (und war es vor der Zeugung auch schon). Wir sind sogar erstaunt, wie viel noch geht. Es soll jetzt nicht klingen, als wollten wir nur unseren Spaß und ich ein Leben mit Müttergequatsche und Kaffeetrinken. Aber ich soll halt auch an mich denken, damit ich nicht untergehe (

    ).

    Da stimme ich danae zu... ein hektischer tagesablauf an jedem tag macht ein baby vermutlich nicht sehr lange mit. Unserer schlief zb erst dann richtig gut, als sein vater durchgriff und ihn immer in sein bett legte. Nix mehr mit nickerchen im laufstall oder Hochsitz, etc. Als Notlösung kann er auch immer mal im auto oder bei den Großeltern schlafen, aber nicht auf ner decke oder in einer schale. Je mobiler das kind wird, desto weniger klappt das sowieso. Von daher ist es gut, wenn man die knirpse gleich an ihre betten gewöhnt. Find ich...

    elmo


    Ich bin gerade dabei, eine feste Routine fürs (abendliche) Schlafengehen einzuführen. Damit klappt es auch recht gut sie herunter zu fahren und meist auch ohne herumtragen. (Ich steh da nur etwas alleine, weil der Papa irgendwie den leisen und entspannten Umgang ohne Action abends nicht so richtig hinbekommt. >:( Da rede ich schon seit ewig. Aber das ist ne andere Baustelle.)


    Das abendliche und nächtliche Gebrüll über Stunden ist zum Glück schon lange erledigt. Das hatten wir eigentlich nur in der Neugeborenenzeit. Geblieben ist eben häufig die Wachzeit mitten in der Nacht.


    Ich hatte ja geschrieben, dass das Babybett bei uns im Schlafzimmer steht. Wenn sie also nachts ihre Partyzeit hat, schläft bei uns auch sonst keiner (naja....mein Freund mit Oropax eigentlich schon meistens....). Sie weint erst nach einer ganzen Weile Geturne, Erzählen und Lachen. An sich alles ganz wundervoll, nur halt nicht nachts um 4. Ich könnte sie also tendenziell einfach machen lassen, nur kriege ich dann auch keinen Schlaf, was eher nicht förderlich ist.


    Wir legen sie auch nicht jede Nacht mal hierhin und mal dorthin, sondern ich wollte deutlich machen, dass ich auch schon anderes probiert habe, als sie einfach (wieder) in ihr Bettchen zu legen. Ich habe sie also MAL mit in unser Bett genommen, als sie wehrig war oder ein anderes Mal versucht, ob sie im Stubenwagen alleine und in Ruhe eher in den Schlaf findet. So gut wie immer gebe ich ihr eine Flasche, wenn sie nachts wach wird (dann hat sie auch immer ordentlich Hunger), kuschle ein bisschen und versuche sie in ihr Bett zu legen. Klappt dann wie beschrieben meist gar nicht. Dann trage ich sie herum (mein Freund muss ja auch arbeiten gehen, also fühle ich mich da irgendwie auch in der Verantwortung, dass Ruhe einkehrt), sie pennt langsam weg, ich lege sie in ihr Bett und das Spiel geht von vorne los. Wenn das pro Nacht so 3-5 Mal stattfindet, bin ich zumindest langsam am Rande meiner Nerven und probiere deshalb auch anderes aus (Ehebett/Stubenwagen).


    Ich stimme dir absolut zu, dass meine zunehmende Verzweiflung und Gereiztheit nachts die Sache nicht gerade besser macht – ganz im Gegenteil. Deshalb mein Versuch gerade mit der entspannenden Musik, das hilft auch mir sehr viel beim herunterfahren.


    chi

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    es ist meine tiefe Überzeugung, dass jeder Mensch, egal welchen Alters, eine anständige Portion Schlaf benötigt, um wirklich Leistungs- und Aufnamefähig zu sein und ich meine, das gilt auch für Babys, deren Körper in den ersten Jahren ja nun wirklich enorme Leistungen vollbringt.

    Genauso sehe ich es auch. Zum einen braucht sie ihren Schlaf, um all die vielen neuen Eindrücke jeden Tag zu verarbeiten und die Vernetzungen im Gehirn arbeiten zu lassen. Zum anderen brauche ich aber auch meinen Schlaf, im günstigsten Fall am Stück, damit ich ausgeglichen, entspannt und leistungsfähig bin. Um ehrlich zu sein bin ich eigentlich nur mit 8 Stunden Schlaf so richtig lebensfähig. Da habe ich im letzten halben Jahr logischerweise ordentlich zurück gesteckt.


    danae


    Eigentlich war sie immer ein "Bedarfskind". Ich habe sie nach Bedarf gestillt, sie hat nur getrunken, wenn auch Hunger da war, auf Vorrat ging schon von Anfang an nicht. Geschlafen ebenfalls lange Zeit so nach Bedarf.


    Inzwischen habe ich aber den Verdacht, dass feste Zeiten und ein geregelter Tagesablauf schon hilfreich sein könnten. Auch für mich. So leben wir immer so in den Tag hinein und das ist schwierig zu planen. Für unseren Pekip Kurs muss ich sie fast immer wecken, da wir um 9 losmüssen, oder sie ist sehr müde dort. Meist schaffen wir auch keine Flasche vorher, dort ist es zu spannend zum Trinken. Also haben wir beide wenig davon. Verabredungen sind auch sonst schwierig, weil ich sie oft wecken müsste, dann ist sie aber logischerweise verdreht und schlecht gelaunt. Eine feste Routine würde also vermutlich für beide von uns Vorteile bieten.

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    Ich finde du solltest dir als aller erstes Mal klar machen wie du es gerne hättest und dann wieviel Schlaf Madame braucht und in welchen Abständen Essen.

    Das werde ich mir wirklich eingehend überlegen und vielleicht mal tagebuchmäßig notieren, um richtige Tendenzen rauszufinden.


    Zunächst mal werde ich wohl das Babybett schweren Herzens (ich furchtbare Glucke) ins Kinderzimmer stellen. Ich habe auch die Vermutung, dass wir uns gegenseitig nachts stören könnten. Außerdem nimmt mir das den Druck, dass mein Freund ja "vernünftig" weiterschlafen können muss. Im Kinderzimmer steht ein kleines Sofa, zum kuscheln und schmusen ist also auch dort Gelegenheit.


    Außerdem habe ich so die Gelegenheit, sie wach hinzulegen und zu schauen, was passiert.


    Danke euch schonmal für die lieben Tipps und Hilfestellungen @:)

    @chi

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    ein hektischer tagesablauf an jedem tag macht ein baby vermutlich nicht sehr lange mit.

    Hektisch ist es hier nicht. Wir stressen ja nicht von einem Termin zum nächsten (klingt das etwa so?). Das wäre auch nichts für meine Nerven.

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    Unserer schlief zb erst dann richtig gut, als sein vater durchgriff und ihn immer in sein bett legte. Nix mehr mit nickerchen im laufstall oder Hochsitz, etc.

    Grundsätzlich schläft das Kind ja auch immer in seinem Bett (oder halt unterwegs im Kinderwagen). Auf der Decke schläft es eher nicht mehr ein (ist ja alles viel zu aufregend).


    Ist dein Kind tatsächlich im Kinderhochstuhl weggepennt? Ist ja cool ;-D . Das hat unseres nie gemacht.

    chi


    Da bin ich recht froh, ich habe immerhin recht zeitig eingeführt, dass nur im Babybett geschlafen wird, egal zu welcher Tageszeit (absehen von seltenen Ausnahmen in unserem Bett).


    Allerdings kann ich auch die Gelegenheiten wo unser Mädchen "einfach so" auf der Decke oder sonstwo eingeschlafen ist, an einer Hand abzählen.