• Der Bub bleibt nicht liegen

    Mütter, rettet unsere Nerven! Der Bub ist 8 Monate jung und kann seit ner guten Woche stehen, wenn er sich irgendwo hochziehen und festhalten kann. Das ist am Tag ein biiiischen nervig... aber beim einschlafen? Moah! Normalerweise liegt er zum einschlafen auf dem Rücken, mit einem großen Stillkissen um ihn herum. So liegt er entspannt da und kann sich…
  • 246 Antworten

    @flutterby

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    Ich steh da nur etwas alleine, weil der Papa irgendwie den leisen und entspannten Umgang ohne Action abends nicht so richtig hinbekommt.

    Hihi, ich glaube, das ist ein Männerproblem. Meiner meint auch, das Kleine kurz vorm Schlafengehen unbedingt durchkitzeln zu müssen bis es quiekt. Und wenn ich was sage, dann heißt es, er möchte auch Spaß mit dem Kind haben %-| .

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    Für unseren Pekip Kurs muss ich sie fast immer wecken, da wir um 9 losmüssen, oder sie ist sehr müde dort. Meist schaffen wir auch keine Flasche vorher, dort ist es zu spannend zum Trinken.

    Was ist mit einer Flasche beim Hinfahren (also im Kinderwagen oder im Autokindersitz)? So mach ich das, wenn ich es vorher nicht schaffe. Das Kind kommt gesättigt dort an und verpasst im Kurs nichts.

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    Zunächst mal werde ich wohl das Babybett schweren Herzens (ich furchtbare Glucke) ins Kinderzimmer stellen. Ich habe auch die Vermutung, dass wir uns gegenseitig nachts stören könnten.

    Wir haben das eigene Babyzimmer ja direkt nach dem Krankenhaus eingeführt. Wir wollten das schon vor der Geburt und bis auf einen klitzekleinen Gedanken (oh, das arme Würmchen soll alleine schlafen) auch danach immer. Im Urlaub oder bei der Familie, also wenn wir ausnahmsweise mal alle drei in einem Zimmer schlafen, stellen wir erstaunt fest, wie laut das Baby atmet, wieviel es sich bewegt und dass es ständig irgendwelche Geräusche macht. Und wir sind immer wieder froh, wenn es wieder im eigenen Zimmer schläft ]:D .


    Für uns war es definitiv die richtige Entscheidung. Wir können entspannt schlafen (es schreit laut genug, wenn es aufwacht) und das Baby kann es auch und wird auch nicht durch unsere Geräusche und Licht an/aus gestört.

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    Eigentlich war sie immer ein "Bedarfskind". Ich habe sie nach Bedarf gestillt, sie hat nur getrunken, wenn auch Hunger da war, auf Vorrat ging schon von Anfang an nicht. Geschlafen ebenfalls lange Zeit so nach Bedarf.


    Inzwischen habe ich aber den Verdacht, dass feste Zeiten und ein geregelter Tagesablauf schon hilfreich sein könnten.

    Moah, meinen Respekt. Ich glaub, da wäre ich irre geworden. Mein Freund hatte in der ersten Zeit sogar eine Excel-Tabelle ausgedruckt, in der wir Fütterung und Schlafen eingetragen haben... |-o Im Nachhinein etwas peinlich zuzugeben, aber zu der Zeit hatte uns das echt geholfen, ein Gefühl für den Tagesablauf zu erhalten. Natürlich hat sich das öfter auch mal gewandelt – gerade der Schlafbedarf hat sich verschoben (von viel Schlafen zu 3 Schläfchen am Tag, zu 2 Schläfchen und dann irgendwann nach dem ersten Geburtstag nur noch Mittagsschlaf) und wenn der Kleine nicht essen wollte, wollte er halt nicht. Aber mir hat es viel Sicherheit gegeben, einen strukturierten Tagesablauf zu haben und entweder dadurch oder eben generell dem Kleinen auch.

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    Hihi, ich glaube, das ist ein Männerproblem. Meiner meint auch, das Kleine kurz vorm Schlafengehen unbedingt durchkitzeln zu müssen bis es quiekt. Und wenn ich was sage, dann heißt es, er möchte auch Spaß mit dem Kind haben %-| .

    Oh ja, so gehts hier auch. Er arbeitet halt von 8 bis 18 Uhr und hat dann recht wenig vom Kind. Nur hilft es halt auch keinem, wenn er das Baby erst nochmal richtig aufdreht und dann auf dem Sofa "Feierabend" macht, während ich mir da einen abbreche, sie ans Schlafen zu bekommen.

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    Wir haben das eigene Babyzimmer ja direkt nach dem Krankenhaus eingeführt. Wir wollten das schon vor der Geburt und bis auf einen klitzekleinen Gedanken (oh, das arme Würmchen soll alleine schlafen) auch danach immer.

    Das war hier auch der Plan. Nur nicht der von unserer Tochter. Nachdem sie anfangs jede Nacht stundenlang Gebrüllt hat und ausschließlich auf mir geschlafen hat, haben wir das Babybett als Beistellbett an meine Seite des Bettes gestellt und seitdem hatte sich immerhin das Brüllen nachts erledigt. Anfangs brauchte sie da noch sehr viel Nähe. Jetzt denke ich, könnte es langsam klappen.

    Ja, so unterschiedlich sind die Kinder. Nähe braucht unser Kind nicht besonders viel (auch am Anfang nicht). Kuscheln ist hier nicht sehr beliebt :°( . Zum Glück gibts ja noch den Papa ;-) .


    Viel Erfolg beim Ausprobieren!

    EmiliA

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    Moah, meinen Respekt. Ich glaub, da wäre ich irre geworden.

    |-o Ich kenne es halt nicht anders. War von Anfang an nicht zu machen, sie da auf feste Zeiten festzulegen oder ohne richtig Hunger zu füttern. Wurde strikt verweigert. Da sie zudem nur zu Hause und bloß nicht unterwegs stillen wollte, war das logistisch doch oftmals eine Herausforderung. Das ist mit der Flasche jetzt deutlich einfacher.


    Abgestillt hat sie sich im Übrigen selbst mit fast 11 Wochen :=o Einen starken Willen hat sie jedenfalls....

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    Hihi, ich glaube, das ist ein Männerproblem. Meiner meint auch, das Kleine kurz vorm Schlafengehen unbedingt durchkitzeln zu müssen bis es quiekt. Und wenn ich was sage, dann heißt es, er möchte auch Spaß mit dem Kind haben

    Ist bei uns genau andersrum. Wenn ich den Kleinen nochmal durch die Gegend jage, oder wir auf dem Sofa "kämpfen", bin ich der festen Überzeugung, dass diese Energie einfach noch raus muss (und was das Einschlafen betrifft, können wir inzwischen echt aufatmen – war nicht immer so) ;-D

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    Abgestillt hat sie sich im Übrigen selbst mit fast 11 Wochen

    Dann hat sie die Brust einfach nicht mehr genommen, oder wie? Krass!

    Verrückt nach SC


    Ich finde schon das es ein wenig so klingt als wäret ihr sehr viel eingebunden. Ich habe vier Kurse gezählt, bei fünf Wchenarbeitstagen ist das viel.


    Ich versteh total das du auskosten willst was geht, nur scheint jetzt der Punkt zu sein wo du reduzieren musst weil eben nicht mehr geht was ging.

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    Um 7 Uhr schlafe ich ja noch ]:D . Gerade diese Zeit wäre für unsere Familie ganz schlecht, da der Papa erst zwischen 19 und 20 Uhr nach Hause kommt. Er würde das Kleine dann also nicht mehr wach zu Gesicht bekommen. Und morgens steht er zwar um 7 auf, geht dann aber ins Bad und fährt dann los, hätte also auch nichts vom Kind.

    Er ist also fast 12 Stunden oder mehr weg? Bei einem Schlafbedarf von etwa 15 Stunden zwischen dem 4-6 Monat und etwa 14 Stunden vom 6-9 Monat ergibt sich da klar ein rechnerisches Problem.


    Da gibt es nun natürlich mehrere Ansätze.


    1. Er hat die Arschkarte gezogen und verpasst sein Kind wenn er sein Arbeitspensum nicht irgendwie reduzieren kann.


    2. Das Kind geht spät ins Bett und darf dann lange schlafen, also wenn es um zehn in Bett geht muss es nicht vor neun aufstehen. Bedeutet für dich das der frühe Kurs wegfällt, du aber weiter ausschlafen kannst. Euer ganzer Rythmus wäre dann leicht nach hinten verschoben, Mittag gäbe es gegen Nachmittag und so weiter, eventuell passen die Schläfchen dann ja auch.


    3. Möglichkeit: das Baby geht um sieben oder sogar schon um sechs in Bett und ihr steht alle zusammen um 5 oder 6 auf. Für Lerchen sicher eine Option, für mich eher ein Horror. ;-D


    4. Das Kind schläft nachts nicht 11-12 Stunden aber dann wird das über den Tag kompensiert werden müssen. Will heißen, feste Schläfchen sind unabdingbar und du wirst die meisten Kurse streichen können.


    Irgendeiner wird einen Preis zahlen müssen und ich fände es eher ungünstig wenn es das Kind wäre in dem Schlaf vorenthalten wird.


    Was das Essen mit Freunden angeht empfehle ich den Lieferservice. ;-) und wenn der Einkauf eh nur einmal die Woche ist, wieso dann nicht am Samstag? Bei den Konzerten fürchte ich wird es dann wohl auf Verzicht hinauslaufen.

    Genau. "Einfach" war das allerdings eher nicht. Sie hat von jetzt auf gleich bei jedem Stillen gebrüllt wie am Spieß und war nicht zu beruhigen. Nur unter Kampf und Protest war etwas in sie hinein zu bekommen (Fußballerhaltung, Brusthütchen, Liegend, alles probiert) Als ich nach 10 Tagen mit den Nerven am Ende war und das Kind samt Flasche an den Vater gegeben und selbst das Haus verlassen hatte, kehrte schlagartig Ruhe ein. Brust angeboten – Gebrüll. Flasche angeboten – Ruhe. Mehrmals wiederholt, bei der Flasche geblieben, einige Tage sehr ums Stillen getrauert und mich nun gut mit der Flasche arrangiert.

    @danae87

    Mal schauen, wie viel ich noch schaffe, bevor das Kind aufwacht (es schläft schon seit über 2 Stunden ;-D ).

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    Ich finde schon das es ein wenig so klingt als wäret ihr sehr viel eingebunden. Ich habe vier Kurse gezählt, bei fünf Wchenarbeitstagen ist das viel.

    Es sind sogar fünf (an einem Tag vor- und nachmittags) |-o . Ein Tag ist komplett frei und da fällt mir manchmal die Decke auf den Kopf.

    Zitat

    Ich versteh total das du auskosten willst was geht, nur scheint jetzt der Punkt zu sein wo du reduzieren musst weil eben nicht mehr geht was ging.

    Es geht weniger um das Auskosten. Ich brauchs halt (

    ). Aber ich möchte natürlich auch meinem Kind nicht schaden oder es überfordern.

    Zitat

    Er ist also fast 12 Stunden oder mehr weg?

    Gute 11 Stunden etwa. Hat knapp 1,5 Stunden Fahrzeit (also zusammengenommen). Hat sich im Job spezialisiert und findet auch nichts näheres (wobei die Kilometer nicht das Problem sind, die Fahrt dauert einfach). ??Der Depp musste ja unbedingt von 35 auf 40 Stunden aufstocken als ich gerade schwanger geworden bin. Argh, ich war dagegen (wegen Zeit für Familie), aber sein Argument war das Geld.??


    Möglichkeit 1 ist blöd, wird hier aber (gerade in den letzten Tagen) praktiziert. Ist eine gute Gelegenheit, um ihn ein bisschen früher heimzulocken (??denn zusammengerechnet müsste er ja nach 8h Arbeit + 0,75h Pause und 1,5h Fahrtweg nach 10,25h wieder zuhause sein??) ]:D .


    Möglichkeit 2 ist auch blöd, weil das mein Sport für die Woche ist und ich mich auch mal auspowern soll.


    Möglichkeit 3 ist ganz blöd, weil wir erst gegen Mitternacht ins Bett kommen (23h ginge sicherlich auch, aber früher kriegen wir das organisatorisch mit Essen etc. nicht hin) und er dann nur 5 Stunden Schlaf kriegen würde.


    Möglichkeit 4 ist auch ganz blöd. Ich brauche diese verdammten Kurse.


    Ergo: Teufelskreis


    Na ja, ich denke ich werde es mit der Schlafenszeit von 20h, spätestens 21h bis 8h probieren (da müsste ich es einmal die Woche kurz vor 8h wecken). Nickerchen auf dem Weg zum Vormittagskurs, dann ein ausgiebiges Mittags-/Nachmittagsschläfchen (sieht man an heute, dass das auch gut 2,5 Stunden gehen kann – und es rührt sich noch nichts).

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    Was das Essen mit Freunden angeht empfehle ich den Lieferservice.

    Der wird hier schon oft genug bemüht |-o . Im Durchschnitt wird hier bestimmt dreimal die Woche Essen gegangen bzw. was bestellt.

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    und wenn der Einkauf eh nur einmal die Woche ist, wieso dann nicht am Samstag?

    Das ist wohl ein Kompromiss, den wir eingehen müssen. Mein Mann hasst das Einkaufen mit Einkaufszettel. Wenn er heute Lust auf xy hat, dann werden halt die Zutaten gekauft und anderes nötiges Zeug gleich mit in den Einkaufswagen geschmissen. Da muss auch er sich mal umstellen.

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    Bei den Konzerten fürchte ich wird es dann wohl auf Verzicht hinauslaufen.

    Ja, wird es wohl. Das werden wir überleben. Alle paar Monate kommt ja auch die Familie zu Besuch, dann können wir uns mal einen freien Abend gönnen.


    Ui, bin fertig mit Schreiben und es schläft immernoch ;-D . Wollte mich doch mit dem Kind in den Park setzen. Jetzt muss es dann gleich erst wieder abgefüllt werden. Hoffentlich hält das Wetter so lange.

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    "Einfach" war das allerdings eher nicht. Sie hat von jetzt auf gleich bei jedem Stillen gebrüllt wie am Spieß und war nicht zu beruhigen.

    Oje, das ist hart. Und dann erstmal rausfinden, was das "Problem" ist... %:| Aber schön, dass ihr es geschafft habt. @:)

    Zitat

    Ich brauchs halt (

    ).

    Hört sich so an, als wäre da was gewesen. Darf ich fragen, was?

    Ich habe sie jetzt heute mal versuchsweise wieder wach ins Bett gelegt. Heute Mittag hat sie sich auf die Seite gerollt und innerhalb von Minuten geschlafen. Sie könnte also schon, theoretisch, auch alleine einschlafen. Jetzt am Abend hat sie ne halbe Stunde herumgekullert und es immer wieder versucht, aber den Dreh alleine nicht bekommen. 10 Minuten getragen und weg war sie. Jetzt bin ich sehr gespannt, was die Nacht mir bringt.


    Da es mein erstes Kind ist und mir die Erfahrungswerte fehlen noch ne Frage:


    Ist es zuviel auf einmal, wenn ich jetzt in den nächsten Tagen/Wochen sie aus dem Schlafzimmer im gewohnten Bett ins Kinderzimmer übersiedele, außerdem das Herumtragen abschaffe und zudem versuche, einen festeren Rhythmus einzuführen? "Festeren" deshalb, weil ich bei eingehendem Nachdenken eher konkrete Zeitfenster anvisieren möchte als fixe Zeitpunkte. Ich möchte sie nicht überfordern und komplett auf links krempeln. Sonst ist ja alles tutti, nur eben nachts darf sich was ändern.

    Ich würde vermutlich lieber alles auf einmal ändern, anstatt dann wochenlang an kleinen Änderungen rumzumachen... aber das kommt echt arg aufs Kind an, fürchte ich...

    Verrückt-nach-SC, ich persönlich finde 5 Kurse pro Woche definitiv zu viel. Wenn du raus musst, unter Leute, was unternehmen etc, dann triff dich doch einfach mit anderen Mamas. Setzt euch in den Garten, in den Park, geht spazieren, verwandelt das Wohnzimmer in eine Krabbellandschaft, gönnt euch nen Kaffee, geht in den Zoo etc. Aber diese Masse an anderen Kindern, bei der gleichzeitig auch noch ganz viele pädagogische Reize auf das Kind einprasseln finde ich sehr, sehr krass. Das muss ja in dem kleinen Hirn auch alles verarbeitet werden. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es deswegen auch nachts Geschrei gibt, weil einfach im Hirn sortiert wird.


    flutterby, ich wäre jetzt eher der Typ, der das Kind ins Zimmer umsiedelt und gleichzeitig das Tragen abschafft. Wenn schon Veränderung, warum dann nicht konsequent? Da würde ich mir keine Sorgen machen.


    Was meinst du mit einem Zeitfenster? – Z. B. Mittagessen zwischen 11 und 13 Uhr? – Das fände ich dann zu weit gefasst. Bei Mittagessen zwischen 11:30 und 12 Uhr wäre ich wieder bei dir ;-)


    Feste Zeiten für bestimmte Tätigkeiten verunsichern und überfordern ein Kind nicht, sondern geben ihm Sicherheit! :)z

    elmo


    Ich dachte so an höchstens eine Stunde als Zeitfenster. Damit ein bisschen Raum für spontane Termine und Verschiebungen bleibt. Außerdem muss ich da ja erstmal tarieren, was am besten hinhaut. Jetzt gerade variiert Mittagessen je nach Schlafenszeiten zwischen 11.30 und 14.30 Uhr. Das ist viel zu weit gefasst.


    In der Praxis bin ich jetzt allerdings sehr sehr gespannt, ob und wie weit das bei unserer nächtlichen Problematik hilft.

    chi


    Gut, das war auch mein Gedanke. Es zieht sich ja sonst auch ewig vermutlich. So wird es erstmal viel, aber dann kehrt auch langsam wieder Ruhe ein.