• Der Bub bleibt nicht liegen

    Mütter, rettet unsere Nerven! Der Bub ist 8 Monate jung und kann seit ner guten Woche stehen, wenn er sich irgendwo hochziehen und festhalten kann. Das ist am Tag ein biiiischen nervig... aber beim einschlafen? Moah! Normalerweise liegt er zum einschlafen auf dem Rücken, mit einem großen Stillkissen um ihn herum. So liegt er entspannt da und kann sich…
  • 246 Antworten

    Ja, danae, so seh ich das eigentlich auch. Wir sind grad am diskutieren, was wir machen wollen. Grundsätzlich war und bin ich immer für eine klare Linie, aber der Kleine bringt uns halt gerade auch an den Rand von allem erträglichen... Wenn ich seh, wie mein Kerl da schon ne 3/4 Stunde mit ihm im Zimmer sitzt und kein Ende abzusehen ist, dann machen wir ne Ablöse. Zumindest haben wir das früher auch so gemacht, wenn der Bub mal nen schlechten Tag hatte und ihm Bett geweint hat, o.ä. Aber es stimmt, das Gewusel trägt nicht zur Entspannung bei.


    Apropos Entspannung – kennt jemand von euch Musik, die man ganz leise laufen lassen könnte? Ich hab ne ältere Squeezebox, die kann in seinem Zimmer stehen. Ich kann sie auch aus dem ganzen Haus fernsteuern, Timer stellen, etc und Musik von überall abspielen (also Internet, Radio, Online-Radio, Diskstation, Napster, etc). Ich müsste nur wissen, was denn so als Einschlafmusik geeignet wäre... Ich hab sos gar keine Ahnung von ruhiger Musik... Bei mir im Auto schläft er immer zu Linkin Park, Foo Fighters und Seether ein :=o ;-D

    So eso Entspannungsmusik ala Walgesänge und Feenklänge gehen da gut, hilft aber natürlich auch nur wenn er dann da wirklich zuhört und nicht Kickboxen im Bett macht.


    Wer auch immer die Schicht im Zimmer hat lade sich ein Hörbuch oder so auf den Mp3 Player. Das kann am Anfang schon mehr als eine Stunde dauern, gerade wenn er deinen Biss und deinen Antrieb geerbt hat.

    Bei uns hat dudelt seit Ewigkeiten das hier – doofer Titel, aber sehr ruhig und unaufdringlich. Auf mich hat es inzwischen den phänomenalen, geradezu pawlowschen Effekt, dass ich binnen zehn Minuten einschlafe. Wenn ich nachts nicht einschlafen kann, was ab und zu vorkommt und sich dann gern mal zwei, drei Stunden zieht (als ich noch ein Arbeitszimmer hatte, hab ich dann einfach gearbeitet, das war schön!), dann geh ich rüber zum Kleinen, mach die CD an, leg mich in die Kuschelecke und schlaf einfach bei ihm.
    Bim Kleinen ist es nicht ganz so ein Wundermittel, aber er mag die CD sehr und schläft dabei auch sehr viel besser ein als ohne Musik oder mit Hörspiel.

    Yay, danke Shojo! Wird gleich morgen bestellt. Die Schwiegis können das ja auch haben und abspielen. Hoffentlich springt er drsuf an^^


    Die Idee mit dem Hörbuch für uns ist auch super, danke danae @:) Biss und Antrieb? Krnnst du diese Situationen, jn denen man sich bestätigt und kritisiert gleichzeitig fühlt? |-o ;-D :)_

    Absolut. ;-D ;-D Versteh das bitte als Kompliment. Es sind Eigenschaften die ich an Menschen sehr schätze, auch wenn sie einem hier und da selbst im Weg stehen. ;-)

    Urgs, deswegen schreib ich so ungern vom handy... entweder der text verschwindet einfach so, oder er ist voll grober fehler %:|

    Hallo zusammen,


    vielleicht kann noch jemand erzählen,wie lange ihr diese Situation mit dem aufstehen "ausgesessen" habt? ;-D


    Bei uns ist es ähnlich wie bei Chi. Nur ist unser Zwerg mittlerweile 11 Monate alt, aber seit er stehen kann, steht er im Bett. Egal ob mit Schlafsack oder nicht. Er steht einfach immer. Und hüpft dann im Bett. Vorrangig in der Ecke, die mittlerweile zu quietschen angefangen hat. – Welch ein Spaß! >:( %:| {:(


    Er ist dabei todmüde, reibt sich die Augen, schmeißt seinen Schnulli raus, ruft Mama undsoweiterundsofort... Ich kann ihn tausend Mal hinlegen, ihm gut zureden, ihn wieder rausnehmen, auf den Arm nehmen, whatever. Nix hilft. Für mittags habe ich jetzt eine ganz gute Lösung gefudnen: Ich lasse klassische Musik von meinem MP3-Player laufen. Mir hat zufällig die Krippenleitung, in die der Zwerg ab Herbst geht, erzählt, dass sie beim Einschlafen auch Musik laufen lassen und ich hab das einfach übernommen. Klappt ganz gut.


    Nur nachts steht er auch oft im Bett und ist ganz verwirrt und weint dann dementsprechend...


    Ansonsten bin ich auch für jeden Tipp dankbar. Meine Nerven danken es euch ;-D

    Zitat

    vielleicht kann noch jemand erzählen,wie lange ihr diese Situation mit dem aufstehen "ausgesessen" habt?

    Immer mal wieder. Bei uns war es nie lange, aber wir hatten, bis er ungefähr zwei war, immer mal wieder Phasen, in denen er gestanden hat und gebrüllt. Anfangs besonders abends zum Einschlafen, später dann bevorzugt morgens um vier oder so, wenn er fand, es sei Zeit zum Aufstehen, und wir das nicht eingesehen haben. Todmüde, aber rumstehen. Uff.


    Ich kann Dir gut nachempfinden, wie das nervt. Wie lange macht er das denn schon? Ich hab inzwischen bei komischen Kinderideen ein relativ dickes Fell und denke, na, bald ist es eh wieder anders. Man muss sich nur rechtzeitig bremsen und das in den guten Phasen nicht auch automatisch denken. ;-D Jedenfalls legen sich ganz viele Dinge (und in diesem Fall auch Kinder) wirklich wie von allein, auf einmal klappt es.

    Zitat

    Wie lange macht er das denn schon?

    Hmmm... vielleicht seit etwa 2 bis 3 Monaten...?! – Joah, so um den Dreh. – Für meinen Geschmack jedenfalls schon zu lange. Zumal er eines dieser Babys ist, die am besten alleine im eigenen Bett einschlafen. Also definitiv nicht auf dem Arm, nicht in unserem Bett usw.

    Zitat

    Jedenfalls legen sich ganz viele Dinge (und in diesem Fall auch Kinder) wirklich wie von allein, auf einmal klappt es.

    ;-D :)^ :)= ]:D :-@ 8-)

    @ danae

    Zitat

    Versteh das bitte als Kompliment. Es sind Eigenschaften die ich an Menschen sehr schätze, auch wenn sie einem hier und da selbst im Weg stehen.

    |-o @:)

    @ flowerli

    Zitat

    Chi, die CD, die shojo genannt hat, kann man auch mit spotify anhören.

    Yeah, ich hab sie auch auf Napster gefunden. Prima, dann hören wir sie uns gleich nachher an! Danke :-D

    @ elmo

    Bis auf das nächtliche aufstehen (er setzt sich nur hin und fällt dann zu irgendeiner Seite wieder um) klingt das absolut wie bei uns... omg, 3 Monate?! Das halt ich nicht aus! Unserer ist ja auch einer, der nicht so gern kuschelt. Wenn er aufm Schoß sitzt oder aufm Arm, ist er nur am wuseln und hält nie mehr als 3 Sekunden inne – und das auch nur, wenn er grad durch irgendwas spannendes abgelenkt ist... Sein Hochstuhl ist auc überhaupt nicht mehr angesagt. Aufm Sofa rumhüpfen (und dabei Hechtsprünge vom selbigen machen), Dinge hinters Sofa werfen und überall hochziehen, am liebsten rund um die Uhr.... ;-D Wenn diese lästigen Schlafphasen nicht wären :=o

    Der Papa sitzt seit 16 Minuten mit ihm im Kinderzimmer, hört Musik und hat noch ne kleine Flasche gefüttert. Bin gespannt, ob er sich gleich hinlegen lässt... noch höre ich den Schnuller wackeln^^

    In wenigen Jahren hast Du diese totale Fixierung auf wackelnde Schnuller und das dauernde Bangen ums Einschlafen, vor allem tagsüber, vergessen. Da wartet so viel Freiheit! :-D Ich habe damals sogar Schlafprotokolle geführt, so verzweifelt und besessen war ich manchmal. Drücke die Daumen, dass es prima läuft heute und überhaupt. Aber, auch wenn es sich im Moment anders anfühlt: Das ist ein extrem ausfüllendes und alles überschattendes, aber kurzes Lebensthema. Halt tapfer durch! ;-)

    Für mich waren Schlafprotokolle für eine Weile sehr sehr hilfreichu m abzuschätzen wann das Kind am Tag hingelegt werden muss. Die Große hat ihre AUgen nie gerieben und tut das bis heute nicht. Sie zappelte einfach nur noch doller als sonst und brüllte irgendwann hemmungslos los. Bis ich dahinter kamm schnellere Beinbewegungen mit aufkommender Müdigkeit zu assoziieren hat es so einige Schlafprotokolle gebraucht. ;-D ;-D Erst als ich mein Kind auch mal mit mehr Schlaf gesehen hatte konnte ich die Zeichen lesen lernen. :-D


    elmo


    Meine hat es von alleine nicht begriffen. Keine Chance, die stand auch nachts ständig. Irgendwie klappte die Verknüpfung Schlaf = Liegen nicht ohne etwas nachdrücklichere Hilfestellung.


    Beim späteren aus-dem-Bett-steigen wawr es genaus so. Über 30 Mal hat die an einem Abend das Bett verlassen und brach irgendwann unter Tränen zusammen und erklärte sie könne einfach nicht liegen bleiben. Glaub ich ihr sofort. Da ist immer noch etwas das weggeräumt werden muss, ein Buch das laut ruft weil es gelesen werden will und ein Auto das noch nicht ganz perfekt geparkt ist... All das treibt sie wie durch inneren Zwang in die Höhe und ohne etwas nachdrücklicheres VOrgehen kam da einfach keine Ruhe rein.