• Der Bub bleibt nicht liegen

    Mütter, rettet unsere Nerven! Der Bub ist 8 Monate jung und kann seit ner guten Woche stehen, wenn er sich irgendwo hochziehen und festhalten kann. Das ist am Tag ein biiiischen nervig... aber beim einschlafen? Moah! Normalerweise liegt er zum einschlafen auf dem Rücken, mit einem großen Stillkissen um ihn herum. So liegt er entspannt da und kann sich…
  • 246 Antworten

    Jup, wegen der Allergie schlief sie nichtmal ein wenn sie still lag. Die lag stundenlang im Dunkeln still und konnte nicht schlafen. Wenn man allerdings vor Wut schreien im bett auf und ab springt und alle paar Minuten ein "WILL NI SCHLAFE!" rausquetscht ist die Milchallergie egal, da schläft einfach niemand im Haus. ;-D ;-D

    @chi

    Manchmal glaube ich, wir haben die Bestellung unserer Kinder auf der gleichen Katalogseite vorgenommen ;-D . Mein Kind mag auch kein Kuscheln, Festhalten geht gar nicht. Ist nervig bei Kniereiterspielen in der Krabbelgruppe. Alle Kinder sitzen brav auf Mamas Knien, nur meins nicht |-o .


    Allerdings schläft deiner wenigstens am Tag mehrmals. Bei uns wird höchstens mal ein Powernap im Kinderwagen gemacht. Jegliche Mittagsschlafversuche in Bett enden in endlosem herzzerreißenden Geschrei. Das stehe ich höchstens 20 Minuten durch (abends hab ich ja wenigstens Unterstützung von meinem Mann), dann ist das schlechte Gewissen zu groß %:| . Nicht, dass die Nachbarn noch das Jugendamt informieren, weil das Kind stundenlang schreit (und es brüllt, macht also nicht wäh, wäh).

    Ganz kurz: er hat vorhin tatsächlich nach 20 Minuten (inkl der kleinen Flasche) in den Schlaf gefunden und gut 1,5Stunden geschlummert. Ohne viel zu wühlen! Bin begeistert.


    Das nächste Schläfchen steht schon auf der Matte, Kind gähnt und hat Augenringe bis zur Nasenspitze.


    Ich muss sagen, der kleine Nervzwerg ist heute irgendwie so gar nicht nervig. Jetzt grad ein bissl quenglig, ja, aber selbst dabei immernoch recht fröhlich, spielt ganz viel allein, bleibt sogar ne Weile im Hochstuhl sitzen... ich bin begeistert! Wenn es nachher wieder schlimmer wird, könnte es doch an den Schwiegis liegen. Was sehr schade wäre :-/ Meine Schwiegermama gibt sich solche Mühe mit dem Kleinen... ist immer mit ganzem Herzen bei der Sache, niemals genervt oder ruppig... Und sogar der sonst emotional leicht zurückgebliebene Schwiegerpapa rupft sich schier sein Herz raus und hält es ihm zum spielen hin ;-D


    Am "guten Schlaf" vom Kind ist übrigens grundsätzlich sein Vater schuld. Ich hab zwar durchgesetzt, dass der Kleine aufm Bauch schlafen darf, aber er hat dafür gesorgt, dass er in seinem Bett schläft. Immer. Und der Rest liegt natürlich an dem oft recht pflegeleichten Kind, zumindest in den ersten Monaten :=o Wir sind da wirklich ziemlich verwöhnt gewesen, fürchte ich...

    so einen "marke" hab ich hier auch.. in spitzenzeiten muss ich mich aufs ehebett legen damit er liegen bleibt.. ansonsten gehts ins bett und er setzt sich dann iwann selbst hin und "fällt" dann um und pennt nahc 30-60 min.


    wobei wir auch schon ne woche hatten die traumhaft war... hingelegt und um 20 uhr gepennt...

    verrückt nach sc

    Zitat

    Allerdings schläft deiner wenigstens am Tag mehrmals. Bei uns wird höchstens mal ein Powernap im Kinderwagen gemacht. Jegliche Mittagsschlafversuche in Bett enden in endlosem herzzerreißenden Geschrei. Das stehe ich höchstens 20 Minuten durch (abends hab ich ja wenigstens Unterstützung von meinem Mann), dann ist das schlechte Gewissen zu groß %:| . Nicht, dass die Nachbarn noch das Jugendamt informieren, weil das Kind stundenlang schreit (und es brüllt, macht also nicht wäh, wäh).

    Wie alt ist das Kind? Eventuell musst du es Vormittags nochmal hinlegen damit es Mittags nicht schon so drüber ist. Wenn das von Anfang an so war würde ich auch eine Kuhmilchallergie nicht ausschließen. Im atypischen Verlauf kann die auch zu dieser Unruhe führen. Was das Gebrüll angeht... so schnell rufen Nachbarn nich das JA. Meine hat man auf der gegenüberliegenden Straßenseite noch gehört und das weit mehr als eine Stunde. Hat bloß dazu geführt das die Nachbarin mich so bemitleidet hat, dass sie mir anbot die Kleine mal ne Stunde zu schieben damit ich schlafen kann.

    Zitat

    Nicht, dass die Nachbarn noch das Jugendamt informieren, weil das Kind stundenlang schreit (und es brüllt, macht also nicht wäh, wäh).

    Selbst wenn Du so beknackte Nachbarn hättest, würde das Jugendamt ja nichts machen. Die hätten echt so richtig viel zu tun, wenn sie jedes Baby einsammeln würden, das ausdauernd brüllt. ;-D

    Danke euch, danae87 und Shojo.


    Das Kind ist 9 Monate alt. Normalerweise wacht es zwischen 8h und 8.30h morgens auf. Der erste Powernap (zwischen 10 und 20 Minuten) ist am Vormittag im Kinderwagen (beim Spazierengehen, Einkaufen, auf dem Weg von/zur Krabbelgruppe). Nachmittags gibt es dann meistens noch ein kurzes Schläfchen im Wagen. Es wacht immer spätestens dann auf, wenn wir zur Haustür reinkommen.


    Das mit der Kuhmilchallergie glaube ich nicht. Früher ist das Baby auf der Decke einfach eingeschlafen, wenn es müde war. Ist also eher ein Phänomen der letzten (aktiveren) Monate.


    So eine Nachbarin wie danae87 hätte ich auch gerne ;-D . Grundsätzlich glaube ich auch nicht, dass hier jemand das Jugendamt ruft. Aber manchmal werde ich im Hausflur schon darauf hingewiesen, dass mein Baby "gehört" worden sei. Komischerweise sind es immer die älteren Herren, die das anmerken. ":/


    So, das Buch zerfleddern im Laufstall ist wohl gerade langweilig geworden. Oder der Hunger ist gekommen.


    Aber ich will hier auch nicht chis Faden sprengen.

    Zitat

    Aber manchmal werde ich im Hausflur schon darauf hingewiesen, dass mein Baby "gehört" worden sei. Komischerweise sind es immer die älteren Herren, die das anmerken. ":/

    Das würde ich ignorieren. Die stammen aus einer Generation wo die Männer mit Babys nichts zu tun hatten. Wenn die nicht ausgesprochenen Schreinachwuchs hatten glauben sie in aller Regel Babys werden stumm geboren und eine Mutter müsste eh nur den richtigen Knopf drücken (welchen jede Mutter durch eine geheimnisvolle reischaltung versteckten genetischen Wissens ab Geburt) kennt.

    Ja, ein wenig schon – obwohl ich mich am besten erholen könnte, wenn ich einmal eine Nacht ohne Kind und Katz tatsächlich mehr als 2 Stunden am Stück schlafen könnte.. ein frommer Wunsch, weiß wohl jede Mutter ;-D


    Gestern Abend gab es kurz nach dem mühevollen ins-bett-bringen tatsächlich einen ersten sichtbaren Erfolg! 1. die Musik scheint zu helfen. Er entspannt sich schneller, bis jetzt hat es mit Musik nie länger als eine halbe Stunde gedauert. Tendenz liegt eher bei der Hälfte. Wenn ich wüsste, womit ich mich bei dir, Shojo, bedanken könnte – ich würds tun – egal was es ist! Bis dahin gibts ein virtuelles Blümchen @:) .


    In der Nacht, so gegen 2Uhr, plötzlich Weinen aus dem Babymonitor, plus Kind, welches sich immer wieder hinsetzte und dann in die andere Richtung des Bettes umplumpste. Weinen wurde laut, kurze Diskussion im Ehebett, der Vater hat verloren :=o und tigerte mit Schnuller bewaffnet ins Kinderzimmer. Die Frau Mama starrte derweil gebannt auf den Monitor, ahnte schreckliches (ein waches Kind ab 2 Uhr morgens, yay) und sah folgendes: Tür geht auf, Vater schleicht rein. Kind kriegt das spitz, richtet sich auf. Vater tastet im dunkeln nach dem Babykopf, um den Schnuller zu platzieren. Kind setzt sich hin, guckt den Vater an. Vater platziert den Schnuller an der richtigen Stelle, Kind fällt instant zur Seite, nuckelt und schläft weiter. Erleichtertes aufatmen. Ich glaub, ich hab sogar Kenny ganz leise seufzen gehört ;-D. Gut, punkt 6Uhr morgens stand der Lütte dann doch im Bett und quakte das Haus zusammen, aber immerhin!


    Heute dann etwas ähnliches, aber noch ein kleiner Schritt weiter zum Erfolg: Vater bringt Kind ins Bett, also erst die Abendflasche, dabei läuft schon die neue Musik im Hintergrund. Gute 15 Minuten, dann herrscht Ruhe. Vater legt das schnorchelnde Kind ins Bett, Kind gnatscht rum. Und dann... setzt es sich hin, fällt wieder zur Seite, sucht eine bequeme Position, setzt sich wieder hin, fällt zur anderen Seite um, das Spiel von vorn. Der Vater schleicht derweil raus. Dieses Position-Such-Spiel geht ne ganze Weile, irgendwann liegts Kind ruhig und pennt. Aber schon eine halbe Stunde später: Geschrei. Würd mal vermuten, leicht den Kopf angestoßen bei den Umfall-Aktionen... Ich geh hoch, bewaffne mich mit einem Schnuller, schleich mich ins Zimmer und muss feststellen: das Kind hat seinen Schnuller ja noch! Jammert und weint aber ein wenig, sitzt außerdem da und guckt mich an. Hmpf. Rausheben ist doof, also bissl "schhh, alles gut, schön schlafen" gemurmelt, Kind immer wieder hingelegt... es hat sich aber auch immer wieder hingesetzt. Als es dann mal 1 Minute lag, hab ich mich um die schmale Ecke geschlichen, damit ich nicht direkt im Blickfeld stehe. Kind stellt sich auf die Füße, meckert kurz, lässt sich plumpsen, legt sich hin. Richtet sich nochmal auf, stellt sich hin, guckt rum, plumps! – und legt sich wieder hin. Bei der Gelegenheit bin ich dann auch aus dem Raum geschlüpft ;-D . Der Kleine hat noch gut 10 Minuten arg gewühlt, aber er ist IM Bettchen wieder eingeschlafen. Ein Riesenerfolg für uns ;-D.


    Der Papa hat dazu folgenden Gedanken geäussert: als der Kleine das stehen gelernt hat, konnte er sich noch nicht wieder hinsetzen. Es hat gerade eben so zum stehen ausgereicht. Seit er das halbwegs kontrollierte Umplumpsen gelernt hat (Laufstall, Sofa, Moosgummimatten sei dank!), weiß er im Bett auch, wie er sich wieder hinsetzen kann. Yay! Also nicht das stehen war der wichtige Lernerfolg, sondern das hinsetzen. Ich find, das klingt einigermaßen plausibel... Und die schöne Einschlafmusik macht vermutlich den Rest. Btw, der Papa schläft dabei auch schier ein, gestern musste ich ihn wecken, damit er das Kind ins Bett legt ;-D :=o x:)

    Das mit dem Hinsetzenlernen klingt sehr plausibel! Wobei ich nicht weiß, was dann die Wiederaufsteherei soll, aber das ist vielleicht der Unruhe geschuldet oder der Tatsache, dass so ein kleiner Kopf das vielleicht noch nicht ganz begreift. ;-D Schön, dass die Musik hilft! Ich reiche die Hälfte des Danks gleich an Gauloise weiter, die mir damals, als unser Kleiner 10 Monate alt war und wir ihn NICHT mehr zum Einschlafen tragen wollten (yep, haben wir bis dahin immer getan, und jawohl, das war hochgradig bescheuert – was ich allein für ausgefeilte Hopstechniken hatte! Und weil ein Knie kaputt war, immerzu Richtungswechsel, um es zu entlasten! O Mann) – die mir damals jedenfalls sagte: "Auf jeden Fall mit Musik, wenn ihr ihn da jetzt umgewöhnt!" Der Effekt war so großartig – Kind tanzte ein paar Minuten, legte sich hin und schlief kurz darauf ein. ;-D Das war noch andere Musik – wie wir auf die CD gekommen sind, weiß ich gar nicht mehr, aber es war die erste Musik, bei der er zufrieden zugehört hat, ohne zu tanzen.


    Wir hatten phasenweise die Gitterstäbe umwickelt, damit er sich nicht ständig den Kopf stieß und davon aufwachte. Mann. Was man so alles macht, nur damit so ein Pimpf pennt! %:|

    ich muss das mit der Musik probieren... bei uns ist es grad ganz scheiße.. Kind ins bett gelegt.. kind steht auf schreit bitterlich... wir gehen raus... nach 10 minuten Länger halte ich es nich aus... geht mama oder papa und reden mit ihm... er kann derzeit nur einschlafen wenn er bei uns auf dem ehebett liegt.. das das jetzt nicht toll ist wenn man froh ist das abends ist und sich endlich auf die couch schmeissen kann brauch ich nicht zu erwähnen.


    da war mir noch lieber als der knirpsel im bett sich ne viertel std. in den schlaf gewühlt hat aber eben IN SEINEM BETT

    Erdnuckel, pssst, verrate es keinem – bei uns bleibt meist einer beim Kleinen, bis er eingeschlafen ist. Meist ist das eine halbe Stunde, manchmal weniger, gelegentlich dauert es abr auch länger. Er ist auch mal allein eingeschlafen, zwei oder drei Wochen lang, dann hat er uns gebeten (da war er schon über zwei), wieder dazubleiben. Und wir machen das. Immer im Wechsel. Wir machen da gar nichts mehr, wer ihn ins Bett bringt, liegt einfach nur auf der Matratze neben dem Bett, döst, denkt nach, meditiert, schläft mit ein (der Kerl und ich wachen abends beide zuverlässig nach 20 Minuten wieder auf). Ab und zu schmeißt der Kleine seinen Papa raus, mich bisher erst einmal. Irgendwann wird das die Regel sein. Wir haben festgestellt, dass es uns nicht stört, es ist sogar ziemlich erholsam. Nachts mach ich das auch so, wenn mal was ist, Alptraum oder so – einfach danebenlegen, einpennen, fertig.


    Vielleicht wär das bei euch auch eine Zeitlang denkbar? Allerdings ist es bei uns quasi Dauerenrichtung geworden. Muss man allerdings dazusagen, dass wir nicht versuchen, es zu ändern, weil wir alle ganz zufrieden damit sind. Und wenn der Kerl Spätschicht hat und ich noch was zu tun habe, bleibe ich nur zehn Minuten da und gehe dann rumwerkeln, darf ich allermeistens ohne Theater.