@ Moni,

    wenn ich das richtig verstanden habe, schützt es nur so lang wie man stillt.


    In unserer Stadt sind seit Einführung der Impfung die Zahl der Erkrankungen stark zurück gegangen. Dadurch mussten auch wesentlich weniger Kinder im Krankenhaus behandelt werden, was durchaus auch ein wirtschaftlicher Faktor ist.

    @ Dibito,

    den Rota bekommt man auch meist nur einmal, aber dann richtig. Meine Nichte ist auch nicht geimpft worden, mit dem Ergebnis "Rotavirus" inklusive 3 Tage Krankenhaus und Ansteckung der Mama. Genau dass, was man als Familie unbedingt braucht. Übrigens hat sich meine Schwägerin geschworen, dass ihr zweites Kind geimpft wird.

    Zitat

    es gibt soviele brechviren

    Von denen die meisten weniger ansteckend und nicht so gefährlich sind.

    Zitat

    rota virus lässt sich gut behandeln

    Rota lässt sich überhaupt nicht behandeln, sondern man kann maximal die Symptome lindern.


    Von daher, vielleicht beim nächsten Mal einfach noch mal richtig informieren.


    viele Grüße


    viele Grüße

    Rota Viren sind auch als Erwachsener noch lästig, problem ist nur diese Impfung schützt nur gegen einen bestimmten Rota-Viren Stamm (ähnlich wie bei der Grippe Impfung) man kann sich also locker, mit ienem anderen anstecken.


    Die Masern-Erkrankung von der du sprichst sieben jahre später Toso, das ist die SSPE, die leider immer tödlich verlaufende mögliche Spätfolge von Masern.

    naja was meintest du? Ne Impfung gegen MMR ist immer noch seeehr wichtig und würde für mich niemals in Frage stehen.


    Rotaviren und FSME da lass ich mit mir diskutieren, alles andere find ich arg wichtig. Auch Keuchhusten, denn ich hab 2 Säuglinge auf der Intensiv daran verloren... und auch Windpocken sind nicht ohne.

    Meine Kinder ( heute 16+20) wurden geimpft gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Mumps, Masern, Hepatitis B. Durchgemachte Erkrankungen: Windpocken, Keuchhusten, Scharlach. Alles völlig unspektakulär.


    Man kann sich auch totimpfen. :-/

    So nebenbei Rotaviren kann man 100 mal kriegen ;-)


    Ebenso wie das Norovirus.... und wie oft hat man Magendarm gerade als großer ohne das man ne Stuhlprobe auf die Art des Virus untersucht.... wie es heißt ist ja auch egal, man behandelt symptome... klar Säuglinge dehydrieren schneller, darum auch schon mal 2 Tage klinik... aber an sich... naja langzeitschäden seh ich da nicht, bei den "Kinderkrankheiten" jedoch schon... seien es Mumps mit Zeugungsunfähigkeit, Masern mit tödlicher SSPE oder Meningitis, Röteln wenn man als Frau schwanger ist...Keuchhusten wo kleine Säuglinge sterben können (auch immer noch und auch im KH)....


    Gegen Meningokokken würd ich auch impfen ich persönlich, Pneumokokken, ok darüber lässt sich diskutieren wenn man keine Riskogruppe ist...


    aber blöde Frage mal an alle Eltern, warum glaubt ihr, dass ein Kind mit 4 Monaten besser mit ner impfung zurecht kommt als mit 10 Wochen? Baby ist Baby... da ist das alter wirklich relativ egal... (es sei denn der Impfstoff ist eben erst ab ner gewissen kg zahl oder alter zugelassen wie MMR)

    Zitat

    es sei denn der Impfstoff ist eben erst ab ner gewissen kg zahl oder alter zugelassen wie MMR

    Eben das ist der Unterschied. Meine Tochter hat ihre Impfung mit erst 6 Monaten bekommen, weil sie durch eine Dystrophie viel zu wenig wog.

    Ok das sind ja auch argmumente... wäre bei nem Frühchen ja auch so. Aber bei gesunden normentwickelten Kindern finde ich "länger warten" irgendwie falsch. Denn genau in diesem Zeitfenster hocken sie dann beim Kinderarzt und stecken sich an.

    Zitat

    Windpocken, Keuchhusten, Scharlach. Alles völlig unspektakulär.

    Gegen Scharlach kann nicht geimpft werden, und ich kenne persönlich 3 Fälle von Keuchthusten die alles waren, nur nicht unspektakulär.


    ich habe eine Freundin, deren Sohn keine Antikörper bilden kann. Er kann also nicht geimpft werden und fängt sich alles ein. Bei ihm ist jede Krankheit ziemlich bedrohlich. Sie wäre froh, wenn mehr Kinder geimpft wären. Auch gegen diese "harmlosen" Krankheiten.

    Zitat

    Warum hocken sie denn beim Kinderarzt?

    In meinem Bekanntenkreis haben sich grad zwei Kinder was eingefangen als sie zwecks einer U-Untersuchung / Impfung beim Kinderarzt waren. Ansteckungspotential ist da durchaus vorhanden.


    Vor allem wenn, wie zB bei Masern, die Kinder zwar schon ansteckend sind und kränkeln, der typische Ausschlag aber fehlt.

    Na weil man z.b. zu ner stick normalen U uNtersuchung muss oder das kind schnupfen hat... darum hockt man beim Kinderarzt im Wartezimmer und gleichzeitig Kinder mit Masern etc... und schwupps schon hat klein baby sich angesteckt, da noch nicht geimpft, da lieber länger gewartet wurde als nötig.


    Dieses Szenario meinte ich.


    Jo Scharlach, Ringelröteln etc sind ohne Impfung....


    gibt genug was kinder so kriegen können... warum dann auch noch den Kram vor dem man schützen kann?

    Mein KA hatte ein extra Wartezimmer für Säuglinge und extrem kurze, bis gar keine Wartezeit.


    Da hatte ich wohl Glück.

    Zitat

    Gegen Scharlach kann nicht geimpft werden

    Das weiß ich! Scharlach iste eine Streptokokkeninfektion und kann auch Spätfolgen ( Myocaditis) nach sich ziehen. Man kann sich nicht vor allem schützen.

    Zitat

    Sie wäre froh, wenn mehr Kinder geimpft wären. Auch gegen diese "harmlosen" Krankheiten.

    Tut mir leid, aber so weit geht meine Nächstenliebe nicht. Hat einer von Euch schon mal mit Eltern Kontakt gehabt, deren Kind durch Impfschaden eine Behinderung hat? Nicht immer nur die eine Seite sehen.