• Kann man das zweite Kind so sehr lieben wie das erste?

    Provokativer Titel, ich weiß. ;-) Und auch bin ich unsicher, ob das Unterforum das Richtige ist, aber in Psychologie werde ich kaum so viele Antworten bekommen, weil dort sicher weniger Mamas lesen – erst Recht welche, die mehr als ein Kind haben.
    Auf die Frage komme ich, weil mein Sohn hier gerade neben mir liegt und ich mich frage, ob ich jemals ein…
  • 49 Antworten
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    Interessante Geschichte, das mit der Rolle des/der Mittleren. Also doch lieber vier Kinder?

    ;-D Bei Tieren soll man ja am besten auch keine ungeraden Zahlen zusammen halten.


    Also, nicht, dass das falsch rüberkommt: ich liebe meine Geschwister und möchte sie nicht missen. Aber gerade auf meine Schwester hätte ich einige Jahre gut verzichten können. ;-D Ich weiß wirklich nicht, ob mir diese Erfahrungen geholfen, mich irgendetwas gelehrt haben (außer, wie fest man zubeißen muss, damit ein anderer blutet :=o ) oder ob es unnötig schwierig war.

    Also ist es nicht eher so, dass das zweite Kind mehr geliebt wird, als das erste? Zumindest wenn es dann mal da ist... umgedreht hab ich das bisher eher selten gehört. ]:D Ich denk mal, das kann man sich nur schlecht vorstellen, solange das zweite noch nicht da ist, aber dann wenn man ein süßes Baby hat ist das sicher wieder anders und das ältere ganz schnell abgeschrieben. ;-)

    Waterli, ich denke auch, wenn ale noch klein sind, sind sie süß und putzig .. aber wenn sie erstmal pickelige Teenager sind, relativiert sich das mit der uneingeschränkten Mutterliebe irgendwo.. ;-)

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    Ich denk mal, das kann man sich nur schlecht vorstellen, solange das zweite noch nicht da ist, aber dann wenn man ein süßes Baby hat ist das sicher wieder anders und das ältere ganz schnell abgeschrieben. ;-)

    Sorry, aber das ist doch Blödsinn, ein Kind das man schon ein paar Jahre kennengelernt hat, mit ihm tausende "1. Male" erlebt hat, das Kind kann man nie weniger lieben.

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    ein Kind das man schon ein paar Jahre kennengelernt hat, mit ihm tausende "1. Male" erlebt hat, das Kind kann man nie weniger lieben.

    das sehe ich genau so!


    ich hab hier nen fast 14-jährigen, nen 5-jährigen und nen 6-monatigen säugling. alle drei haben ganz unterschiedliche charaktere.


    dem ältesten konnte es nie laut genug sein, je mehr krach – umso besser. mit diesem kind bin ich einmal durch die hölle und wieder zurück (...lange geschichte...) jetzt ist er mitten in der pubertät, rebelliert, kostet mich manchmal den letzten nerv – dennoch liebe ich ihn abgöttisch und krieg jetzt schon feuchte augen, wenn ich nur daran denke, dass es "nur" noch ein paar jahre sind, bis er seinen weg alleine geht. ":/


    unser mittlerer ist ein absolutes sensibelchen, ein kleiner oberschlauer professor, kann keinen lärm ertragen, schmust unheimlich gerne und ich vermisse ihn schon, wenn er nur eine nacht bei oma schläft :=o


    und unser kleinster ist ein (bisher... ]:D ) absolut pflegeleichter sonnenschein. natürlich bin ich auch in ihn total vernarrt ;-)


    jedes kind hat etwas besonderes! etwas, was die anderen nicht haben – im positiven wie auch im negativen sinn. aber genau DAS macht sie einzigartig und ich könnte mich niemals zwischen ihnen entscheiden.

    Ich hab Zwillinge und ich muss sagen, dass ich in der Schwangerschaft keine Angst hatte, dass ich nicht genug Liebe für beide Kinder haben würde. Eher im Gegenteil.. ich wusste schon in der Schwangerschaft nicht, wohin mit meiner ganzen Liebe..


    als die Kleinen dann da waren, hatte ich erst ein Problem damit, meine Liebe auf beide gleichermaßen aufzuteilen.. irgendwie hatte ich ein stärkeres Band zu dem Kind, was während der Schwangerschaft näher an meinem Herzen war. Vielleicht auch, weil sie sich in der Schwangerschaft sehr oft mit mir "unterhalten" hat. Sie hat auf jede meiner Bewegungen und Worte reagiert, die Andere war eher ruhig und wenn sie mich getreten hat, dann immer in die Blase..


    Jedenfalls haben mich die Schuldgefühle sehr geplagt, hatte dann auch Wochenbettdepressionen und musste mich immer wieder ermahnen, beide Kinder gleich zu behandeln.. also gleichviel zu kuscheln, gleich oft zu sagen, wie sehr ich sie liebe, gleichoft aus dem Bett zu nehmen, gleichlang durch die Wohnung zu schleppen.. das war eine schwere und sehr fiese Zeit.


    Noch heute plagen mich deswegen Schuldgefühle und ich könnte bei dem Thema sofort in Tränen ausbrechen. Dabei sind sie jetzt schon 2 Jahre alt.. aber ich habs geschafft. Ein paar Monate nach der Geburt, hat man gemerkt, wie es immer und immer besser wurde und die Liebe gleichstark wurde und jetzt.. garnicht mehr dran zu denken, ein Kind weniger lieben zu können, als das Andere. Sie sind etwas ganz besonderes, meine Schätze, die ich um nichts in der Welt mehr hergeben will/werde. Allein der Gedanke, dass einem Kind etwas passieren könnte, macht mich zur Furie und unberechenbar.. egal, welches Kind es trifft.


    Um unser (noch in Planung) drittes Kind, mach ich mir keine Sorgen, dass ich es weniger lieben könnte. Ich weiß einfach, dass ich stark genug bin und genug Mutterliebe für mehrere Kinder habe. Egal ob 2, 3 oder 4..

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    aber in Psychologie werde ich kaum so viele Antworten bekommen, weil dort sicher weniger Mamas lesen – erst Recht welche, die mehr als ein Kind haben.

    komische bewertung..aber gut..ich bin psycho ;-D und habe drei kinder -und jetzt sogar zwei enkel.


    es ist so, dass ich mich genau erinnern kann ..welche gedanken ich hatte..als ich mit meinem zweiten kind aus der klinik kam..es war so als hätte mein erstes kind einen riesengroßen kopf..und als wäre es ein riesenkind..


    das erste kind war 17 monate als das zweite kind kam...Das hat sich mit der Zeit relativiert..aber -der erste Eindruck war schon erschreckend.. ;-D Die Liebe aber...war für alle meine kinder die selbe..für jedes kind würde ich -auch heute noch- sterben!


    ABER..ich hatte mir früher auch nicht vorstellen können, dass man -die liebe, die man beim ersten kind empfindet, einem zweiten oder gar dritten geben kann...doch -es ist so!

    Warum Bewertung? ??? Ich denke wirklich, dass ich hier mehr Antworten bekomme, als wenn ich im Unterforum Psychologie geschrieben hätte (oder in einem anderen Unterforum). Ich ging einfach davon aus, dass einige hier meinen Gedankengang besser nachvollziehen können, wenn sie z.B. gerade mit dem zweiten Baby schwanger sind.


    Witzig, dass du das mit der Größe schreibst. Vor ein paar Tagen war ich einkaufen und machte eine Pause im Café. Mir gegenüber setzte sich eine Mama und nahm ihr weinendes Bab aus dem Wagen und ich fragte neugierig nach dem Alter – der festen Überzeugung, es könne höchstens einige Tage alt sein, weil mir der Kopf so dermaßen klein erschien.


    Antwort: 8 Wochen alt! :-o :-X


    So viel dazu... Dabei ist mein Sohn doch erst ein halbes Jahr alt. :=o

    Interessante Fragestellung Emma.... Habe ich mir bislang so noch keine Gedanken darüber gemacht aber als ich das hier las......


    Ich hatte bislang nicht das Gefühl, dass ich ein zweites Kind nicht ebenso lieben könnte wie meine Maus. Bei mir ist es eher so, dass ich in Sorge bin, dass ein zweites Kind immer zu kurz kommen würde. Mir ist von vornherein klar, dass ich bei einem zweiten Kind nicht so lange in Elternzeit gehen kann/möchte. Es wird die alten Sachen ("alt" stimmt nicht ganz, sind ja kaum gebraucht) auftragen müssen, bekommt keinen neuen Kinderwagen, keine neuen Möbel etc. Vieles wird viel routinierter ablaufen. Ich glaube, vielleicht ist dann einfach der "Zauber", die ganze Aufregung einer ersten Schwangerschaft und Geburt nicht mehr so wie beim ersten Baby. Wahrscheinlich werde ich viel gelassener herangehen und leider ist auch klar, dass ich mir nicht mehr so viel Zeit nehmen kann (Elternzeit).


    Ein zweites Baby wird einfach nicht mehr so diese Exklusiv-Stellung haben, die meine Tochter hat.

    ganz klar: die liebe halbiert sich nicht,sie verdoppelt sich! man kann es sich kaum vorstellen, bis man das zweite hat! ich könnt manchmal vor liebe platzen wenn ich meine beiden beim schlafen beobachte x:)

    Emma_Peel


    Ich habe zwar auch erst 1 :-@, aber ich habe ja 8 Geschwister %:| ;-)


    Ich glaube, am Anfang ist man von der Natur so gemacht, dass man natürlich das zweite, dritte, vierte Baby genauso lieb hat, wie das allererste. Erst wenn die Kinder älter werden, entwickeln sich Vorlieben für die Persönlichkeiten der Kinder.

    Zitat

    Erst wenn die Kinder älter werden, entwickeln sich Vorlieben für die Persönlichkeiten der Kinder.

    Empfindest du es denn so, dass deine Eltern für einige deiner Geschwister größere Sympathien haben?