Kann Partner bei Milchstau betroffene Stelle absaugen?

    Es klingt für manche evtl komisch. Sagen wir, ein Säugling trinkt nicht so viel, nimmt aber super zu. Die Mutter hat aber eine riesige Milchproduktion, so dass es sogar an der nicht gerade stillenden Seite rausläuft. Milchpumpen bringen gar kein Ergebnis und nun entsteht dauernd schmerzhafter Milchstau.


    Wir werden nun mit pflanzlichen Mitteln dafür sorgen, dass die Milchproduktion langsam weniger wirdn(super Tipps von Freunden), aber das wird einige Wochen dauern. Spricht in der Zwischenzeit etwas dagegen, wenn der Partner an schwierigen Stellen (zb oben zum Arm hin, da weigert sich die kleine vehement) die Knoten durch absaugen löst? Das klappt nämlich komischerweise.

  • 8 Antworten

    Naja, es wird dann halt noch mehr Milch angefordert und dann auch mehr produziert. Angebot = Nachfrage.

    Informier dich mal über Blockstillen. Pumpen kurbelt die Milchproduktion auch zusätzlich an.

    Salbeitee kann auch etwas helfen.

    Ja, Salbeitee hilft in jedem Falle, aber nicht nur ein Tässchen, sondern eine Kanne. Das geht ziemlich schnell, allerdings schmeckt dem Baby die Milch dann eventuell nicht mehr ganz so gut. Meine machten dann jedenfalls immer ein komisches Gesicht.;-D


    Wenn du deinen Partner absaugen lässt, hast du zwar für den Moment Erleichterung, aber wie meine Vorschreiberin schon sagte: damit regst du die Produktion nur noch mehr an.

    Wir haben das in der Stillzeit auch ab und an gemacht, er hat meine Springbrunnen abgertrunken und auch bei Stauungen für Entlastung gesorgt.:[]

    War für ihn komisch - aber mir hat es geholfen! (Er meinte damals, dass er das für mich machtx:), es jetzt aber nicht gerade sein neuer Fetisch werden würde:|N)

    Ich habe das damals zwar auch ausgestrichen, wenn es zu schlimm war, aber würde das echt nur machen wenn es gar nicht anders geht. Das regt sonst echt die Milchbildung weiter an.


    Ansonsten wirkt Salbeitee wirklich gut.

    Ausstreichen sollte eigentlich nicht unbedingt noch mehr Milchproduktion anregen, solange nicht der Spendereflex anspringt. Alles was ihr sonst macht, wird das Problem nur noch verstärken.

    hikleines schrieb:

    Ausstreichen sollte eigentlich nicht unbedingt noch mehr Milchproduktion anregen, solange nicht der Spendereflex anspringt. Alles was ihr sonst macht, wird das Problem nur noch verstärken.

    Bei mir hat gefühlt alles den Refkex angeregt. Ich hätte gerne Amme gespielt zu der Zeit. Eine meiner Schwestern hat sogar ein Pflegekind mitgestillt (mit Einwilligung der leiblichen Mutter) , also wirklich Tandemstillen.

    Mit Salbeitee habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Aber Achtung, wenn wegen der etwas verzögerten Wirkung kannenweise dieser Tee getrunken wird, kann die Milchbildung sich schon etwas stärker verringern.

    Und sobald in Achselnähe ein Knoten oder eine Verhärtung spürbar ist - zügig (nicht so lange warten) diese Stelle ausmassieren und gerade so viel wie nötig die Brust bist zur Entlastung ausstreichen. Die Milch kann für den Bedarfsfall aufgefangen und gesammelt gekühlt bzw eingefroren werden.