Mein Baby - Horrornächte

    Hallo,


    Ich bin momentan echt verzweifelt und muss einfach mein Leid Klage. Meine Tochter ist nun 6 Monate alt und hat in den ersten Monaten recht gut geschlafen. Ich war einigermaßen fit. Das wurde dann im Januar zunehmend schlechter, die guten Stillabstände wurden kürzer.


    Mittlerweile kommt sie oft alle 1,5 Stunden, hat Nachtschreck und wacht schreiend auf. Dazu kommt, dass sie oft 1-2 x die Nacht einfach wach ist. Eine Weile brabbelt sie vor sich hin und strampelt uns klopft mit dem Arm. Schlafen kann ich da natürlich nicht. Dann wird ihr langweilig und es beginnt Geschrei. Das ganze dauert wenn es gut geht 30 Minuten, aber auch drei Stunden.


    So kommt es, das ich seit Wochen maximal 1-2 Stunden am Stück schlafe und am Ende meiner Kraft bin. Es gibt einzelne Nächte, sie sind mal wieder ok, zumeist gehe ich aber schon in leider Panik ins Bett was wieder passiert. Und ich stille schon ungern aus Angst, dass sie dann wieder stundenlang wach ist. Ich lasse sie manchmal bei mir im Arm weiter schlafen, manchmal hilft das etwas, bequem ist aber was anderes, sodass ich auch nicht weiter schlafe.


    Ich habe überlegt sie ins Kinderzimmer umziehen zu lassen, vielleicht ist da mehr Ruhe? Das heißt aber umgedreht, dass ich bei jedem pups aufstehen muss. ":/ klar, einen Versuch ist es wert, zeitgleich bin ich aber irgendwie nicht bereit, sie nicht mehr bei mir zu haben.


    Ich dachte auch, es ist mal wieder ein Entwicklungssprung, aber es sind mehrere seither passiert ohne Veränderung. Ich gehe diesbezüglich auf dem Zahnfleisch und mein Herz klopft schon bei jeder Regung, weil ich aufgeregt bin dass sie wieder lange wach ist. Sie schläft nach solchen wachen Nächten auch nicht länger, sondern ist auch gegen 6:30 Uhr wach.


    Auch tagsüber hat sie maximal 30 Minuten, da lege ich mich schon auch hin, aber wirklich Ruhe und Erholung bringt das nicht. Heute Nacht werde ich ausziehen und meinen Freund machen lassen und ich komme nur zum stillen. Trotzdem ist das nur mal eine Nacht und ich sehne mich nach mehr Ruhe %-|


    Ich weiß es sind nur Phasen, ich weiß, jede Mama muss da irgendwie durch. :=o ich bin nur gerade verzweifelt und musste den Frust mal los werden.


    Wem geht es auch so? Ab wann sollten Babys besser schlafen? o:)


    Guten Wochenstart euch allen @:)

  • 64 Antworten

    Wie ist denn bei euch das Essen verteilt? Isst sie am Tag genug oder ist sie gerade so begeistert von allem neuen, dass sie das Essen in die Nacht verlegt hat? Kriegt sie schon beikost? Nuckelt sie nachts oder futtert sie richtig?

    ich schick dir mal ganz viele Kraftsternchen :)* :)* :)* :)* hilfreiche Tipps kann ich dir nicht geben, aber ganz viel Mitgefühl, denn ich hatte 2 von solchen Nichtschläfern und mir ging es wie dir %:| %:| %:| %:|


    Leider hat es bei beiden wirklich so 3-4 Jahre gedauert, bis sie zuverlässig habwegs durchgeschlafen haben.


    Ich weiß, dass klingt für dich jetzt abartig lange und ja das war es ..... :-( :°_ :°_


    Jetzt sind sie 11 und 8 Jahre und ich kann "lächelnd" an die Zeit zurück denken....aber es war schlimm....schlimm....wirklich.Ich kann das verstehen. Ich bin oft wie ein Zombi rumgelaufen. Hinzu kam, dass ich nach 1 Jahr wieder Vollzeit arbeiten war und oft tagsüber gar nicht richtig "da" war,vor Müdigkeit.


    Was wir immer gemacht haben: wir haben uns zumindest am Wochenende abgewechselt mit schlafen. Also wir haben es dann so gemacht, dann mein Mann 1 Tag mit dem Kind geschlafen hat und ich durchschlafen konnte und am Folgetag hab ich dann mit dem Kind geschlafen und mein Mann durfte durchschlafen.


    Eine Freundin hat es mit ihrem Mann so gemacht, dass sie IMMER aller 4h die Betten getauscht haben. Also 4h hat Mama mit demKind geschlafen. Nach 4h war Wechsel...und das jede Nacht. Sie kamen damit gut zurecht, weil jeder mindestens 4h Schlaf hatte...im Glücksfall auch mehr.


    Vielleicht wäre das was für euch?

    Hallo danae,


    Auch das kann ich nicht so konkret beantworten.


    Beikost bekommt sie noch nicht, ich wollte 6 Monate Voll stillen. Wir starten am kommenden Wochenende wenn Ruhe ist. Meinst du, das hat damit was zu tun?


    Insgesamt: tagsüber trinkt sie gefühlt aktuell nicht so viel weil rum schauen und zappeln viel besser ist. Aber sie ist insgesamt ein schnelltrinker, daher kann ich es nicht genau sagen, wie viel es ist. Sie erscheint zufrieden.


    Heute Nacht war es mit den kurzen Abständen oft genuckel, ich hatte schon das Gefühl dass sie Nähe braucht und nicht zwingend immer die Brust. Ich habe schon öfter gedacht, zu probieren sie auf den Arm zu nehmen und zum schlafen zu bringen. Da mir aktuell aber Energie fehlt, schaffe ich das nicht. Nur der Schnuller hilft in dem Moment nichts. Und wenn sie richtig wach ist, dann mag sie nicht auf den Arm sondern lieber strampeln und brüllt laut im Arm und überstreckt sich. Da ist dann gar nicht mehr an Schlaf zu denken.


    Die Hebamme meinte aber, sie sei zu verwöhnt und man müsse sie "erziehen" und nicht immer gleich stillen. Ich weiß nur nicht wie und ob das wirklich was bringt. Wenn sie Nähe braucht, will ich sie ihr im Grunde ja geben. Aber Kraft brauche ich ja auch. Ist das aber wirklich "verwöhnen"?


    Mein Freund arbeitet nur momentan viel, heute vor dem Feiertag werde ich meine Erholung auch einfordern. Er ist aber regelmäßig 2-3 Wochen gerade auf Seminar, da bin ich auch immer alleine. Also nix mit: Papa trägt sie nachts mal rum :=o

    ich würde ihr abends mal einen brei anbieten. tagsüber schauen dass ihr daheim zeiten habt wo nur gegessen wird.


    miene ist immer schön müde wenn wir abends noch unterwegs waren. also so ungefähr bis 18.30 draussen, da lass ich sie auch noch ordentlic im park krabblen, dann heimgehen, um 7 essen, noch ein bisschen daheim krabbseln lassen, runterkommen, bett fein machen, dann geh ich mit ihr ins bett, nochmal stillen, und dann schläft sie ein. im bett schläft sie neben mir, im arm halten tu ich sie nicht. nachts kommt sie auch noch so 4-5 mal, da wird dann noch gestillt und dann schieb ich sie aber wieder etwas weg von mir, damit sie dann allein weiterschläft.


    krabbelt sie denn schon?

    Hallo Amenta9,


    ich würde sie auf jeden Fall mal testweise ins Kinderzimmer ausquartieren. Ich habe zwei Kinder, eins davon hat bis 1,5 Jahre bei uns wunderbar im Schlafzimmer geschlafen. Das andere mussten wir bereits mit 6 Monaten ausquartieren weil es einfach nicht ging.


    Wie ist denn euer Tagesablauf? Kann sie ihre Energie gut verbrauchen? Bekommt sie vielleicht Zähne?

    Erst einmal meine Anteilnahme zu dem, was Du gerade durchmachst. Das ist sicherlich alles andere als ein entspannter Mutter-Kind-Ablauf im Alltag.


    Allerdings, glaube ich, dass sich Deine innere Unruhe und die Angst vor der unruhigen Nacht mit auf das Kind überträgt, dass Deine Schwingungen und Anspannungen spürt. Bist Du sicher, dass Dein Kind noch genügend satt wird durch die Brust. Hier zählt nicht allein die Menge der getrunkenen Muttermilch, sondern auch deren Zusammensetzung und die speziellen Inhaltsstoffe. Es ist möglich, dass der Bedarf höher ist, als das was das Kind zugeführt bekommt über die Milch.


    Kann so sein, muss aber nicht. Zudem würde ich versuchen, so viel Regelmäßigkeit wie möglich in den Alltag zu bringen. Kinder brauchen feste Rituale, die zum Aufbau es kindlichen Urvertrauens benötigt werden.


    Unsere Kinder waren viel draußen an frischer Luft, war allerdings insofern einfacher, als es ein ruhiges Grundstück mit Eigenheim gab. Sie standen im wahrsten Sinne des Wortes bei Wind und Wetter draußen, (natürlich nicht bei Extremwetter) oder mittels Spaziergang, Babyturnen, viel Bauchlage, um die Muskeln arbeiten zu lassen, kurze Aufmerksamkeitsübungen, um das "Gehirn" ermüden zu lassen.


    Abends ein längeres Babybad, leise Kindermusik im Hintergrund und ja auch frühzeitig eigenes Schlafen im Kinderzimmer. Türen standen auf, wenn wir ins Bett gingen, sodass Geräusche des Kindes wahrgenommen werden konnten.


    Allerdings, auch darin war ich konsequent, bin ich nicht wegen jedem Kind-geräusch- aufgesprungen, ängstlich schauend, was da los ist. Man entwickelt nach und nach ein "Gehör" dafür, welche Stimmungen das Kind hat. Nächtlich friedliches Brabbeln oder rum strampeln, hat nicht dazu geführt, dass ich eingegriffen habe.


    Ein Kind kann durch zu frühes Eingreifen, wenn nichts Ungewöhnliches vorliegt, daran gewöhnt werden elterliche Aufmerksamkeit einzufordern. Unsere Kinder waren in den Geburtsabständen sehr dicht beieinander und das hat dazu geführt, alle 3 waren sehr unterschiedlich, dass man sich an gewisse nächtliche Wachphasen eingestellt hat.


    Abstände von 1,5 Stunden für die Nahrungsaufnahme sind zu kurz. In der Logistik selbst, aber eben auch, die fehlenden Ruhephasen für beide, Mutter und Kind.


    Ich möchte das Ganze abgrenzen von Fällen, wie Schrei- und Spuckkinder. Ersteres hatte ich nicht, zweiteres schon. Aber auch dafür haben sich Lösungen gefunden. Das stellt sich im Laufe der zunehmenden Erfahrung ein. Wichtig ist, dass Du selbst Ruhe und Gelassenheit ausstrahlst. Auch, wenn man es selbst nicht glaubt, es überträgt sich auf das Kind, wie Bezugspersonen reagieren im Umgang.


    Vielleicht ist es möglich, andere Familienmitglieder in dieser gerade anstrengenden Phase um Unterstützung zu bitten, damit Du über Tag eine entspannte Nachholphase Schlaf bekommst.


    Ich wünsche euch für alle Fälle ein langsam ruhigeres Miteinander und ja, ich würde das Kind (falls es einen leichten Schlaf hat) in das eigene Kinderzimmer legen. Das wird mit der Weile auch von Kinderärzten empfohlen, wenn die Kinder gesund sind und keine größeren Auffälligkeiten der kindlichen Entwicklung haben.


    Meine haben relativ früh im eigenen Zimmer geschlafen und ich habe keinerlei Störungen in der Mutter-Kind-Bindung feststellen können.

    Also ersten: Klar könnte es etwas mit Hunger zu tun haben. Manche Kinder brauchen in dem Alter einfach schon eine Menge und verdauen die Muttermilch dann so schnell, dass sie halt Nachschlag brauchen. Andere Kinder verlegen das "langweilige" Essen halt in die Nacht, weil sie tagsüber so abgelenkt sind, dass sie sich da nicht richtig konzentrieren können. Da sind die dann auch nicht unzufrieden, weil sie über die 24 Stunden schon auf ihre Essensmenge kommen. Wir sind ja auch nicht unzufrieden, wenn wir nachts nichts essen können. ;-)


    Muss man mal genauer beobachten, vorallem weil man da ja meist ohne großen Aufwand etwas ändern kann. Wenn sie schnell trinkt und insgesamt am Tag leicht ablenkbar ist, könnte man sich zum Stillen ja extra ruhig zurückziehen, vielleicht auf den Raume in wenig dunkler machen oder mit Spucktuch die Aussicht begrenzen. Wenn sie dann deutlich länger trinkt und nachts seltener kommt, dann war das schonmal Teil 1. ;-)


    Beikost antesten ist auch immer einen Versuch wert. Meine Große war mit sechs Monaten noch nicht wirklich so weit, die Kleine hat schon mit vier Monaten was in sich reingespachtelt. Das kann man nicht so gut an Monaten festmachen, da haben die Babys schon jedes ein eigenes Tempo. grabbelt sie denn schon oft nach essen oder so?


    Was das "erziehen" angeht, dass ist bei Babys irgendwie quatsch, ABER Babys sind Gewohnheitstiere. Wenn sie daran gewöhnt sind sich über die Brust selbst zu beruhigen, nachts oder so, weil man sie halt immer angeboten hat um schnell Ruhe zu haben (oh wie gut ich das verstehen kann!), dann verlangen sie halt auch danach, einfach weil Babys jede Änderung erstmal verunsichert und Angst macht. Und dann wird erstmal testweise gebrüllt ob das nun alles so seine Richtigkeit hat. Es könnte also hilfreich sein sich zu sagen: einmal stillen um 1 uhr ist in Ordnung, die restlichen Male muss das anders gehen. Aber das gibt in der Umgewöhnungsphase meist auch Protest, da muss man sich innerlich bereit zu fühlen, sonst knickt man ein und signalisiert damit, dass man mit Geschrei an die gewohnten Dinge erinnert werden muss. %:| %:|


    Ich an deiner Stelle würde als am Tag mal genau drauf achten und wenn Baby nachts nur nuckelt, abdocken und ander versuchen zu beruhigen. Singen, kuscheln, im Arm liegen. Nicht rumtragen, weil, dann gewöhnst du es halt an Tragen statt stillen, aber dabei schläft es sich auch nicht besser, wie ich aus leidvoller Erfahrung weiß. %:| %:|

    Oh Amenta, das klingt echt hart. Zunächst mal, auch wenn du das schon weißt:es ist nur eine Phase... Es ist nur eine Phase... Es ist nur eine Phase... Ommm...


    Unsere Nr 2 ist ja ungefähr einen Monat älter als eure. Wir hatten von Anfang Januar ziemlich genau 12 Wochen lang Stillen im 2 Stunden Takt, tags wie nachts. Und irgendwann war's damit vorbei, jetzt kommt er wieder nur zwei Mal pro Nacht, meistens. Ausnahmen natürlich möglich. Ich dachte auch erst, der 19 Wochen Schub, der war bei Nr 1 schon hart und hat lange gedauert. Aber es hielt an...


    Wir haben mit fünf Monaten mit der Beikost gestartet, weil ich das Gefühl hatte, er ist so weit. An der nächtlichen Situation hat es genau gar nichts geändert. Das kann helfen, muss es aber nicht. Du kannst natürlich die Beikost auch mit Abendbrei starten. Ich würde allerdings empfehlen, den zunächst am Tage zu testen. Denn wenn die den nicht gut verträgt, möchtest du das ganz sicher nicht in der Nacht feststellen. 😉


    Du merkst, viel helfen kann ich auch nicht, außer dir gut zureden und einen wichtigen Satz sagen: Die Zeit spielt für uns.

    Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. :-) die Kleine hat nochmal knapp zwei Stunden Schlaf nachgeholt und ich hab mich auch ausgeruht. Ich melde mich nachher in Ruhe vom Computer aus, da kann ich besser auf eure Nachrichten eingehen @:) @:)

    Wir hatten das auch monatelang um die gleiche Zeit. Da kamen bei der Motte Zähne, acht Stück auf einmal. Bis zu sieben Flaschen in der Nacht, teilweise war sie wach für 30-90 Minuten. Erst konnte mein Mann aushelfen, nach einem Jobwechsel nicht mehr. Da war er dann auch jeden Monat ein bis zwei Wochen weg bzw. ist es immer noch. Aktuell ist sie 15 Monate und zahnt wieder, aber deutlich "angenehmer" als vorher. Ich sehe aber derzeit auch nur einen Zahn statt acht.


    Mein KiA hat dann auch versucht mir einzureden, dass es meine Schuld ist, kam dann mit "Nachts brauchen Säuglinge in dem Alter nichts mehr zu trinken" und "Sie sind der Boss, sie müssen zeigen, wo es langgeht. Flasche weg und durchschlafen". Schwachsinn. Grausiger Schwachsinn.


    Es ist alles eine Phase, es geht vorbei. Auch wenn es hart ist.

    Jetzt nochmal in Ruhe und nach der Reihe *:)


    Flaemchen79


    Danke für deine Worte, ich hoffe, 3-4 Jahre dauert es nicht ":/ Das hört sich ja gruselig an, aber gut dass du mittlerweile lächelnd zurück denken kannst! Heute nacht werde ich auf jeden Fall mal "ausziehen" und nur zum stillen kommen. Am WE haben wir die Regelung jeweils mit dem Ausschlafen getroffen. Allerdings kann ich wenig schlafen, wenn ich die Maus dann doch quaken höre. ":/ Aber natürlich ist es so schon erholsamer!


    Annabanani


    Brei mag sie momentan noch nicht. Ich habe vor 4 Wochen mal getestet, aber sie hat alles verweigert. Sie hat nur gewürgt und gespuckt und den Mund zusammen gekniffen und den Kopf weg gedreht. daher habe ich erstmal Pause gemacht.


    Sie krabbelt noch nicht.


    Normalerweise liegt sie auch im Bett neben mir, aber momentan hab ich das Gefühl, das sie die Nähe braucht. Sie ist eigentlich keine Kuschlerin, weil alles andere viel interessanter ist. Grad fühlt sie sich auf oder im arm aber am besten. :-o


    KleineHexe21


    Du hast recht, testweise ist das sicher nicht verkehrt. Keine Ahnung warum ich mich da innerlich so sperre. Ich finde es sehr schön, sie bei mir zu haben und genieße es. Ob ich noch ein Baby bekomme weiß ich nicht und es fühlt sich so "absolut" an, sie auszuquartieren. Obwohl ich ja weiß, dass Kinder trotzdem noch zurück kommen zum kuscheln.


    Unser Tagesablauf: aufstehen, fertig machen, dann gehe ich duschen und sie schaut zu. Meist schläft sie danach nochmal. Dann gehen wir raus wenn es nicht schüttet, entweder spazieren oder zu einer Krabbelgruppe oder treffen mit anderen mit Babys. Mittags rum sind wir meist daheim, zum runterkommen und nochmal schlafen. Das stillen ist daheim natürlich viel ruhiger und effektiver als draußen, daher versuche ich das schon regelmäßig daheim zu machen. Nachmittags einmal Babyschwimmen oder wieder einen langen Spaziergang, entweder in der Trage oder im KiWa. Sie muss oft raus weil sie sehr neugierig ist und überall rum schauen muss. Nur abends muss ich gegen 18 Uhr daheim sein, dann ruhig machen und mit einem Ritual ins Bett bringen. (Schlafanzug anziehen, stillen, kuscheln und singen und hin legen). Abends klappt das super und bis auf wenige ausnahmen schläft sie von selbst ein. Geschrei gibt es nur, wenn sie noch gar nicht müde ist.


    Ob sie Zähne bekommt weiß ich nicht - gefühlt nein, aber wissen tu ich es natürlich nicht. Sie beißt aber nicht auf irgendwas rum, sabbert nicht mehr, es ist nichts geschwollen oder rot am Zahnfleisch, ich spüre nichts. Aber es ist mein erstes Kind und jedes hat sicher unterschiedliche Anzeichen dafür.


    DiedosismachtdasGift


    Du hast sicher recht, dass sich meine innere Unruhe aktuell auf die Kleine auswirkt. Denn wie gesagt, ich gehe ja schon mit Herzklopfen ins Bett. Vielleicht hilft es da wirklich, zumindest mal für 2-3 Tage "auszuziehen" und meinen Freund machen zu lassen, damit sich das wieder entspannt? Wie gesagt, leider arbeitet er nur gerade viel und ist bald weg, da bin ich wieder alleine auf mich gestellt und dann geht nur das Kinderzimmer, also die Kleine dort hin zu legen. Ich bin kommende Woche mit meinen Eltern eine Woche im Urlaub, vielleicht hilft auch eine andere Umgebung?


    Ob die Milch reicht ist eine gute Frage.. Sie nimmt Ansicht super zu, regelmäßig und in einer schönen Kurve. Tagsüber sind es auch mal alle zwei Stunden, dann aber auch wieder nur alle 3-4 Stunden. ":/ im Urlaub werde ich es nochmal mit dem Brei versuchen, vielleicht klappt es ja jetzt. Eine Weile hatte ich tatsächlich das Gefühl, die Milch würde nicht reichen, aber aktuell ist es (rein aus meinem Gefühl) nicht der Fall. Aber ja, wissen tu ich es auch hier nicht.


    Wie oben schon geschrieben, versuche ich schon viele Rituale einzubauen, einen festen Ablauf am Tag zu haben. Und so oft wie möglich raus zu gehen, was zu unternehmen, zu fordern und Abends dann ruhe, Babymassage, Baden, kuscheln und singen und ins Bett bringen.


    Tagsüber ist die Kleine auch sehr entspannt. Natürlich gibt es (je nach Entwicklungssprünge) auch mal sch** Tage. Aber alles in allem ist sie so neugierig, lacht viel und bereichert hier vieles. Es ist schön mit ihr unterwegs zu sein und zu sehen, an was sie sich erfreut und was sie wahr nimmt. Da ist sie sehr fröhlich.


    Die Nächte waren ja wie gesagt im Januar super und sind dann immer kürzer geworden (zumindest der erste Stillabstand). Statt 1-2x war ich dann wieder bei 2-3x. Aber das war völlig ok für mich. Im März hatte sie sogar mal eine Abstand von 10 Stunden, das war Rekord. Seit ungefähr April ist es so anstrengend geworden. Eigentlich ziemlich passend zum 5. Sprung ungefähr, den ich tagsüber nicht bis wenig gemerkt habe. Jetzt wäre er vorüber.. :-/ ":/


    Normalerweise springe ich auch nicht bei jedem Kind-Geräusch. Ich bin Ansicht nicht so veranlagt, dazu hat mein Freund bereits zwei Kinder und ist entsprechend entspannter und hält mich da auch zurück. Wenn ich sie weinen höre, stelle ich mich vor die Schlafzimmertür und lausche erstmal, ob sie sich selbst beruhigt. Oft klappt das, nur momentan ist es eben überhaupt nicht möglich.


    Im aktuellen Sprung ist es ja tatsächlich so, dass Babys wohl dran gewöhnt werden, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Nur wenn sie sich richtig in Rage brüllt, dann weiß ich mir nicht anders zu helfen, als sie in den Arm zu nehmen. Natürlich versuche ich es erst mit streicheln, singen, Schnuller geben etc. Vielleicht kommt dann wieder das zur Geltung: meine Unruhe und Nervosität und das dünne Nervenkostüm, dass man in dem Moment evtl nicht die nötige Ruhe ausstrahlt. Tagsüber bin ich super entspannt, da stresst es mich nicht. Nachts bin ich mittlerweile schnell an meiner Grenze. Aber ich weiß dann nicht mehr, was ich tun soll. Sie zerkratzt sich dann das ganze Gesicht, überstreckt sich, zieht und zerrt am Ohr das mittlerweile blutig ist. Ich habe sie gepuckt, auch das ist gerade aber nicht machbar, weil sie das noch mehr reizt. KeineAhnung was da momentan bei ihr los ist..


    Ich werde wie oben geschrieben, auf jeden Fall erstmal 1-2 Nächte woanders schlafen und den Papa machen lassen. Dann bin ich im Urlaub und habe sicher Hilfe von meinen Eltern. Und dann teste ich das eigene Schlafzimmer und hoffentlich auch wieder Brei. Das alles zusammen hilft dann hoffentlich dauerhaft für etwas entspanntere Nächte.


    Am meisten nervt eigentlich das lange Wach sein, wenn sie einfach nicht schlafen mag. >:(


    danae


    Ich werde auf jeden Fall mal drauf achten, dass ich sie mehr daheim Stille wo sie Ruhe hat. Und wenn der Brei dann hoffentlich auch bald wieder klappt, dann ist das ja auch wieder ein Schritt weiter. Vielleicht hilft das ja, das probiere ich :)^ Noch schaut sie eben gar nicht nach dem Essen, wenn ich ihr mal was gebe, lutscht sie dran und wirft es gleich angewidert weg %-| Sie macht auch keine Kaubewegungen und schaut uns auch nicht nach. Nur mein Trinkglas hat ihr Interesse!


    Wie hast du denn die Umgewöhnungsphase gemacht? Bei 2-3x stillen wäre ich ja auch entspannt. Aber wie gewöhne ich sie Babys um? Kann ich das überhaupt selbst? Oder kann das nur jemand, der nicht wie ich nach Milch riecht? Und wie lange hat das bei euch gedauert, bis das akzeptiert war?


    Ich habe einfach immer Angst, dass ich ihr am Ende was nehme, was sie noch braucht. Natürlich ist es so, wie dieDosismachtdasGift geschrieben hat, dass sie alle 1,5 Stunden sicher keine Brust braucht. Aber wenn sie Hunger hat, möchte ich ihr den ja nicht verwehren. ":/


    Eigentlich war ich immer sehr entspannt im Umgang mit ihr und hab eigentlich immer auf mein Gefühl und Intuition gehört, was sie gerade braucht. Tagsüber bin ich das wie oben geschrieben auch immer noch. Aber nachts trau ich mir aktuell selbst nicht mehr und ich bin einfach unsicher. Da bin ich einfach unsicher, oben s Hunger oder sonst was ist. Und wenn sie sich alles zerkratzt, dann weiß ich nicht, was außer stillen oder fest in den Arm nehmen helfen soll :(


    Reihenhausbesitzerin


    Ich werde immer dran denken: Es ist eine Phase, die geht schon vorbei o:) Irgendwann mal hoffentlich! Irgendwie schön zu hören, dass es bei euch auch eine lange Zeit so ging. Jetzt ist es aber vorbei? Bezüglich Beikost hat die Hebamme gesagt, es kann tatsächlich helfen, muss aber nicht. Viele haben Probleme mit der Verdauung und schlafen schlechter, andere sind gesättigter und schlafen besser.


    Ich werde also irgendwie das beste draus machen..


    (Offtopic: wenn schon nicht im Oktoberfaden: wie geht es euch denn? @:) )


    Choupette


    Oh je, 8 Zähne auf einmal?? Hattest du da was gemerkt an den typischen Anzeichen? Wie ich hier geschrieben habe, merke ich davon noch nichts, aber ich bin kein Experte auf dem Gebiet und habe keine Erfahrung. Vom Alter her kann es jetzt ja immer so sein.


    Genau wie du schreibst, jeder hat seine Meinung und am Ende muss man auf sein eigenes Gefühl hören. Nur nachts vertraue ich mir da selbst nich mehr :-(


    Die Maus ist momentan insgesamt anders. Sie hat nie lange am Tag geschlafen, maximal 20-30 Minuten. Gestern waren es schon 2x über 1,5 Stunden, heute morgen fast 2 (gut, nach der wachen Nacht kein Wunder). Aber sie wirkt sehr geschafft und gestern und heute weniger fröhlich als sonst. :°(

    Kämen feste Stillzeiten nachts für dich in frage? Dann könntest du dir die Unsicherheit nehmen, dass sie hunger hat, weil du ja weißt: sie hat gerade erst und dann und dann kommt wieder, aber bis dahin gibts Wasser aus der flasche und kuscheln, aber keine brust.


    Mein Mann hatte Schichtdienst, also hab ich das gemacht, könnte mir aber vorstellen das es beim Papa einfacher wäre. Ich hab was aus dem Abendritual genommen, also hier die Spieluhr und dazu gesungen, und die immer wieder aufgezogen und war da zum Kuscheln, aber ich hab nicht getragen und nicht gestillt bis wieder stillzeit war. Das ging erstaunlich schnell. Ich glaub drei Tage oder so, da reichte dann schon das aufziehen der Uhr. Ich glaub es ist wichtig irgendwas einzubauen, dass Baby schon in entspannten Momenten als Teil kennengelernt hat. Also irgendwas wo schon eine positive Assoziation aufgebaut wurde, aber keine Erwartung in "jetzt gibts Action" geweckt wird.


    Manchmal hilt es auch am Tag ein wenig Eindrücke rauszunehmen. gerade wenn gerade Sprung ist, dann kann das zuviel sein, auch wenn Baby gerne viel davon hat. Muss ja auch alles verarbeitet werden und das kann schon viel sein, gerade wenn hirnumbau ansteht.


    Ansonsten ist es nur eine Phase, aber manchmal ist sowas halt auch der Anzeiger, dass irgendwo was im Rythmus nach dem letzten Umbau nicht mehr passt und da muss man dann einfach ein wenig probieren. Ganz in ruhe, nicht zu viel aufeinmal oder hektisch, aber eines nach dem anderen langsam durch. Das wird schon wieder. :)_

    Ja, grundsätzlich kann ich mir feste stillzeiten nachts vorstellen, sofern ich ihr nichts nehme was sie braucht. Wie oft benötigen Babys mit 6 Monaten denn nachts was zu essen?


    Flasche verweigert sie komplett, daher ist Wasser nachts leider (zumindest aktuell) nicht möglich.


    Und wie lange soll man die Zwerge denn schreien lassen? Ich bin ja dabei und lass sie nicht alleine, aber wie lange es versuchen bis man doch die Brust gibt? Gerade wenn sie sich das Gesicht verkratzt?


    Bin grad draußen, sie hat 45 Minuten daheim nach dem stillen geschlafen, war kaum zu beruhigen weil ich glaub sie ist noch müde. Hab sie in den Kinderwagen gelegt, aber sie beruhigt sich nicht und weint und brüllt vor sich hin.


    Ich bin echt normalerweise sehr entspannt, aber momentan weiß ich nicht mehr weiter und was ich tun soll. Ich kenne sie so gar nicht.

    Könnte übermüdung sein. Also, ich hab gewartet bis sie aufgehört hat, egal wie lang es gedauert hat. Gestillt wurde erst wieder zur festen Zeit. Ich hab sie im Arm gehabt, Hände würd ich im notfall festhalten und zusehen, dass die nägel gut runter sind und dann warten. Sie war nicht alleine, essen gab es vorher, windel war in ordnung, also haben wir gewartet, einfach gesungen und gewartet.


    Ich würde sagen, wenn du 3 Stunden zwischen den Stillmahlzeiten ansetzt bist du absolut auf der sicheren seite, denn soviel wird sonst auch bei neugeborenen angesetzt.