Muttermilchunverträglichkeit oder 3-Monatskolik

    Hallo ihr lieben,


    Ich habe eine kleine Tochter von 5 Wochen. Sie trinkt sehr sehr hastig ihre muttermilch und kämpft nun seit der 2ten lebenswoche mit fiesen Bauchweh am ganzen Tag!


    Ich habe nun schon Lefax, Sabsimplex und Espumisan ausprobiert, aber ohne Erfolg. Dann hab ich die Carum carvi zäpfchen versucht, die aber keine aufweisbare Wirkung zeigten. Was dann bei der U3 auffiel war wirklich der extrem geblähte Bauch und das vor schmerzen schreiende Kind.


    Die Ärztin machte auch gleich einen Ultraschall, aber da fiel nichts auf!


    Dann wurde das Zungenbändchen gelöst aber auch das war ohne irgendeine Auswirkung!


    Meine Nachrung ist nun vollkommen Milchfrei. Kaffee nur ne halbe tasse morgens nach dem stillen und ansonsten verzichte ich nun schon seit Tagen auf Brot und esse nur noch haferflocken ohne Zucker mit Wasser. Nun ist es aber seit 2 tagen , dass sich die kleine regelrecht windet vor schmerzen beim trinken.


    Es hilft nur ausmassieren und beine hoch und hoffen das die Pupsis rauskommen...


    Nachts hab ich ihr nun nux vomica gegeben und manchmal auch ein virbucolzäpfchen, weil mir das empfohlen gegen blähungen... damit schläft sie wenigstens nachts.. aber man darf das ja immer nur in geringen mengen geben und beim aufwachen müssen wir auch rst den blähbauch entfernen.


    Es ist wirklich so, dass man beim trinken sieht wie der bauch zusehnds bläht und wie ein luftballon spannt.


    Ich weiß echt keinen Rat mehr.


    Die Kinderärztin meinte heute zu mir, ich soll aml ein zwei tage HA- Nahrung ausprobieren, weil es na meiner Milch liegen könnte.


    Ich als stillmutti (habe meinen ersten Sohn damals 13 Monate gestillt) finde es nun recht schrecklich vielleicht nicht stillen zu können...


    Habe mir nun den rat von meiner Hebamme und der Hebamme im KH eingeholt... die eine meinte... ach Quatsch das gibt es nicht und die andere sagte es können einfach ganz fiese koliken sein... aber eben auch mal eine unverträglichkeit...


    Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen???

  • 19 Antworten

    hallo,


    wir hatten ähnliche erfahrungen und das lag an den D-Flouretten.


    gibst du die ? wenn ja vll mal einfach weglassen, nach ein paar tagen müsste sich wenn es daran liegt eine besserung zeigen.


    wichtig ist für die kleinen das Vitamin D dass sie das bekommen, das kann man auch als Öl verabreichen (jeden tag ein tropfen) also ohne das flourzeugs.


    das müsstest du dann mit deinem kinderarzt klären, wobei die immer etwas "zicken" wenn man sagt dass man die fluretten nicht geben will, aber das geht auch und wenn auch etwas widerwillig bekommt man dann das Vitamin D so verschrieben.


    ...das wär halt mal ne idee von mir wenn ich deinen text so lese...


    drück dir die daumen


    grüße juli

    trinkt sie zu hasstig (schluck zuviel luft mit) oder macht sie kein bäuerchen?


    hast du schon mal versucht wehrend dem stillen eine pause zu machen wegen dem aufstossen lassen?


    mein kleiner vertrug meine milch nicht ...und bekam die gelbsucht..wegen den fettsäuren die sein körper nicht umwandeln konnte


    hoffe das es bald gut wird mit deiner maus


    :)_

    liebe tapps, ich hab hier schon das zweite Kind mit extremen Koliken zuhause. Meine Große hatte es damals und meine Kleine (8 Wochen) leidet auch wieder darunter. Hab mir so sehr gewünscht, dass es mein zweites Kind nicht bekommt und nun hat sie es doch. Ich weiß wirklich was du durchmachst und lass dir sagen: all das gedoktere hilft meistens nicht. Es liegt auch nicht an deiner Milch, ich würde da echt nicht rumexperimentieren wenn deine Tochter schon so einen empfindlichen Magen hat.... Muttermilch ist am besten für das Verdauungssystem deiner Tochter!


    Das einzige was ich dir sagen kann ist: ES GEHT VORBEI.


    Ich hab damals echt alles probiert, mich kaum getraut irgendwas zu essen und echt gedacht es kann doch nicht sein, dass ein Baby so viel schreit :°(


    Mit meiner Kleinen gehts irgendwie besser weil ich mir sage, ich kann nichts konkretes dagegen unternehmen. Es ist halt so. Klar trinke ich keine Kuhmilch und verzichte auf alles Blähende aber ich habe aufgehört permanent nach einer Lösung zu suchen die von einem Tag auf den anderen die Blähungen verschwinden lässt.


    Gegen Abend bekommt die Kleine immer ein Kirschkernkissen auf den Bauch, wird stundenlang getragen und massiert und so gehen die schlimmsten Stunden des Tages vorbei. Wobei sie auch Vormittags schon Blähungen hat :-/


    Ich wünsche dir alles gute und drücke dir die Daumen, dass es bald besser wird!

    Zitat

    Das einzige was ich dir sagen kann ist: ES GEHT VORBEI.

    jap das stimmt wohl, das sind immer so die motivationen für sich selber :)^ den satz sag ich mir heut noch immer wieder mal bei diversen dingen vor :)z

    Dieses Buch hat mir übrigens sehr geholfen :


    http://www.amazon.de/Das-24-Stunden-Baby-starken-Bed%C3%BCrfnissen-verstehen/dp/3906675041/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1234270107&sr=8-1

    Okay okay ich werde mal auf euchhören... und erst mal die fluoretten weglassen


    aber ich werde den versuch wagen mit der pre ha nahrung denke ich...


    da weiß ich dann wenigstens wenn sich nichts ändert das man da durch muss... aber es ist beruhigend zu wissen das es anschienend kinder gibt, denen es ähnlich ergeht...


    rat08 also sie trinkt hastig und ich dock sie meist schon zwischendurch ab zum bäuerchen machen... aber manchmal kommt da auch nach ner halben stunde nix und manches mal da rülpst sie nur rum... ist auch sehr unetrschiedlich...

    wir haben das auch durch und zwar länger als diese 3 monate, aber es wird besser, ganz sicher. das oben genannte buch hilft mir immer noch. wir tragen ihn viel rum, vor allem auch draußen im tragetuch oder targegurt, denn kinerwagen ist auch bähhhhhhhhh. wir hatten auch alles versucht wie globolis und kefax, sab und co, aber bei uns hat nix geholfen. hab auch mal einen tag abgepumpt und mit ha milch versucht, aber das gleiche spiel.....


    also, augen zu und durch. ich wünsche dir viel kraft, habübrigens seit einem halben jahr nicht ducrhgeschlafen, 6mal die nacht ist keine ausnahme und ich lebe auch noch und hab viel freude an unserem kleinen. die können ja echt nix dafür, die armen würmer.


    alles gute

    Danke hamfri


    so etwas macht mut! Ich habe heute nacht auch viel nachgedahct und gestern ganz besonders viel mit ihr gekuschelt und denke, dass ich es gar nicht versuchen werde! Ich lasse mir das stillen nichtnehmen... :)z

    tapps: find ich gut, deine einstellung. ich hab und kuschel auch jetzt noch wahnsinnig viel mit unserm kleinen schatz. es gibt halt kinder, die "etwas mehr" brauchen. bei mir hats auch ne weile gedauert bis ich mich richtig darauf einlassen konnte. hab mich erst immer gefragt: was mach ich falsch, warum ist denn nur unser knirps so....aber das bringt ja lles nichts. ich sag dir eins: du wirst gestärkt aus dieser situation heraus gehen mit ganz neuem selbstvertrauen!

    Na das hoffe ich... es sei denn mein erstgeborener macht auch noch terz ... dann kannste mich spätestens in einem maont in die klapse schicken...:-/

    ich unterschreib das noch mal, nachdem meine Tochter 4 Monaten Blähungen hatte und sich ein ganzes Jahr lang sich nicht von mir trennen konnnte bin ich mit einem ganz tollen Kleinkind belohnt worden. Sie geht seit dem sie 1 1/2 ist in den Kindergarten der Uni und als wir den ersten Tag da waren ist sie gleich in die Gruppe gerannt und angefangen zu spielen. Die Kita Leiterin meinte soetwas hätte sie bei einem Kleinkind wirklich selten gesehen und meine Tochter müsste ein ganz toller Urvertrauen zu mir haben *stolzbin*


    Es zahlt sich aus! Nerven behalten! Und stillen ist eigentlich gerade bei Kolikbabys ideal weil man das Kind nicht überfüttern kann. Wenns nötig ist kann man auch nur zur beruhigung Stillen, das ist doch echt ne gute Erfindung der Natur!

    bei uns hat nix geholfen, bis ich anfing 1-2 kannen still tee zu trinken (fenchel/kümmel/anis). dass hat geholfen!!!

    also ich finde diesen Begriff: Muttermilchunverträglichkeit dürfte es eigentlich garnicht geben!!! ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß es so etwas wirklich gibt. Es mag in einer Million Fällen vielleicht einen halben geben, wo so etwas vorkommt, aber in der Natur wäre es ja schrecklich, wenn Babys die Muttermilch nicht vertragen würden, sie würden dann ja nicht überleben. Das ist für mich einfach nicht logisch.


    Menschenbabys kommen nun mal noch "unfertig" auf die Welt, das Verdauungssystem muß vieles erst lernen.


    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, daß das, was ICH gegessen habe, keinen Einfluß darauf hatte, ob mein Kleiner viel oder wenig Bauchweh hatte (diese Erfahrung hast du ja auch schon gemacht). Was geholfen hat war tragen, tragen, tragen, Bauchmassage, tragen, tragen, tragen, mit den Beinchen in der Luft Fahrradfahren, tragen....seeehr anstrengend, ich weiß!


    Noch eine Anregung:


    Ich weißt nicht, wie deine Stillabstände sind. Vielleicht versuchst du mal, in kürzeren Abständen zu stillen, damit die Kleine nicht so arg Hunger hat und nicht so hastig trinkt.


    Hast du mal versucht, eine andere Stillposition zu nehmen? Vielleicht nimmt sie dann die Brustwarze anders in den Mund und kann dann nicht so viel Luft mitschlucken?

    Hallo liebe tapps,


    ich habe mit meinem kleinen das selbe durch.


    Von der kiä hiess es, das sei halt eben so, ich solle sab simplex geben und schick ists. nichts war schick. das zeug half genauso wenig wie lefax oder iberogast.


    mit tragen, fuss- und bauchmassage, sowie beinchen anwinkeln wurde es erträglicher.


    auch ich habe die sinnfreien diäten durchgemacht. tagelang nichts mit milchbestandteilen drin, nichts mit vollkorn, nichts saures/ gewürztes/mit zwiebeln/ mit knofi/ blähendes gegessen. auch mir wurde gesagt: tja, dann ist es wohl eine mumi-unverträglichkeit.


    diese gibt es in der tat allerdings wohl nur mehr als selten. und sie äussert sich darin, dass das kind von anbeginn an nicht gedeiht. ein bluttest bringt da klarheit.


    uns hat letztlich nach 4 monaten eine heilpraktikerin geholfen. da kann man nun von halten, was man möchte. sie hat sich mit einem kinderkrankenhaus kurzgeschlossen (was die kiä ablehnte) und hat blut und stuhl untersuchen lassen. unser sohn hatte eine darmentzündung, vermutlich durch falsche bakterien-ansiedlung im darm. diese wurde behandelt und die bauchschmerzen waren weg.


    das ist ebenfalls selten, aber ich denke, deine kiä sollte alles ausschließen und nicht mutmaßen und dir auf gut glück die stillbeziehung mit deinem kind kaputt machen.


    was ich draus gelernt habe: immer eine zweite meinung einholen. schnapp dir dein kind und such dir einen arzt, der sich wirklich um dein kind bemüht und nicht nur am symptomen rumdoktort.


    viel glück @:)