Elterngeld kann man erst beantragen, wenn das Kind schon da ist!


    Bei mir hatte es sich auch verzögert, weil noch Angaben fehlten, aber das habe ich dann telefonisch nachgereicht.. 3 Monate haben wir nicht warten müssen :-/ Ich würde bei den Ämtern einfach hartnäckig bleiben, das kann vorkommen, das was nicht bearbeitet wird, weil irgendein Sachbearbeiter schlampt.. aber immerhin müsste die TE nun eine Nachzahlung von 900€ bekommen.


    Zu der Ernährung: Ich habe auch mal gelesen, Kinder die gar nicht gestillt werden, sind später anfälliger, übergewichtig zu werden (auch eine Studie) und das erst mal unabhängig vom Zeitpunkt der Beikosteinführung. Finde aber, das kann man pauschal nicht sagen..


    Ich hab bei meinem ersten Kind auch alles streng konform nach Regel gemacht, 6 Monate ausschließlich gestillt und dann ganz langsam mit Möhren, Pastinaken usw. angefangen. Beim zweiten Kind nun hab ich nur 4 Monate gestillt, dann die Flasche eingeführt und mit 5 Monaten bekam er nur noch die Flasche.. den Brei hab ich mit 5,5 Monaten angefangen.. finde es mit 3 Monaten auch noch zu früh, Möhren in die Flasche zu mischen, zumal Möhren eh kaum kcal haben und nicht wirklich zur Sättigung beitragen ??? Da erschließt sich mir das mit den Schmelzflocken schon eher. Aber wenn das Kind offenbar Möhren verträgt, ok :) Nur den Sinn wegen dem Sparen versteh ich nicht ganz, weil es dadurch ja nicht satter wird als nur von der Milch. ???


    Langsam auf die Bebivita umstellen hat die TE ja geschrieben, will sie machen, da spart sie auf jeden Fall einiges ein und die Milch von Bebivita ist genauso gut :)^

    Zitat

    Elterngeld kann man erst beantragen, wenn das Kind schon da ist!

    Ja ich weiß. Aber wenn man den Antrag ausfüllt und soweit fertig macht, das man ihn am Tag nach der Geburt einfach nur noch einwerfen muss, ist ne menge an Zeit gespart. So meinte ich das. ;-)


    Aber egal – eine Nachzahlung bekommt sie so oder so.

    in diesem fall denke ich schon das bio "besser" ist....früher, ja früher wurde das zeutg auch nich in solchen massen zu billigstpreisen produziert und von sonstwoher hergekarrt ;-) , heute wird es viel mehr behandelt, damit es schön lange hällt.


    ansonnsten finde ich sämtliche empfehlungen schon richtig, auch wenn vor 100 jahren ein anderer standart galt und die kinder trotzdem gesund waren. warum geht die sterblichkeitsrate von säuglingen denn zurück? bestimmt nicht, weil es jeder macht, wie vor x1000 jahren. es entwickelt sich ständig weiter, daher gibt es auch immer neue erkenntnisse und empfehlungen, die auch meistens ziemlich sinnvoll und nachvollziehbar sind....

    ich bin ein wenig verwirrt, dass erwachsene menschen bei erwachsenen menschen ernährungsrelevante informationen anwenden können und sie bei kindern vergessen.


    wieso weiß kaum wer, wie stärke vom körper verarbeitet wird? wo ist das wissen über den unterschied zwischen dem füllen vorhandener fettzellen und dem vermehren von fettzellen durch frühe stärkezufuhr? ist wirklich kaum jemandem bewusst, dass ärzte – insbesondere kinderärzte – keine diätologen sind?


    hat wirklich von denen, die sich betont cool geben und durch revoluzzertum jugendlichkeit versprühen allen bewusst, dass dieses baby mal ein erwachsener mensch sein wird und im idealfall noch 80 jahre lang leben wird und dass dieses wesen einmal mit den eltern darüber reden wird, wie eigentlich die kindheit für sie war? dass dieser dann erwachsene mensch ggf. übergewichtig wird, diabetis entwickelt oder eine gluteninduzierte enteropathie? und dass sie in diesem fall diesem menschen ins gesicht sehen müssen und ihm erklären, wie cool sie sich doch aber damals dabei gefühlt haben, sich an nichts zu halten ausser an ihre grandiosen instinkte?


    in der geschichte wurden säuglinge mit wenigen tagen mit wein, zuckerwasser, honig gefüttert – viele haben das nicht überlebt.


    im 17.jahrhundert wurde empfohlen, kinder zwischen der 6. und 12 woche auf brei umzustellen – die kindersterblichkeit war enorm.


    seit dem 19. jahrhundert ist die empfehlung bei 6 monaten stillen geblieben (inzwischen alternativ kunstmilch) – die sterblichkeit ging zurück.


    will man also wirklich back to the rootes?


    leztlich muss jeder selbst entscheiden, was er tut. wir haben für unseren sohn damals entschieden, dass bloßes überleben nicht unser ziel ist und es entsprechend gehalten.


    hier wurden ja di beikostbedingungen schon gepostet: selbstständiges sitzen, rausschiebereflex der zunge muss weg sein, das kind muss zuverlässig schlucken können, die bereitschaft zu kauen muss gegeben sein, es steckt sich selbständig essen in den mund.


    wenn das bei einem 3 monate altem kind gegeben ist, dann ist es wohl wirklich beikostreif. wenn nicht, kanns meistens mama nicht erwarten, weils ja sooooo süß ist. denn der preis ist ja durch günstigere marken durchaus beeinflussbar.

    Also vollste Zustimmung, aber nur das:

    Zitat

    selbstständiges sitzen

    stimmt echt? Aktuelle Empfehlungen sind doch 4-6 Monate sollte das Kind bei der Beikosteinführung sein wegen besserer Allergieprophylaxe. Da sitzt aber noch kaum ein Kind allein...

    ja, so wirds gesagt...wobei ich darunter nicht verstehen würde, dass es sich alleine aufsetzt, sondern, dass es nicht mehr in sich zusammenfällt oder zur seite fällt, wenn man es in den hochstuhl setzt.

    Setzt man die echt schon in den Hochstuhl? Da bin ichbecht noch völlig planlos, mein Stand war dieser

    Von einer seeeehr seriösen Babyseite ;-D

    Mein mittlere Sohn saß bereits mit 4/5 Monaten alleine aufrecht, also er kamm alleine ohne hilfe hoch.


    Wenn er uns essen sah schmatzte er, aber ich hielt mich dran und mit 5 Monaten gabs den ersten Möhrchenbrei.


    Aber bereits 2 monate später fand er Kartoffelpürre klasse (ohne Salz).


    Mein erster Sohn war viel fauler ;-D und Brei zu verabreichen war ein Kampf. Erst mit 8 Monaten fand er es gut.


    Kinder sind dermaßen unterschiedlich. Und meine kleinste fand alles gut mit Obst, zermatschte Banane und all diese dinge.


    Als mein mittlerer Sohn mit 10 Monaten lief (sehr gut und allein) wurde mir von anderen Mamas gesagt das wäre zu früh, das wäre nicht gut ":/ ....

    seeeeehr seriös :-)


    da unserer 6 monate alt war, kam er in den prima pappa in schräger liegeposition. den hat er ausgefüllt, brauchte sich nicht festhalten.


    den zeitpunkt kann man eigentlich kaum verpassen. bei uns gabs die letzten 2 tage vor beikost-beginn solchen rabatz, wenn wir was gegessen haben in seiner anwesenheit. er WOLLTE auch essen, hat ebenfalls geschmatzt wie irre und der mund wurde immer größer.

    Zitat

    im 17.jahrhundert wurde empfohlen, kinder zwischen der 6. und 12 woche auf brei umzustellen – die kindersterblichkeit war enorm.


    seit dem 19. jahrhundert ist die empfehlung bei 6 monaten stillen geblieben (inzwischen alternativ kunstmilch) – die sterblichkeit ging zurück.

    Nur mal eine Frage, die KEINE Kritik oder sonst was sein soll @:) , sondern was ich aus reinem Interesse wissen möchte: Kann man denn DEFINITIV sagen, dass es an der Beikost liegt mit der Kindersterblichkeit? Oder eher an den besseren medizinischen und hygienischen Bedingungen? Da die Empfehlung (je nach dem, an wen sich die KiÄ und Hebammen halten, dies ist ja seeeeeehr unterschiedlich) schon wieder verstärkt dahin geht, dass man ab der 17. Lebenswoche zufüttern sollte und nicht bis zu Beginn des 7. LM warten sollte, müsste die Kindersterblichkeit doch wieder steigen oder sehe ich das jetzt falsch? ":/ Wie gesagt, sind nur Gedankengänge, ich will da jetzt keine Diskussion lostreten. :|N

    Zitat

    Kann man denn DEFINITIV sagen, dass es an der Beikost liegt mit der Kindersterblichkeit?

    Wenn du dir die entsprechende Studie aus dem riesengroßenStudienpool raussucht, JA!


    Es kann auch an der Rückenlage liegen, an Kinderwägen, am Wetter, daran, dass zumindest bei uns kein Krieg mehr ist.


    Aber das

    Zitat

    an den besseren medizinischen und hygienischen Bedingungen

    halte ich für am wahrscheinlichsten.

    In manchen Ländern wie Afrika ist es ja so das die Ärmsten sich für und ihren Kindern kaum etwas zu essen leisten können und später sterben logischwerweise die meisten Kinder zwei bis drei Jahre nach ihrer Geburt. Und im Krieg ist das dass selbe. Denn etwas zu essen gab es ganz selten. Meine Großmutter war Acht oder Neun als der zweite Weltkrieg ausbrach und sie ist mit der Mutter und den beiden jüngeren Brüder geflohen. Und während der Flucht ist der Jüngste gestorben. Frag nicht was es da zu essen gab. Kartoffelschalen wurden gekocht, brennselsuppe gekocht u.s.w.

    Ich finde es kein problem. Meine kleine ist jetzt 12 wichen alt und isst sehr gerne karottenbrei und babanen zu den stillmahlzeiten.


    Mein sohn war damals noch früher drann und hat gleich angefangen zu essen und kein beba mehr dazu genommen.


    Solange dein kind es vertrögt ist es doch super. Wenn er spass daran hat.


    Beba ist sehr teuer. In dr schweiz ist es knapp 30 franken pro dose. Das zählt sich scjon. Kennen wir noch von unserem grossen....


    Ich wünsche dir viel glück

    ??Leichenschänder!??


    müsli90, willkommen im Forum!


    Dominaschkas Sohn dürfte inzwischen wirklich Schnitzel mit Pommes essen. Schau eventuell auf das Datum des letzten Beitrags, bevor du auf einen Faden antwortest ;-)