• Welche Vorsätze habt ihr über Bord geworfen als euer Baby da war

    Hallo liebe Mamis und Papis, Ich sitze grade vor meiner elektrischen Babyschaukel und lache über mich selbst, wie naiv ich doch war. In der Schwangerschaft (und eigentlich auch schon davor) hatte ich so große Vorsätze. Und jetzt, nach nicht mal drei Monaten, habe ich die meisten über Bord geworfen. Ging es noch jemandem so?? Ich fang mal an: - Baby im…
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    Geht zwar nicht um mein Baby, weil ich keins habe, aber ich musste mich gerade an meine Mutter erinnern.


    Diese warf mir nämlich vor ein paar Wochen scherzhaft vor, dass ihre zwei Kinder eh schon immer mäkelig waren und das sie sooooo genervt hat als wir Babys waren.


    Wir hätten ihr den fertigen Brei immer wieder entgegen gespuckt.


    Normales Essen, dass püriert worden ist, haben wir aber anstandslos und begeistert gegessen.


    Ich denke man kann sich sein Baby einfach nicht aussuchen...


    Die einen brauchen einen Schnuller, die andren wollen keinen Brei usw...


    Deswegen gehen so viele Pläne auch garnicht auf xD

    Stoffwindeln

    Meine Mama uralt DDR-Kinderkrankenschwester hat mich bestens ausgestattet. Nach genau 48 Stunden hab ich meinen Mann genervt zu REAL geschickt um Pampers zu kaufen

    Stillen

    Gleiche Mama wie oben hat mir versichert wie toll ich stillen können werde. Leider sah meine Brust das anders und hat konsequent die Abgabe der Milch verweigert.


    Ende vom Lied, Flaschenkind.

    Im Elternbett schlafen

    Auf Grund fieser echter Grippe mit 2 Jahren, in der ich ihn dauernd bei mir hatte, hat sich das Kind kurzerhand im Papa-Bett einquartiert und ward da nicht mehr rauszubekommen. Ging Gott sei dank zwei Jahre gut, da der Papa nur Nachtdienste hatte. Danach ging es mit Bestechung und co wieder ins eigene Bett.

    kein Süßkram vor 1 Jahr

    Bei Opas Geburtstag bekam ich noch mit wie der Opa stolz den 9 monatigen Lütten mit Sahnetorte fütterte. Danach ward bei den Großeltern kein halten mehr.


    Gut das der Lütte ein guter Futterverwerter ist.

    nicht immer aufessen müssen

    daran halte ich mich bis heute, weil ich es furchtbar schlimm fand, immer aufessen zu müssen bis zum Brechreiz.

    Kinder zum aufessen zwingen ist ja auch überhaupt nicht gut dachte ich? Also ich ess jedenfalls auch nicht immer leer da wird es Junior auch nicht müssen wenn er soweit ist.


    Aber nochmal wegen dem süßkram. Kenne mehrere Kinder die dürfen auch täglich ne Kleinigkeit naschen, dass Ende vom Lied ist, sie stopfen hemmungslos alles an süßkram in sich rein, wenn die Eltern nicht dabei sind.


    Aber du hast recht, das darf jeder machen wie er will. Werde es halt so handhaben wie meine Eltern mit mir. @:)

    Zitat

    Aber nochmal wegen dem süßkram. Kenne mehrere Kinder die dürfen auch täglich ne Kleinigkeit naschen, dass Ende vom Lied ist, sie stopfen hemmungslos alles an süßkram in sich rein, wenn die Eltern nicht dabei sind.

    Ist bei uns ganz anders.


    Aus verschiedenen Gründer hat er seit seinem zweiten Weihnachten eine Tupperschüssel voll mit Süßkram zum "eigenen" Verzehr. Die immer gefüllt ist.


    er muss zwar immer fragen, ob er was darf, aber da er meistens darf, ist das für ihn gar nicht so interessant.


    Ich hab ihm damals erklärt, "Du darfst alle Süßigkeiten essen, die da drin sind. Nur nicht alle auf einmal."

    Süsskram

    habe ich erfolgreich bis zum 1. Geburtstag verhindert. Dann kam am Geburtstag das 1. Stück Torte. Ausserdem haben Oma und Opa immer mal was mitgebracht und irgendwann fand ichs eh nicht mehr schlimm.


    Allerdings wird natürlich eingeteilt. Mein Sohn fragt mich so 2x am Tag nach Milchschnitte oder Schoki und das bekommt er auch. Ausgleichend dazu biete ich bei Zwischenhunger immer Obst an, isst er auch super :)^


    Und ne Kinderstunde im Fernsehen ist auch drin. Wollte ich ursprünglich eigentlich auch nicht.


    Viel Spielzeug wollte ich immer vermeiden, sah das als Geldverschwendung.... jetzt siehts im Zimmer aus, wie bei Toys r us %:| %:| %:|

    Zitat

    jetzt siehts im Zimmer aus, wie bei Toys r us

    Das kenn ich. Ich bin aber selber total begeistert von dem Spielzeug und freue mich einfach wenn meine Maus sich freut.


    Mittlerweile halte ich mich aber zurück. Sie hat genug Spielzeug, da braucht sie nicht noch mehr. Das muss ich mit aber auch immer wieder selber vorsagen, sonst würde ich bei meinen seltenen bummelausflügen in die kinderabteilung abbiegen.

    Zitat

    Kenne mehrere Kinder die dürfen auch täglich ne Kleinigkeit naschen, dass Ende vom Lied ist, sie stopfen hemmungslos alles an süßkram in sich rein, wenn die Eltern nicht dabei sind

    Hmm, ich dachte immer das machen kinder die garkeine Süßigkeiten dürfen. Die, die ab und an was dürfen essen auch nur Bisschen was.


    Wie würdest du es denn machen?

    Die meisten Kinder mögen nun mal Süßigkeiten, ist doch verständlich. Find ich auch in Maßen völlig ok. Meine dürfen auch naschen. Manchmal muss ich sie bremsen, manchmal fragen sie tagelang gar nicht. Kann man doch halbwegs lenken. Wenn sie dann mal woanders mehr essen bringt sie das auch nicht um, solange die Ernährung ansonsten abwechslungsreich und gesund ist und genug Bewegung stattfindet Hier gibt es zum Beispiel nur Wasser zu trinken und beide Kinder bewegen sich viel.

    Süßigkeiten

    Ist wahrscheinlich auch noch ne Typfrage, oder?


    Wenn man es nicht an Süßigkeiten erinnert, fragt unser Kind nicht danach. Auswärts darf es, wenn es was gibt, und zuhause ist auch immer mal die Situation, daß was da ist, Kind fragt und was bekommt (nur nicht abends kurz vorm Zähneputzen). Trotzdem ist es da gern mal maßlos. Oder auch mal lieber kaum was. Je nachdem.


    Fernsehen sehr ähnlich.


    Gibt vermutlich einfach mal wieder kein "Geheimrezept" ;-)

    Süßigkeiten sind natürlich auch Typfrage. Was mag man, was nicht so und wie gut ist die Impulskontrolle?


    guckt man halt was läuft und arbeitet damit, gerne auch für jedes Kind einzeln neu.

    Zitat

    Warte mal ab, wie es beim 2. oder 3. Kind läuft. Ich finde, beim 1. hat man noch ziemlich viele Prinzipien und zieht sie auch durch.

    WORD!


    Allerdings hat die Große mich gut erzogen und so war ich bei der Kleinen schon fast komatös tiefenentspannt. So hat sie zwar von mir keine Schokolade vor dem ersten Geburstag bekommen, aber wenn die Schwester ihr heimlich was gegeben hat, war ich blind.


    Nur einen Vorsatz hatte ich fürs Zweite: Keine automatische Anpassung an die Regeln der Großen, nur weil sie sonst traurig ist. TV ist nichts für Babys und das hab ich durchgezogen. Ich fand es als große Schwester nämlich unfassbar ätzend und unfair, dass ich bis zum siebten Geburstag warten musste, um Löwenzahn zu sehen, aber sie nicht. Ich sah keinen Wert darin groß zu werden, wenn das nur bedeutete das man mehr machen muss ohne mehr zu dürfen. Also wartet die Kleine hier gespannt auf diesen oder jenen Anlass, zudem sie dann auch was darf und die Große is tso auch weniger eifersüchtig auf die Extras der Kleinen.

    Zitat

    r sie nicht. Ich sah keinen Wert darin groß zu werden, wenn das nur bedeutete das man mehr machen muss ohne mehr zu dürfen. Also wartet die Kleine hier gespannt auf diesen oder jenen Anlass, zudem sie dann auch was darf und die Große is tso auch weniger eifersüchtig auf die Extras der Kleinen.

    Das seh ich ganz genauso.

    Vorsätze die wir gebrochen haben ? "Mein Kind bekommt wenig Süßkram". Das Problem: an "echtem Süßkram" wie Schokolade bekommt er tatsächlich sehr wenig. Jeden Tag ein kleines Stückchen nach dem Mittagessen, wenn er beim essen halbwegs gegessen hat. Aber: er verweigert konsequent jede Art von tierischen Produkten (Fleisch, Eier Milch), auch in Form von Käse, Brotaufstrichen oder Wurst. Die einzige Möglichkeit: stark gezuckerte Milchprodukte. Also gekauften Kakao oder Pudding. Selbst gemachte mit weniger Zucker isst er ebenfalls nicht. Da es ganz ohne tierische Produkte bei so kleinen Kindern nicht geht, bekommt er eben in der Früh Kakao und am Nachmittag falls er will noch etwas Pudding (zweiteres will er meist eh nicht).


    Das Thema im Elternbett schlafen haben wir so gelöst daß in seinem Kinderzimmer direkt an seinem Bett dran ein 1,40 Meter breites Bett steht. In dem schläft einer von uns falls er krank oder sonst wie unruhig ist. In unserem Bett schläft er nicht und hat er auch abgesehen von den ersten acht Wochen nie.


    Fernsehen per se darf unser Kleiner nicht, kann er auch schwer, weil wir im Wohnzimmer keinen Fernseher haben, nur unten im Keller. Aber er darf am PC schon so Sachen wie Disney-Songs und Vier Kleine Autos-Folgen schauen. Wir achten halt darauf daß es nicht überhand nimmt.

    Achso vergessen: den Vorsatz mit den Stoffwindeln hatten wir nie ! Die sind nämlich nicht besser für die Umwelt. Wenn man die Energie und das Wasser daß für das waschen der Windeln benötigt wird einrechnet sind die genau so gut/schlecht wie Wegwerfwindeln.


    Stillen wollte ich, hatte aber sehr wenig Milch und wir haben dann bis zum 5. Monat Zwiemilchernährung gemacht und danach dann nurmehr Flasche.

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    Aber nochmal wegen dem süßkram. Kenne mehrere Kinder die dürfen auch täglich ne Kleinigkeit naschen, dass Ende vom Lied ist, sie stopfen hemmungslos alles an süßkram in sich rein, wenn die Eltern nicht dabei sind.

    Bei uns gab es immer Süßigkeiten. Ich musste zwar fragen, aber nachmittags gab es oft Kekse/Kuchen. War einfach so. Fazit: Für mich war Süßkram total uninteressant. Bis heute esse ich eigentlich täglich ein wenig Schokolade o.ä., aber ohne irgendwelche Effekte auf Gewicht o.ä.


    Freunde, bei denen es nie etwas Süßes gab, haben daher regelrecht gefr*ss*n bis zum Erbrechen (bspw. auf Kindergeburtstagen).

    Bei uns gab es kaum Restriktionen, was Süßigkeiten und Knabberkram anging. Glücklicherweise für mich, ich bin nämlich verrückt nach dem Zeug. Lebhaft erinnere ich mich an einige Kindergeburtstage, an denen mir fürchterlich schlecht war, und einmal hab ich auf den Geschenketisch gekotzt. ;-D Da gab es so salzige kleine Gebäcke in Känguruform, ich weiß es noch wie heute. Heute als Erwachsene bin ich immer noch verrückt nach Süßem und Knabberzeugs und nur mein Unwillen, mir neue Klamotten kaufen zu müssen, hält mein Gewicht unter Kontrolle - das funktioniert allerdings schon seit Jahren recht gut.


    Fazit: Ich halte platte kausale Zusammenhänge bei diesem Thema für größtenteils fabriziert.

    Zuallererst muss ich dazu was sagen:

    Zitat

    Also, diese stoffwindel sind nicht so umweltschonend wie man denkt, es gab irgendwann mal einen Bericht im TV. Da war es aber ein Windel Lieferservice. Man bekam saubere und hat schmutzige abgegeben. Nun ja, allein der Energie Aufwand für die kochwäsche und der Wasserverbrauch und Umweltverschmutzung durchs Waschmittel sind genauso umweltschädlich wie die Wegwerfwindeln. Der Lieferservice wurde auch noch mit reingerechnet.

    Zitat

    Achso vergessen: den Vorsatz mit den Stoffwindeln hatten wir nie ! Die sind nämlich nicht besser für die Umwelt. Wenn man die Energie und das Wasser daß für das waschen der Windeln benötigt wird einrechnet sind die genau so gut/schlecht wie Wegwerfwindeln.

    Das stimmt nicht!


    Erstens wasche ich mit sowieso fast alle zwei Tage 60 Grad Wäsche (und auskochen muss man die nur alle heiligen Zeiten mal) und da kommen dann auch nicht nur Stoffys in die Maschine, sondern auch normale 60Grad Wäsche. Allerdings schwemme ich die Stoffwindeln vorher aus. Außerdem sollte man nicht jedes Waschmittel benutzen, da die meisten gängigen Waschmittel die Fasern angreifen. Ich wasche mit einem Waschei und das klappt super.


    Also fällt hier schon mal das giftige Waschpulver und der Stromverbrauch für die Kochwäsche weg. Waschen muss ich sowieso, also ist das jetzt keine Veränderung.


    Zweitens, es wird oft "vergessen", dass auch die Produktion einer Wegwerfwindel mit Wasserverbrauch verbunden ist und zwar mit sehr viel mehr Wasser pro Windel als ich für meine Waschladung Stoffwindeln brauche. Aber das wird nie dazu gesagt, schließlich sind Wegwerfwindeln für die Wirtschaft viel besser. ;-)


    Drittens, eine Stoffwindel hat keine umweltschädlichen Stoffe enthalten, muss nicht verbrannt werden bzw braucht nicht ewig zum Verrotten. Man kann sie viel öfter benutzen und auch bei mehreren Kindern.


    Wie man da jetzt ernsthaft noch sagen kann, dass Stoffwindeln genauso schädlich sind wie Wegwerfwindeln, verstehe ich nicht ganz. Aber es muss jeder selber wissen, ich kanns mir mit nicht vereinbaren, dass ich pro Kind tonnenweise Müll produziere, den ich recht gut einsparen kann. Als Mehraufwand empfinde ich die Stoffwindeln eigentlich auch nicht, denn Waschen muss ich ja sowieso. Und ich hab auch eine Zeit lang mit Wegwerfwindeln gewickelt bzw bis vor kurzem noch nachts, aber die haben mich dann schon so genervt, sie stinken, zudem bekommt meine Kleine einen Ausschlag und ich muss viel öfter wickeln trotz Superabsorbern. Bei den Stoffys liegt sie jetzt auch nicht länger im Feuchten, das Windelvlies sorgt da für guten Schutz und der Hintern ist weniger feucht als mit einer Wegwerfwindel. Die sie jetzt gerade oben hat, weil unsere Waschmaschine bis gestern nicht funktioniert hat...


    Also zu den Vorsätzen:


    1) Stoffwindel: ich wollte von Anfang an, war aber dann nicht begeistert von den riesigen Popolinis, die ich geschenkt bekommen habe. Daher haben wir die ersten zwei Monate ausschließlich mit Wegwerfwindeln gewickelt, bis wir uns gut informiert haben und das für uns passende Stoffwindelsystem gefunden haben, danach haben wir nur unterwegs und nachts mit Wegwefwindeln gewickelt und seit ein paar Wochen wickeln wir ausschließlich mit Stoff und ich werde in Zukunft nur mehr für den Urlaub Wegwerfwindeln kaufen und da kommen Biowindeln an den Hintern meiner Tochter. Beim zweiten Kind möchte ich von Anfang an mit Stoff wickeln. Ist für uns einfach die beste Variante.


    2) Waschbare Feuchttücher selber machen. Aus alten T-Shirts hab ich kleine Fetzen geschnitten und mit Kokosöl-Wasser-Gemisch Feuchttücher machen.


    Das hab ich echt lange durchgezogen, aber die kleinen Fetzen auf den Wäscheständer zu hängen hat mich irgendwann so genervt, dass ich die Dinger weggeworfen habe. Jetzt nehmen wir für Stuhlgang erst etwas Klopapier und dann Waschlappen mit Wasser. Für schwer lösbare Sachen hab ich gekaufte Öltücher da, da nehm ich ab und an eins, oder selbstgemachte Kokosöl-Tücher aus Küchenrolle. Wenn sie nur nass ist, reicht ein feuchter Waschlappen.


    Bis auf die Öltücher und die Waschlappen kann ich das dann nämlich auch ins Klo werfen mitsamt dem Windelvlies, das nicht nur die Feuchtigkeit vom Po fernhält, sondern auch den Stuhl auffängt. Da ist es natürlich super praktisch, dass ich das Waschbecken gleich rechts von der Wickelauflage und das Klo gleich links von der Wickelauflage habe. So kommen die Fäkalien ins WC, wo sie dann in die Kläranlage kommen - dort gehören die ja eigentlich hin und nicht unbedingt in den Hausmüll...


    3) Mindestens 6 Monate voll stillen und dann langsam Beikost einführen


    Ich stille immer noch, sie ist jetzt 8 Monate alt, von Brei und sonstigem Essen ist mein Milchmonster nur mäßig begeistert.


    4) Nur anfangs im Elternbett schlafen lassen und dann nach ein paar Wochen nach dem Einschlafstillen im Gitterbett direkt neben unserem Bett.


    Fehlanzeige - Madame hat schon recht brav im eigenen Bettchen geschlafen und kam dann erst mitten in der Nacht zum Stillen zu mir ins Bett. Und dann kam wieder ein Entwicklungsschub und sie brauchte die Nähe und seither keine Chance mehr. Ich probier es immer wieder mal, mit mäßigem Erfolg.


    5) Nach dem Stillen in ihr Bettchen legen zum Weiterschlafen


    Öhm, nein, sobald sie merkt, dass man sie ablegen will, wird sie munter bzw klammert sie sich fest, da kann sie noch so tief schlafen. Sie braucht einfach die Nähe.


    6) Keine Spielsachen, die mit Batterien betrieben werden. Nachdem beide Familienseiten das nicht so toll finden, dachte ich, wir wären auf der sicheren Seite. Allerdings hab ich auf meine beiden 21 Jahre alten Brüder vergessen. Und so bekam sie zu Weihnachten, statt dem von meiner Mutter vorgeschlagenen Sandspielzeug einen Krabbel-mit-mir-Bär von V-Tech :=o Die Verkäuferin im Spielzeugladen wusste halt wie sie machen muss - in dem Alter essen die ja eh noch Sand

    und das ist der Verkaufshit dieses Jahres, besser als die BobbyCars. Nun gut, jetzt haben wir den halt und meist ist er eh uninteressant für sie. Ab und an ist er sogar ganz praktisch, wenn ich noch schnell was für die Uni fertig machen muss und sie nicht mehr alleine spielen will. Dann bekommt sie halt für fünf Minuten den Bären und ich mach noch schnell fertig.


    7) Erst aufsetzen, wenn sie sich alleine hinsetzen kann


    Hätte ich sie nicht sitzen lassen, dann hätte ich den ganzen Tag ein furchtbar schlecht gelauntes Baby gehabt. Natürlich hab ich gewartet bis sie fast selbst sitzen konnte und nur mehr ein paar Zentimeter fehlen und im Nachhinein betrachtet waren wohl nur die etwas klobigen Stoffwindeln noch im Weg. Denn als sie da mal ausnahmsweise eine dünnere Wegwerfwindel oben hatte, saß sie im Nullkommanix, so als hätte sie das schon immer gemacht. Jetzt wo sie wieder größer ist, ist die Stoffwindel etwas gleich groß wie ein normales Windelpaket und da geht das Aufsetzen auch schon super.


    8) Möglichst lange keine Süßigkeiten - derzeit gibts da sowieso noch nichts


    9) Möglichst lange kein Fernsehen, kein Computer, kein Handy


    Sagen wir mal so, wenn Mama oder Papa was für die Uni fertig machen müssen und Mäuschen am quengeln ist, dann darf sie halt mal zu uns auf den Schoß oder in den TrippTrapp neben uns und guckt dann auf den Bildschirm. Sie will dann natürlich immer hingreifen und die Maus haben und so, das lässt sich einfach nicht komplett vermeiden. Zum ruhig stellen vor den Bildschirm möchte ich allerdings nicht und wenn dann auch erst später und mit ausgewählten Sachen. Fernseher haben wir zum Glück eh keinen, von dem her kommt nicht jeder Blödsinn ungefiltert rein.


    Mehr fällt mir gerade nicht ein und außerdemmeldet sich der Hunger und die Müdigkeit bei meiner Tochter...