Diagnose latente SD Unterfunktion (Hashimoto), und jetzt?

    Hallo zusammen, ???


    bei mir wurde nun eine-laut HA- latente Unterfunktion der SD festgestellt und wohl Hashimoto.


    Meine Werte:


    TSH basal 4,69 μU/ml (Norm ist ja bis 2,5- Kinderwunsch 1)


    fT3 3,06 pg/ml (Norm 2,5-4,3)


    fT4 1,07 μU/ml (Norm 0,9-1,7)


    TPAOK <1,0 U/ml (Norm bis 5,6)


    Was soll ich nun davon halten?


    Ich werde nun in ca 3 Wochen nen Termin bei der Endokronologin haben, um Näheres zu erfahren...


    Mir geht es bestens, aber unser Kinderwunsch ist unerfüllt (für´s zweite Kind). Aus diesem Grund kam alles auf den Tisch. Die FÄ weiß es noch nicht, habe am Mi nen Termin.


    Hat jemand Erfahrungen damit? Also ich meine allgemein das Hashimoto und dan dazu Kinderwunsch?


    Danke im Voraus!


    Nadine *:)

  • 6 Antworten
    Zitat

    laut HA- latente Unterfunktion der SD festgestellt und wohl Hashimoto.

    Und wann gehst du zum SD-Ultraschall? Für die Diagnose Hashimoto braucht man eine Ultraschalluntersuchung (Schallmuster) wenn die Antikörper negativ sind. ":/

    Hallo kruemmelchi, keine Sorge: auch Hashi bzw. eine UF steht einer SS nicht im Wege. Dein fT3 = 31%, Dein fT4 = 21%, jeweils bezogen auf die Normalbereiche; dass Dein TSH zu hoch liegt, hast Du ja schon selbst bemerkt. Die TPO-AK sind nicht erhöht; man sollte dann noch die Tg-AK bestimmen; es gibt aber auch sog. seronegative SD-Autoimmunkrankheiten, bei denen erhöhte AK nicht nachweisbar sind. Deine Endo wird sicher noch ein Sonogramm Deiner SD machen, weil Größe und Echomuster Rückschlüsse auf eine AI-Krankheit zulassen. Falls sich Knoten zeigen, wird sich eine Szintigraphie anschließen. Wahrscheinlich soll Dein TSH per L-Thyroxin unter 1.0 gebracht werden.

    @ zwack44 und peps

    also ich habe erst im August nen Termin bei der Endokrinologin... Ultraschall wurde diesmal beim HA keiner gemacht, er meint eben ich solle zur Speziallistin.


    Nun habe ich L-Thyroxin 50 geordert und nehme diese ab morgen-mit 10 Tagen einschleichen natürlich :)z


    Die FÄ meinte auch es liegt an der SD bezüglich unerfüllter Kinderwunsch und ich solle das LT nehmen. Na dann los :)^


    Ich danke Euch erstmal für Eure Antworten!


    Grüße

    Als Physiotherapeutin habe ich seit Jahren festgestellt, dass viele Patienten mit hartnäckigen und schmerzhaften Muskelverspannungen das Medikament L-Thyroxin einnehmen.


    Nach meiner Beobachtung sind die Muskelverspannungen dieser Patienten sehr schlecht beeinflussbar. Massage, Muskeldehnung, Entspannungstechniken... – irgendwann kurz nach der Behandlung verspannen sich die Muskeln wieder. Sie ziehen sich quasi zusammen wie Silikon. Daher nenne ich diese Art von Verspannungen "Silikon-Phänomen".


    Diese Schilddrüsen-Patienten scheinen also zeitlebens zu Rücken- und Nackenschmerzen verdammt zu sein, denn Schilddrüsenmedikation wie L-Thyroxin muss laut Schulmedizin lebenslang eingenommen werden.


    Im Anamnese-Fragebogen unserer physiotherapeutischen Praxis werden neben Herz-, Blutdruck- und Schmerzmitteln Schilddrüsenmedis routinemäßig abgefragt. Das ist aus o.g. Gründen sinnvoll.


    Die zentrale Frage für mich ist folgende: Wie können Schilddrüsen-Patienten vermeiden, von hormonellen Präparaten abhängig zu werden?


    Als Alternative zu L-Thyroxin wird gelegentlich das homöopathische Mittel Spongia genannt.


    Das halte ich für totalen Quatsch, und zwar aus folgendem Grund:


    Ich bin selbst seit Jahren Homöopathie-Patientin und habe eine Anzahl von guten und weniger fähigen Homöopathen kennengelernt.


    Wirklich gute HomöopathInnen arbeiten meiner Erfahrung nach nicht diagnose- sondern symptombezogen.


    Das heißt, es gibt kein Mittel für die Schilddrüse und keines für Niere, Leber, Herz oder sonst irgendein Organ. Es gibt lediglich individuelle Mittel in individueller Dosierung für Einzelpersonen in ganz bestimmten Lebenssituationen.


    Z.B. kann eine Patientin mit Schilddrüsenunterfunktion aufgrund ihrer individuellen Symptome mit Pulsatilla C30, eine andere dagegen mit Ignatia Q18 und weitere Patienten mit noch ganz anderen Mitteln in verschiedenen Potenzen sinnvoll behandelt werden. Wichtig ist es hierbei, erfahrene Homöopathen zu finden, die aufgrund umfassender Anamnese das konstitutions- und situationsbedingt optimale Mittel herausfinden können.


    Die Homöopathen haben hierbei mehr Erfolg, je früher die Patienten zu ihnen kommen. Nach jahrelanger Einnahme von L-Thyroxin wird selbst die erfahrenste Homöopathin Schwierigkeiten haben, die sogenannte Lebenskraft (S. Hahnemann) des Patienten wieder in Schwung zu bringen, weil Hormonpräparate diese "Lebenskraft" quasi mit dem Hammer bearbeiten.

    Und wieder folgt von mir die frage: würdest du einem Typ-1-Diabetiker auch vom Insulin abraten ?


    Homöpathie mag bei SD-Unterfunktion ERGÄNZEND ok sein aber wenn man Thyroxin braucht, braucht man es !