Hashimoto: (Stimmungs-)Schwankungen - warum bloß?

    Hallo Schilddrüsen-Geplagte und - Experten,


    ich bin 37 und habe seit mehr als 9 Jahren die Hashimoto-Diagnose. Habe mich leider nie richtig um die Feineinstellung gekümmert (und meine Ärzte auch nicht), und bei einigen Symptomen auch einfach gedacht "ist halt so."


    Seit der Diagnose bzw etwas davor habe ich auch mit Stimmungseinbrüchen und depressiven Phasen zu kämpfen. War bei Psychologen über die Jahre und auch bei einer Psychiaterin, aber habe keine psychische Diagnose und selbst die Psychiaterin sagt, das kommt von der SD und ich sei deswegen da eben sensibel.


    Jetzt hatte ich auch seit über 1,5 Jahren Dosisänderungen. Von zu wenig über dann plötzlich zu viel (mit schlimmer - für mich - Überdosierung. Ich brauche keine so hohen Werte). Halte jetzt zum ersten mal seit Ewigkeiten mal wieder ein Dosis länger als 3 Monate.


    Aber merke einfach, dass ich noch irgendwie nicht stabil bin.


    Diese Phasen die ich meine äußern sich bei mir in Gefühl von Schlappheit, alles fällt mir schwere und ich habe weniger Lust auf alles, ich muss viel heulen und bin einfach dann traurig. Dass ich nicht so funktioniere wie ich will, dass ich nicht "normal" drauf sein kann, dass ich solche Probleme mit der Laune habe, und dann natürlich Schiss, dass ich es nie gut in den Griff bekomme.


    Ich muss dazu sagen, dass ich trotz allem immer zur Arbeit gehe, meinen Alltag bewältige und versuche Sport zu machen, auch in den schlechten Phasen.


    Wenn es mir gut oder ok geht, bin ich sehr aktiv, reise viel und habe viele Freunde.


    Weiß nicht, ob die Diskrepanz zu dem, wie ich mich sehe und eigentlich leben will und den Schwächephasen mich dann noch zusätzlich runterzieht.


    Meine letzten Werte waren ok: ich will meine Dosis auf jeden Fall noch halten und in 2 Wochen neue Werte machen. Habe das Gefühl, das ewige Dosisändern tut auch nicht gut.


    Im Sommer hatte ich auch eine schlechte Phase, wo der TSH aber dann auch plötzlich gestiegen ist. Da steigerte ich um ein bisschen und nach ca 3 Wochen gings wieder besser.


    Aber ich versteh einfach nicht, was denn immer mit mir los ist und warum das bei mir so auf die Stimmung geht. Vor allem dieses Heulen und das Gefühl, es ist alles nicht so wie es sein soll.


    Kennt Ihr solche Phasen? Was macht Ihr? Aussitzen und wissen dass es vorbei geht?


    Ich habe mich lang selbst auf die Psychoschiene geschoben aber bin mir sicher mittlerweile, dass es schon mit Hashimoto zu tun hat. Aber es zehrt einfach, wenn man immer wieder Phasen hat in denen man sich so mies fühlt. Und ich weiß nicht, ob ich einfach noch nie lang eine richtige Dosis hatte oder was da immer passiert mit mir...


    Freue mich über jedes Feedback!

  • 31 Antworten

    Hallo Madelania, willkommen im Kreis der Hashis. Zunächst einmal: Hashi verläuft in Schüben, und während viele Patienten darunter sehr leiden, nehmen andere HT-Symptome kaum wahr. Während der einzelnen Entzündungsschüben gehen SD-Zellen unter und setzen das in ihnen gespeicherte SD-Hormon frei; dadurch wird der SD-Hormonspiegel gestört, und es kann in diesen Phasen sogar zu ÜF-Symptomen kommen. Selbst wenn das nicht der Fall ist, wird von vielen Patienten das ewige Auf und Ab ihres SD-Hormonspiegels als sehr belastend empfunden.


    Die theoretische Möglichkeit, die LT-Dosis jeweils dem Hormonspiegel anzupassen, besteht kaum, weil man ja nicht weiß, wann ein Hashi-Schub beginnt und wann er endet. Es bleibt also wenig mehr als die Devise "Augen zu und durch".


    Was aber wichtig ist: Die LT-Dosierung für Hashis unterscheidet sich von der "normaler" SD-Patienten. Hashis wird ein TSH unter 1.0 angeraten und viele nehmen ein supprimiertes TSH in Kauf, weil sie sich damit noch am besten fühlen. Viele, aber nicht alle, Hashis fühlen sich erst richtig fit, wenn ihre freien Hormonwerte im oberen Drittel ihrer Normbereiche liegen.


    Stimmungsschwankungen und selbst Depressionen können SD-Symptome sein, müssen aber nicht. Ich habe aufgehört zu rätseln, ob ich ohne SD-Erkrankung überhaupt jemals in eine Depression gerutscht wäre. Mittlerweile berührt mich das nicht mehr: Meine SD besteht nur noch aus einem Rest von 2 ml, die Depressionen sind geblieben; ich bekämpfe sie erfolgreich mit Antidepressiva.


    Wenn Du Dein Wissen über HT vertiefen möchtest, empfehle ich Dir das Buch "Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis" von Brakebusch/Heufelder, ISBN 978-3-86371-196-2, EUR 14.95. Ich wünsche Dir alles Gute.

    Zitat

    Meine letzten Werte waren ok: ich will meine Dosis auf jeden Fall noch halten und in 2 Wochen neue Werte machen. Habe das Gefühl, das ewige Dosisändern tut auch nicht gut.

    Hast du die Werte da? Ich empfehle ja jedem, der so sensibel ist, ein Wertetagebuch zu führen (Werte in Prozente umrechnen, damit man gerade bei Fortschreitender Hashimoto, eben wieder seinen Wohnfühlbereich erreicht) und dort die jeweilige Stimmung und Symptome reinzuschreiben


    Wurde zusätzlich mal Eisen und Vitamin D bestimmt? Das sind typische Mängel mit denen viele Hashis kämpfen. Und ja auch diese können Symptome auslösen!


    Ansonsten bleibt leider noch die letzte Möglichkeit: Man kann Läuse und Flöhe gleichzeitig haben. Also eine Schilddrüsenproblematik UND eine behandlungsbedürftige Depression. ich würde aber eben erstmal Vitamine und Eisen bestimmen lassen (zur Not auch privat).


    bist du bei einem Endokrinologen in Behandlung? Die haben meist ein höheres Budget um eben auch diese Mängel zu diagnostizieren.

    @ Zwack:

    Danke für Deine Antwort und die Infos. Da ich schon länger immer mal wieder überlege, was ich so tun könnte, um mich generell und länger am Stück besser zu fühlen, weiß ich auch gut Bescheid über Hashimoto.

    Zitat

    Hashis wird ein TSH unter 1.0 angeraten und viele nehmen ein supprimiertes TSH in Kauf, weil sie sich damit noch am besten fühlen. Viele, aber nicht alle, Hashis fühlen sich erst richtig fit, wenn ihre freien Hormonwerte im oberen Drittel ihrer Normbereiche liegen.

    Ja, das hört/liest man ja immer wieder von Betroffenen und wird auch in Foren propagiert. Teilweise wird da sehr zum "Werte hochjagen" animiert.


    Ich habe schon zwei mal eine richtige Überdosierung gehabt, weil ich die Werte anhöhen wollte (unter ärztlicher Anleitung. Beides mal Experten..).


    Was ich also defitniv weiß: ft3 und ft4 bei über 70% ist für mich ganz schlecht. Was kann man daraus schließen? Jeder ist anders..und dass ich vielleicht sensibel genug auf die Hormone reagiere, als dass ich so hohe Werte brauche oder dass mein Stoffwechsel nicht so träge ist, dass er so einen Kickstart braucht ;-) ???

    Zitat

    Stimmungsschwankungen und selbst Depressionen können SD-Symptome sein, müssen aber nicht. Ich habe aufgehört zu rätseln, ob ich ohne SD-Erkrankung überhaupt jemals in eine Depression gerutscht wäre. Mittlerweile berührt mich das nicht mehr: Meine SD besteht nur noch aus einem Rest von 2 ml, die Depressionen sind geblieben; ich bekämpfe sie erfolgreich mit Antidepressiva.

    Das weiß ich natürlich und lange genug habe ich selbst alles immer auf die "Psyche" bzw weg von der SD geschoben. Habe auch ein AD genommen. Aber auch damit hatte ich ab und zu solche Phasen. Einfach ein paar Wochen heulen, mich schlapp fühlen, durch den Alltag kämpfen, dann ging es immer wieder.


    Aber da geht auch wieder eine Grundsatzdiskusssion los, was denn Depressionen sind. Bin ich klinisch depressiv, wenn ich meinen Alltag bewältige, einem anspruchsvollen Job nachgehe, mich zum Sport und auch zu Treffen mit Leuten aufraffe auch wenn mir nicht danach ist?


    In den Phasen wo es mir schlecht geht bin ich einfach dann latent traurig und nicht unbefangen, das Gefühl dass alles nicht so gut ist wie es sein könnte. Fühle mich unwohl in meinem Körper (nicht aufs Optische bezogen, sondern einfach wie wenn halt alles nicht so im Einklang ist..Temperaturregelung etc) Und es macht mich dann traurig, dass ich denke ich habe die Krankheit nicht im Griff und werde mich nie mehr ganz wohl fühlen.

    @ Xirain:

    Danke auch Dir.


    TSH 0,3 (0,3 - 4,0)


    FT3 2,32 (1,7-4,2)


    FT4 14,6 (9,4 - 18,0)


    Im Vergleich zu einigen Wochen vorher ist dabei der TSH gesunken und ft3 runter, ft4 ein Stück rauf.


    Ich habe Eisen und Vitamine bestimmen lassen. Ich substituiere Eisen (habe immer Mangel) und VitD und auch B-Vitamine.


    Eisen war letztens sogar hoch wie nie, bei fast 100. Auch die anderen Vitamine ergaben keinen Mängel. Lediglich Zink (habe ich aus Interesse testen lassen) war unter der Norm.


    Gynäkologisch ist soweit auch alles abgeklärt. Mein Zyklus ist regelmäßig, und daher laut meines Gyn keine Veranlassung an ein behandelnswertes Ungleichgewicht der Geschlechtshormone zu denken.


    Wie gesagt, ich weiß, dass man Depressionen und Hashimoto unabhängig voneinander haben kann. Aber ich glaube es mittlerweile nicht, dass es nichts mit der SD zu tun hat. Hätte ich sonst einfach ab und zu mal einige Tage, mal einige Wochen Depressionen bei denen ich noch alles machen kann und die dann auch so wieder weggehen?


    Dennoch weise ich das nicht von mir. Ich will auch wieder eine Therapie machen. Schon allein um besser mit den Schwankungen umgehen zu können.


    Suche gerade wieder eine(n) neuen Endo. Habe leider auch mit Endos noch nicht so gute Erfahrungen gemacht. Aber hilft ja nichts. Eine umfassende Kontrolle aller Hormone kann ja nicht schaden.

    Noch ergänzend zu meinen Werten:


    Die og sind also die neusten (4 Wochen alt).


    6 Wochen vorher:


    TSH 0,7 0,3 - 4,0


    FT3 2,62 (1,7-4,2)


    FT4 12,6 (9,4-18,0)


    und 6 Wochen davor war der TSH plötzlich auf 2,5 angestiegen und die Werte abgestürzt. Es ging mir da auch entsprechend nicht toll (heulen, schlapp etc). Habe dann minimal gesteigert und dann ging es auch wieder.


    Aber jetzt fühle ich mich eben seit ein paar Wochen wieder wie wenn was nicht ganz ok ist.

    Wurden mal als es dir so schlecht ging akut werte genommen? Ich hab mal von wem gelesen, der sehr aktiv hashimoto Schübe bemerkte, weil es ihm/ihr dann schlecht ging.


    Wenn deine mängel schon behandelt werden, kann man das wohl ausschliessen.


    Ging es dir beim Anstieg des tsh denn auch schlecht? Der kann schonmal schwanken. Leider.


    Meiner war mal spontan auf 5 hoch. Nach 6 wochen war er wieder ok. Ursache wurde leider nie gefunden. (Zumal es mir nicht schlecht ging. Mein hausarzt vermutete damals stress als ursache)

    Zitat

    Wurden mal als es dir so schlecht ging akut werte genommen?

    Am schlechtesten ging es mir tatsächlich immer in einer Überdosierung. Da wurden Werte genommen, die das klassische anzeigten (TSH supprimiert, freie Werte bei 70 und 100% zb).


    Beim letzten TSH-Anstieg ging es mir nicht gut, also da habe ich Werte machen lassen und paar Tage später kam (ohne dass ich schon die Werte hatte, war also keine self fullfilling prophecy) ein Einbruch.


    Mein TSH hat schon immer mal geschwankt. Letztes Jahr war er auch bei 5 aber da habe ich auch Dosis reduziert und einen Einnahmefehler gemacht. Aber auch da: elende Stimmung, schlapp, starkes PMS usw.


    Ich frage mich einfach, auf was ich so sensibel reagiere. Aber dann wohl einfach auf jegliche Aktivitäten der Hormonmengen ???


    Und vielleicht habe ich wirklich schon so lang Achterbahn (wie gesagt, seit über 1,5 Jahren keine Dosis mehr stabil gehalten), dass alles einfach noch nicht gut eingependelt ist.


    Mit der ÜD Anfang des Jahres habe ich mich wirklich ins Abseits geschossen und seitdem versuche ich wieder dauerhaft stabileres Befinden zu erreichen.

    Ja überdosierungen sind eben auch nicht gut...


    Vielleicht wäre es wirklich gut mal wieder eine dosis zu halten.


    Bei welcher dosis bist du denn?


    Hat sich sonst irgendwas geändert? Vielleicht medikamente von verschiedenen herstellern oder so?


    Das kann auch probleme verursachen.

    ÜD war wirklich ganz unangenehm. Ich konnte nicht mehr schlafen, hab abgenommen, war innerlich total unruhig aber trotzdem wahnsinnig erschöpft, habe abwechselnd kalte klamme Hände, dann wieder heißen Kopf gehabt usw.. Es war einfach alles nur schlimm und anstrengend und zum Heulen. Und hat auch seine Zeit gedauert, bis ich da raus war, wegen der langen HWZ natürlich.


    Das hat mir gezeigt, dass ich sehr wohl körperlich und psychisch auf alles reagiere. und dass ich nicht denke, dass ich eine Depression hatte zu der Zeit, die dann zufällig mit Werten am Anschlag zusammenfiel.


    Ich bin jetzt gerade bei 112,5 LT.


    Früher hatte ich lange Zeit mal 125 LT. Damit aber auch öfter mal TSH-Schwankungen und generell rückwirkend manchmal das Gefühl, ich wäre vllt nicht optimal versorgt (denn diese morgendliche Müdigkeit, schnelles frieren, aufgeblähtsein, das hatte ich alles eigentlich schon ewig..).


    Aber nach der ÜD habe ich weit unten wieder angefangen und will mich jetzt langsam hocharbeiten - falls nötig.


    Aber diese Dosis möchte ich jetzt auf jeden Fall noch eine Weile halten.


    Hersteller ist immer der gleiche.


    Wirklich eine facettenreiche Krankheit. Lange Zeit habe ich auch gedacht "ach ich merke ja nichts". Weil ich eben immer funktioniere. Bis ich dann überlegt habe, ob denn Befindlichkeitsstörungen schon von der SD kommen und dass ich mich nicht "optimal" fühle.


    Aber man kann sich halt auch verrückt machen, wenn man meint, man müsste sich optimal fühlen %-|

    Und bei welcher Dosierung warst du in der Überfunktion?


    Ich denke wenn 125 funktioniert hat, solltest du das nochmal versuchen.


    Warst du bei 137,5 schon überdosiert?


    Dann könnte man noch für ganz sensible versuchen, eben 137,5 und 125 im Wechsel zu nehmen, dann kommst bei einer insgesamt Dosis von 131,75. ":/

    Das war 150. 137,5 habe ich nur auf dem Weg zum Senken "touchiert" aber da musste ich einfach schneller runter (bis 100). Mein Arzt meinte es wird sonst echt ungesund.


    Ob mit jetzt 125 reichen würden oder zu viel wäre (wiege etwas weniger jetzt)...müsst ich dann probieren wenn ich neue Werte habe, oder?


    Die Rest-SD wird ja vielleicht durch so ein Dosis-Chaos auch verwirrt und zickt umso mehr ":/


    Ich merke einfach dass es mich so frustriert und bedrückt. Dass ich mich immer wieder aufs Neue dem Ganzen irgendwie ausgeliefert fühle.


    Bin es auch leid mir darüber Gedanken machen zu müssen.

    Ich glaub, die Sprünge um 25 waren vielleicht zu hoch.


    125 war ja schwankender TSH aber generell so gut eingestellt doch, dass du das langfristig gehalten hast.


    150 war zu hoch.


    Also bleibt wohl eher eine Dosis dazwischen übrig. (Die Schilddrüse regeneriert sich ja eher nicht bei Hashimoto, sondern die Funktion wird immer schlechter. Aber ja auch das Gewicht beeinflusst ein bisschen die Dosis soweit ich weiß...)


    Du scheinst sensibel zu sein.


    Wenn ich du wäre, würde ich in Zukunft auf jeden Fall nicht mehr um 25 steigern sondern in 12,5er Schritten.


    Wenn du dich gerade wohl fühlst mit deiner Dosis (Also so wohl wie es halt geht...), würde ich die Dosis mal 3 Monate halten und dann die Werte bestimmen lassen.

    Ja ich möchte auf keinen Fall mehr um 25 springen. Egal in welche Richtung. Vielleicht habe ich so auch mal eine gute Dosis verfehlt.


    Die jetzige Dosis halte ich seit ca 3 Monaten. Aber sollte ich vielleicht noch länger.

    Nein nehme seit Ewigkeiten (15 Jahren) die Pille nicht mehr.


    Diese Schwankungen habe ich halt einfach seit Hashimoto. Also auch unter 125 gab es immer mal Tage oder dann eben Wochen wo ich die bekannte Symptomatik hatte. Ohne Auslöser von außen. Und esnist dann eben (bis auf die 2 üd phasen)immer so wieder vorbei gegangen. Paar Wochen geheutl und gehadert..dann gings wieder weiter.


    Daher die Vermutung dass es irgendwelche Hormonschwankungen oder Autoimmunaktivitären sein könnten.

    Wie sieht denn deine Ernährung so aus?


    Manchen hilft es auf Jod zu verzichten, weil eine erhöhte Jodaufnahme eben auch mit Hashi-Schüben in Verbindung gebracht werden.


    Einen Versuch sich jodärmer zu ernähren (zBsp Salz ohne Jod und selber Kochen statt Kantinenessen) ist es ja wert.


    Schaden wird es nicht und wenn es hilft umso besser!

    Ich esse in der Kantine aber sonst koche ich selbst und nehme unjodiertes Salz.


    Fisch esse ich auch selten eben wegen des Jods.


    Danke liebe Xirain dass du dir so Gedanken/Vorschläge machst @:)


    Noch re Ernährung: diese radikalen Diäten (Gluten Milch usw weg..)sind für mich eher dogmatisch und solange es keine seriösen Studien dazu gibt dass es bei Hashimoto wirklich hilft (und nicht nur Erfahrungsberichte von Anhängern sogenannter alternativer SD Gurus) sehe ich hier einen Sinn. Zumal ich das schonmal ein paar Wochen probiert habe.


    Aber so eine eingeschränkte Lebensweisr würde mich dann zusätzlich so stressen dass es auch nicht gesund wäre ;-D

    Hmmm.... Langsam gehen mir die Ideen aus ;-D


    Hast du Knoten? Also die kalten machen nix, sollte man aber kontrollieren, damit sie nicht wachsen, aber warme/heiße Knoten produzieren vom Schilddrüsenregelkreis losgelöst einfach Hormone solange Jod da ist.


    Dann könnte eben die Ernährung halt doch eine Rolle spielen. (Mehr Jodzufuhr -> mehr Produktion in heißen Knoten -> eventuelle Symptome?)

    Zitat

    Noch re Ernährung: diese radikalen Diäten (Gluten Milch usw weg..)sind für mich eher dogmatisch und solange es keine seriösen Studien dazu gibt dass es bei Hashimoto wirklich hilft (und nicht nur Erfahrungsberichte von Anhängern sogenannter alternativer SD Gurus) sehe ich hier einen Sinn. Zumal ich das schonmal ein paar Wochen probiert habe.

    Halt ich auch nichts davon, nur Jod steht eben halt im unmittelbaren Zusammenhang mit der Schilddrüse... aber auf meinen Fisch verzichten? OH NEIN!!!! ;-D


    Andere Medis haste auch nicht bekommen oder?


    Ich bekam mal HCT für Wassereinlagerungen und das hat bei mir mehr kaputt gemacht als geholfen...heute lebe ich lieber mit abends Wasser in den Beinen als mit erhöhter Harnsäure (so hoch, dass eine Gicht entstehen könnte) und Darmproblemen...


    Nur hat es sehr lange gedauert, ehe ich das HCT dafür als Ursache fand :-/

    Knoten habe ich keine. Lasse regelmäßig ein Sono machen.


    Ja dass Jod nichts ist bei HT, daran glaube ich auch. (Gibt aber auch selbst da wieder Alternativmediziner die sagen gerade Jodmangel sei das Problem..auch bei Hashimoto..).


    Eine zeitlang habe ich mal viel Sushi und Algenchips gegessen. Und tatsächlich kam da auch ein Tief. Da ging s mir auch ca 4 Wochen nicht gut.


    Aber derzeit achte ich wirklich drauf dass ich mich halbwegs gut und jodarm ernähre.


    Sonst habe ich auch keine Medis genommen. Außer einem AD. Aber wie gesagt, damit hatte ich auch immer diese schlechten Phasen.


    Ach je..bin ich so ein schwerer Fall ":/ :-( 8-)