• Mein TSH-Wert steigt und steigt

    Was hat das zu bedeuten? Nehme jetzt nicht mehr 50 L-Thyrox, sondern 75 mit extra Jod. Im Ultraschall kam heraus, dass mein rechter SD-Lappen deutlich größer ist als der rechte und auf dem rechten waren kleine "Hügel" deutlich sichtbar, aber noch keine Knoten. Ich will nicht jammern, aber ich bin so verzweifelt, weil es mir irgendwie immer schlechter…
  • 28 Antworten

    Hey Fix und Foxie!


    Dann hast du ja auch schon eine Odyssee hinter dir. Dann mach mal bloß schnell einen Termin beim Endo. Ich werde das auch in Angriff nehmen und werde bis zu dem Termin meinen HA mit regelmäßigen Blutbildern "nerven".


    Das mit der Verdauung kenne ich, das ist wirklich sehr unangenehm und das Thema Haarausfall, das war bei mir letztes Jahr ein großes Thema, ist jetzt aber besser geworden. Seitdem ich aber die Hormone nehme, werden sie in sich dicker und dann dünner. Meine Friseurin meinte es ähnelt einem Rosettenmeerschweinchen.....Naja, das will Frau dann auch nicht hören.


    Kann dich aber sehr gut verstehen, dass du Angst, aber ich habe gelesen, wenn man nicht richtig eingestellt ist bzw überhaupt eine SD-Erkrankung hat, dann leiden auch die Haare und auch die Nägel.


    In den WJ bin ich nicht, bin ja erst 32, habe aber im Dezember Termin bei meiner Gyn und drum gebeten dann einen Hormonstatus erstellen zu lassen. Aber generell ist mein Zyklus auch total chaotisch. Vor zwei Jahren hatte ich meine Menstruation fast ne Woche lang, mittlerweile nur noch zwei bis drei Tage....


    Wurde bei dir denn schon einmal ein Ultraschall gemacht?


    P.S. thema Gewicht: Habe auch schnell viel abgenommen und mittlerweile auch wieder was rauf, aber es hält sich noch im Rahmen. Zufrieden bin ich aber nicht.


    Lieben Gruß an dich zurück *:)

    Zitat

    wenn man nicht richtig eingestellt ist bzw überhaupt eine SD-Erkrankung hat, dann leiden auch die Haare und auch die Nägel.

    So isses auch.

    @ Gelbe Schleife

    Gehst du dann zu einem Endo UND zu einem Nuk ?

    @ Silbermondauge

    Gute Frage nächste Frage, als erstes mal den Facharzt anlaufen, der bei mir in der Nähe ist.


    Aber davor werde ich meinen Hausarzt befragen, was er mir rät.

    @ Gelbe Schleife:

    Ja, Ultraschall wurde in den ganzen Jahren (habe schon seit ca. 97 Probleme mit der SD, erst Struma, das nach innen ging, zu wenig Hormone u. zu wenig Jod u. dann Hashi, denke mal, so fing das ganze an u. ging damals wohl schon in Richtung Hashi) schon mehrmals gemacht. Meine SD ist nur noch ganz klein u. meine TPO-AK' s liegen meistens so bei 1000, anfangs über 3000. Aber die AK' s bleiben ja ohnehin ein Leben lang zu hoch, ist ja auch bei anderen Erkrankungen so.


    Was bei mir auch auffällig ist: Seit 2 oder 3 Jahren sind die IGM-AK' s für Borreliose auch erhöht (werde leider öfter von Zecken gebissen). Da bestand der Verdacht, dass ich entweder eine Neuinfektion (was aber nicht sein konnte) habe oder mal Borreliose hatte (3 Jahre vorher war aber noch alles i. O. in der Richtung). Ich bekam dann AB 3 Wochen lang u. dann erneute Kontrolle. Die IGM-AK' s waren unverändert hoch. Der HA hat es dann dabei belassen u. meinte, wenn man AB gegeben hat, ist die Borreliose auch weg, wie ich hier aber schon oft gelesen habe, kann man das nicht so einfach sagen. Außerdem sind sich da Labor u. HA uneinig: Da bei mir nur die IGM-AK' s erhöht sind (typisch sind ja eigentlich die IgG-AK' s), ist das Labor der Meinung, dass das Ganze auch durch eine andere Krankheit ausgelöst werden könnte u. da noch andere Tests gemacht werden sollten. (habe ich jetzt zufällig auf meinem Blutwertebefund so gelesen. Deshalb haben die vom Labor auch von sich aus den IgM-Wert von EBV getestet, aber der ist bei mir negativ, dafür waren immer die anderen Werte alle erhöht bei EBV – das hatte ich vermutlich mal. Die anderen Werte wurden dieses Mal aber nicht mitgemacht, nur der IgM, wohl, um zu schauen, ob der bei EBV auch bei mir reagiert) Der HA macht da aber nichts in der Richtung. Habe im September wieder Termin bei ihm, da werde ich ihn mal darauf ansprechen. Denn gerade diese dauernden Gelenk- u. Rückenschmerzen (auch, wenn' s da Diagnosen gibt, sind die jetzt nicht sooo schlimm, dass ich da immer Schmerzen haben müsste) müssen ja auch eine Ursache haben. Ich wollte mich ja auch mal auf das Sjögren-Syndrom testen lassen (hat man manchmal in Verbindung mit Hashi), da ich auch seit Jahren schon so einen extrem trockenen Mund habe u. ständig was trinken muss, auch nachts u. auch immer so verschleimt bin. Aber da hat er sich leider nicht drauf eingelassen u. meinte, ich solle nicht so viel lesen. (Na ja, bei Hashi alleine ist es ja schon so, dass man sich da vieles selbst anlesen muss u. sich selbst informieren, da sich immer noch nicht viele Ärzte damit auskennen!) Doch diese Mundtrockenheit stört mich auch total! %:| :-X


    Na ja, ich werde nächsten Monat 45, die WJ sind da auch schon recht früh bei mir dran. (habe es vor einem Jahr testen lassen) Aber es war – mal davon abgesehen, dass meine Periode jetzt öfter früher kommt u. ich immer mal leichte Schmierblutungen dazwischen habe – kein großartiges Durcheinander bis jetzt.


    LG! @:)

    Einen Nuklearmediziner BRAUCHT man wenn man eine Szintigraphie machen will und da kann einen der Endo auch hin überweisen. Wenn man also eh zum Endo geht kann der die SD-Hormone mitmachen. Und das ganze im Zusammenhang betrachten.

    Zitat

    Aber die AK' s bleiben ja ohnehin ein Leben lang zu hoch

    Nicht unbedingt. Bei mir waren sie auch schon unter der Nachweisgrenze. Wobei Hashi aber trotzdem nie als geheilt gilt (auch wenn manche Ärzte dann sagen "Zustand nach


    Autoimmunthyreopathie??Ärzte schreiben oft "Autoimmunthyreopathie wenn sie Hashimotot meinen??") Naja, Antikörper muss man auch nicht unbedingt immer wieder bestimmen lassen. DIE Kosten kann man sparen.

    @ Silbermondauge:

    Zitat

    Nicht unbedingt. Bei mir waren sie auch schon unter der Nachweisgrenze.

    Ach echt? Das wusste ich jetzt nicht. ":/ Mein HA hat gesagt, dass das bei allen Krankheiten, wo der Körper AK' s dagegen entwickeln kann, so ist, dass die AK' s ein Leben lang zu hoch bleiben. Die bei EBV sind bei mir auch immer fast alle zu hoch.

    Zitat

    Wobei Hashi aber trotzdem nie als geheilt gilt

    Ja, Hashi behält man ein Leben lang, selbst, wenn die SD rauskommt. :)z

    Zitat

    Naja, Antikörper muss man auch nicht unbedingt immer wieder bestimmen lassen. DIE Kosten kann man sparen.

    Mache ich auch nicht immer. Der Endo bestimmt die aber immer, aber da gehe ich ja nicht so oft hin. ;-)


    LG! @:)

    Zitat

    Ja, Hashi behält man ein Leben lang, selbst, wenn die SD rauskommt

    Stimmt leider. Es gibt nämlich durchaus Leute die eine OP als Option sehen würden.

    Zitat

    Mein HA hat gesagt, dass das bei allen Krankheiten, wo der Körper AK' s dagegen entwickeln kann, so ist, dass die AK' s ein Leben lang zu hoch bleiben.

    Setze das Wort "fast" vor "allen" dann stimmts. (Jaaa ich großen und ganzen wird das auch für Hashi gelten aber es gibt eben Ausnahmen, es gibt sogar Hashi ohne Antikörper, da zählt nur der Zustand der SD) Ich könnte mir auch vorstellen dass bei anderen Krankheiten gilt:


    Viele AK – schlechtes Befinden des Patienten ?


    Bei Hashi kann man das nicht so pauschal sagen.

    Hey!


    Dauert es denn echt so lange bis man einen Termin beim Nuk oder Endo bekommt?


    Und ist es normal dass der TSH steigt?

    Es ist zum Verrücktwerden: Es funktioniert einfach gar nichts mehr! Erst komme ich monatelang nicht aus der latenten ÜF raus trotz Senkung des LT, nach nochmaliger Senkung des LT komme ich in die latente UF u. jetzt liegt mein TSH 4 Wochen nach Steigerung bei 0,23! %-| :-X Also, geht es wieder in Richtung latente ÜF... Das kann doch echt alles nicht wahr sein! Gestern hatte ich auch wieder vermehrt Herzrhythmusstörungen. Ich kenne das zwar schon von meinem Mitralklappenprolaps mit Insuffizienz Grad I, der rund um die Uhr ES verursacht, aber sonst merke ich die nicht so dolle. Mit meiner Periode bin ich auch nun schon 11 Tage drüber u. ich glaube, da tut sich auch nichts mehr. Donnerstag muss ich nun nochmal zum Doc rein u. habe auch gleich eine Überweisung zum Endo bekommen. Dort habe ich heute angerufen u. tatsächlich einen Termin für den 5. September bekommen. So schnell hätte ich echt nicht damit gerechnet, auch, wenn ich am Telefon gesagt habe, dass es mit meiner SD vorne u. hinten nicht mehr stimmt. Wenn da auch wieder was nicht hinhaut u. ich andere Medis nehmen soll, geht das sowieso erst nach dem 22. September, da ich gleich nach dem Termin in den Urlaub fahre. Also nochmal eine Zeitlang totales Durcheinander.


    Jetzt bereue ich echt, dass ich letztes Jahr im Aug. auf eine Dosissteigerung bei einem TSH von 2,51 bestanden habe. Ich bin die ganzen Jahre immer gut mit meinen 125-er LT gefahren, meine Werte waren immer gut. (gut, mit ft 3 u. ft 4 kenne ich mich nicht genügend aus, aber zumindest waren die Werte da immer in der Norm) Der TSH lag da aber allerdings immer so um die 1, wie es ja auch sein soll. Da er letztes Jahr Aug. an der Grenze war (lt. Labor ja noch nicht, aber wir wissen ja, dass die Grenze eigentl. bei 2,5 liegt), dachte ich, eine Steigerung wäre nicht verkehrt. Aber das hat scheinbar alles durcheinander gebracht u. ich komme da alleine, bzw., mit Hilfe meines Arztes, nicht mehr raus. Geht ja auch nicht, dass alle paar Monate mal gesteigert u. dann wieder gesenkt wird von der Medikation her. Oh Mann, ich habe echt keinen Bock mehr auf den Mist, zumal es mir ja irgendwie nie richtig gut geht seitdem. :°(


    LG! @:)

    Also mir gehts auch noch immer nicht besser. Hab vergessen nach ner Überweisung für einen Spezialisten zu fragen, nun ist mein HA im Urlaub :( Er meinte nur, dass sich das bald einpendeln wird bei mir, aber irgendwie hab ich die Hoffnung schon etwas aufgegeben. diese ganzen Symptome machen mich nur noch raschelig, im September fängt meine Ausbildung wieder an und keiner mag mir so richtig glauben, dass ich sie unter diesen Umständen nicht schaffe. Es ist zum verzweifeln!


    LG zurük @:)

    Im Endeffekt kannst du nichts weiter tun als auf den Termin beim Endo zu warten, dann die Ergebnisse abzuwarten und dann entsprechend die Behandlung (Dosierung) zu verändern bis es irgendwann passt. Das kann leider lange dauern.


    Und dann ist es nichtmal sicher ob deine Beschwerden überhaupt von der SD kommen und ob die Behandlung somit zu einer besseren Lebensqualität führt :/

    Da muss ich wohl durch, aber mit dieser Einstellung will ich da jetzt garnicht rangehen, dann könnte ich sie auch genauso gut wieder absetzen!


    Mein HA meinte schon, dass das von der Unterfunktion kommt, deswegen baue ich ja da auch so drauf.... :°(

    Damit wollte ich dich auch nicht dazu bewegen die ganze Sache sein zu lassen!


    Bei den Werten die du da hast würde ich auch erstmal genau überprüfen ob deine Beschwerden dadurch verursacht werden.


    Ich wollte lediglich darauf hinweisen dass eine Unterfunktion nicht zwangsläufig Beschwerden verursacht und somit eine andere Ursache dahinterstecken kann.

    Ich weiß schon wie du es meinst, bin halt emotional echt down, und da greift man mit Kusshand an diesen kleinen, aber dennoch wichtigen Grashalm :)