Es ist gut möglich, dass deine Schilddrüse inzwischen relativ ausgebrannt ist und es somit eher nicht mehr zu überfunktionen kommt.


    Ich würde wirklich eher am LT rumschrauben als am Thybon.


    LT ist länger wirksam, füllt also deine Speicher/Reserven auf und wenn du da auf 50% kommst, wäre das wirklich gut.


    Anschließend würde ich schauen, ob dein fT3 immernoch so weit unten rumkrakselt, oder ob es sich reguliert hat.

    Sicher, dass du dir das nicht einbildest?


    Unter höherer L-Thyrox Gabe sollte die Schilddrüse zumindest nicht mehr wachsen als vorher, da sie ja unterdrückt wird.


    Das Globusgefühl steht auch eigentlich nicht auf der NW-Liste...


    Ich würde, wenn...das eher als Zeichen einer immernoch Unterdosierung sehen, ABER ich bin kein Arzt.


    Ich denke die Psyche kann auch viel mit einem machen und du bist unsicher und ängstlich an die Änderung gegangen und beobachtest dich natürlich nun viel zu genau, was gerade eigentlich eher schädlich ist.

    Das war auch nur 2 Tage.


    Dann war es wieder gut.


    Die Haare gehen mir immer noch aus. Das das dauert, ist mir schon klar. Im moment habe ich das Gefühl, ich habe alles vergessen...


    Ich möchte FT 4 höher haben, das ist für mich zu niedrig. Und der Wert sinkt von Blutuntersuchung zu Blutuntersuchung :(v . Ich hätte schon viel früher erhöhen sollen...., aber wie gesagt, nicht getraut.


    Ich muß wohl abwarten....

    So, habe LT auf 75 erhöht. Seit ca 6 Wochen. Es geht mir körperlich und psyschich wunderbar. Dafür habe ich extremen Haarausfall, Heiserkeit und habe auch 2-3 kg abgenommen.


    Ist das eine Erstverschlimmerung ? Pendelt sich das ein ?


    Ich war auf dem Gebiet auch schon mal fitter....


    Was mache ich denn ? Weniger nehmen, durchhalten oder ....?


    Zum Arzt wollte ich erst in ca 4 Wochen, um Blut zu nehmen...


    Lieben Dank....

    Wenn du vor 6 wochen erhöht hast, könnte man jetzt schon die werte kontrollieren (6wochen nach dosisänderung frühestens)


    Leider kann es auch sein das die dosis zu hoch ist also in eine überfunktion umschwankt.


    Dann wäre es zu versuchen genau die mitte zu nehmen 62,5 also

    so, ich habejetzt bis Januar im Wechsel 62.5 und 75 LT mit 5 Thybon genommen. Im Januar war ft3 auf 32.26 % und 4 bei 20 %. Es ging mir bis Mai ziemlich gut. Dann bekam ich Verstopfung, Heiserkeit, massiven Haarausfall und Zyklusbeschwerden. Dann nahm ich keine Woche nur noch 75LT und 5 Thybon und ich war gleich leicht gereizt, die Heiserkeit wurde schlimmer, aber die Verstopfung hörte auf. Fühlte mich aber insgesamt fitter. Dann ging ich für 4 Tage auf 50 LT, um etwas runterzukommen.

    Bin dann aber wieder auf die alte Dosis zurück, wegen der Heiserkeit und Reizbarkeit. Aber jetzt ist alles wieder beim Alten.

    Wie erhöhe ich denn am Besten ?

    Auch das Thybon ?

    Oder nehme ich zuviel ?

    Meinen Hausarzt brauche ich gar nicht erst zu fragen....

    Dankeschön.

    blondes gift schrieb:

    Wie erhöhe ich denn am Besten ?

    Auch das Thybon ?

    Oder nehme ich zuviel ?

    Die meisten vertragen es, wenn sie in 12,5er Schritten erhöhen, aber anscheinend, hast du das nicht gut vertragen? (Ich frage nochmal nach, weil ich nicht 100% schlau werd aus deinem Bericht).

    Es gibt dann noch die Möglichkeit in noch kleineren Schritten zu steigern. Also eine viertel Tablette für 1-2 Wochen hoch zu nehmen. Genauer dosiert wäre das möglich mit LT Tropfen, ich glaube aber nicht, dass ein inkompetenter Hausarzt dir diese verschreiben würde. Zumal es da auch immer Lieferschwierigkeiten gibt.


    Nutzt du ein Kombipräparat wo Thybon und LT drin ist, oder nimmst du beides getrennt voneinander? Dann würde ich nämlich erstmal nur das LT erhöhen und schauen, ob es dir gut geht.

    Ob du zuviel nimmst, kann man ohne aktuelle Blutwerte mit 6 Wochen gleicher Dosis nicht beurteilen.

    Es kann sich A um eine Erstverschlechterun wegen Dosisänderung handeln, oder B um Überfunktionssymptome oder C psychosomatische Symptome. Ich würde C erstmal ausklammern, ist nur die letzte Möglichkeit eben.

    Bist du auf der Suche nach einem neuen Arzt? Ich würde mir an deiner Stelle wirklich einen suchen, der auf Schilddrüse spezialisiert ist und dich ernst nimmt. Mit einem Hausarzt, der keine Ahnung hat, wird die Einstellung wirklich schwer.