Schilddrüsenunterfunktion: Frage zu Werten

    Hallo,


    bei mir wurde eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt (TSH bei 8 Referenzbereich bis 4,5)


    Nun habe ich auch die Werte f3 und f4 vorliegen.


    Diese hab ich auf einer Internetseite umgerechnet und f3 liegt bei 87,63% und f4 bei 48,05% ist das nun gut oder schlecht? kenn mich da garnicht aus und versteh das mit den Prozentzahlen nicht so ganz ;-D


    Ich nehm L-Thyroxin 75

  • 11 Antworten

    Hallo, tut mir leid, dass Du so lange auf eine Antwort warten mußtest. Die fT3- und fT4-Normalbereiche sind Labor-abhängig, und zudem können die Werte wegen möglicher unterschiedlicher Dimensionen in völlig verschiedenen Größenordnungen liegen; die Prozentangaben erleichtern also nur die Beurteilung. Ein TSH von 8 liegt weit oberhalb der Norm, zumal viele Ärzte mit einer Obergrenze von 2.5 arbeiten. Nur weil Deine freien Hormonwerte etwas außergewöhnlich aussehen: Hast Du am Tag des Arztbesuchs das LT75 vor der Blutentnahme eingenommen? Kannst Du bitte die gemessenen freien Hormonwerte mit ihren Normalbereichen hier einstellen? Ich melde mich dann wieder.

    ah super danke für die antwort..zum zeitpunkt dieser blutabnahme habe ich noch garkein L-Thyorxin genommen.


    tsh 8 Normbereich 0,27-4,2


    ft3 4,2 Normbereich 2,57-4,43


    ft4 1,3 Normbereich 0,9-1,7


    Eine Woche später war das TSH im gleichen Labor bei 4,5


    Mein Arzt sah garkeinen Grund dies zu behandeln, da er meinte, 8 wäre noch nicht schlimm und da er nur noch bei 4,5 und der Rest läge im Normbereich. Ich wollte aber trotzdem mal einen Spezialisten drauf gucken lassen. Dieser meinte dann ich solle Jod200 nehmen. Dies hab ich dann auch 2 Monate lang gemacht.


    War dann im Krankenhaus, und die Kardiologin wollte mal über alle Blutwerte schaun,die ich dabei hatte und verordnete eine einnahme von 25,sowie eine erneute Untersuchung.


    War dann bei einer anderen Spezialistin, von dort habe ich die Werte aber leider nicht, sie sagte nur das Jod200 völliger Schwachsinn wäre und ich die wegschmeissenn soll. Bei der Besprechung mit meiner HA,sagte diese mir dann, das es eine beginnende Schilddrüsenunterfunktion wäre und ich die 75 Tabletten nehmen solle.


    Seit dem tue ich das auch, es ist aber auch allerdings auch nicht kontrolliert worden ob ich nun richtig eingestellt bin. Weiss nicht ob das so üblich ist?


    Ich habe einen sehr niedrigen Blutdruck, bin ständig müde, sehr leicht gestresst, kippe ständig um.


    Neben den Thyroxin nehme ich noch Bisoprolol in einer niedrigen Dosis, beides gleichzeitig morgens und nachmittags die Pille.


    Bei mir in der Familie haben alle eine Unterfunktion

    Zitat

    Neben den Thyroxin nehme ich noch Bisoprolol in einer niedrigen Dosis, beides gleichzeitig morgens

    Du solltest das LT 1/2 Std. vor dem Frühstück nüchtern mit einem Schluck Wasser einnehmen, nur so kann der Körper die SD-Hormone optimal aufnehmen. Das Bisoprolol nimmst du dann zum Frühstück.

    Hab ich mir schon gedacht, hatte zwar den Apotheker gefragt und der meinte ich könne auch beides zusammen nehmen....


    Das doofe an der Sache ist, das ich absoluter Frühstückshasser bin,daher nie Frühstücke...

    Hallo tueddaehvisitxavmaka, es gibt ja anscheinend nichts, was es nicht gibt. Was ich nicht verstehe: weshalb Du Bisoprolol bei sehr niedrigem Blutdruck nimmst (auch wenn in geringer Dosis); hast Du Tachykardien? Spätestens, wenn man laufend umkippt, sollte man darüber doch mal nachdenken.


    Dein fT3 = 88%, Dein fT4 50% (nicht 48%), jeweils bezogen auf die Normalbereiche. Den TSH von 8 kann ich nicht erklären; aus meiner Sicht "paßt" er nicht zu den freien Hormonwerten, da erhöhte TSH-Werte normalerweise in Richtung Unterfunktion zeigen. Nun ist aber UF keine Diagnose, sondern nur ein Symptom. Bevor man einen Patienten auf UF behandelt, sollte man schon wissen, ob er an Jodmangel (könnte man aus dem Urin bestimmen) oder einer Autoimmunkrankheit leidet. Aus meiner laienhaften Sicht stelle ich daher die Jodid- und LT-Gaben zunächst einmal in Frage. Hattest Du denn SD-typische Beschwerden? Bei der Art Deiner Laborwerte würde ich an Deiner Stelle eine komplette SD-Diagnostik anstreben, die zusätzlich eine Bestimmung der SD-Antikörper, eine Sonographie und bei Bedarf (falls Knoten vorhanden) eine Szintigraphie beinhaltet. Meine Hoffnung wäre, dass man danach schlauer ist und nicht nur weiß, was man tut, sondern auch, warum. Ansprechpartner wäre ein Nuklearmediziner oder ein Endokrinologe, natürlich auch eine SD-Ambulanz einer Uniklinik. Ich wünsche Dir alles Gute.

    Hey,


    Zum Bisoprolol:


    also ich kippe sehr häufig um und habe daraufhin eine Untersuchung im Krankenhaus gehabt, die haben quasi ne Ohnmacht provoziert( Kipptisch nennt sich das) Nach dem diese bereits nach wenigen Minuten Positiv war, habe ich versuchsweise Bisoprolol 1,25mg verschrieben bekommen. Das wirkt recht gut, denn da durch schaffe ich mal länger als ne viertel std zu stehen ohne das mir komisch wird.Blutdruck lag immer bei 90/60 nun bei 80/45.


    Beide Spezialisten (waren beide Nuklearmediziner) haben Szintigraphie( heisst das so?) und Sonographie gemacht. Der ersten Arzt der meinte, das alles okay wäre schlug versuchsweise, trotzdem Jodid200 vor.Im Bericht stand wohl das es keine Unterfunktion wäre und das beide Untersuchungen unauffällig waren.


    Die Ärztin mit der Kipptischuntersuchung wollte bei den Werten, das ich trotzdem mit einer Dosis von 25 einsteig und erneut die Schilddrüse untersucht kriege.


    Die zweite Spezialistin die meinte ich solle von 25 auf 75 steigern, meinte sie sähe kleine Unregelmässigkeiten, aber so klein, dass es nicht schlimm wäre, auch bei ihr waren Sono und Szintigraphie unauffällig.


    Zudem habe ich einen Cholesterinwert von 300 Zielwert bis 199


    Trigylceride auch erhöht


    und erhöhtes Cortisol Einmal bei 31,5 Referenzwert 6.2-19.4 beide zweiten Untersuchung 1 Woche später bei 25,1


    Ich habe oft Kopfschmerzen, andauernd Hörstürze,Tinitus,hatte ohne das L-Thyroxin starken Haarausfall.


    Ansonsten Wassereinlagerungen in den Beinen, wenn ich länger stehe werden diese Blau.


    Eine ernorme Gewcihtsabnahme in kurzer Zeit von 9 Kg dann eine Zunahme von 7, ein halbes jahr später.


    Einen Tag vor der ersten Blutuntersuchung hatte ich ein Klossgefühl im Hals.


    Desweiteren leiden meine Mutter,oma, uroma und alle Geschwister meiner Mutter an einer Unterfunktion.


    Ich hoffe ich habe jetzt nicht zu Unverständlich geschrieben.

    Wenn ich Deinen Blutdruck hätte, wäre ich mindestens scheintot. Ich bin kein Arzt, aber ich hätte immer geglaubt, dass man Deinen Blutdrück steigern müßte. Was Du schreibst, hört sich nach einem nicht ganz einfachen Fall an. Nun warst Du ja schon in der Klinik, und im Prinzip hat man Dich ja auch dort nicht richtig auf die Beine stellen können. Darf ich fragen, wie alt Du bist, welches Gewicht Du hast und ob Du einmal magersüchtig gewesen bist? An Deiner Stelle würde ich mir langsam Gedanken darüber machen, ob Du nicht in eine Diagnostikklinik gehen solltest (wie z.B. die DKD in Wiesbaden).

    Bis ich in die Klinik gekommen bin, habe ich auch zwei Jahre warten müssen, da fast ausschliesslich alle Ärzte der Meinung waren, das junge Mädchen halt sowas haben,wenn sie schlank und gross sind und das es sich wieder legen würde.


    Ich bin 21 Jahre,173 gross und wiege ca.53kg.Von einer Diagnostikklinik habe ich noch nie gehört.Wiesbaden ist auch ein wenig weit weg..ich komme aus NRW.Und mir steht auch leider kein Auto zur verfügung, weil ich aufgrund des Umkippens nicht Fahren darf.


    Meine Ärztin wollte mich als nächstes in die Neurologie schicken. Das zieht sich aber auch hin, jetzt soll ich zu einem niedergelassenen gehen.


    Magersüchtig war ich denke ich nie. Ich weiss, dass alle immer gesagt haben ich wäre es, als ich klein war(unter 10), weil ich echt sehr sehr dünn war, aber das hatte sich mit der Pubertät gelegt.

    Die DKD in Wiesbaden ist der Mayo-Klinik (USA) nachempfunden. Man hat einen betreuenden Arzt, der das Eingangsgespräch führt, bei dem alle Berichte seiner Kollegen zusammenlaufen und der dann auch das Abschlußgespräch führt. Vorher muß man die Unterlagen mit Fragebogen anfordern, den Fragebogen ausgefüllt zurückschicken und erst dann erhält man einen Termin. Den Unterlagen liegen auch Hinweise betreffend die Kostenträger bei. Der ungeheuere Vorteil ist, dass man innerhalb von 2 Tagen von Fachärzten aller in Frage kommenden Richtungen untersucht wird - spart viel Zeit. Außerdem beraten sich diese Ärzte auch untereinander, was sonst ja wohl selten vorkommt.