Schilddrüsenunterfunktion und Hypoglykämie

    Hallo!


    Ich bin seit mittlerweile 2 Jahren in der SD Einstellung mit Euthyrox. Derzeit (seit Februar) bei 125µg.


    (62kg, 160 groß, abnehmen geht immernoch nicht)


    Während ich früher ohne Medikation schlimme Probleme mit Reizmagen hatte, wird das nun von vielem anderen abgelöst. In den letzten 2 Jahren vertrag ich immer mehr Lebensmittel nichtmehr. So hat sich meine Histaminintoleranz die zuvor nur bei Wein und Sekt vorkam ziemlich verschlimmert, Kohlenhydrate (außer Kartoffel) machen mich extrem müde mit Schwindelgefühl etc., und auch Milchprodukte werden langsam verdächtig (Krämpfe, Durchfall usw.)


    Jetzt hatte ich gestern und heute wieder Erlebnisse die mich bissl ins grübeln bringen.


    Gestern war ich auf einem Infostand aushelfen und hab nur Müsliriegel und ein Stück Kuchen gegessen und dazu RedBull getrunken %:| – noch während ich den Kuchen aß wurde mir extrem übel, hab ihn weggelegt und diese Übelkeit hat etwa 15 min gehalten, war aber extrem stark wie ich das selten hab (das man sich wirklich schon nach einer Toilette oder einem Gebüsch umschaut) Als ich dann daheim war bekam ich starke Kälte, fast schon Schüttelfrost, dass ich mich komplett angezogen ins Bett legen musste. Dazu hatte ich auch bissl ein stechen im Bauch, laut meinem Freund sitzt dort die Bauchspeicheldrüse. Abends hab ich nurnoch zuckerfreies getrunken und was salziges gegessen – da war wieder alles ok.


    Heute hab ich relativ normal gegessen (Zucchinisuppe und bisschen Fleisch) – mir gings gut – und nachmittags sind wir auf ein Eis. Ich hab sonst selten Probleme damit, aber nach etwa 30 min wurde mir wieder so kotzübel, Bauchkrämpfe, Durchfall ... und ... nach 15 min ist es wieder vorbei. Übrig blieb wieder nur diese Kälte, die hab ich jetzt immernoch. Als würd mir die Kälte in den Knochen stecken.


    Kann das eine Unterzuckerung sein? Kanns sein dass mein Körper zuviel Insulin ausschüttet und ich deshalb nach Kohlenhydraten und Süßem so einen "Anfall" hab?


    Meine Zuckerwerte sind beim normalem Blutbild (nüchtern) eigentlich immer normal. Kann man das irgendwie testen und kann mir vielleicht wer den angeblichen Zusammenhang erklären den es zwischen der UF und der Hypoglykämie gibt? Oder können das gar Symptome einer Überdosierung sein?


    Ich wär sehr dankbar! @:)


    P.S. versteht sich dass ich mich einfach von süßem fernhalten sollte ;-)

  • 44 Antworten

    Danke, werds wohl ordern.


    Ist das wirklich eine Diabetes-form oder kann mein Körper nur das Insulin nicht richtig steuern? Was ich bisher gelesen habe ist man eher in der Unterfunktion davon betroffen weil sie Zellen stärker auf Insulin reagieren – UF kann ich mir bei meiner Dosis aber kaum vorstellen. ":/


    Ich werde aber vermutlich eh wen finden müssen der mehr als nur die SD macht – weil ich noch genug anderes Zeug hab was mich fertig macht ... zb. Depressionen und das absolute fehlen von Libido ...

    Nala85, Du hast zuviele Unbekannte in Deiner Rechnung. So hast Du offenbar nach der LT-Dosierung auf 125 µg keine Kontrolluntersuchung machen lassen. Das solltest Du nachholen, damit Du in dieser Hinsicht nicht auf Spekulationen angewiesen bist. Bei Verdacht auf Diabetes könntest Du zunächst einmal ein paar Urin-Teststreifen aus der Apotheke besorgen oder auch direkt in der Apotheke Deinen Blutzucker bestimmen lassen. Ein Arzt würde mit Dir einen Glucose-Toleranztest machen. Bei Kuchen und Eis würde ich auf Lactose-Intoleranz tippen; was in Deinem Müsli-Riegel steckt, weiß ich nicht - kommt wohl auch auf das Fabrikat an. Du hast in einem Deiner Fäden sicher schon einmal gesachrieben, ob bei Dir Hashi festgestellt worden ist, aber ich habe es vergessen. Bin einfach mal davon ausgegegangen und den Verdacht gehabt, dass sich zu einer AI-Erkrankung eine zweite gesellt hat. Falls Du Dir das Buch "Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis" besorgen willst: ISBN 978-3-88603-975-3, EUR 14.90. Bei Depression und Libidoverlust fällt mir spontan ein: 1. Nimmst Du die Pille? 2. Hast Du auch Symptome einer Depression, wie ich sie kenne, nämlich innere Leere, beschränkte Leistungfähigkeit, Entscheidungsschwäche, "das Leben ist so beschwerlich", abrupte Stimmungswechsel, Introvertiertheit, Sozialphobie, Schlafstörungen, evtl. Suizidgedanken?

    Hallo und danke für deine Antwort! Ich warn dich mal vor, dass es lang wird.


    Nein die 125 sind noch nicht kontrolliert weil ich sie erst seit wenigen Wochen nehme. Die Depressionen wurden stärker und ich wieder so müde, deshalb hab ich gesteigert.

    Zitat

    Bei Kuchen und Eis würde ich auf Lactose-Intoleranz tippen;

    Mit Laktose hab ich sonst selten Probleme (ich trink etwa 4-5 Kaffee an einem Arbeitstag)


    Eventuell wars einfach "zuviel" denn diesmal war Schlagobers dabei, den ich sonst nie nehm.


    Ich denke am Samstag wars der viele Zucker gesamt – dass es mich so extrem zusammenschmeißt, aber prinzipiell hab ich das Problem dass Essen mich furchtbar müde und schwindlich macht – Kohlenhydrate erst recht. Diese extreme Kälte hab ich sonst nur wenn ich unterzucker weil ich zu lange nix gegessen habe, jetzt aber eben vermehrt auch nach dem Essen, was mich stutzig macht.

    Zitat

    Du hast in einem Deiner Fäden sicher schon einmal gesachrieben, ob bei Dir Hashi festgestellt worden ist,

    Ja bin ein Hashi. Keine AK aber sehr kleine SD (gesamt 7ml) mit Knoten und echoarm.

    Zitat

    Nimmst Du die Pille?

    Seit mittlerweile 4 Jahren nichtmehr. Bis vor wenigen Monaten (bis etwa Jänner) gings mir Libidotechnisch auch ganz gut. Ich kann auch ausschließen dass es an der Beziehung liegt, mein freund ist echt ein Schatz, und ich hätt nichtmal Lust auf wen andern – ja nichtmal Lust auf mich selbst – es ist einfach alles tot. Ich kann mit ihm kuscheln, ich fühl mich so wohl, aber sobalds in die Richtung geht hab ich das Gefühl ich bin nur ein Roboter. Anfang Februar ist mir ein sehr liebes Haustier gestorben und da dacht ich halt – naja ist klar dass den Monat nicht viel Stimmung aufkam, aber alles hat sich zum guten gedreht, ich hab auch arbeitstechnisch keinen Stress mehr ... nur will sich da nix ergeben.

    Zitat

    Hast Du auch Symptome einer Depression, wie ich sie kenne, nämlich innere Leere, beschränkte Leistungfähigkeit, Entscheidungsschwäche, "das Leben ist so beschwerlich", abrupte Stimmungswechsel, Introvertiertheit, Sozialphobie, Schlafstörungen, evtl. Suizidgedanken?

    Bis vor etwa einer Woche hatte ich eine sehr depressive Phase, ähnlich dem Burnout (falls du dich noch an unseren Schriftverkehr vor ca. 1 Jahr erinnern kannst). Ich war sehr weinerlich, mir wurde schnell alles zuviel, bisschen Aufregung und ich verfiel sofort wieder in das panische "ich kann das nicht, ich schaff das nicht", den ganzen Tag musste ich mich zusammenreißen nicht zu heulen, und daheim fing ich dann völlig aus dem nichts an ... sitz mit meinem Freund beim Essen und er fragt mich wies mir geht und ich fang zu heulen an ... Ich war zwiegespalten in "ich kann das alles nicht" und in "ist eh alles egal" – ich war extrem traurig und hatte gleichzeitig das Gefühl dass es sinnlos ist ... irgendwie resigniert.


    Mein Vit D war bei der Geusndenuntersuchung bei 20 was für den Winter noch ok sein soll – die letzten Tage wars bissl sonniger und mir gehts bisschen besser aber super ist auch nichts.

    Zitat

    beschränkte Leistungfähigkeit, Entscheidungsschwäche

    Nicht wirklich ... solange ich zu tun habe und irgendwas machen muss kann ich mich super zusammenreißen und es geht einfach – wenn ich aber beginn drüber nachzudenken könnt ich sofort wieder heulen. Und irgendwie mach ich grad sehr viel, organisiere, sag ständig irgendwelchen Leuten zu und bin dabei auch zwiegespalten ob das nun gut für mich ist, oder ob ich das nur mach um mich weniger mit mir zu beschäftigen.


    Ich rede eigentlich mit niemandem drüber außer hier im forum. Als Kind war ich immer die Heulsuse und meine ganze Familie hat mich so abgestempelt weshalb ich es mir angewöhnt habe über nichts zu jammern und nie wirklich zu sagen wies mir geht. Wenn ich hinfall bin ich eher derjenige der sich schnell aufrappelt und selbst wenns blutet und man mich fragt ob alles ok ist, renn ich einfach weiter mit einem aufgesetzten Lächeln und sag nur "hat nicht wehgetan" Das kann man jetzt im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne sehen ... nichtmal meinem Freund gegenüber kann ich wirklich Schwäche zeigen.


    Und einerseits sag ich mir immer "musst stark sein, musst durchhalten" und andererseits hasse ich an mir dass ich nie wirklich sagen kann wie ich mich wirklich fühle sondern immer einen auf tapfer mach.


    Beschreibendes Beispiel als ich von einem Auto angefahren wurde und der Hubschrauber kam wegen Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung und ich zu dem Rettungssanitäter sag, dass er das doch wegen mir nicht machen muss %-| Es ist mir einfach unangenehm wenn sich Leute um mich sorgen, und manchmal hätt ich gern dass man sich sorgt kann aber nicht eingestehen dass es mir nicht gut geht, weil ich doch eh immer so fröhlich und tapfer bin.


    Oh Mann ... ich nerv mich grad selbst sehr, aber irgendwie tuts gut das auch mal zu schreiben.

    Nicht gerade unkompliziert. Eigentlich denke ich, dass Du psychologische Hilfe gut gebrauchen könntest. Der Nachteil von Haustieren ist immer, dass man sie meistens überlebt und folglich trauert, es sei denn, man hält sich eine Schildkröte oder einen Elefanten. Nimmst Du Medikamente, die Depressionen als NW haben könnten?

    Hallo!


    Nein ich nehm keine Medikamente bis auf das Thyroxin.


    Nach dem Fitnessstudio am heimweg musste ich mich schon sehr zusammenreißen, und als ich daheim duschen war, kamen mir schon die Tränen – und eh klar wenn mein Freund fragt was los ist, läufts erst richtig ... Hab mich sicher 20 min nur ausgeweint, und vor mich hin gejammert was mich so traurig macht, was mich so nervt ... Der Kern der sache liegt irgendwo bei meinen Erkrankungen glaub ich. Immer kommt was dazu und ich hab ersteres kaum im Griff, kommt das nächste ...


    ich fühl mich kaputt, wie ein kaputtes Teil wo soviel hin ist, dass es sich eh nicht lohnt reparieren zu lassen. Dass ich mich selbst damit nerve immer stark sein zu wollen und alles mit Sarkasmus oder falschem Lächeln runterspiele "ist ja nicht schlimm" "macht mir nix aus", mach teilweise Witze über mich, damit sich ja keiner sorgt, oder zuviele Fragen stellt, weil wenn man mir 1 min zu lange in die Augen schaut würde man schon sehen dass es nicht so ist wie ich tu.


    Was mich so nervt, dass es keinen interessiert wie es mir geht – dass meine Schwester auf jeder Familienfeier im Mittelpunkt steht, durch ihren Job, ihre Hobbies oder irgendwas gesundheitliches, und ich mir wirklich immer alles anhör wenn es ihr schlecht geht, aber sie mich kein einziges Mal gefragt was bei meiner Schilddrüsengeschichte eigentlich rauskam, und wies mir damit geht. Dass sie sich lang über mich amüsiert hat weil ich nicht so schlank, so sportlich und so aktiv bin wie sie, dass ich sie jedesmal im Krankenhaus besucht habe, sie jedesmal getröstet habe wenn ihre Beziehung auseinanderging, und wirklich NIE ihre Hilfe in Anspruch genommen habe ... weil ich schon seit 12 Jahren nichtmehr ihre kleine Schwester bin sondern immer ohne fremde Hilfe ausgekommen bin, im Gegenteil ich immer für sie da war, und ich nun in ihren Augen so unverwundbar, aber auch langweilig bin, dass sie nie auf die Idee kommen würde mich zu fragen wie es mir wirklich geht. Und ich – ich bin zu doof nach so vielen Jahren die ich mich zusammenreiße um mein Heulsusen-Image loszuwerden, endlich auch mal zugeb dass es mir scheiße geht, nicht alles super ist und ich nicht allein damit fertig werde.


    Ich erwarte ja garnix – da kann mir keiner helfen außer er ist zufällig auch Facharzt – aber ein bisschen Interesse an mir, würde mir wohl gut tun. Das Gefühl dass ich nicht allein damit bin, oder dass ich den Ärger zumindest nicht allein ertrage.


    Mein Freund war sicher bisschen erschrocken über meinen Ausbruch, aber jetzt kennt er zumindest mein Gefühlsleben und will mir bei allem beistehen. Er hört sich meine ganzen Arztgeschichten, Blutbefunde und Erkenntnisse immer an, traut mir da glaub ich auch selbst sehr viel zu, und hat deshalb auch wohl nicht in Erwägung gezogen dass ich dabei nicht so selbstsicher, cool und abgeklärt bin wie ich immer tu. Ich wünscht ich würd mal soviel Selbstbewusstsein entwickeln, dass ich mal wirklich ich bin, und nicht nur versuche selbstbewusst zu wirken. :|N


    Tut mir leid dass ich dich wieder zuquatsche ... kennst du ja schon von früher ;-) Ich helf so gern anderen und hab für fast jeden nen Rat, aber bei mir selbst hilft das alles nix.

    Jetzt, da der Anfang gemacht ist, könntest Du doch bei Deinem Freund üben, Dich zu öffnen. Eine Freundschaft, bei der man sich immer anders gibt als man wirklich ist, scheint mir gefährdet, denn wenn ihm an Dir etwas liegt, will er nicht nur Deinen Weinszenen beiwohnen, sondern auch wissen, worum es geht. Wenn Du Dich seinen Fragen verschließt, interpretiert er das als Mangel an Vertrauen. Und wenn Du erst einmal bei ihm geschafft hast, Deine Maske abzulegen, wirst Du merken, dass es gar nicht so schwer war, und dann nimmst Du Deine nähere Umgebung in Angriff. Toi, toi, toi!

    Danke :-)


    Keine Ahnung warum ich so geworden bin ... ohja eigentlich schon ... wenn man immer die Heulsuse der Familie ist und dann mit 16 schon alleine wohnt, legt man sich ein dickeres Fell zu. Wikrt nach außen super warm und gemütlich, aber drinnen fröstelt man doch.


    Mit meinem Freund bin ich schon 5 jahre zusammen, und ihm vertrau ich eigentlich sehr viel an. Was ich denke, dass ich mich in manchen Situationen unwohl fühl (zb Smalltalksituationen, oder dass ich mir manchmal sozial unverträglich vorkomm), dass ich gerne anderen helfe, weiß er, aber auch dass mich das dann meist auch überfordert und er sagt mir oft dass ich mich nicht so verzetteln soll und ich nicht immer Ja sagen darf wenn ich eigentlich Nein sagen sollte. Er weiß dass ich mir schwer tu um Hilfe zu bitten, und so leicht es mir bei ihm und bei Kleinigkeiten fällt (weil ich weiß dass er ja sagt) so schwer fällts mir bei anderen, aus der Angst derjenige könnte Nein sagen.


    So könnt ich zb einfach meine Frauenärztin beim nächsten Besuch fragen ob sie einen Hormonstatus macht, aber ich zerbrech mir jetzt schon den Kopf dass sie sicher Nein sagen wird, dass sie mich nicht ernst nimmt und mir sagt dass wär nur psychisch, und dann tendier ich eben auch wieder dazu alles privat zu zahlen um den Ärger zu umgehen.


    Oder ich miet lieber ein Auto, anstatt einen Bekannten zu fragen ob er mich fahren kann ...


    Überhaupt hab ich immer das Gefühl ich muss irgendwem was bieten damit er was für mich tut, mit mir Zeit verbringt, mir was tragen hilft, oder mir was bringt.


    Ich hab ein Buch dazu, ein sehr gutes, aber an der Umsetzung fehlts irgendwie. Mir fehlt das Selbstbewusstsein. Ich ertrags zb schon garnicht Komplimente zu bekommen (mein Freund ist die Ausnahme, wie bei allem eigentlich) – letztens meint ein Kollege ich soll mich nicht immer so untern Scheffel stellen, weil ich extrem kompetent bin und ich musste wegschauen weil mir die Tränen kamen ... wegen einem Kompliment ":/ Ist doch nicht normal ... eigentlich sagt man da "Danke" und dreht sich nicht weg oder wertet das gesagte mit einem blöden Witz ab.


    Ich versuch mal einen Arzttermin auszumachen und werd niederschreiben was ich alles fragen will ... und dann hoff ich ich trau mich auch das anzusprechen.


    Danke!

    Kann es nicht sein, dass Du Dir kurzzeitig irgendwie den Magen verdorben hast?


    Unterzuckerungen sind eigentlich anders, das Problem hab ich nämlich schon seit Jahren. Symptome: Leeregefühl im Kopf, Hitzewallungen, zittrige Hände. Und dann merk ich plötzlich auch, dass ich Hunger hab. Wird durch Zuckerhaltiges dann besser.


    Insulinresistenz ist bei mir unterdessen ausgeschlossen worden. Ansonsten tappe ich immer noch im Dunkeln, woher das kommt. Ob das echt nur wegen Hashimoto ist?


    Habe die weiteren Beiträge hier jetzt nur überflogen, aber vieles kommt mir bekannt vor und ich könnte mir schon vorstellen, dass Dein Hormonhaushalt ziemlich durcheinander ist. Frauenarzt ist bestimmt eine gute Idee. Habe auch vor, dort bald mal meine Hormone bestimmen zu lassen.

    Hallo!


    Angeblich reagieren die Zellen in der UF ja stärker auf Inuslin und eventuell gehts mir deshalb kurz nach dem zuckerhaltigen Essen so schlecht. Kohlenhydrate machen mich jedenfalls schon länger sehr sehr müde und schwindlig – ich vermute fast dass es damit zu tun hat. Gemüse und Fleisch vertrag ich immer sehr gut. Aber kaum ist mal ein Brötchen wo dabei kommt der Müdigkeitsschub.

    Hallo,


    Nee, glaub ich ehrlich gesagt nicht, dass es am Insulin liegt. Insulin wird über längere Zeit nach der Mahlzeit ausgeschüttet und führt eben (wenn es zuviel ist) zur Unterzuckerung und die fühlt sich echt anders an.


    Ich würde mal eine Zöliakie ausschließen lassen. Kommt ja leider auch häufiger mit anderen Autoimmunerkrankungen vor. In dem Falle würde alles aus Getreide zu Übelkeit und Durchfällen führen, also die Brötchen, der Kuchen, etc...


    Und trotzdem noch Laktose testen. Kleinere Mengen wie die Milch im Kaffee spürt man oft noch nicht, erst wenn es viel Milch wird (weiß ich von ner Freundin, die eigentlich keine Milch zu sich nehmen darf).


    Ich hab auch immer wieder Phasen, wo ich psychisch sehr labil bin und dauernd weinen muss. Meistens stellt sich dann raus, dass ich mal wieder in Unterfunktion bin (meine Einstellungszeit ist nach gut einem Jahr jetzt auch noch nicht wirklich abgeschlossen). Also vielleicht doch mal wieder Werte nehmen lassen?


    Psychologische Hilfe wäre vielleicht auch gut, wie Zwack schon vorgeschlagen hat. Ist immer eine große Hürde, ich hab mich auch nach monatelangem Hin und Her Anfang des Jahres dazu entschlossen, mir eine Therapeutin zu suchen. Antrag ist jetzt endlich durch und es kann losgehen. Mir hilft das schon, mit jemandem reden zu können, der mich sonst ja nicht kennt. Denn genau wie Dir fällt es mir sehr schwer, mich meinen nächsten Menschen um mich rum zu öffnen. Übrigens interessiert das Thema Hashimoto/Depressionen auch niemanden in meiner Familie, wenn ich es mal anspreche führt das meist nicht weiter als "aha" gefolgt von Sprachlosigkeit und schließlich dem Rat ich solle mich mal zusammenreißen.


    Auch toll ist Yoga, das mache ich jetzt seit Oktober und seitdem geht es mir körperlich viel besser, was auch dazu führt, dass ich mir mehr zutraue.


    Wünsch Dir dass Du auch schnell was findest, das Dir hilft :)_

    Mir gehts da übrigens ebenso...


    Mein Freund muss dann immer lachen, weil ich nach manchem Essen in ein "Koma" falle. Das dauert dann so ne halbe Stunde und dann ist wieder gut. In meinem Essen sind meistens Kohlenhydrate, aber es geht mir nicht immer so, keine Ahnung warum. Übelkeit und Durchfall treten direkt danach auch manchmal auf (in letzter Zeit zum Glück nicht). Bei mir wird übrigens auch Hashi vermutet (habe keine eindeutige Diagnose). Ich persönlich habe den Eindruck, dass nach dem Essen manchmal mein Blutdruck total fällt und die Peristaltik zum stocken kommt und dass das Risiko an einem Tag höher ist, merke ich meistens schon vor dem Essen. Mit Ruhe und Pfefferminztee!!! kann ich ganz gut damit umgehen.

    Zitat

    gefolgt von Sprachlosigkeit und schließlich dem Rat ich solle mich mal zusammenreißen.

    :°_


    Wenn ich drüber rede werd ich vermutlich nicht übergangen, aber ich bin auch niemand der oft über sich selbst spricht, schon garnicht was negatives. Wenn man mich fragt wies mir geht, sag ich auch meist "gut" obwohls zu 50% sicher nicht zutrifft, und auch wenns mir wirklich schlecht geht sag ich noch "ganz ok".


    Als das mit der SD losging hat sich meienr Mutter schon etwas gesorgt, aber da sklang jetzt nach und nach ab und ich will auch garnicht dass sie sich soviel sorgt. Und drum käm ich mir blöd vor wenn ich jetzt plötzlich anfang von allen Problem zu berichten, mit Depression etc. Ich hab auch kürzlich erst drüber nachgedacht falls ich mal wegen den Knoten operiert werden müsste, ob ich dann überhaupt irgendwem sagen könnte dass ich ins KH geh. Vermutlich nur meinem Freund weil der ja eh merkt wenn ich weg bin :=o

    Zitat

    Auch toll ist Yoga, das mache ich jetzt seit Oktober und seitdem geht es mir körperlich viel besser, was auch dazu führt, dass ich mir mehr zutraue.

    Mach ich auch schon seit 1 Jahr, halt ne sehr antrengende Form davon mit weniger medidativen Teilen.

    Zitat

    dass ich mal wieder in Unterfunktion bin (meine Einstellungszeit ist nach gut einem Jahr jetzt auch noch nicht wirklich abgeschlossen). Also vielleicht doch mal wieder Werte nehmen lassen?

    Ich hab ja erst gesteigert, weshalb ichs komisch fänd wenn ich nun in der UF bin.


    Ab Februar warens 100 + 1/4 von der 75er – seit 1 Woche sinds nun 125. Ich merk nur keinen Unterschied. Vermutlich ist mein ft4 wieder über 100% und der ft3 irgendwo bei 30% zzz ich versuch auch wieder regelmäßig das Selen zu nehmen.

    Zitat

    ich hab mich auch nach monatelangem Hin und Her Anfang des Jahres dazu entschlossen, mir eine Therapeutin zu suchen.

    ich woltl mal alles organische ausschließen können wiel ich hoffe dass es "nur " die Hormone sind. Wenn da nix rauskommt wird mich meine Ärztin wohl eh richtung psychologische Probleme schicken.

    Zitat

    Mein Freund muss dann immer lachen, weil ich nach manchem Essen in ein "Koma" falle.

    Jup so ist es. Mein Freund weiß auch schon dass wenn er mit mir noch was unternehmen will, man mir besser nur einen kleinen Snack gibt ;-)


    Kohlenhydrate ess ich eigentlich eh nicht oft bzw in kleineren Mengen. Aber wenn dann mal zb bissl mehr Brot dabei ist oder Nudeln ists wieder schlimm. Drum ess ich in der Arbeit meist nur Salate weil ich sonst 1 Std lang mind. nichtmehr zu gebrauchen bin.