Naja, meine Mutter hätte es sicher interessiert, aber sie lebt leider nicht mehr :°(


    Wenn ich eine Sache besonders hasse, dann ist das genau die Frage "wie geht's dir". Wer will darauf schon eine ehrliche Antwort? Man akzeptiert doch sowieso nur ein "gut" oder aber wenigstens ein "läuft" oder als allerunterste Grenze "muss" ]:D Aber wer sagt schon, dass es einem schlecht geht? Fühl mich aber jedes Mal komisch dabei, den Leuten ins Gesicht zu lügen, wenn ich lächelnd sage "gut".


    Ich mach auch diese anstrengende Yogaform. Seitdem habe ich kaum noch Rückenschmerzen, das ist so wundervoll dass ich manchmal die ganze Welt umarmen könnte und gar nicht mehr weiß, warum ich so oft so traurig bin.


    Ja, das mit dem Selen werde ich jetzt auch mal probieren. Mein fT3 hinkt immer ziemlich hinterher. Manchmal macht sich die Steigerung aber auch erst später bemerkbar, vor allem wenn Du schon sehr weit wieder in der Unterversorgung warst (ist zumindest meine Erfahrung).


    Nun, das macht Sinn, organische Ursachen auszuschließen. Deshalb würde ich wirklich mal Zöliakie und Laktose überprüfen lassen. Allerdings ist jedoch auch eine Depression an sich eine körperliche Erkrankung, bei der etwas im Stoffwechsel nicht so funktioniert, wie es sollte. Wobei natürlich individuelle Erfahrungen mit einspielen. Aber das kannst nur Du selber beurteilen, ob es Themen aus Deiner Vergangenheit gibt, die Dich belasten. Bei mir ist es eben die Krankheit und der Tod meiner Mutter.


    Ganz abgesehen davon kann eine Therapie aber auch schon dem Zweck dienen, dass Du Strategien erlernst, im Alltag besser klarzukommen. Also gerade auch im Umgang mit Deinen Mitmenschen. Denke es lohnt sich schon, vorausgesetzt immer dass Du mit dem Therapeuten harmonierst.

    Liebe Nala,


    ich habe sooooviel Parallelen zu Dir gefunden. Ich war auch ein schüchternes, ängstliches Kind, dann habe ich mit 17 schon alleine wohnen müssen, mir eine Hornhaut zugelegt. Wahrscheinlich war ich im permanenten Schockzustand, dass meine Drüsen immer Vollast gefahren sind, damit ich das alles aushalte.


    Nun...lange habe ich jetzt die Rolle einer tuffen beruflich erfolgreichen Frau gespielt. 4 "Burn outs", wohl eher Unterfunktionen, und unglaublich viele Stellenwechsel, weil ich mich dann irgendwann doch immer wieder überfordert gefühlt habe..oder mein doch etwas ängstliches und mit wenig Selbstvertrauen gesegnetes Auftreten, Mobber auf den Plan gerufen haben, die leichtes Spiel mit mir hatten. Nur ein guter Chef hat meine Leistungen und Fähigkeiten gesehen und mich gegen dei anderen Lästermäuler verteidigt.


    Auch ich bekomme schon lange eine Thyroxindosis von 2µg/Kg Körpergewicht. Und auch bei mir scheint das nicht mehr auszureichen. Meine kranke Schilddrüse hat da nun nochmal selber mit letzter Kraft versucht den Mangel auszugleichen, sich verausgabt, damit das Immunsystem wieder auf sich aufmerksam gemacht. In wenigen Wochen hat sich meine noch 4 ml große Schilddrüse halbiert und nun sind auch Knoten entstanden.


    Da es die Ärzte nicht übers Herz brachten nun mit mehr Thyroxin Abhilfe zu schaffen, mußte ich es irgendwann nach der 5 Arztkonsultation selber machen. Gottseidank habe ich einen befreundeten Arzt der auch Hashimoto hat. Er kennt mich guteingestellt und JETZT, er stellt mir ein Privatrezept dafür aus. Ich habe leider! ein unter Therapie supprimierten TSH. Sowas ist vielen Ärzten wohl nicht bekannt. Für Thybon steht es im Beipackzettel, für Thyroxin noch nicht. Da nur die Blutwerte zur Dosisfindung herangezogen werden, bescheinigt man mir eine Latente Unterfunktion. dabvei würde Blutdruckmessen, wiegen und Temperaturmessen das gegenteil beweisen. Meine persönlichen Ausführungen verhallen im Wind.


    Seit ich mehr als 2µg/Kg Körpergewicht nehme sind meine "Tage"(Regel) so angenehm und unauffällig, dass ich endlich verstehen kann, dass mich andere SD-gesunde Frauen für wehleidig halten mußten, wenn ich immer so gelitten habe. Statt Blutsturz brauche ich nur noch wenige "normale" Tampons. Ich verblute nichts mehr. Die Periode kommt statt nach 32 nun nach 28 Tagen. Ich habe so gut wie kein PMS mehr. Angst- und Panikattacken sind ziemlich zurückgegangen. Meine Sozialphobie, die ich im letzten halben Jahr bis zur totalen Isolation zuhause getrieben habe, ist nicht ganz leicht zu heilen. Wer solche Erfahrungen gemacht hat, der traut sich einfach nicht mehr.


    Was ich merke, die SONNE, wie gut sie doch tut. Gottseidank gab es dieses Frühjahr schon solche "Sommertage", die ich voll ausgeschöpft habe, konnte weil ich nun krank und arbeitslos bin. Auch ein Zustand, den man erstmal verkraften muß..zumal es scheinbar doch 10% der Hashis so ergeht, dass sie arbeitsunfähig werden, frühverentet...und deshalb ein Dauerzustand zu werden droht. Und das mir wo ich seit ich 11 bin für meinen Lebensunterhalt sorge und arbeite.


    Ist es nicht seltsam, dass keiner was dagegen macht? Fast alle werden wir in die Psychiatrie abgeschoben obwohl es kontraindiziert ist. Soviele Fachärzte, Diagnosen, Operationen, Bildgebende Maßnahmen werden (wenn überhaupt) über die Hashis ausgeschüttet. Aber das kleine niedliche naturidentische Hormon Thyroxin, welches unsere Medizin gottseidank so wunderbar verfügbar hat, das wird lieber im Medikamentenschrank eingeschlossen.


    Selbst Privatdozenten der Endokrinologie kennen sich mit dem umfangreichen Symptomenbild überhaupt nicht aus. Psychische Symptome werden als "extrem selten" bei Hashimoto angesehen (endokrine Encephalopathie stand ja wirklich auch gedruckt im Lehrbuch) aber die meisten psychischen Symptome stehen zu oberflächlich erwähnt oder gar nicht in ihren Lehrbüchern. Alle psychischen Symptome lösen bei ihnen sofort eine Überweisung zum Psychiater aus. Und da finden sich 70-80% der Schilddrüsenerkrankten dann wieder.


    Meine Freundin mit Hashimoto wird dort seit 20 Jahren behandelt. Sie bekam solange weiter ihre 75µg Thyroxin (1µg/Kg KG), darum hat sich keiner gekümmert. Aus für eine Frau sehr guter Karriereposition wurde sie psychisch krank, arbeitslos, Harz IV Empfänger und nun frühverentet mit 45.


    JETZT wurde endlich ihre Thyroxindosis erhöht. Sie sah vor der Hashi-Diagnose aus wie Wynona Ryder, so schlank und hübsch. Jetzt ist sie hochgradig adipös, wiegt weit über 90 Kilo. Momentan bekommt sie 125µg Thyroxin. Ob noch irgendwas rückgängig zu machen ist nach 20 Jahren Unterfunktion?


    Ich habe auch all Deine Symptome auf die Kohlehydrate bekommen. Es muß nicht gleich eine autoimmune Diabethes sein. In der Unterfunktion gehen auch alle unsere Verdauungsorgane in den "Winterschlaf". Außerdem zeigt das Blut eine dauerhafte Unterzuckerung an. Wenn Du nun wie in unseren breiten üblich alle Nahrungsstoffe zusammen ißt, hat der Verdauungstrakt (in seinem Halbschlaf) zuviel zu tun. ER macht die Krätsche.Trennkost wäre vielleicht noch für ihn machbar in einer Zeit, dass die verlangsamte Verdauung den Speisebrei trotzdem so schnell durchschleusen kann, bevor Gärungen und Entzündungen entstehen können. Allerdings ist die Bauchspeicheldrüse bei insbesondere leichtverdaulichen Kohlehydraten in ihrem Winterschlafmodus völlig überfordert.


    Auch mir bekommt es viel besser "low carb" zu leben, viel Gemüse und vor allen Dingen Eiweiß. Jeder Kuchen wirft mich um Tage zurück, wenn ich überhaupt dann noch die Kurve schaffe und wieder zu meiner gesunden Eiweißdominierten Kost zurückfinde. Auch Eis vertrage ich nicht...wenn ich mal lange Zeit sehr brav war mit meiner low carb Ernährung, in relativ entspannten Tagen und unter guter Thyroxin-Dosierung da vertrage ich heute die weniger süßen Sorten Joghurteis und höchstens noch etwas Haselnußeis...auf keinen Fall Wassereis.


    Besser geht es mir seit ich nun endlich mir Selen wirklich in der 200µg Dosierung gekauft habe..und täglich einen Frauenmanteltee trinke.


    Auch braucht die letzte Dosissteigerung ein Weilchen (6 Monate wenn nicht 1 Jahr) bis sie alle in der Unterfunktion entwickelten Symptome wieder soweitmöglich verschwinden läßt.


    Kopf hoch! Die Lösung liegt in den Schilddrüsenhormonen.


    Dass die Pille bzw Östrogene, wie auch Soya oder Rotklee kontraproduktiv wirken, hast Du ja vielleicht selbst schon gemerkt.


    Den Vitamin D-Mangel hilft Sonne/Solarium(mit UVB-Anteil) oder VitaminD Präparate auszugleichen (Dauer ca 4 Monate). Die Sonne JETZT ist sehr wertvoll für uns!


    Auch trinke ich wegen Eisenmangel Rote Beete Saft mit einem Teelöffel Meersalz. Und auch das tut mir gut.


    Gegen unser Helfersyndrom ist wohl kaum ein Kraut gewachsen. :)_


    Herzliche Grüße


    Zentaur

    Vielen Dank Zentaur, deine Worte brachten mir wirklich sehr viel :)_

    Zitat

    Ich habe leider! ein unter Therapie supprimierten TSH.

    Mein TSH ist gott sei dank nur kurz nach den Steigerungen supprimiert und geht meist wieder über die 0,3 hoch. Somit konnte ich die Ärzte meist noch davon überzeugen dass die Steigerung (die ich jedesmal selbst vorgenommen habe) in Ordnung war.


    Meine freien Werte sind halt ein hin und her. Unter 88µg hatte ich so tolle Werte, ft4 über 70% und ft3 über 60%, dann kam der Winter und es ging bergab. Selbes Spiel dieses Jahr wieder ... Die 100 haben gepasst, plötzlich im Jänner wieder ein Absturz.


    Energiemäßig gehts mir im Moment (so die letzten 3 Wochen) ganz gut. Ich mache regelmäßig Sport und bin kaum zu träge dafür. Wenn ich KH meide gibts kaum mehr einen Einsturz. Dafür war meine Stimmung halt sehr gedrückt, mit vielen Tränen.


    Grad gehts mir wieder ganz gut – ich vermerke bereits alles in meiner Zykluskurve damit ich vielleicht einen Zusammenhang finde.


    In etwa 3-4 Wochen werd ich nochmal ft3 und ft4 bestimmen lassen, weil ich trotz der nicht so starken Müdigkeit wieder UF Symptome hab. Zb die Ohrgeräusche, den lauteren Tinnitus der sich über den vorhandenen legt und oft auch ein tiefefrequentes Brummen mit kurzem Ausfall des Gehörs.


    Ich möchte unbedingt alles organische abklären bevor ich mich selbst in die pschologische Behandlung dränge. Schlimm genug wenn einen andere schnell mal abstempeln.

    @ :)

    Nein nein! War eher auf den Beitrag von Zentaur bezogen dass die meisten Hashi-Erkrankten erstmal zum Psychologen geschickt werden, bevor man an die SD denkt.


    Ne Bekannte von mir war ein halbes Jahr in Therapie bis die Therapeutin selbst gesagt hat: Da ist nichts. Das muss andere Ursachen haben.


    Durch mich kam sie auf die Idee die SD anschauen zu lassen und mittlerweile mit 75µg gehts ihr viel besser. Keine Panikattacken und Angstzustände mehr.

    Zitat

    Warum ist Soja nicht gut?

    Ich nehm an wegen der hormonellen Wirkung. Es wirkt östrogenartig.

    Ok gut. Meine frühere Hausärztin hat auch immer gesagt, bei mir sei alles nur psychisch. Hat mich sehr geärgert und mittlerweile bin ich sicher, dass es größtenteils die SD war, wenngleich ich auch eine Neigung zu Depressionen hab.


    Das mit Östrogen hab ich auch mal gehört, wusste aber nicht, dass es für die SD schädlich ist?

    Hallo watchTheRain,


    #


    ja Soya wirkt östrogenartig. Je mehr Östrogen desdo schwächer die Progesteronwirkung in Körper. die Schidllrüsenhormoen werden mit Progesteron effektiver ausgenutzt. Da hilft Frauenmanteltee (oder Progesteron verordnet vom Arzt)...versuchs doch mal ab dem Eisprung bis zur Periode täglich 1-3 Tassen trinken..ich schaff meist nur 1-2...und enn Du dann wenig PMS zur Periode hast, weißt Du dass es Dir hilft.


    Goggle mal Östrogendonimanz...heute sehr verbreitet und kontraproduktiv für Hashimoto (u.a. SD-Krankheiten)..vielleicht auch ein Grund warum diese Erkrankung immer mehr zunimmt.

    Hey, danke für Deine Antwort. Also Symptome passen einige auf mich, andere wieder nicht, wie das meistens so ist. Ich werde aber ohnehin jetzt bald zum FA gehen und mal einen Hormonspiegel machen lassen, weil sich meine Regel sehr verändert hat (eigentlich zum Guten, aber komisch ist, dass die Dauer sich auf nurmehr 2 Tage reduziert hat und meine Hausärztin meinte, das sei nicht normal). PMS habe ich aber seit LT so gut wie gar nicht mehr, bis auf spannende Brüste und halt Schmerzen am ersten Tag. Aber zu früher kein Vergleich, da hatte ich massiv Probleme, das ist alles weg.


    Soja esse ich halt schon ab und zu, da ich Vegetarierin bin und dachte bisher das sei ein guter Fleischersatz...

    Als Fleischersatz kannst Du besser Hülsenfrüchte, Nüsse und Erdnüsse essen.


    Quark, Eier, Joghurt sind alle Tabu für Dich?...ich hatte auch eine vegetarische Phase aber immer mit Sahne, Eiern und Co.


    Jetzt als Hashi istr eine eiweißfokussierte Ernährung VIEL bekömmlicher für mich...den Reizdarm möchte ich NIE wieder in deiser Ausprägung erleben müssen {:( ...und Vitaminmangelsituationen B12 sind eine große Gefahr bei Hashi alleine..aber plus animalische Eiweißfeindliche Ernährung sicher in dei Katastrophe laufend.


    Nungut..eine sehr gute Thyroxinsusbstitution wird Dir das längere Zeit verezeihen. Ich hoffe Du hast einen guten Arzt.


    Das mit der Periode hört sich hoch prima an....wenn in den zwei tagen doch ein paar OBs vollaufen und du vorher und hinterher noch etwas kleckerst, dann kann das noch normal und sehr angenehm sein.


    Kommt sie alle 28 Tage?

    Liebe Nala,


    ich wollte noch auf deine UF-Symptome eingehen...verstärkter Tinitus und Hörschwäche ist ein zeichen für Unterdosierung. Alees was Du "organisch abklären" willst kommt höchstwahrscheinlich von der Unterdosierung deines Hashimoto..und wird wie immer "oB" ergeben..ohne Befund. Bei den Symptomen des Magendarmtraktes wird erst die Ausschluß-Diagnose Reizmagen und Reiddarm am Ende eines langen Untersuchungsmarathon gegeben..und viele von uns haben dann extrensiv sich mit komplexer Technik den ganzen Magendarmtrakt durchleuchten lassen...CTs MRTs...Narhunsmittelunverträglichkeiten bis hintengegen getestet...die ein oder andere Falsche Diagnose wird sogar bei demn ein oder anderen rauskommen.


    ich habe mich weder in dei Psycho-Schiene überweisen lassen- kontraindiziert bei Hashimoto! Noch habe ich mich organisch...nach den früheren Coloskopien nochmal durchsehen lassen...Zeit, Ärger und Kosten kann man sich sparen.


    In deiner Situation würde ich heute beim ersten Anzeichen einer Unterfunktion meine Dosis erhöhen. Das müßten alle Ärzte erlauben, dann wären viel mehr Frauen quantitative und qualitative Stützen dieses Staates..udn die Gesundheitskosten blieben überschaubar bzw niedrig.


    Aber statt dessen erlaubt es ihnen ihr Ego oder ihre mangelhafte Bildung nicht den Patienten eine eng symptomatisch korrelierte Thyroxintherapie zu ermöglichen...jeden Tag paßt sich die gesunde Schilldrüse mehrfach an die Erfordernisse an...bei unseren Schilddrüsen muß das doch extern erfolgen...ALLES dafür nötige wäre vorhanden. Warum ist das mögliche nicht machbar? Sicher NICHT wegen den bei Hashimoto umstrittenen möglichen Forlgen einer Überdosierung.....wir sind quantitativ/flächendeckend unterversorgt..nicht nur in USA auch in Deutschland. Vielleicht werden es die Studien bald allen Ignoranten schwarz auf weiß präsentieren...eine Entschädigung für erfahrenes Leid werder wir sicher nicht erhalten.


    Die Antibabypille hat mit Sicherheit großen Einfluß darauf dass SOVIELE Frauen an der Schilddrüse erkranken. Die flächendeckende massive Jodierung von Lebenmitteln..auch die Östrogenverseuchung der Masttiere...sind auch sehr mögliche Ursachen.

    Zitat

    In deiner Situation würde ich heute beim ersten Anzeichen einer Unterfunktion meine Dosis erhöhen.

    Weiß nicht ob dus gelesen hats, aber ich hab ja erhöht. Von 100 auf 125.

    Zitat

    und wird wie immer "oB" ergeben

    Naja die Hörschwäche ist vermutlich angeboren und wird dafür herhalten müssen. Ich kann meinen normalen Tinnitus aber sehrwohl von dem Brummen und lauten Pfeifen unterscheiden dass dann so plötzlich auftritt (gerne wenn sich mein blutdruck erhöht)


    Reizmagen hatte ich ganz schlimm mit der Pille. Wurde besser nach dem absetzen und noch besser als ich mit LT begann.

    Zitat

    Kommt sie alle 28 Tage?

    ist ja nicht zwingend notwendig – bzw kann man einen 28 tage Zyklus haben und trotzdem stimmt was nicht. Mit den 28 tagen das ist ja nur ein Mythos aus dem Bio-Buch.


    Eine zu geringe Blutung könnte aber andeuten dass sich die Schleimhaut nicht ausreichend aufbaut. Find ich legitim da einen Hormonstatus machen zu lassen.

    wenn du jetzt erst erhöht hast...dann schwanken sich die Hormone noch ein...da kann mal ein Zyklus etwas ungewöhnlich sein.


    Ich frage nur...ich hatte IMMER 32 Tage-Zyklus...und hab mir eingeredet das wäre für mich normal...ich hatte IMMER heftige PMS...starke Blutungen...keine Kinder bekommen...´Fehlgeburt.


    Und als ich dann endlich mal ne ordnetliche Dosis Thyroxin bekam....da hatte ich auf einmal 28 Tage, sanfte aber deutliche Blutung, nur normal OB´s gebraucht, kein PMS, kaum Schmerzen, kaum Krämpfe...unglaublich entspannt und BILDERBUCHMÄSSIG...oder wie Du sagst.."Biobuch"- mäßig...also "Mythos" ;-) ...ein sich über Jahrmillionenen so optimierter "Mythos". Ach ...an was wir Frauen uns so alles gewöhnen...den Zustand mit Antibabypille, den Zustand mit komischem Zyklus, den Zustand mit zu niedriger Thyroxinsubstitution...mit uns kann man doch echt alles machen :-X


    Hormonstatus schadet nie...allerdings würde ich den, wenn ich ihm glauben wollte erst 6 Wochen nach Thyroxindosiserhöhung machen lassen.

    Dass man dann keine PMS becshwerden hat oder ne leichtere Blutung hämgt aber nicht mit der Dauer zusammen. Die 28 tage sind nur eine statistische Häufung die die Pharmaindustrie für ihre Pilleneinnahmedauer verwenden. Ein 35 Tage Zyklus ist jedenfalls nicht ungesünder als ein 28 tage Zyklus. Das wie und was ist das entscheidende. Nämlich ob alles im Einklang ist.


    Mit einem 28 tage Zyklus kann man nämlich immernoch einen Eisprung an Tag 18 haben und somit eine viel zu kurze Gelbkörperphase.

    Ja, sehr regelmäßig, fast immer genau 28 Tage. Sehr praktisch. Die Blutung ist an den beiden Tagen auch recht stark, am dritten Tag dann aber quasi vorbei. Wär schon total schön, wenn das einfach so normal wär!


    Werde trotzdem nach Hormonspiegel fragen, auch wegen ein paar Hautgeschichten, das kann ja auch daher kommen (seit LT besser aber nicht vollständig behoben). Meine letzte Steigerung ist mind. 8 Wochen her, vielleicht 10, das sollte also ok sein.


    Früher hatte ich schlimm PMS, Zyklus war sehr unregelmäßig von 26 bis 35 Tagen alles dabei, meistens 32-34 Tage. Wusste dann aber nie, wann es wieder soweit sein wird, und jetzt kann ich immer genau einschätzen, in welcher Zyklusphase ich bin. Insofern hat LT schon toll geholfen, was das angeht!


    Ja, mit Nüssen und Müsli hab ich jetzt auch angefangen. Milch und Eier ess ich im Prinzip, achte aber Bio. Und Milch eigentlich nur im Kaffee und Müsli. Eier esse ich sehr selten. Wäre schon lieber Veganerin, ehrlich gesagt, bin aber auch ängstlich was so Nährstoffdefizite angeht, deshalb der Kompromiss mit wenig und Bio.

    Ich ernähre mich mein Leben lang schon total gesund..ich hatte nie Angst vor Mangelerscheinungen..aber zwei Jahre Unterdosierung haben mir Mangelerscheinungen gebracht...zufällig kam dann noch kein Urlaub und Fassadenrenovierung mit runtergalssenen Rolladen dazu...Vitamin D-Mangel krass....jetzt gehe ich außer den Vitamin D Tropfen die ich nehme, nach 25 Jahren erstmals wieder ins Solarium und ich spüre wie gut mir das tut.


    Als Veganerin möchte ich Dich bitten sehr auf Mangelerscheinungen zu achten. Es ist ja auch nicht so einfach, denn nur wenig Ärzte untersuchen in deinem Blut Mangelerscheinung. Man müßte sie fast zwingen und einem Hashi ist alles andere als sowas zumute. Man muß ja schon um sein Thyroxin kämpfen, wenn man dann nach Jehr(zehnten) endlich angefangen hat zu erkennen, dass die Wertefokussierte Einstellung mit dem eigenen Befinden nicht positiv korreliert.


    ICH feiere diesen Seegen, nach solanger Zeit mit zulangen, zuheftigem, zu leidvollen, kinderlosen, fehlgeburtigen und blutverlustigen Zyklen ENDLICH mal einen stinknormalen bzw einen idealen Zyklus zu haben wie ihn vielleicht SO perfekt sogar die wenigsten Frauen heutzutage haben: wegen der krass zunehmenden Östrogendominanz, dem dadurch resultierenden Progesteronmangel (Östrogengedoptes Mastvieh, Antibabypillenöstrogen im Trinkwasser, Weichmacher in den Plasikflaschen und der Frischhaltefolie...).


    Nala, es ist schön, wenn sich der Gynäkologe solche ausführlichen (selbstverständlichen) Gedanken zum Zyklus der Frau macht. Leider ist er kein Fachmann für die Hormondrüsen, die eng mit den Gonaden wechselwirken. Das ist tragisch, wie überhaupt der flächendeckende Einsatz der Antibabypille bei gesunden Frauen. Wir sind bereits voll dabei das als gesamtes Volk auszubaden...die Frauen natürlich als direkt und indirekt betroffene als erste.


    Die Evolution hat über jahrmillionenen gewisse Rhythmiken hervorgebracht und millionenmal getested, geprüft und für gut befunden, wie z.B. den circa dianen Rhythmus und den 28 Tage Fruchtbarkeitszyklus des weiblichen homo sapiens. Wenn da die Pharmaindustrie sich das im letzten Jahrhundert abgeguckt hat, so ist das nur sinnvoll. Kennst Du die Bionik?