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    Nala, es ist schön, wenn sich der Gynäkologe solche ausführlichen (selbstverständlichen) Gedanken zum Zyklus der Frau macht.

    Versteh nicht ganz worauf du dich beziehst? Welcher Gynäkologe?

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    Die Evolution hat über jahrmillionenen gewisse Rhythmiken hervorgebracht und millionenmal getested, geprüft und für gut befunden, wie z.B. den circa dianen Rhythmus und den 28 Tage Fruchtbarkeitszyklus des weiblichen homo sapiens.

    Die 28 Tage sind nur ein Durchschnitt den man gewählt hat. Das heißt nicht automatisch dass die Natur das so gewählt hat. In ner gruppe von 100 Menschen haben manche 35 Tage und andere nur 25, die anderen irgendwo dazwischen und man hat sich die 28 Tage als Maß aller Dinge rausgepickt, was aber völliger Unsinn ist. Der eine Körper so und der andere so. Ich wollte nur nochmal drauf hinweisen dass ein 28 tage Zyklus nicht automatisch ein guter ist – er kann einfach durch eine zu kurze Gelbkörperphase entstehen und ist somit alles andere als "gut".

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    so ist das nur sinnvoll.

    wieso sinnvoll? Die Pilleblutung ist völlig willkürlich und an sich schon sinnlos.

    Nala, sorry ich verstehe Dich nicht, das widerspricht meiner gesamten Lebenserfahrung inklusive meiner humanbiologischen Ausbildung. Du hast zwar recht, dass es natürlich eine Gaußkurve gibt. Aber das Maximum in der Mitte ist das anzustrebende Ideal, dem auch die meisten Zyklen folgen.


    So wie Du es vormulierst machst Du die ganzen Frauen mit leichter Hormonstörung zu Gesunden und stellst die in Frage die glücklicherweise ihren perfekten 28 Tage Zyklus haben.


    Das mit der verkürzten Gelbkörperphase ist ein künstliches Konstrukt, das bei der Pilleneinnahme nicht die Regel sondern die Ausnahme ist. Klar muß da die Pille kritisch beurteilt werden.


    Aber IMMER greift eine Pilleneinnahme in den eigenen Hormonkreislauf ein und bringt in durcheinander...man muß immer ALLE Hormondrüsen im Auge behalten...das klappt in unserem Gesundheitssystem nicht..und so werden immer mehr Frauen schilddrüsenkrank.

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    .jetzt gehe ich außer den Vitamin D Tropfen die ich nehme, nach 25 Jahren erstmals wieder ins Solarium und ich spüre wie gut mir das tut.

    Solarium füllt Vitamin D nicht auf.

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    Das mit der verkürzten Gelbkörperphase ist ein künstliches Konstrukt, das bei der Pilleneinnahme nicht die Regel sondern die Ausnahme ist. Klar muß da die Pille kritisch beurteilt werden.

    Unter der Pille ist man künstlich in einer Dauer-Gelbkörperphase. Es ist absolut nicht vergleichbar. Ob frau unter der Pille einen 28 Tage "möchtegern"-Zyklus wählt, oder einen 48, oder 238 ist tatsächlich egal. Frau hat keine Tieflage, hat keinen Eisprung und nur eine künstliche Hochlage, die so lange hält, wie man die Hormone zu sich nimmt. Fertig.


    Im natürlichen Zyklus sind Schwankungen von einigen Wochen absolut normal und im Rahmen. Dazu muss man wissen, dass die Hochlage unterschiedlich lang sein kann und auch der Tag des Eisprungs variabel ist. Deswegen ist der 28Tage-Zyklus eher die Ausnahme, statt der Regel. Wems interessiert, der kann sich im NFP-Forum oder bei mynfp.de mal Zykluskurven anschauen. Nur, weil eine Frau keinen perfekten Zyklus mit Eisprung an Tag 14 hat (so genau kann man übrigens keinen Eisprung bestimmen, man kann ihn im besten Fall auf 4 Tage eingrenzen), hat sie noch lang keine leichte Hormonstörung.

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    Das mit der verkürzten Gelbkörperphase ist ein künstliches Konstrukt, das bei der Pilleneinnahme nicht die Regel sondern die Ausnahme ist.

    Wieso bei Pilleneinnahme? Ich spreche vom natürlich Zyklus sonst würde ich ja nicht von einem Eisprung sprechen. Einen Gelbkörper gibt es bei Pilleneinnahme nicht.


    Es kann aber eben auch bei einem 28 tage Zyklus (natürlich ohne Pille), sein dass man einen Eisprung hat aber die 2. zyklushälfte nicht ausreichend lang ist.


    28 Tage Zyklus, Eisprung an tag 14 und somit 14 Tage Hochlage ist wirklich ein ideal.


    Man kann aber auch einen 28 Tage Zyklus mit Eisprung an Tag 19 haben und somit nur 9 Tagen in der 2. Zyklushälfte – und das wäre ungesund, weil es einen zu schwachen Gelbkörper bedeutet.


    28 Tage ist also nicht gleich "gesund" – es spielt immernoch eine Rolle ob 1. und 2. Zyklushälfte im richtigen Verhältnis stehen.

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    Als Veganerin möchte ich Dich bitten sehr auf Mangelerscheinungen zu achten.

    Danke, aber wie gesagt bin ich ja keine Veganerin sondern nur Vegetarierin, wobei eben mein Milchkonsum sich auch in Grenzen hält und so gut wie keine Eier. Joghurt und so mag ich auch nicht so, höchstens mal phasenweise und dann wieder überhaupt nicht. Ist etwas kompliziert mit meinem Appetit. Glaube aber die Nüsse, Trockenfrüchte und Müsli wirken sich doch langsam positiv aus, dafür weniger Schokolade und Chips. Hat erst Überwindung gekostet, aber jetzt fällt es mir leicht, vieles ist mir schon vom Gedanken her zu süß.

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    (Östrogengedoptes Mastvieh, Antibabypillenöstrogen im Trinkwasser, Weichmacher in den Plasikflaschen und der Frischhaltefolie...)

    Ja, da läuft vieles falsch in der Art wie wir heute leben, sehe ich auch so. Auch wenn ich aus anderen Gründen Vegetarierin geworden bin, bin ich auch aus gesundheitlichen Gründen froh, dass ich kein Fleisch mehr esse. Der Anteil an Antibiotika in konventionell hergestellten Produkten ist ja auch mehr als bedenklich.

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    28 Tage Zyklus, Eisprung an tag 14 und somit 14 Tage Hochlage ist wirklich ein ideal.

    Ist bei mir derzeit genau so, superangenehm ;-D

    Meiner Meinung nach ist es überflüssig in einem Schilldrüsen/Hashimotothread sich extensiv über die Antibabypille auszulassen...ich unterrichte das in der Schule....und ich rate auch meinen Schülerinnen nicht zur Pille..aufgrund des massiven Eingriffs in ihren Hormonhaushalt...was das für die Gesellaschaft bedeutet werden wird auch nur sehr langsam als Gesellschaft nachvollziehen können. Die Verhütung beim Mann "Pille für den Mann" ist entwickelt in Studien getetstet..aber wird von den Männern abgelehnt. Aber wir Frauen lassen sowas mit uns machen. Halten die ganzen Symptome der Pille dann für Eigenverschulden, gegentisch bedingt oder eben typisch weiblich. Wenn die Männer länger die Pille für den Mann einnehmen würde sie alle psychisch behandelt werden müssen.


    Hashimotokranke sollten wissen dass die Antibabypille negativ in ihren Hormon- bzw-Schildlrüsenkreislauf eingreift. Absetzen ist hier der Seegen, oder gar nicht erst damit anfangen.


    Zum Solarium sollte man sich auch wieder neu hinwenden, nachdem die meisten es wie ich 25 Jahre verpönt haben...zu Unrecht wie man jetzt weiß. Die Liegen mit UVB Anteil helfen sehr gut die VitaminD-Bildung anzukurbeln. Bitte leßt dazu in den einschläh´gigen Hashimoto-Foren nach.


    http://www.photomed.de/solarium-vitamind-fakten.html


    Die nala, wünsche ich dass die 125µg nun ausreichen. Eine weitere Erhöhung sollte nie ausgeschlossen werden. Natürlich dauert es eineWeile bis die Wirkung eintritt, wenn man völlig leere T4-Lager in den Körperzellen hat.


    T3 wirkt positiv auf die Psyche, macht gute Laune...Thybon würde da was bringen. Oder man schafft es irgendwei die Enzyme, die T4 in T3 umwandeln dazu zubekommen mehr zu arbeiten...oder Mehr Enzyme.


    Ich versuche das mit Vitamin D, mit Frauenmanteltee, mit 200µg Selen manchmal auch ASS zu erreichen. Es wird nach und nach besser.


    Als meine psychischen Symptome direkt korreliert mit einer ärztlich verordneten LT-Reduktion immer stärker wurden und schließlich eskalierten, habe ich an einem Tag in meiner Not auch eine doppelte Dosis genommen. Oh Wunder es half, sofort! FDie Psyche klarte auf, die Angst-und Panikattacken blieben aus und die Selbstmordgedanken (die ichdas erste mal in dieser Zeit der absichtlichen Dosisreduktion durch die Ärzte (von mir nicht zugestimmt!) erfuhr...auch die gingen weg. Da ich eine passende Studie hierzu anführen konnte, hat meine Ärztin mir dann erlaubt...bei beigehaltung der Unterdosis ab und an mal im "Notfall" eine doppelte Dosis zu nehmen.


    In der Fachinformation fürs Thyroxin von Henning steht, dass auch mit der Einnahme von 10mg! 10 Milligramm (also das 1000x einer Tagesdosis von 100µg) bei einem Selbstmordversuch komplikationslos überstanden wurde.


    Überdosierungen gibt es meiner Meinung nach sehr selten...die in der Fachinformation angeführen Symptome dafür treten auch oft in Unterfunktion auf...nur wenn man extrem schwitzt, einem ständig heiß ist, man ständig Durchfall hat, Gewicht schnell verliert. Da diese Symptome auch bei einem autokrinen Schub auftreten, wenn die eigene krank Schildrüse also wieder voll Lesitung bringen muß, weil der Arzt einem nicht genug Thyroxin verschreibt, dass die eigene Schildlrüse entlastet. Meine Meinung ist dass es bei den momentan vorkommenden diagnostizierten "Überfunktionen/Überdosierung" bei Hashimoto meistens um solche autokrinen Krisen handelt.


    Original Fachinfotext, der für Ärzte relevant ist und der scheinbar nie gelesen wird:


    "Als Hinweis auf eine Überdosierung ist ein erhöhter T3-Spiegel zuverlässiger als erhöhter T4 oder fT4-Spiegel."


    Ich weiß nicht wies Euch geht...aber bei mir wird ein erhöhter T4-Spiegel unabhängig vom T3 als latente Überdosierung definiert von meinen Ärzten.


    Noch schlimmer, die allermeisten Ärzte halten schon einen TSH unterhalb der Norm für eine "Unterfunktion/Überdosierung"!


    Ich glaube wir sollten mal eine Training mit den Ärzten veranstalten: Fachinformation lesen und verstehen!

    OT

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    Die Verhütung beim Mann "Pille für den Mann" ist entwickelt in Studien getetstet..aber wird von den Männern abgelehnt.

    Die Entwicklung der "Pille für den Mann" wurde eingestellt -nicht weil die Männer sie ablehnten, sondern weil die Nebenwirkungen zu gravierend waren und die Zulassung somit fraglich wäre (wir Frauen hatten nur leider das Pech, dass in den 60ern hier andere Maßstäbe galten, heute würde die Pille keine Zulassung mehr bekommen). Man verfolgt momentan andere Ansätze.

    sorry..hab vergessen die Tippfehler zu korrigieren – typisches Zeichn einer Unterfunktion...immer noch obwohl ich vor 3 Monaten beschlossen habe den Mist nicht mehr mitzumachen und mir insgesamt nun täglich wieder ein höhere Dosis Thyroxin zuführe. Man wird ja eh nicht ernst genommen wenn man unter der ärztlichen Therapie dann Unterfunktionssymptome bekommen, dann wollen sie einen in die Psychiatrie abschieben. Keiner der Ärzte übernimmt doch Verantwortung für sein Tun.


    Irgendwann finde ich noch einen Arzt der mir Tybon verordnet...nun leider nötig nachdem die Herren in Weiß so an meiner idealen Thyroxin-Dosis rumgespielt haben.


    5 Jahre lang bin ich zu keinem anderen Arzt als zu meinem Hausarzt einmal im Quartal um meine 200µg Thyroxin abzuholen. Das war wohl zu einfach....oder weil ich mich der Schwelle zu den Wechseljahren näherte?


    Erst bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporoseneigung muß man aufpassen, da zuviel Thyroxin das Osteoporoserisiko erhöhen kann. Und was macht mein Arzt reduziert mich runter weil bei mir die Wechslejahre anstehen könnten ohne Nachfrage ob ich schon psotmenopausal bin. Nun! Nun werde ich wahrscheinlich mit 50 noch weiterhin premenopausal sein, weil ich mal wieder in meienr Entwicklung verzögert wurde durch Erhalt von zuwenig Thyroxinsubstitution. Wechseljahressymptome habe ich nun das dritte mal über viele Monate gehabt. "Künstlich in die Wechseljahreschicken" kann man auch das defensive Thyroxinverordnen der Ärzte nennen.


    Wenn 30% der Frauen an der Schidlldrüse erkrankt sind, so kann das flächendeckend defensive Thyroxinverordnungsverhalten der Ärzte am straken Geburtenrückgang und dem Boomen der Kinderwunschpraxen schuld sein. Initial wars vielleicht die Entwicklung und Verordnung und Anwendung der Antibabypille die die Schildrüsenprobleme der deutschen Frauen verstärkten...neben der starken josierung von Nahrungsmittel, die speziell die Zunahme der autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen verursachten.

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    Meiner Meinung nach ist es überflüssig in einem Schilldrüsen/Hashimotothread sich extensiv über die Antibabypille auszulassen...ich unterrichte das in der Schule....und ich rate auch meinen Schülerinnen nicht zur Pille..aufgrund des massiven Eingriffs in ihren Hormonhaushalt..

    :)^

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    Ich weiß nicht wies Euch geht...aber bei mir wird ein erhöhter T4-Spiegel unabhängig vom T3 als latente Überdosierung definiert von meinen Ärzten.

    Mein TSh war letztens das erste mal unter der Norm und das erklärte ich der Hausärztin damit dass ich erste 2 Wochen zuvor gesteigert habe. Dabei beließ sie es dann. Mein ft4 war schonmal auf 115% der ft3 aber gradmal bei 30% ... das hatte sich wenige Wochen später aber wieder angeglichen.


    Meine Hausärztin hat die Einstellung "sie werden schon wissen was sie nehmen müssen" was die Schilddrüse angeht. Sie denkt dass ich regelmäßig von der privaten SD Praxis betreut werde, aber 1. wollten die mich bereits 50 belassen und ich hab selbst auf 75 gesteigert und dann erst mittels Blutbild bewiesen dass es nicht zuviel ist und 2. kann ich es mir nicht leisten dort alle 2-3 Monate 150 Euro zu lassen %:| Ich steh also recht allein da. Was die Hausärztin angeht hat das Vorteile, ich sag ihr was ich brauch und hab es bis jetzt immer bekommen, aber es hat auch den Nachteil dass ich quasi unbetreut bin und mich wirklich 100% auf mich selbst verlassen muss – was mir manchmal in den psychisch schwachen Momenten zuviel ist. Ich stand einer Bekannten zur Seite als sie um eine Diagnose kämpfte, sie hatte schlimme Panikattacken – und hab sie immer wieder ermuntert Blutbilder machen zu lassen, den Arzt auf Ultraschall zu drängen etc ... ich selbst hab die Stärke aber nicht, und auch niemanden der mich drängt, weswegen ich oft fast noch hilfloser bin als andere. Man berät sich selbst halt so schlecht :-|

    Hallo MoniM...für mich ist es ziemlich das gleiche, ob die Männer eigenverantwortlich ablehnten, weil die Nebenwirkungen für sie nicht akzeptabel waren oder man wissenschaftlich reguliert/basiert die Nebenwirkungen offiziell für gravierend und zu hoch erklärt. Meine Informationen gehen in die Richtung, dass man befürchten mußte, dass wenn die Pille für den Mann bis zur Marktreife weiterentwickelt werden würde (Kostenfrage), diese die Pille niemals quantitativ und dauerhaft nutzen würden, weil sie so sehr verweiblichen und wehleidig werden dadurch -also einfach unmännlich werden. Den Frauen konnte man das leichter einreden, oder durch Arzt oder Ehemann zwingen. Wenn da ein Riesenmarkt gewesen wäre, dann hätte man die Pille auch durchgebracht.


    Die Wissenschaft hat wohl in den 60ern über der Meinung der Frauen gestanden. Andererseits mußten damals immer wieder verheiratete Frauen ins Ausland verreisen um Abtreibungen durchführen zu lassen.


    Kondome gabs damals auch schon!!!! Was sagt uns das?


    Toll, dass heute die Pille auch keine Zulassung bekommen würde...somit habe ich meinen Schülern nun auch offiziell das richtige geraten.

    Zentaur

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    Erst bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporoseneigung muß man aufpassen, da zuviel Thyroxin das Osteoporoserisiko erhöhen kann.

    Ich versteh nicht ganz, wie du darauf kommst, dass das nur postmenopausal passieren kann. ":/

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    Keiner der Ärzte übernimmt doch Verantwortung für sein Tun.

    Da geb ich dir Recht. Leider hat man als Patient meist den Kürzeren gezogen. Zum einen, weil man selbst den Schaden hat und zum anderen, weil man zu wenig Mittel in der Hand hat, das Fehlverhalten des Arztes nachzuweisen (als Laie). Aber Laien sind ja auch nicht blöd. Auf ntv hab ich kürzlich gelesen, dass seit dem Internetzeitalter in Deutschland mehr und mehr Ärzte auf Ärztepfusch verklagt werden. Einfach, weil die Patienten merken, dass sie falsch behandelt werden/wurden. Früher kam das nicht so schnell heraus.

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    Wenn 30% der Frauen an der Schidlldrüse erkrankt sind, so kann das flächendeckend defensive Thyroxinverordnungsverhalten der Ärzte am straken Geburtenrückgang und dem Boomen der Kinderwunschpraxen schuld sein. Initial wars vielleicht die Entwicklung und Verordnung und Anwendung der Antibabypille die die Schildrüsenprobleme der deutschen Frauen verstärkten...neben der starken josierung von Nahrungsmittel, die speziell die Zunahme der autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen verursachten.

    Das wäre mal interessant, wenn es dazu eine Studie geben würde. Ob die deutschen Frauen z. B. keine Kinder haben wollen oder oft nicht können. Die Deutschen sind ja Weltmeister in der hormonellen Verhütung. Und sie sterben schön langsam aus.

    Zykluslänge

    Sorry fürs Thread-Kapern, aber das möchte ich noch loswerden @:)


    Die 28 Tage sind nur ein Fixpunkt, der gesetzt wurde. Der Mensch funktioniert aber nicht wie ein Uhrwerk. Und woher nehmen wir Menschen uns es heraus zu wissen, was bei der Evolution selektiert wurde und ob das zufällig war oder tatsächlich der Selektion unterlag. Vor einigen Zehntausend Jahren kam es aufgrund eines Vulkanausbruches zu einem massiven Artensterben auf der Erde – hierunter auch frühe Vorfahren der Menschen oder des Neandertalers. Im Endeffekt haben nur ca. 5000 Frühmenschen überlebt. Das kann man heute mit Gensequenzanalysen herausfinden. Ein Chinese ist einem Afrikaner genetisch sehr viel ähnlicher als ein Affe einem anderen Affen im benachbarten Territorium.


    So, woher also sollen wir nun wissen, ob das Selektion war oder Zufall? Vielleicht gab es bessere Anlagen bei den anderen Menschen, die jedoch durch den Vulkanausbruch und dessen Folgen ums Leben kamen.


    Jedoch der Tatsache folgend, dass der Gelbkörper nur eine begrenzte Lebensdauer hat, kann man schon soetwas wie eine natürliche Schwankungsbreite definieren. Eine zu lange Tieflage und eine zu kurze Hochlage sind nicht gesund. Die zu lange Tieflage zeigt Eireifungsprobleme an, die zu kurze Hochlage zeigt eine Gelbkörperschwäche an. Insofern denke ich, dass man sich darauf einigen kann, dass -innerhalb individueller Schwankungsbreiten- es natürliche Schwankungsbreiten gibt.


    Ich denke, jetzt können sich alle Utero sapiens wieder liebhaben ;-D ]:D

    Nala

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    Man berät sich selbst halt so schlecht :-|

    Dafür gibt es ja auch das Forum, wo man sich austauschen kann :)* :°_ :)_


    Und ist es so schlecht, dass man eigenverantwortlich handeln kann bei den ganzen (leider häufig uninformierten) unverantwortlichen Ärzten? ;-)

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    Dafür gibt es ja auch das Forum, wo man sich austauschen kann

    Ich weiß, danke :)_

    Zitat

    Und ist es so schlecht, dass man eigenverantwortlich handeln kann bei den ganzen (leider häufig uninformierten) unverantwortlichen Ärzten?

    Ich bin eh jemand der am liebsten alles selbst macht. Ganz nach dem motto meines Papas: Wennst willst, dass es gscheit gmacht wird – machs selbst.


    Aber wenn man grad nicht klar im Kopf ist, depressiv, mit den Tränen kämpft und sich vor allem fürchtet – ist das unüberwindbar und man fasst keinen klaren Gedanken mehr. Bei anderen steh ich außen – kann es sehen – bei mir selbst nicht.

    Liebe Nala,


    "man berät sich selbst halt so schlecht!"


    Kann es sein das Hashimoto-Menschen...in der Mehrzahl anderen gerne und fleißig helfen...aber sich selbst nicht helfen können? Bei mir ists jedenfalls wie bei Dir....ich berate viele Menschen in meinem Umfeld oder in Gesundheitsforen täglich...ab und an denke ich, ach jetzt muß Du das aber auch mal machen was Du da ständig anderen rätsts...manchmal denke ich das ist dann der größte Nutzen für mich, denn wenn die anderen gesund sind denken sie nicht mehr an Dich....heute hörte ich dass meine Tipps und Ideeen ein Jahr später gefruchtet haben...Löwenzahn, der Drüsenpuscher schlechthin...dessen Wirkstoffe aus Bioalpenmilch/-Butter vielleicht noch in guter Bioverfügbarkeit althergebacht zu bekommen ist.....aber jetzt müssen wir ihn halt selber essen und nicht wie damals von der "Apotheke Kuh" abzapfen. Ich hab schon 4 Flaschen Löwenzahnhonig gekocht..und meine 82zig jährigen Schwiegereltern wollen 100 werden..und nachdem die Ärzte sie schon vor zig jahren abgeschrieben haben und sie sich nun mit meiner Hilfe der Natur und der Naturheilkunde ala Hildegard von Bingen und Pfarrer Kneip zuwandten, werden sie das wohl auch. Und wenn die immern meine Tipps nutzen werde ich die wohl niemehr einhohlen in Sachen Fittness..außer ich finde mal so eine Hausärztoin wie Du sie hast.´GLÜCHWUNSCH!!!!!


    Ich habe auch den Eindruck dass man mit Hashimoto bei Frauen mehr Glück und Erfolg hat...meine allererste ÄStudentenärztin hat SOFORT an dei Schilldrüse gedacht gehabt und mich SOFORT zu einem Nuklearmediziner geschickt, der mich SOFORT auf 150µg Thyroxin gesetzt hat. Das ist ein unglaubliches Glück wenn ich heute sehe wieviele Menschen ZIG Jahre herumvegetieren, bis mal einer die Schilddrüse GANZ GENAU und kritisch untersucht.


    Auch hier in meiner neuen Heimat ist die beste Versorgung durch eine weibliche Internistin gekommen. Die Männer sind so in ihren Ego verfangen und achten mehr auf ihre Vorteile als die des Patienten..und so ein nerviger Hashi....HILFE...rette sich wer kann;) Ein Mann hat doch noch nie sowas wie PMS gehabt, wie sol er auch wenn er Medizin studiert hat, nachvollziehen können was Hormone mit dem Körper anstellen können.


    Aber auch nicht jede Frau ist per se empfehlenswert. Da gibts dann auch die zwischenmenschlichen Schwierigkeiten von Frauen untereinander...Neid, Mißgunst und Konkurrenzkampf.


    Welche private Schilddrüsen-Praxis hast Du denn aufgesucht? Soviel Geld und dann haben sie doch eher erfolgsvermeidend gewirkt. Traurig.


    Endokrinologen scheinen auch eher die falsche Adresse für Hashimoto. Da mußt man auch 10 oder mehr abklappern bis man einen trifft, der aus seiner Hybris herabsteigt und gewillt ist einem Hashimoto-Häuflein Elend nicht in die Psychotherpie abzuschieben sondern als bei ihm richtig und erfolgreich Hilfe suchend einzuschätzen.

    Meine Hausärztin hat meinen Schub damals erkannt – sonst wär ich nie auf die SD gekommen. Hab mich grippig gefühlt aber ohne Erkältung oder Fieber – aber eben schwach und diese Schwere auf der Brust und gleichzeitig Angstzustände und Heulattacken. Ging zu meiner Ärztin die fühlte meinen Puls und hat mich gleich nebenan zum Ultraschall geschickt. Da wurde der erste Verdacht geäußert – da meine Hausärztin aber keinen Plan von der SD hatte wollte sie mir nichts verordnen (TSH in der Norm). Von da an dauerte es noch fast 2 Jahre bis zum LT. Ich war 2 mal in der privaten Praxis. Beim ersten Mal meinten sie alles ok, auch wenn die Struktur auf beginnende Hashi schließen lässt, beim 2. Mal hab ich ihm nen Versuch mit 50µg abringen können. Von da an hab ich immer selbst gesteigert und immer erst im nachhinein Blutwerte machen lassen um zu zeigen dass es noch passt.


    ??In der Praxis hab ich gesagt die Hausärztin hat mich steigern lassen, bei HÄ hab ich gesagt die Praxis wars??


    Nicht die feine Art, aber wie gesagt ich lass regelmäßig Blut abnehmen, oft auch privat bezhalt, damit das alles gut beobachtet bleibt. Nicht dass das jemand als Vorbild jetzt nimmt.