• Schilddrüsenunterfunktion, und mir gehts immer schlechter

    Hallo zusammen! Vor ca. einem halben Jahr wurde bei mir beim Hausarzt eine SD UF festgestellt (TSH 4,00). Beschwerden war eig "nur" Verstopfung.Dann bekam ich L Thyroxin Plus 50.Darunter bekam ich aber Kopfschmerzen und wir wechselten auf das pure Thyroxin Henning 50.Darunter hat sich der Stuhl ETWAS normalisiert,dann wurde nach 4 Wochen wieder…
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    Ok dachte ne UF müsste immer ne Ursache haben?


    Viell sind ja 50 bei mir zuwenig und 75 zuviel,sodass ich es erstmal mit 62,5 versuchen müsste?

    So Leute habe die Blutergebnisse:


    (Unter L Thyroxin 50)


    TSH 4,25


    ft3 4,0


    ft4 13,0


    Tut mir Leid,da stehen keine Referenzwerte.Sonografisch wurde auch nichts berichtet,außer dass ich familiär vorbelastet bin.


    Habe nun Euthyrox 112 bekommen,soll davon nun ne halbe täglich nehmen.


    Hoffe es wird alles nun besser :)=

    Das ist ja Mist! Wenigstens sollte hinter den Werten eine Dimension (Bezeichnung) stehen, weil für die freien Hormonwerte fT3 und fT4 jeweils zwei unterschiedliche Dimensionen möglich sind. Wenn ich annehme, dass der fT3-Normbereich 2.2-4.7 ng/l und der fT4-Normbereich 10-23 pmol/l betragen, ergibt sich: fT3 = 72%, fT4 = 23%, bezogen auf den jeweiligen Normbereich. Derartige Konstellationen trifft man häufig in Mangelsituationen an, in denen der Körper aus Jod-ökonomischen Gründen versucht, aus jedem Krümel des Vorratshormons fT4 das an den Zielorganen aktive Hormon fT3 zu produzieren. Damit in Einklang steht Dein SD-Steuerhormon, das bei einem vorausgesetzten Normbereich von 0.3-2.0 erhöht ist. Das entspricht dem Bild einer latenten SD-Unterfunktion, und die Behandlung mit Euthyrox erscheint mir angemessen. Du wirst wahrscheinlich nach 1-2 Wochen auf eine ganze Tablette umsteigen sollen und 6 Wochen später dann zur Kontrolluntersuchung gehen.

    Ok danke aber hatte bei 75 zwar einen guten Tsh (1,1) aber mir gings echt bescheiden.Deswegen bleib ich erstmal bei 56mcg ;-) Kp obs damals an Henning lag.

    Ach ja hab das Thyroxin auch am morgen vor der BE genommen.


    Und wegen der Tablettendosis:Hatte ja bei 75+100Mcg Henning Kopfschmerzen,deswegen weiß ich nicht ob ich jetzt bei Euthyrox auf ne Ganze gehen soll :/


    Und nochmal ne Frage:Du hast etwas von ökonomischen Gründen und Jod geschrieben,heißt das ich könnte es mal mit Jod versuchen statt Thyroxin?


    Habs ja schon mal ein paar Tage genommen und keine Verschlechterung gehabt.

    Zitat

    Hatte ja bei 75+100Mcg Henning Kopfschmerzen

    Du warst schon einmal auf LT175? Das ist doch sicher ein Mißverständnis.

    Zitat

    Du hast etwas von ökonomischen Gründen und Jod geschrieben

    Ich hatte geschrieben: "Derartige Konstellationen trifft man häufig in Mangelsituationen an, in denen der Körper aus Jod-ökonomischen Gründen versucht, aus jedem Krümel des Vorratshormons fT4 das an den Zielorganen aktive Hormon fT3 zu produzieren."


    Der Hintergrund: T4 = L-Thyroxin hat 4 eingebaute Jodatome pro Molekül, T3 = Trijodthyronin nur 3. Wenn also Mangel herrscht, stellt der Körper vorzugsweise T3 her, weil er damit weiter kommt. Wenn Du eine höhere Hormondosis nehmen würdest, sollten sich die beiden freien Werte wieder einander annähern. Ob Du mit Jodid einen ähnlichen Effekt erreichst, wissen wir nicht, weil ja ein Jodmangel bei Dir nicht untersucht und daher nicht nachgewiesen worden ist. Vielleicht kann Deine SD das angebotene Jodid nicht in gewünschter Weise zur T4-Herstellung verwerten.

    Ne ich meinte bei 75 hatte ich Kopfschmerzen und bei 100 hatte ich die.Deswegen bin ich vorsichtig mit Ehöhungen über 50.


    Aber hat man bei Jodmangel nicht einen Kropf? Außerdem hat fast meine ganze Familie SD UF,Jodmangel wird doch nicht vererbt?!

    Ja, bei Jodmangel gibt es häufig eine sog. Jodmangelstruma ("Kropf"). Man kann aber auch durch Urinuntersuchung feststellen, ob ein Jodmangel vorliegt.


    "Vererbt" werden solche Erkrankungen nicht, aber es ist eine Tatsache, dass SD-Erkrankungen familiär gehäuft auftreten.

    Quatsch, ich habe doch gerade geschrieben, dass sie NICHT vererbt werden; es kann sich aber um eine Prädisposition handeln. Bei familiär gehäuften SD-Erkrankungen müssen auch nicht alle von der gleichen Art sein.

    Versuch auch eine Diät. Meine Freundin hilft auch Kaffee. Sie leidet unter einer Schilddrüsenunterfunktion. Dabei isst sie nur leicht verdaulichen Speisen und hat seitdem keine Probleme mit Verdauung.

    @ Zwack

    Hab dass Gefühl das 56 bei den Werten zuwenig sind,viell sollte ich doch höhe rtegehen,aber wie hoch,wenn ich bei Hening 75 schon teilweise Kopfschmerzen hatte?


    Halbe 125 o. 137?

    Also wenn deine einzige Beschwerde bevor du zum Arzt gingst,Verstopfung war,und jetzt nach dem Besuch beim Doc es dir schlecht geht,frage ich mich wieso du diesen Befund über haupt ernst nimmst und dir gleich die" Hamm"Tab's einpfeiffst.


    Vielleicht solltest du deine Ernährung umstellen auf 13 Rohkost anteilig in Obst u.o Gemüse(z.B 3mal die Woche Sauerkraut,täglich einen Weiskraut Salat,Äpfel,Apfelsaft.....)


    Vertrau nicht immer gleich solchen Befunden,geh doch nochmal zu einem anderen Arzt und erzähle ihm aber nichts von der Sache,nur von deiner Verstopfung und du wirst sehen er stellt eine völlig andere Prognose in den Raum-das kannst du 10mal machen mit 10verschiedenen Ärzten und immer einem anderen Resultat!


    Eine einfache Verstopfung kann alles bedeuten-von etwas ganz lapiedaren wie die Ernährung bis hin zum Darmkrebs.


    Mein Rat,setzte die Tabletten sofort ab,denn bis vor paar Tagen gings dir ja,bis auf deine Darmträgheit noch gut auch ohne diesen Mist,und falls du immer noch Verst. hast ISS zwei Teller Sauerkraut und du kannst mit Sicherheit kack..!

    Dass die Kopfschmerzen mit der LT-Dosis in einem kausalen Zusammenhang stehen, bezweifle ich. Es gibt aber einige wenige Patienten, die äußerst sensibel auf LT-Dosiserhöhungen reagieren. Für diese wären dann eigentlich LT-Tropfen das Mittel der Wahl, weil man sie so fein dosieren kann (1 Tropfen = 5 µg LT). Damit kann man sich also ganz sachte an die höhere Dosis anschleichen.