• Schilddrüsenunterfunktion, und mir gehts immer schlechter

    Hallo zusammen! Vor ca. einem halben Jahr wurde bei mir beim Hausarzt eine SD UF festgestellt (TSH 4,00). Beschwerden war eig "nur" Verstopfung.Dann bekam ich L Thyroxin Plus 50.Darunter bekam ich aber Kopfschmerzen und wir wechselten auf das pure Thyroxin Henning 50.Darunter hat sich der Stuhl ETWAS normalisiert,dann wurde nach 4 Wochen wieder…
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    teodora, ich hoffe, Du planst keine SS. Du weißt vielleicht, dass ab einem TSH von 2.5 das Risiko von unerfülltem Kiwu und FG steigt.

    Ich habe ebenfalls seit Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion und kenne das Gefühl wenn es einem immer schlechter geht. Mit Verstopfung hatte ich auch zu kämpfen. Als ich dann eingestellt wurde hatte ich auch immer Kopfschmerzen, allerdings hat sich bei mir dann herausgestellt, dass das einfach eine Form der Migräne war und ich anfangs auch dachte es kommt von den Tabletten. Hast du denn mit deinem Arzt drüber geredet ob es nicht auch etwas anderes sein kann? Auch das mit der Verstopfung, obwohl es da schon wahrscheinlich ist, dass es Tabletten/Schilddrüsen abhängig ist.

    @ teodora:

    Ne mir gehts immer noch nicht besser,soll laut Endo über 100 Mikgramm gehen,aber bekomme jedes Mal ab 75µg Verschlechterungssymptome wie schon letztes Jahr beschrieben ::((((


    Langsam bin ich wirklich ratlos und überlege hin und her zwischen Kombipräparat/Jodtabletten oder Präparatwechsel,da Steigerungen ja bei mir nur Verschlechterungen bringen!

    Hallo zusammen,


    Jetzt ist bereits ein halbes Jahr seit dem letzten Beitrag von mir her und mir geht es kein Stück besser,eher schlechter.


    Als Ursache ist bei mir eine krankhaft hohe T3 Produktion diagnostiziert.Wie man so etwas behandelt? Weiß natürlich niemand.


    Tja und somit musste ich das Thyroxin komplett absetzen aufgrund von Überfunktionsbeschwerden,vermutlich durch einen Schub ausgelöst.


    Diese Beschwerden halten immer noch an (Muskelschwäche,Bluthochdruck,Schwitzen,Kopfschmerzen) und jetzt warte ich noch auf meine letzten Blutwerte ohne Thyroxin vom NUK und dann schaue ich mal weiter :°(

    Hallo purefan2003: Also den ersten Teil Deines Beitrags verstehe ich nicht: Ich weiß, ich habe für Hashis immer ein TSH propagiert, aber was nicht geht, geht halt nicht (Habe ich nur bis jetzt noch nicht erlebt, aber Du hast Dich ja lange Zeit redlich bemüht.) Du mußt irgendwie auf ein ausgeglichenes Ergebnis kommen, wo das fT3 nicht überschießt, das TSH im Rahmen bleibt und Du Dich wohlfühlst. Wenn Du ÜF-Symptome hattest, war in dem Augenblick die Konzentration der freien Hormonwerte zu hoch.


    Aber: Wenn es sich um einen Hashi-Schub gehandelt hat, dann kannst Du auch mit gut eingestellter SD in eine ÜF rutschen. In dem Augenblick könntest Du, wenn es denn gar so schrecklich ist, Deine LT-Dosis senken oder auch mal für ein paar Tage streichen. Das Problem ist nur: Du weißt nicht im voraus, wann der Schub endet. In dem Augenblick solltest Du auf Deine normale LT-Dosis zurück. Das ist jetzt eine rein theoretische Erörterung; ich habe noch von niemandem gehört, dass er das geschafft hat.


    Es gibt eine sehr, sehr kleine Zahl von SD, die sich nicht einstellen lassen. Diesen Patienten bleibt dann nur die OP oder eine Radiojodtherapie. Der gesteigerte Hang zur T4/T3-Umwandlung bleibt dabei vermutlich erhalten, aber wo keine SD mehr ist, kann es auch keinen Hashi-Schub mehr geben. So wäre das vielleicht doch ein Weg, über den Du nachdenken solltest. Etwas anderes fällt mir wirklich nicht ein.

    Danke Zwack für die Antwort!


    Ja eine OP habe ich bei meinem Hausarzt schon angesprochen,er hielt es mit 20 jahren für etwas zu früh.


    Deswegen schlug er mir eine Radiojodtherapie vor.Diese wurde natürlich beim NUK abgelehnt,hab ja keine Knoten oder sonstiges in der Schilddrüse.


    Irgendwie habe ich auch das Gefühl,dass irgendwas oder irgendwie das überschüssige T3 in meinem Körper gespeichert wird und auch durch Weglassens des Thyroxins nicht mehr runterkommt!


    Hab dann mal mein freies Testosteron getestet,lag bei 41 (Norm 51-143).Daraufhin machte mich jemand aufmerksam,meine Hypophyse mal testen zu lassen.Aber da kann ich mir beim besten Willen nichts vorstellen,was zur Erklärung des ständig überhöhten FT3 führt,der mir so zu schaffen macht,zu finden.


    Und Nebennierenschwäche kann ich mir nicht vorstellen: Hatte NIE Steigerungsprobleme,extreme Müdigkeit,Stressintoleranz oder sonstiges!


    Letzte Möglichkeit wäre nochmal nächste Woche zu meinem Hausarzt hin und nochmal wegen ner OP ansprechen,mit dem Hinweis,dass eine Radiojodtherapie abgelehnt wurde.


    Oder was sollte ich sonst noch machen?

    Wo der Fehler in Deinem Körper jetzt genau steckt, ist natürlich ein Ratespiel. Falls Du ein hormonaktives Hypophysenadenom hättest, würde zuviel TSH ausgeschüttet, das wiederum Deine SD zur Produktion von T4 anregen würde. Nach meiner persönlichen Vorstellung müßte dann noch eine zweite Anomalität vorliegen, die zum bevorzugten Umbau von T4 zu T3 führt (wie Du es einmal ausgedrückt hast). Ich glaube, Du hast einen Punkt erreicht, wo Deine bisherigen Ärzte "verbrannt" sind, weil sie Dir offensichtlich trotz ihrer Bemühungen nicht wirklich helfen können. An diesem Punkt wäre in meinen Augen der Gang in eine Uniklinik oder ein gut beleumundetes Endokrinologikum anzuraten.

    Danke Zwack nochmal,


    werde jetzt die aktuellsten Blutwerte vom NUK ohne Throxin abwarten und dann um eine Überweisung für einen Chirug fragen.


    Hab doch das Gefühl,dass autonome Bereiche in der Schilddrüse sind.

    So aktuelle Werte sind ohne Thyroxin:


    TSH basal 5,04 (0,27-4,2)


    FT4 1,11 (0,93-1,7) -> 23,38%


    FT3 3,71 (2,0-4,40) -> 71,25 %


    Es wurde empfohlen mit einer leichten Hormondosis wieder einzusteigen,aber irgendwie habe ich das Gefühl dass ich immer noch überdosiert bin (?)


    Hatte gestern wieder etwas Herzstechen und heute bin ich wieder mit Kopfschmerzen aufgewacht.Das hatte ich noch nie,selbst in meiner Zeit vor Thyroxin.


    Was meint ihr dazu?

    Zitat

    Hab dann mal mein freies Testosteron getestet,lag bei 41 (Norm 51-143).Daraufhin machte mich jemand aufmerksam,meine Hypophyse mal testen zu lassen.

    Den selben Rat wollte ich Dir auch gerade geben, gleichzeitig wundere ich mich sehr, daß das Dein Arzt nicht schon längst veranlasst hat.


    Die Veränderung Deiner Testosteronwerte ist ein weiterer Grund, eine solche Untersuchung durchführen zu lassen, denn auch diese werden von der Hirnanhangdrüse gesteuert, bitte lies' dazu hier weiter. Hattest Du zu den freien Testosteronwerten auch FSH sowie LH abnehmen lassen? Ich bin mir ziemlich sicher, daß diese beiden Werte auch nicht in Ordnung sind.


    Wie bist Du eigentlich drauf gekommen, Deine Testosteronwerte testen zu lassen?


    Dir alles Gute!

    @ :)

    Oh tut mit Leid,Testosteron war 51 (41-143)


    Bin darauf gekommen,weil ich öfter Errektionsprobleme habe.


    Nein,FSH und LH nicht,kann dass auch der Hausarzt machen?


    Aber selbst wenn mit der Hypopyhse was nicht stimmt,am Ende muss ich doch sowieso wieder nur Thyroxin einnehmen?

    Also wenn mit der Hypophyse was nicht stimmt, dann müsste man das schon wissen. Sonst ist es schwer zu verstehen, was nun mit deinen Schilddrüsenhormonen los ist.




    Aber ich schaue grade nochmal auf deine Werte. Die Theorie der gesteigerten T4-Umwandlung in T3 klingt mir durchaus plausibel, T3 hast du ja echt genug, nur T4 ist eher wenig da, und du sagst ja, dass du eher an Überfunktionssymptomen leidest (T3 ist ja das biologisch aktivere Hormon).


    Das würde dann auch gleich erklären, dass dein TSH-Spiegel eher zu hoch ist: Die TSH-Produktion wird durch T4 gehemmt, aber T4 hast du ja eher wenig.


    In dieser Situation T4 oral einzunehmen, bringt wohl nichts.


    Wurde schon versucht, das als Schilddrüsenüberfunktion medikamentös zu behandeln, etwa mit Thyreostatika oder mit Propranolol, welches auch die T4-T3-Umwandlung hemmen soll?

    Danke Fe für deine Antwort!!


    Ja an einen Versuch mit Propranolol habe ich auch schon gedacht,aber meinste nicht,dass der FT4 dann noch mehr absinken würde?


    Bin echt verzweifelt im Moment,hier im Internet gibt es fast keine Leute mit den selben Problemen.


    Bei den meisten ist immer FT3 ZU NIEDRIG,klar dann versucht man es mit Selen oder bestenfalls T3 in Tablettenform.


    Aber was wenn FT3 ZU HOCH ist? Einen heißen Knoten habe ich ja nicht und von einer kompensatorisch erhöhten Situation kann mir auch niemand mehr was erzählen.Lediglich habe ich noch von einer Nebennierenschwäche gelesen,bei denen der FT3 auch meist erhöht ist.Nur hatte ich nie Steigerungsprobleme oder sonstiges wie extreme Müdigkeit,Stressintoleranz,niedrigen Blutruck oder sonstiges...Sondern diese scheiß Überfunktionssymptome (Hoher Blutdruck,Kopfschmerzen,Muskelschwäche,Übermäßiges Schwitzen,Herzstechen aber gleichzeitig auch Verstopfung,Müdigkeit)


    Also vielleicht erstmal nach Propranolol fragen,oder wäre nicht wirklich eine Schilddrüsenoperation der letzte Ausweg?

    Ah okay da ich ja sowieso (schilddrüsenbedingt) Bluthochdruck habe,wollte mir mein Arzt sowieso etwas aufschreiben. Werde morgen mal nach Propanolol fragen :)^


    Wenn dieses Mittel dann den Blutdruck und den FT3 sinkt,kann ich dann auch wieder mit Thyroxin anfangen?


    LG