• Schilddrüsenwerte, kann jemand mal bitte schauen?

    Dezember 2008 TSH 2,28 Februar 2010 TSH 2,97 Sämtliche Symthome einer Schilddrüsenunterfunktion , besonders ein Klossgefühl im Hals was ich ständig habe Bis dahin keine Medikamente bekommen . Das Gefühl kein jodreiche Essen zu vertragen . Nun war ich beim Nuk und der stellte ein Struma diffusa fest ( 20 ml ) bei euthyreote Stoffwechsellage . Empfohlen…
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    Hallo Lilly777, ich muß mich korrigieren: Dein Chirurg hatte Recht. Die Halbwertszeit der Jodidaufnahme bis zur SD beträgt ca. 12 h, d.h. bei gegebener Menge aufgenommenen Jodids findet man nach 12 h erst die Hälfte davon in der SD. Ich habe Deinen Faden noch einmal von Anfang an gelesen. Ich war ja erst einmal davon ausgegangen, dass Dein Nuk Deine SD als Jodmangelstruma gesehen hat und durch Jodidtabletten verkleinern wollte. Wenn sich herausstellen sollte, dass es Dir mit den Jodidtabletten zunehmen schlecht geht, solltest Du ihm das melden. Vielleicht fällt ihm dann noch etwas anderes ein.


    Ich zweifle mittlerweile daran, ob der TSH-Unterschied von 2.97 auf 1.56 innerhalb von 6 Wochen unbedingt mit einer Jodidaufnahme erklärt werden muß. An Deiner Stelle würde ich den Nuk einfach fragen, wie er sich diesen Abfall erklärt. Wenn SD-Hormonspiegel und damit auch der TSH stark schwanken, kann man ja auch an eine SD-Autonomie denken. Nun hat ja offenbar eine Sonographie stattgefunden (denn die SD-Größe ist ja bekannt), und ich nehme an, dass man keine Knoten gefunden hat, denn andernfalls hätte man da ja sicher eine Szintigraphie angeschlossen, um kalte und heiße Knoten zu unterscheiden. Nun müssen sich autonome Areale nicht unbedingt in Knoten konzentrieren, sondern können gleichmäßig über die ganze SD verteilt sein ("disseminierte SD-Autonomie"). Da diese autonomen Zellen unabhängig vom Regelkreis produzieren, geht die Produktion oft am Bedarf vorbei, und das könnte eventuell zu schwankenden Hormonwerten führen (wie Du sie hast). Falls Dein Nuk für den starken TSH-Abfall keine Erklärung zu bieten hat, könntest Du ihn fragen, ob man nicht eine disseminierte SD-Autonomie ausschließen sollte.

    Hallo Zwack


    Im Februar der Tsh Wert von 2,97 wurde nicht mit Tabletten behandelt .


    Deswegen war ich auch so überrascht gewesen als ich unbehandelt 6 Wochen später einen anscheinend völlig normalen TSH Wert hatte .


    Die Diagnose lautet Struma diffusa Grad 1 , eurhyreote Stoffwechsellage


    Sono : Orthotop gelegene, bilobulär konfiguriertee Schilddrüse , das Volumen beträgt rechtsseitig 11 ml , linksseitig 9 ml ( Gesamt 20 ml ) . Kein Nachweis einer fassbaren nodülären Veränderung bei regelrechter Perfusion .


    Szintigraphie : 20 min . nach i.v. Injektion von 52,6 MBq , 99 mTc zeigt die angefertigte planare statische Schilddrüsenszintigraghie von ventral ein Gesamtuptake von 1,9 % ( rechts 1,0 % , links 0,9 % ) . Kein Nachweis einer szintigraphisch relevanten , umschriebenen Schilddrüsenautonomie oder größeren Aussparung .


    anti-TPO <40 Normal : <40


    Trak <1 Normal : <1


    Tg 13,06 Normal : 1-70


    Tg-Wf 78 % Normal : 70-130


    Empfehlung : Jodid 150 ( falls klinisch vertragen ) . Große Kontrolle in einem Jahr


    Ich sagte dem Nuk das ich die Vermutung habe kein Jod zu vertragen , ich soll es ausprobieren , würde ja merken wenn ich es nicht vertragen würde . Tolle Aussage .


    Habe ja versucht nochmal den Arzt zu erreichen per Telefon , mir wurde die Verbindung verweigert , was ich eigentlich nicht kenne .


    Auch auf die schmerzhaften Lympfknoten ging dieser Nuk nicht ein , er schallte auch echt nur die SD . Und noch etwas : Ich war letzten Sommer für 3 Wochen an der Nordsee , der Blutdruck war da okay , aber ich plagte mich die ganzen 3 Wochen mit einem Reizdarm rum . Zuhause kam das nur selten vor . Jodhaltige Luft ?


    Sollte ich nun echt das Jod nicht vertragen , wie würde sich das dann auf die Werte auswirken , was würde steigen , was sinken ?


    Tsh Werte schwanken , aber kann ein Wert unbehandelt wieder im Normbereich rutschen ?


    Viele Grüße , Lilli

    Du darfst natürlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen: Wenn Du Deinen TSH von 3 vom Februar anschaust (wobei leider die entsprechenden freien Hormonwerte fehlen), kann man für den damaligen Zeitpunkt von einer UF sprechen - falls fT3/fT4 in der Norm lagen, von einer "latenten" UF, falls sie außerhalb der Norm lagen, von einer "manifesten" UF.


    6 Wochen später, jetzt im April, lag (ohne Behandlung) Dein TSH in der Norm. Nur, wenn Du eine SD-Autoimmunkrankheit hättest (wofür derzeit keine Anzeichen vorliegen), würde man den TSH unter 1.0 senken wollen. Aber: Du hast Jodid verschrieben bekommen und stellst dazu hier Fragen, die Du besser dem Arzt gestellt hättest. Wir sind da doch auf Schlüsse angewiesen: Weil Du Dich über ein Globusgefühl beschwert hast und Deine SD leicht vergrößert ist, VERMUTE ich, dass mit dem Jodid einfach ausprobiert werden soll, ob die SD zum Schrumpfen zu bringen ist. In diesem Sinne hat sich auch Dein Arzt geäußert.


    Ich kann nur sehen, dass Du offenbar manchmal einen erhöhten TSH hast und erwarte deshalb, dass Du auch manchmal niedrige freie Hormonwerte hast. Falls die von einem temporären Jodmangel kommen, sollte es Dir mit Jodid besser gehen. Ich will aber nicht verhehlen, dass ich ein Gegner von Jodidgaben bin, wenn ein Jodmangel nicht definitiv festgestellt ist (über den Urin).


    Und jetzt mache ich (kein Arzt, sondern selbst SD-Patient) mir einfach Gedanken, wieso Dein TSH so stark schwanken kann. Das einzige, was mir dazu einfällt, wären 1) eine unregelmäßig arbeitende Hypophyse (aber soweit ich weiß, produziert sie, falls defekt, immer zu wenig oder immer zuviel TSH) und 2) eine disseminierte SD-Autonomie. Die wird man selten bei der normalen Szintigraphie entdecken, weil sich ja zwei regelmäßige Bilder überlagern und deswegen keine Anomalie zeigen. Will man es genau wissen, supprimiert man deswegen die normale Hormonproduktion und fertigt dann ein Szintigramm an; zegt die Szinti dann eine Technetiumaufnahme, bedeutet das eine Autonomie, weil der unterdrückte TSH ja keine Aufforderung zur Hormonproduktion geben kann.


    Wenn Du bei Deinem NUK bleiben willst, sehe ich nur die Möglichkeit, ihm Deine Fragen schriftlich zu stellen verbunden mit der Frage, ob nicht diese oder jene Untersuchung noch angebracht wäre. Eine bessere Ausgangsposition erreichst Du sicher, wenn Du zu diesem Zeitpunkt dann berichten kannst, wie sich die Jodidtabletten auf Dein Befinden ausgewirkt haben. Sind sie unverträglich, muß sich Dein NUK etwas anderes überlegen.

    Und bei einer disseminierte SD-Autonomie würden wohl auch die schmerzhaften Lymphknoten ins Bild passen , oder ?


    Welche Auswirkungen hätte Jodgabe bei dieser SD-Autonomie ?

    Eine Autonomie ist keine Entzündung; die LK kann man da wohl nicht einordnen. Aber ob die mit der SD überhaupt etwas zu tun haben, ist ja sowieso fraglich.


    Jodidgabe bei Autonomie? Keine Ahnung. Möglicherweise ein Anheizen der Hormonüberproduktion, weil ja genügend Jodid zur Verfügung steht. Ausprobieren!

    @ Zwack

    Nun nehme ich etwas über 2 Wochen die Jodtabletten und meine Haut ist nicht mehr so trocken , etwas wenger müde bin ich und die Kälteschauer sind etwas weniger geworden .


    Jedoch ist meine Körpertemperatur immer noch zu niedrig , gestern abend z.b. bei 35,4 °C und dann fror ich auch sehr .


    Leider habe ich das Gefühl das die Schluckbeschwerden schlimmer geworden sind und auch die Lymphknoten schmerzen sehr und strahlen immer mehr aus , zur Zeit schmerzt auch der Kiefer und die Zähne . Besonders unangenehm ist es in Bereich der Schilddrüse .


    Ich habe zwar keine trockene Haut mehr , nun jedoch viele knotige Pickel bekommen .


    Beim Blutbild wegen der Lymphknoten war die Blutsenkungsgeschwindigkeit und die weißen Blutkörperchen etwas erhöht , Fieber hatte ich seitdem ich die Beschwerden hatte nie .


    Es wurde nach Rheumafaktoren geschaut ( war in Ordnung ) , Kehlkopf mehrmals geschaut ( in Ordnung ) , Mandeln habe ich schon Ewigkeiten nicht mehr , Mrt vom Hals gemacht ( da wurden minimal vergrößerte Lymphknoten gesehen was am ehsten für einen entzündlichen Prozess spricht laut Arzt ! ) sowie geschwollene Nasennebenhöhlen , 24 Std . Metrie Messung ( in Ordnung ) , Röntgenbild von Zähnen und Zahnarztbesuch in Ordnung , Magenspiegelung zeigte keine Auffälligkeiten im Bereich der Speiseröhre , ´Breischluck wurde gemacht .... ich weiß mir keinen Rat mehr .


    Ich weiß nur das diese Lymphknoten im Nacken , Hals , Kinn und Schultern sehr schmerzen .


    Bekam wegen einer Blasenentzündung vor kurzem Penecillin , sehr hoch dosiert , aber auf meinen Hals und die Lymphknoten zeigte es gar keine Wirkung , deswegen nehme ich an das es ein bakterieller Infekt wohl nicht sein kann ?


    Hast Du oder vielleicht andere die das lesen noch eine Idee was es sein kann ? Warum die Lymphknoten so schmerzen ? An der Schilddrüse soll es ja auch ncht liegen . Auf was kann ich mich noch untersuchen lassen ?


    Zur Zeit bekam ich deswegen von meinen Hausarzt Schmerztabletten verschrieben , sie helfen kaum und ich möchte auch nicht oft Schmerztabletten nehmen , es sollte doch die Ursache abgeklärt werdn , aber scheinbar ist nun auch mein Hausarzt mit seinen Latein am Ende :°(


    L.G. Lilli

    witzig, genau diesen Vorschlag hatte ich gerade auch machen wollen! Es gibt auch Vermutungen, dass der Eppstein-Barr ein Auslöser für Schilddrüsenerkrankungen sein kann. Das ist aber wissenschaftlich nicht erwiesen.


    Auch würde ich wenn ich schon einmal dabei wäre auch gleich noch Borreliose abklären lassen. Das erklärt zwar nicht die Lymphknoten aber die typischen UF-Symptome. Könnte also mit eine Rolle spielen. Gängige Antibiotika werden da meines Wissens glaub nicht eingesetzt, bzw. wirken nicht. Nur ganz spezifische glaub. Kenne mich da auch nicht so gut aus. Wenn du dich darauf testen lässt lass auf jeden Fall den Elisa Antikörpertest UND einem Westernblot, welcher sensibler ist und auch positiv ausfallen kann,trotz negativem Elisa, machen.


    Schreib dir die Dinge doch einfach auf und geh damot zu deinem Hausarzt.


    Allgemein wäre es sehr gut, wenn du alle deine Symptome mal aufschreibst und dabei genau in welcher Situation sie auftreten. Das gibst du dann einfach deinem HA oder den jeweiligen Ärzten. Dann vergisst du nicht zweimal die Hälfte bzw. kannst von den Ärzten abgewürgt werden. Das mache ich mittlerweile nur noch so...


    Liebe Grüße

    Nach EBV hatte ich meinen Hausarzt auch gefragt, als er ein Blutbild bei mir machte . Er hatte nicht diese Vermutung , da ich kein Fieber hatte , auch lange Zeit davor kein Fieber .


    Ich weiß nicht ob es auch Fälle ohne Fieber gibt ? Wenn ich nach EBV googel steht dabei eigentlich auch immer Fieber .


    Wenn ich meine Symthome aufzähle und meine Beobachtungen z.b. das ich nach jodreichen Essen Blutdruckanstieg und Herzrasen bekomme , gucken die Ärzte nur blöd . Selbst der Nuk sagte daraufhin nichts , sagte ich solle Jodtabletten nehmen und ich würde dann ja schon merken ob ich Jod vertrage oder nicht .


    Irgendwie scheine ich immer an die falschen Ärzte zu geraten , wenn ich sage was sie untersuchen sollen , bin ich schon bei denen durch . Wollte bei meiner ehemaligen Hausärztin die Antikörper der Schilddrüse untersucht haben , die ist bei einem TSH Wert von knapp 3 fast im Dreieck gesprungen und hat sich dann herab gelassen wenigstens TPO -AK zu untersuchen . Das ich dann kein Hashimoto habe , hat sie mir dann schriftlich unter die Nase gerieben .


    Habe dann gewechselt , neuer Arzt , neues Glück . Dieser hatte mich dann wenigstens zum Nuk überwiesen . Weitergekommen bin ich nicht .


    Welcher Arzt ist denn für Lymphknoten am Hals zuständig ? Internist oder HNO-Arzt ?


    L.G. LIlli

    Hallo Lilli777, auch wenn Dein Hausarzt "am Ende seines Lateins ist", hoffe ich doch sehr, dass nicht auch Du "am Ende" bist, damit Du noch ein paar Reserven mobilisieren kannst, um den Ursachen Deiner Beschwerden auf die Spur zu kommen.


    Die LK betrachtet wohl immer der Arzt, der die entsprechenden Entzündungen diagnostiziert und behandelt, also z.B. wird der HNO im Falle einer Nasennebenhöhlenentzündung auch einen Blick auf die LK der Halsgegend werfen. Der Zusammenhang mit irgendeiner Entzündung ist schon sehr wahrscheinlich, denn durch den MRT-Befund ist eine Krankheit des lymphatischen Systems sehr unwahrscheinlich. Was Deine Bemerkung zu LK-Schwellung und Penicillin angeht, halte ich sie nicht für ganz schlüssig, weil es mittlerweile ja viele Bakterien gibt, die gegen manche Antibiotika (wie z.B. Penicillin) resistent sind. In diesem Zusammenhang: Ich weiß nicht, ob ich schon die Thyreoiditis de Quervain erwähnt habe, eine bakterielle schmerzhafte SD-Entzündung; sie könnte den Hauptort Deiner Schmerzen und die geschwollenen LK erklären.


    Bei Strumen kommt relativ häufig auch eine SD-Autonomie vor. Da Deine Sono- und Szintigraphie keine Knoten gezeigt haben, käme nur eine disseminierte SD-Autonomie in Frage. Am 02.05. habe ich ja schon erklärt, dass die Diagnose etwas aufwendig ist, aber wenn man danach sucht, kann man sie auch finden (falls vorhanden). Dieses Thema ist für mich also noch nicht abgehakt. SD-Autonomien zeichnen sich dadurch aus, dass die Hormonproduktion bei Jodidzufuhr aufblühen kann.


    Deine Beobachtungen Deiner Reaktion auf Nahrungsmittel, die von Natur her oder durch nachträgliche Jodierung Jodid enthalten, und auf Deinen Aufenthalt am Meer weisen, denke ich, schon in Richtung Jod. Wenn aber die früher schon diskutierte Hormon-Synthesegeschwindigkeit nicht groß genug ist, um das Herzrasen so kurz nach dem Essen zu erklären, kommt ja vielleicht ein anderer Grund in Frage. Manche Menschen reagieren auch empfindlich auf einen Jodüberschuß; so gibt es beispielsweise einen "Jodschnupfen" (Deine "geschwollenen Nasennebenhöhlen"?) und eine "Jod-Akne" (Deine "knotigen Pickel"?).


    Deine Symptome sind (das siehst Du wahrscheinlich auch so) widersprüchlich auch bei Jodideinnahme, teils geht es Dir besser, teils schlechter, je nachdem, welche Stelle Deines Körpers Du betrachtest. Du merkst: Ich fange an zu schwimmen und drehe mich im Kreis. Meiner Ansicht nach wärest Du mit einer großen Ärzte-Gemeinschaftspraxis oder mit einer Universitätsklinik am besten bedient; wenn alle Stricke reißen, mit einer Diagnoseklinik wie der DKD (Deutsche Klinik für Diagnostik) in Wiesbaden. Die wäre auch nicht verkehrt, wenn es doch ein Virusinfekt wäre.

    @ Zwack

    Ich kann nicht aufgeben , weil ich leider diejenige bin der es schlecht geht und die Schmerzen hat .


    Die Nasennebenhöhlen wurden beim 1. Hno Arzt noch nicht einmal angeschaut , ich wurde entlassen mit der Bemerkung in die Apotheke zu gehen um mir Allergietabletten zu kaufen . In den Hals hatte er mir zumindest noch geschaut , es war mal wieder nichts zu sehen gewesen und Lymphknoten abtasten kam diesen Arzt gar nicht in den Sinn .


    In der HNO-Ambulanz wurde dann besser untersucht , es wurden auch die Lymphknoten abgetastet und vermessen , ich solle unter Beobachtung bleiben . In diesen Krankenhaus habe ich noch einen Termin im Juni . Allerdings wurden die Nasennebenhöhlen auch da einer Allergie zugeschrieben .


    Verordnet wurde mir auch da nichts . Ich glaube auch nicht so sehr an eine Allergie , da es erstmal im Winter bei Schneefall auftrat und seitdem auch nicht mehr weg ging . Pollen schließe ich deswegen aus und auf Schimmelpilze , Hausstaubmilben reagiere ich nicht . Außerdem wurde es an der Nordsee auch nicht besser . Dagegen meine Tochter die an allergischen Asthma leidet , ging es blendend an der Nordsee .


    Ich werde mir nun einen Termin beim Endokrinologen in Bochum geben lassen , das blöde ist halt das ich garantiert Monate auf einen Termin warten darf . Meine Geduld ist halt nach 21 Monate Leiden insgesamt kaum mehr vorhanden .


    Nach jodhaltigen Essen habe ich das Gefühl das mir der Kehlkopf anschwillt und ich zähen Schleim bilde , den ich dann wiederum versuche abzuhusten .


    Kann es sein das nach dem Essen die Schilddrüse versucht das Jod zu speichern , diese anschwillt und vielleicht auf den Kehlkopf drückt oder diesen zumindest reizt ? Bin auch etwas nach dem Essen heiser ,was dann sich schnell wieder normalisiert.


    Die letzten 3 Tage ging es mir auch psychisch nicht gut , hatte viel mit Angst zu tun . Das hatte ich vorher auch schon einige Male , jedoch war es nicht so schlimm wie jetzt .


    Möchte ich nicht unbedingt beim Arzt äußern , da man zu schnell in die Psycho – Ecke gedrängt wird .

    Zur speziellen Frage, wie schnell und auf welche Weise Jod in der Nahrung die SD reizen kann, habe ich noch nichts gelesen. Ich schwanke zwischen den Vermutungen schnell und mittel-langsam, aber ich neige dazu, alle Theorien fahren zu lassen, wenn man regelmäßig bestimmte Beschwerden hat, die nur in eine Richtung weisen (gilt immer nur bis zum Auftauchen einer besseren Hypothese). Also Bochum ist ja nicht gerade ein Dorf, und prinzipiell denke ich, dass bei Dir kein unlösbares Problem vorliegt. Aber was hilft das, wenn man nicht an den "richtigen" Arzt kommt? Wie denkst Du über die DKD?


    Was Deine Ängste angeht, denke ich, dass Du das im Augenblick nicht gebrauchen kannst. Wahrscheinlich sind sie schon psychisch verursacht - verständlicherweise, bei diesem Ärzte-Marathon. Ich denke, da könnte Dir Dein Hausarzt helfen. Ängste habe ich nicht oder sie werden durch mein AD abgedeckt, aber in seltenen Fällen Panikattacken: Für diese Fälle habe ich als Notfallmedikament Tavor-Lingualtabletten - und innerhalb von 10-15 Minuten ist die Panik weg. Sie eignen sich allerdings wegen ihres Suchtpotentials nicht als Dauermedikation, und wenn Du oft Ängste entwickelst, wäre ein sachtes Antidepressivum besser für Dich.

    DKD gäbe es nur in Wiesbaden , oder ?


    AD wurde mir schon verschrieben , mehrere konnte ich wegen Herzrasen nicht vertragen . Eins zog mich von der Psyche noch mehr runter und ein anderes schlug nicht an ( dies sollte ich allerdings zur Schmerztherapie wegen meinen Hals nehmen ) .


    Ich muß auch dazu sagen das ich mich gegen AD sträube , weil ich auch keine gute Erfahrung mit gemacht habe und die Nebenwirkungen doch sehr fürchte .


    Insidon machte mich so fertig das ich noch mehr vergaß . Ich kann kein Medikament gebrauchen wovon ich in der Ecke liege , ich habe 2 Kinder um die ich mich kümmern muß .


    Depressiv werde ich nur wegen meiner Schmerzen .

    Ja, das Suchen nach dem richtigen AD kann müsam sein, aber wie glücklich sind diejenigen, die sich nicht vorzeitig haben entmutigen lassen! Ich kenne über 20 ADs, und es wären wahrscheinlich auch nicht so viele geworden, wenn sie für mich alle top gewesen wären. Trotzdem kann ich Dir sagen: Sie haben mich arbeitsfähig gemacht und gehalten so, dass ich mir auch 10-12 h-Arbeitstage zumuten konnte. Und ich weiß: Ständige Schmerzen demoralisieren und da ist die Depression nicht weit. Es gibt auch ADs, die gleichzeitig gegen Schmerzen wirken; sedierende ADs kannst Du natürlich ganz offensichtlich nicht gebrauchen.