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    Ein TSH sagt erstmal nicht soviel aus. Ob eine Fehlfunktion vorliegt, kann man erst aus dem Zusammenspiel von TSH und den freien Werten (ft3 und ft4) beurteilen.


    Davon ist dann auch abhängig ob 25µg LT eine ausreichende Dosis ist oder nicht.


    Mal ganz allgemein gesprochen: sollte eine Fehlfunktion vorliegen, sind 25µg eine extrem geringe Dosis. Hängt natürlich immer vom jeweiligen Bild ab, aber es erscheint mir unwahrscheinlich, dass es die Zieldosis sein wird.

    Saralein, die Obergrenze des TSH-Normalbereichs ist in der Fachwelt strittig. Wenn man sich den Ärzten anschließt, die sie bei 2.5 (Grauzone 2.0-2.5) ansetzen, hast Du zumindest eine latente (= subklinische) UF, sofern Deine freien Hormonwerte normgerecht sind, und eine manifeste UF, sofern Deine freien Hormonwerte erniedrigt sind. Da das TSH "nur" das Steuerhormon der SD ist, ist es sinnvoll, bei der Einstellung einer SD alle drei Werte TSH, fT3 und fT4 im Auge zu haben. 25µg gelten als Einstiegsdosis, nach 1 Woche geht man dann meist auf 50 µg und 4-6 Wochen später zur Kontrolluntersuchung, damit klar wird, inwieweit nachkorrigiert werden muß.

    Zwack hat das ja gut erklärt. Ausschlaggebend ist bei allen Normwerten immer DEIN Befinden. Hast Du den UF-Symptome ? L-Thyr. 25 ist mit Sicherheit Deine Einstiegsdosis. Und zu einem Spezialisten (Endokrinologe, Nuklearmediziner) solltest Du auf alle Fälle gehen. Nur allein den TSH zu betrachten, bringt nichts. fT3 und fT4 sind ganz wichtig, desweiteren eine Ultraschalluntersuchung der SD zur Begutachtung der Größe und Struktur.