Zitat

    Wo ist das Problem? Ich habe jahrelang LT175 genommen.

    weil es mich wundert, das ich so knapp mir l-t gehalten werde. womöglich bräuchte ich tatsächlich nur etwas mehr l-t und meine beschwerden wären weg.


    ich bin 76/77 kilo schwer und werde bei 100 (je nach arzt 125) gehalten weil alles sagen,laut dem tsh wert bin ich kurz vor der überfunktion...


    und was haltet ihr von meiner idee um an mehr l-t heran zukommen?

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    die einzige möglichkeit wäre, ich gehe zu einem neuen arzt und sage dem einfach, das ich immer z.b. 150µg genommen habe und ein neues rezept brauche...?

    Zitat

    Mädels, ein Tipp, sagt einfach ihr wollt Kinder kriegen...DANN bekommt ihr Thyroxin verordnet. ES wird für Euch eh schwer welche zu bekommen, siehe bei mir.

    keine schlechte idee! ich habe anscheinend auch eine gelbkörperschwäche und wenn ich sagen würde, das ich nochmal schwanger werden möchte, müsste ich mehr l-t bekommen :-)


    ich habe nämlich seit einigen monaten einen immer kürzeren zyklus. das passt doch zusammen...

    @ twilight

    ja, das ist auch eine Methode, den Arzt zu wechseln.


    Aber ist es nicht eine Schande, dass man sich um gesund zu werden -und wegen nichts anderen geht man zum Arzt -so durchmogeln muß. Also alle die gesundwerden wollen müssen trixen und schwindeln


    Das ist doch absurd...aber ich habe jetzt am eigenen Leib erlebt was man mit Ehrlichkeit erreicht. 5 Ärzte haben mich wegen des TSH immer runterdosieren wollen, obwohl meine Misere doch erst begann als man mir weniger Thyroxin gab. Es mag ja angehen dass man bei anderen patienten die Unter- von der Überfunktion schlecht unterscheiden kann. Aber bei MIR...war ich mit 200 µg komplett gesund und brauchte nur pro Quartal eine Thyroxinpackung....ich brauchte nix anderes auch keine anderen Ärzte als den Thyroxinverordner. JETZT nach der Reduktion brauche/bräuchte ich einen Sonographen, einen Gynäkologen, einen Gastroenterologen, einen Rheiúmatologen, einen Neurologen, einen Psychiater, einen HNO, einen Augenarzt..eine Brille, ein Hörgerät, ein neues Knie, Migräne- und Schmerzmittel in Tonnen, Hygienevorlagen für Elefanten, Inkontinenzvorlagen, Homöoapthie und Antodepressiva, Kardiologen...ein Abo für Spiegelungen in Darm, Magen, Blase.


    Tja..und nach reche sich nun die Kosten aus......und da verstehe einer warum die Ärzte so sehr zögern mir einfach die fehlenden 25µg Thyroxin wieder zu verordnen...(welch winzige Gesundheitskosten vergleichsweise).


    Sind die Ärzte DUMM? ???

    das ist schon krass... recht hast du!


    ich befürchte nur, das, wenn ich zu einem neuen arzt gehe, weil ich eine neues l-thyroxin rezept brauche,der mich fragt, wo ich denn vorher war etc.


    wenn ich sage, ich brauche ein 150µg l-t rezept, ansonsten hab ich nix, guckt der doch misstrauisch...und will womöglich erstmal meine werte habe oder neue nehmen...


    hast du noch eine idee?

    Du kannst Dir einen Termin geben lassen zum allgemeinen Check up und Schilddrüsenuntersuchung, aber sofort brauchst Du dein Thyroxin...dann fragt die Sprechstundenhilfe wieviel..und notiert sich das und geht zum Arzt.


    Du kannst doch umgezogen sein. So wars bei mir, deshalb ja der Ärger. Oder der Arzt ist Dir empfohlen worden. Am besten Du checkst mal bens liste auf ht-mb.de wegen einem guten Arzt für Hashimoto

    ist an sich ne gute idee...aber wenn ich u.a. wegen der schilddrüse hingehe, machen die doch ne untersuchung und dann bekomme ich das nächte mal wieder nicht die dosis, die ich brauche. aber i'wie so muss ich es wohl machen.


    bens liste...da war ich schon bei 2 ärzten...der eine hat bei ausversehen aus einer unter,-eine überfunktion gemacht (vor vielen jahren) und der andere will mich auch runterdosieren :|N


    muss jetzt erstmal abwarten, ob/was ich von meiner erhöhung merke. wenn es sich nicht bessert, werde ich nochmal etwas erhöhen (was schwer wird, denn wie stark soll ich die tabletten noch zerteilen)...


    und auf meine idee, die tabletten zeitlich versetzt zu nehmen, um 2 rezepte (1x 100er, 1x 25er) zu erhalten, ist meine ärztin ja nicht eingegangen %-|


    aber das wäre noch eine idee; dem neuen arzt zu sagen, das ich immer 150µg genommen habe, aber in 2 dosen, so das ich 1x100er und 1x50er bekomme... :-D


    sehen die nicht auf der kk-karte, das ich vorher bei einem anderen arzt in der nähe war?

    Ich glaube noch sind die Karten noch nicht soweit...aber ich kann mich irren.


    Du kannst ja notfalls den Untersuchungstermin vorher absagen, wenn Du Sorge hast dass du auch wieder runterdosiert wirst. Da hast Du recht. Das ist so. ALLE Ärzte scheinen entweder eine Therapie für nicht angebracht zu halten bis TSH 5,0 oder sie dosieren die bisherige Dosis runter..oder sie raten ganz abzusetzen. So scheints doch aber nun wirklich zu sein. Und auch wenn sie merken das es dem Patientenmit der höheren Dosis besser geht! dann finden sie immer Gründe warum die niederigere doch besser ist!!! Sind das Sadisten?

    Was machst Du jetzt für die Umwandlung?


    Nach Thyroxin 4h keine Eiweißkost hab ich jetzt gehört. Auch kein Grapefruitsaft.


    Aspirin/ASS holt das Thyroxin aus seiner Eiweißbindung..kurzfristig ist also mehr Hormon verfügbar.


    Selen 200 und Progesteron sollen die Umwandlung verbessern.


    Du kannst dem neuen Arzt von deiner Sorge wegen Umwandlungsstörung erzählen und was er da empfiehlt. Und ob da nicht T3-Thybon angezeigt sei.


    Hast Du mit Endokrinologen oder auch mit NUKs solche schlechten Erfahrungen gemacht?

    ich weiß ja noch nicht mal, ob ich nun eine umwandlungsstörung habe... ich vermute das bloß... ich habe jetzt wochenlang selen genommen, aber nichts davon gemerkt.


    ich war beim endo, im krankenhaus und bei noch einem spezialisten. aber alle wollten das ich 100µg nehme und meinten, das meine beschwerden laut werten nichts mit der sd zu tun haben können. einer meinte sogar mal zu mir: wieso, sie sind doch schwanger geworden...sehen sie mal, ihre sd ist in ordnung... :|N

    Stimmt...es ist schon toll dass du ganz allein schwanger geworden bist mit Hashimoto..ich bin das nur mit massiver technischer Unterstützung (IVF, ICXI)..und dann zeigte sich eben doch dass es für eine Schwangerschaft zuwenig Thyroxin war meine 150...zwei Jahre später erst wurde mir weil ich auf den Tisch ENDLICH haute...mal mein Blut untersucht...TSH knapp 12!!!! Da muß ich mich gar nich wundern, warum dieses kleine Etwas was in mir endlich heranwuchs..so kläglich sterben wußte und alles wurde total schwarz um mich...vorher schon!!! Heute weiß ich, wenn die Psyche sich so sehr verdunkelt ist es die Schilddrüse bzw das mangelhafte Thyroxin.


    Zwack..auch deine Depression...war die nicht bei Dir zeitlich auch eng korreliert mit einem Hormonmangel?


    Insbesondere T3-Mangel..da kann der T4-Wert sonstwo oder gar weit über der Norm sein.


    Aber der Satz :"An der Schilldrüse kanns nicht liegen!" Da kriege ich heute nur noch einen Lachkrampf...offensichtlich die meistgenutze Falschbehauptung dieser Fachärzte. Aber man kann es ihnen nicht absprechen. Sie wissen es nicht besser. Das ist ihre feste Meinung. Und deshalb kann auch der Patient gar nichts dagegen tun.


    Ich weiß nicht wie oft ich noch das Beispiel geben kann...sie werden niemals dazulernen! Was diese Ärzte einmal im Studium in einem Lehrbuch oder beim Professor gelernt haben (und leider heute noch auf den größten internationalen Weltkongressen hören) das können 20 Beispiele aus dem Leben -echte Patientenschicksale- nicht verändern. Und weil unser Schilldrüse ja so unglaublich plastik und trickreich immer doch noch funktioniert auch wenn sie kurz vorm sterben sind..wiegels sich die Ärzte weiter in dem Glauben dass sie richtig haldeln und publizieren dass sogar immer und immer wieder. Dabei wären die 80% Hashimotoerkrankten bei denen es "Unauffällig" läuft auch ohne ärztliche Intervention noch irgendwie durchs Leben gestolpert...da ist es völlig egal was der Arzt verordnet....aber es wiegelt sie in gefährliche Gewissheit ihrer angeblichen Fähigkeit.


    Bei den 20% wo es um die Wurst geht...die eine kleine Schidlldrüse haben, die Knoten haben, die autoimmune Schübe haben, die supprimierten TSH haben, die Umwandlungsstörungen haben, die depressiv werden, arbeitsunfähig, Burn Out gekommen, die ihren Lebenspartner deshalb verlieren, die ihren Job, ihre Karriere ihr ganzes Leben verlieren.....DA würde sich ja zeigen ob sie was drauf haben, ob sie dazu lernen können, ob sie offen sich für Informationen, die außerhalb des trivialen Standards liegen.


    Das Schlüsselwort ist "Symptome!". Solange immer noch so wenig Ärzte wissen welche gravierenden symptome bei Hashimoto auftreten können wird sich die Sachlage niemals bessern.


    Wenn habilitierte Endokrinologen im Brustton der Überzeugung sagen das psychische Probleme nur sehr selten bei Hashimoto auftreten (sie meinen dabei die endokrine Encephalopathie), dann disqualifizieren sie sich und ihre komplette Ausbildung. Das ist der Grund warum fast alle Schildlrüsenpatienten mit Depressionen in die Psychiarie abgeschoben werden...und dort kommen sie die nächsten 10-20 Jahre nicht mehr heraus, denn "die Ursache liebt eben doch an der Schildlrüse!" Und Psychiatrische Behandlung ist KONTRAINDIZIERT.

    wow, du hast dir echt viel kenntnisse draufgeschafft :)= ich glaube, ich nehme dich einfach zum nächsten arztbesuch mit :-) .


    hashimoto hab ich ja anscheinend nicht

    Zitat

    2005: SD sonographie: keine Struma,keine Knoten, echonormales Bild.


    Sonographie Abdomen: Normalbefund


    Kein Nachweis von TPO-Antikörpern, somit bleibt die Genese der Schilddrüsenerkrankung unklar.

    Zitat

    2009: Sonographie: SD Volumen: 7ml. Normal große SD. Keine Echoverarmung.


    Kein Anhalt für Hashimoto.

    weißt du denn, ob man bei mir schon von einer umwandlungsstörung spricht:


    Ft3: 29,17%


    Ft4: 51,28%


    oder ob es einfach nur zu niedrige werte sind, so das ich mit einer erhöhung von l-thyroxin evtl. weiterkomme, statt mit thybon anzufangen (sollte ich es denn jemals bekommen)

    aber ich werde sicherlich falls mal ein Entscheider das lesen sollte gar nicht ernst genommen, aufgrund meiner Tippfehler..die ein typischen Zeichen für Unterfunktion sind..und mich meinen Lehrerjob gekostet haben. Lustigerweise direkt korreliert mit der Dosisreduktion. Aus sehr erfolgreicher Schulzeit, ich war glücklich wenn die Ferien rumwaren und meine Schüler wiedersehen konnte, und die erst! Plötzlich wurde ich ängstlich, amchte Fehler, vergaß meinen Unterrichtsfaden...mußte die Tafel vorschreiben! weil ich plötzlich Schreibfehler machte!!! Ich wurde schwerhörig aber lärmempfindlich (unterrichtet mal so eine pubertierende Klasse!)..ich konnte schlechter sehen...die Schülernamen konnte ich nicht mehr erinnern (Fatal als Lehrerin)..alles streßte mich ungewöhnlich stark...also immer immer wieder...es war als wäre mir meine ganze im Leben und der Schulzeit gewonnen Hornhaut genommen.


    Ich hatte Schlafstörungen, das extrem frühe Aufstehen wurde zum Problem...ich arbeitet meine gesammte Freizeit und am Wochenende, obwohl ich nur ein halbes Deputat hatte...ich braucht bald Hilfe bei der Unterrichtsvorbereitung.


    Ich konnte kaum noch die Fahrt bewältigen mit dem Auto zu Schule, ich wurde übervorsichtig und was passierte? Wie ein Rentner fuhr ich auf eine rechts vor links Kreuzung, die ich lange eingesehen habe..ud weil das so langsam war..fuhr eine junge Frau mit hoher Geschwindigkeit mir doch voll in die rechte seite...klar: ich war schuld!


    Das waren nur die äußeren Umstände..innerlich war ich ja ängstlich geworden...mein Zyklus verlängerte sich sofort von 28 auf 32 Tage..und ich bekam auf einmal Blutstürze in der Schule...da saß ich dann in meinem Blut ...netterweise kamen mir dann Kolleginnen zur Hilfe..und ich machte mit blutiger Hose noch den letzten unterricht fertig...schlang ein Tuch um die Hüfte. Den Endokrinologen interessierte das GAR NICHT. "Sie sind überstimuliert!" wußte er nur zu sagen. EinJahr später ls ich ihm berichtete dass ich nun arbeitslos geworden bin. Da sagte er doch klapp ins Telefon: "Aber warum sind sie da nicht gleich zu mir gekommen!"


    Wie beschreibt man diesen Quallenähnlichen Zustand einer manifesten Unterfunktion -leider gibt es keine Definition die in unserer Gesellschaft ANDEREN unsere Situation klarmacht, in der einfach gar nichts mehr geht? Man ist eine alters- und berufsmäßig gestandene Frau weiterhin für die Außenwelt. Aber de facto ist man so lebensfähig wie ein debiler 80zigjähreriger (es gibt ja auch rüstige unter ihnen) oder ein 3 jähriges Kind.


    Keine Krankheitsbezeichnung erklärt Ehemann, Schulleiter, Arzt und Arbeitsamt was mit uns los ist).


    Da beneidete ich doch glatt meinen krebskranken Kollegen, den ich telefonisch und per Email versuchte zu unterstützen -hinfahren die 25 KM ging nicht für MICH. Der wurde von aller Welt verstanden in seinem Leid, die Ärzte krempelten die Ärmel hoch, Ehefrau, Freunde und Kollegen ALLE versuchten ihm zu helfen.


    Bei mir dachte alle ich markiere, ich bin ein Hypochonder, eine Muimose...was hätte ich denn. Es dauerte ein Jahr bis mein Mann sich ein Buch kaufte Hashimoto von Brakebusch (eine Leidensgenossin!). Es gibt keine Krankschreibung für Hahsimoto! Der Arzt nimmt Dich nicht ernst..und der sollte ja am ehesten Bescheid wissen. Er überweißt Dich zum Psychiater.


    TRaurig..aber gottdeidank habe ich eine Freundin und eine Tante, der das auch schon so ergangen ist...die 20-30 Jhare ihres Lebens von keinem ernst genommen wurden...de facto arbeitslos, Hartz IV und frühverenten sind, obwohl es vorher so prachtvolle, dynamische, erfolgreiche Frauen waren.


    Ich weiß also bescheid was mir droht und ich habe mich NICHT in die Psychoschiene abschieben lassen. Ich habe nach der Arztreduktion noch 2 Jahre versucht MIT den Ärzten kooperativ eine Lösung zu finden. JETZT hab ich mich aus dieser erfolgsvermeidenden krankheitsmanifestierenden Kooperation ENDLICH gelöst (man hat kaum Zutraeun und Selbstbewußtsein in Hashimoto-UF)...nachdem eine Bekannte von HENNING mich fragte, Du weißt doch alles, warum machst Du überhaupt noch was die Ärtzte sagen. Das rüttelte mich auf..mit der Fachinformatiuon und den Studien und den Selbsthilfegruppen ist man in der Lage selber für sich zu sorgen.


    Ein befreundeter Radiologe selber an Hashimoto erkrankt, kennt mich von vor und nach der Thyroxinreduktion. ER versteht mich, kümmert sich indem er mir das Thyroxin aufschreibt das ich rausfinde dass ich es brauche...welche Dosis würdet ihr nehmen, wenn eine Dosisreduktion der Auslöser all Euren Leids ist? Mehr oder Weniger (wie die Ärzte meinen)? Meine Schilldrüsengröße hat sich erst halbiert und dann geviertelt..Ich habe nun dank ärtztlicher Intervention nur noch 1-0,5 ml Schilldrüse...muß also unter die Kategorie OHNE Schilldrüse neuerdings fallen. Krebsverdächtige alle 24-Stunden Stechen in der Schilldrüse, macht in meinem Augen auch eine Krebsprophylaxe dringend notwendig (höhere LT-Dosis).


    Nun nehme ich seit 3 Monaten MEINE Dosis..und seit drei Wochen kann ich wieder gehen :)z ..spazieren...und gestern! bin ich sogar ein klein wenig über die Straße gejoggt!!!!!!!!!!!!!!!!!! :)* Meine Stimmung ist seit vorgestern eher heller. Die "schwarzen" Momente scheinen sich verflüchtigt zu haben. Mein Zyklus ist SOFORT wieder auf 28 Tage normalisiert, meine Periode ist vergleichsweise entspannt (keine Blutstürze mehr), PMS, Migräne, Dauerkopfschmerzen, Krämpfe sind quantitativ reduziert...die Atemnot kommt nur noch selten...die Angst- und Panikattacken hatte ich nun eine Weile (2 Wochen) nicht mehr...meine Haare werden wieder (sie waren so struppig und ungepflegt, dass ich meinte ich müsse sie ganz abschneiden, weil man so nicht vor die Tür gehen kann)... ich kann sogar wieder lachen!

    Hi *:)


    War heute beim Nuk Im Krankenhaus und wollte mal eben berichten:


    Aufgrund meiner Beschwerden, sagte Dr. L., ich hätte eine latente SD Unterfunktion :-/ . Die Beschwerden wie, frieren, konzentrationsschwierigkeiten kämen nicht von der SD. Nur die Müdigkeit evtl.


    Er möchte, da seiner Meinung nach mein TSH wert supprimiert wäre, meine L-thyroxin Dosis auf 75µg runtersetzen :-o (erst meinet er sogar auf 50µg, aber da habe ich ihn nur ungläubig angesehen, ob das nicht zu krass wäre von 140 auf 50). Aber er findet die Beschwerden nun auch nicht so schlimm, eher unangenehm. Aber eine dauerhaft zu große Dosis L-t ist ungesund (Osteoperose etc.).


    Zusätzlich zu den 75 µg L-t soll ich noch 20 Thybon nehmen.


    In 3 Wochen ist die nächste BE


    Ich habe etwas Schiß vor soviel Thybon...habe gelesen, das viele erstmal mit 5µg einsteigen. Und ich finde es auch wenig L-T...


    Ich hätte mich wahrscheinlich auf 100 L-t plus 5 thybon gesetzt.


    was meint ihr?

    War das jetzt nur ein Gespräch anhand der Symptome, was bei den Labordiagnostisch fokussierten Ärzten ein Wunder wäre. Ohne freie Werte kann ich eigentlich gar nichts sagen. Unter Therapie ein supprimierter TSH sagt mir nur, dass die freien Werte nötig sind, insbesondere T3. Der müßte sehr niedrig sein, wenn der Arzt gleich 20µg Thybon verordnen will. Der suprimierte TSH sollte unter Therapie nicht der Grund für eine Dosisreduktion sein.


    Auch dein Arzt kennt sich offensichtlich nicht gut mit den Unterfunktionssymptomen aus. Sowohl Frieren als auch Konzentrationsschwierigkeiten sind Unterfunktionssymptome. Aber mir ist es exakt genaus so ergangen wie Dir. Auch ich wurde komisch angeschaut als ich meine Symptome aufzählte, die erst durcjh die Dosisreduktion auftraten -da wird sofort in die Breite geschaut und vom eigentlichen Thema abgelenkt. Aus pumperlgesundem Zustand wurde ich aufgrund des supprimierten TSH reduziert. Eine gesundheitsliche, berufliche und finanzielle Kathastrophe nahm ihren Lauf..und heute kann kein Arzt meine Symptome zuordnen ;-) Schulung für Ärzte zur Unterfunktion und deren Risiken sind dringend nötig. Sie lernen nur die andere Seite und warnen unisono immer vor den gleichen Risiken (einer Überdosierung)...dabei sollen solche Symptome fast nur bei zu rascher Steigerung auftreten. Immer reduzieren sie. :(v


    Kannst Du dem Arzt nicht noch sagen, dass Du das Thybon gern einschleichen möchtest. Deine Gedanken sind verständlich. Mir hat es geschadet, dass der Arzt gegen meinen Wunsch und Willen reduziert hat. Es hat mein Vertrauen und mein Leben zerstört.


    Heute, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich eine Zweitmeinung einholen oder versuchen einen auch für mich passablen Konsens zu erreichen. Wenn sich durch die Reduktion deine UF manifestiert, wirst Du kaum noch die Kraft aufbringen, Dich für Deine Belange einzusetzen. Wenn dann jetzt.


    Allerdings sollte 75µgLT+20µgThybon fast die gleiche Dosis sein wie 140µgLT..Thybon soll dreifach zählen. Aber dazu sollen die Thybon profis was sagen.


    Was wäre sonst noch möglich. Deine 100+5 entsprächen 115 was weniger wäre als jetzt. 100+10 ergäben immerhin 130 µg LT


    125+5 entsprächen 140 µg LT könnten allerdings einige Symptome des T3-Mangel reduzieren, vor allem Depressionen.


    In der Fachinfo von Henning steht fürs Thyroxin, dass eine Überfunktion nur sicher durch T3 ÜBER der Norm diagnostiziert werden kann. In der Thybon Fachinfo steht, dass der TSH unter Thybon supprimiert sein kann. Unter Thyroxin ist das auch öfter der Fall, wie bei mir auch, leider hat das noch keine Erwähnung in der Fachinfo gefunden.