Zitat

    War das jetzt nur ein Gespräch anhand der Symptome, was bei den Labordiagnostisch fokussierten Ärzten ein Wunder wäre.

    nein,ich hatte ihm die Unterlagen der letzten Jahre mitgebracht, so wußte er um alle Werte.


    Aber ich dosiere mich seit gestern nach meinem Gusto: 125µg L-thyroxin plus 5µg Thybon. Gestern hatte ich so 2 stunden nach der ersten Thybon einnahme leichtes schwitzen,sonst nix. Heute merke ich überhaupt nichts...


    Jetzt ist die Frage,wie lange ich mit diese Dosis weitermache... bis wann sollte ich merken, ob das zu wenig Thybon ist?


    Ich bin ehrlich entsetzt, das selbst der NUK ebenso unwissen ist und nur stur auf meinen TSH wert pocht wie ein normaler allgemein AArzt, von dem ich keine Kenntnisse erwarten kann.


    Meine aktuellen Werte (März):


    TSH 0.03 mU/l (0.27-4.20)


    Ft3 2.70 ng/l (2.0-4.4)


    Ft4 13.3 ng/l (9.3-17.1)


    Ft3: 29,17%


    Ft4: 51,28%

    Zitat

    Jetzt ist die Frage,wie lange ich mit diese Dosis weitermache...

    Wenn Du Dich nach einer Woche noch nicht gut genug fühlst, würde ich auf 10 µg Thybon steigern. Nach 4-6 Wochen würde ich dann eine Kontrolluntersuchung für angebracht halten, damit Du ein Gefühl dafür bekommst, wieweit Dein fT3 durch Thybon beeinflußt wird.

    Danke für deine Antwort :-)


    So hatte ich mir das auch gedacht... 7 Tage 5µg Thybon und dann steigern auf 10.


    Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht endlich schaffen würde :)z


    Eines muss ich langsam wirklich einsehen: bei SD problemen, darf man sich nicht nur auf Ärzte/Werte verlassen; man muss sich um sich selbst kümmern, recherche betreiben und dann nach seinem eigenen Gefühl handeln.


    Wie ich das den Ärzten verkaufe, weiß ich jetzt noch nicht...aber wenn ich endlich erfolg hätte, würde ich das verteidigen und vertreten :)z

    Zitat twilight garden:


    "Ich bin ehrlich entsetzt, das selbst der NUK ebenso unwissen ist und nur stur auf meinen TSH wert pocht wie ein normaler allgemein AArzt, von dem ich keine Kenntnisse erwarten kann."


    Da stehst Du nicht alleine da. Ich habe nun nach meinen letzten haarsträubenden Erfahrungen mit Endokrinologen in guten 2 Monaten einen Termin bei einem Professor für Endokrinologie und muß sagen..ich erwarte GAR nichts. Keine fundierten Kenntnisse bezüglich Hashimoto und Autoimmunerkankungen, kein Einfühlungsvermögen, keine klinischen Untersuchungen, keine erfolgversprechende Therapieempfehlung und -Verordnung. Warum ich überhaupt noch hingehe? Es wird mein allerletzter Endokrinologe sein, der mich in diesem Leben sieht. Das ist sozusagen deren allerletzte Chance mal Kompetenz zu beweisen.


    Ich erwarte nur himmelschreiende Ignoranz und Arroganz, die die armen hochdekorierten, weißgekleideten Herrgötter davor sicher bewahren dazuzulernen und den Wissensstand eines Hashimoto-Erkrankten zu erreichen.


    Wenn der Staat in Zukunft Ärzte belohnen will, die verhindern das Patienten krank werden bzw bleiben...dann sollten sie insbesondere bei den Schilddrüsenärzten kontrollieren. Wenn man diese Massen an Schilddrüsenkranken mal nachverfolgt, wenn sie von ihrem Schilddrüsenarzt runterdosiert wurden..und die Kosten fürs Gesundheitssystem addiert für ihren danach üblichen verordneten "Ärztemarathon", den luxuriösen Diagnostikmaßnahmen und alles immer "ohne Befund"..und nur weil der Schilddrüsenarzt entweder zu inkompetent oder zu nachlässig oder sadistisch ist um 25µg mehr Thyroxin zu verordnen. Entschuldigend darf man die veralteten Normbereiche und die redundanten Texte in den Lehrbüchern bezüglich Hashimoto ins Feld führen. Wahrscheinlich auch die fehlermanifestierenden Fortbildungen auf Kongressen. Aufmerksame Ärzte wie Prof. Hotze haben diese Mißstände in ihrem Fachbereich nicht lange ertragen, sich zuviel aufregen müssen und deshalb früh das Zeitliche gesegnet. Diese wenigen erfolgreichen Therapeuten dürfen offensichtlich nicht publizieren. Sie müssen heimlich ihr gutes Werk verrichten.Welche Flachschippe hat denn da oben das sagen?


    Ich gratuliere Dir zu Deiner weisen Entscheidung, deine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und beglückwünsche Dich zu Deiner deshalb noch längerwährenden Arbeitsfähigkeit. Ganz zu schweigen von den anderweitig sonst aufgelaufenden unnötigen Gesundheitskosten, die Du unserer Gesellschaft ersparst. Das Privatleben wage ich gar nicht zu nennen, denn da laufen viele von uns eh schon lange auf Reserve.

    Die meisten fühlen sich dann in ihrem Ego gekränkt und sind überhaupt nicht mehr konstruktiv.


    Ich hätte die Fachinfo für Thyroxin oder das Hashimoto Buch von Dr. Brakebusch, was die Ärzte respektieren.


    Es kommt immer auf die Fragestellung an.


    Nur Originalpublikationen werden anerkannt.


    Internet und Selbsthilfegruppen-Erfahrungen werden verächtlich abgetan.


    ich habe mir jetzt bei 5 Ärzten den Mund fusselig geredet, nur eine Ärztin hat nach all den typischen festgefahrenen Schnellschüssen und Standardreaktionen irgendwann mit meinen Symptomen dazugelernt..ich habe ihr immer wieder eine Kosten-Nutzen-Rechnung vorgelegt....wieviele Medikamente und Therapien ich brauche mit und ohne diese 25µg mehr Thyroxin...auf der Thyroxinseite stand nur das Thyroxin...auf der anderen Seite war die ganze Seite vollgeschrieben mit Symptomen und deren Diagnostik und Bekämpfung....inklusive Kosten für den Staat durch meine Arbeitslosigkeit. Als ich ihr es das vierte Mal vorgelegt habe hat sie akzeptiert, dass ich meine frühere alte Dosis endlich wiedergekommen. Dadurch ist mir NUR ein Jahr und ein dritter Job flöten gegangen inklusive mein Zutrauen selber wieder es zu schaffen auf die Beine zurückzukommen.


    Aber IMMERHIN...sie hat dazulernen wollen!!!!! Obs daran lag dass sei weiblich war und Internistin?

    Tag 7...ich nehme jetzt seit 1 Woche 5µg Thybon zusätzlich zu meinen 125 L-t...


    Ich merke von meinen 5µg Thybon immer noch nicht wirklich was, aber ich komme momentan einigermaßen gut wieder hoch am morgen


    Mal sehen, wie es weiter geht...


    Ich würde gerne mal auf 10µg erhöhen, habe aber schiß...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Thyreotropin


    Geh jetzt über das verlängerte Wochenende schön viel in die Sonne..lieber bissl mehr als zuwenig.


    Je länger die Unterfunktionssymptome da waren umso länger dauert es bis die bessere Therapie/Dosis das wieder aufräumen kann...Stück für Stück verschwindet ein Symptom nach dem anderen...bei mir dauerst jetzt 3,5 Monate und immer noch spüre ich Verbesserungen. Die 12 Kilo scheinen nie wegzugehen, die mir die ärztliche Dposisreduktion eingebröselt hat. Ob ich jemals wieder berufstätig sein kann..ich hoffe es mittlerweile wieder...es erscheint mir nicht mehr unmöglich...und das ist für mich schon eine riesige Verbesserung meines UnterfunktionsZustandes.


    Früher war es für mich undenkbat je arbeitslos zu werden..ich war berühmt für meine tollen Bewerbungen und meine tollen Berufschancen.

    hmmm... bin heute tatsächlich etwas wacher:).


    habe heute das erste mal 10µg Thybon genommen...ich hoffe, das es daran liegt und nicht bloß zufall ist:D oh, wäre das schön!


    allen noch einen schönen sonntag

    hallo twilight garden, ich bin gespannt ob es dir bald besser geht. ich nehme grade selen seit zirka 1 woche ( nach tipp von zwack) und hoffe auch dass es mir bald besser geht, ich habe fast das gleiche problem wie du.


    momentan geht es mir eher schlechter, meine SD sticht heut schon den ganzen morgen, die Müdigkeit ist so extrem ( trotz dosissteigerung), ich kriege nur die füße hoch wenn ich muss, ansonsten gammel ich nurnoch rum, das ist doch kein leben. das erste mal im leben kriege ich leicht deppresive stimmung, dabei sind meine werte ja nichtmal grenzwertig, es ist nur etwas luft nach oben. ich frage mich manchmal echt ob ich nicht noch irgendwas haben kann, aber ich hasse arztbesuche. ich gehe immernur wenn ich muss.


    meine freundin war beim gleichen top doc wie ich, in der praxis ist aber eigentlich nur eine einzige ein top doc mit dem man nicht um dosisreduktionen streiten muss. trotzdem wechsel ich nun und hole mir woanders einen termin. meine freundin ist überglücklich dass man bei diesem doc nicht diskutieren muss, der lässt einen nach wohlbefinden. klingt super oder.

    @ zentaur

    deine geschichte macht mir echt angst. ich habe auch ganz krass gedächtnislücken und frage mich manchmal echt ob das alles an der SD liegen soll? :)_

    Also bei mir ist es sonnenklar dass es daran liegt. Und auch bei Dir ist es mit Sicherheit der Grund.


    Es ist hahnebüchend was da mit uns Patienten gemacht wird. Die Ärzte möchten am liebsten gar nix machen, so diskutieren sie das auch auf ihren Kongressen..und wenn da ein Patient kommt und schon Schilldrüsenhormone nimmt, dann reduzieren sich jetzt offensichtlich flächendeckend.


    Hst Du schonmal dran gedacht dass das mit ein Gund dafür sein könnte dass die Burn Outs rasant zunehmen? Arbeitslosigkeit...irgendwo hab ich gelsen dass 10% der Hashimotokranken nicht arbeitsfähig sind...damit geben sich die Ärzte zufrieden, auch das manche Patienten angeblich NICHT einstellbar sind ist bekannt...auch dass man angeblich nicht abnehmen kann mit Hashimotoi...das LERNEN die Ärzte...sie haben gar nicht die Chance zu realisieren, dass sie und ihre Verordnung der Dreh- und Angelpunkt ist..und ihre zögerliche Haltung da..zu Adipositas, Angst und Panikattacken, Gedächtnislücken, Hör- Seg probleme, Tinitus, Darmbeschwerden...und diverse Operationen Cts MRTs Röntgenbilder, Coloskopien, Rektoskopien, Magenspiegelungen...künstliche Gelenke fphren...sie sind die Ursache...und der nachfolgende Ärztematathon ist eine unnötige Belastung für Patient und Gesellschaft.


    Wie oft hört man da von "anderen baustellen"..Überweisung in die Psychotherapie-kontraindiziert.


    Und die meisten glauben ihnen das auch noch


    Einfach das Problem abgeben, die Hände in Unschuld waschen...mehr können die nicht...keine Verantwortung tragen, nicht das Problem selber angehen wollen...wie unpraktisch dass es immer bei ihnen aufpoppt...sie wären ja eigentlich der richtige Ansprechparter so als Endokrinologe....blß weg mit all den lästigen patienten...reduzieren...damit kann man sie serh leicht ausschalten..danach sind sie so indolent so apathisch so antriebslos...da können die sich gar nicht mehr beschweren oder aufbegehren für ihre gesundheit eintreten


    dann gehts ihnen so wie den Hunden mit Hashimoto sieh unten


    http://home.arcor.de/obhv/Hypothyreose.pdf

    danke zentaur.


    ich habe tatsächlich nun nochmal etwas erhöht weil ich ja noch spielraum hatte und erst ging es mir wirklich 2 std schlecht ( geht das so schnell ins blut oder kann es daran nicht liegen?) und dann hatte ich aufeinmal einen elan, ich habs lange nicht mehr erlebt. ich hab die wohnung gewienert, hatte gute laune, ich war echt ein neuer mensch. am nächsten und übernächsten tag habe ich die dosis natürlich beibehalten, mir geht es besser. obs am vitamin d liegt oder sonstigem ( habe erst in 4 wochen termin zur wertekontrolle) ich werd es ja bald wissen. aber mir geht es viel besser :)^

    Meine Oma bräuchte auch dringend Thybon aber keiner verschreibt es ihr und es heißt immer nur "Alles passt, das ist psychisch!" Sie soll zum Psychiater jetzt.


    Sie war letzte Woche im Krankenhaus und keiner hat was wegen der SD gemacht, obwohl die Werte vorlagen. Wir haben mit der Ärztin gesprochen und sie meinte, dass sie einen SD-Spezialisten zu ihr schicken. Heute wurde meine Oma entlassen und kein SD-Spezialist kam :-(


    Ihr gehts sooo schlecht!!!!!


    FT4 ganz oben und FT3 unter der Norm...