Baby-Öl gegen trockene Haare?

    Hallo,


    ich habe extrem trockenes Haar. Ansonsten ist es sehr schön, sehr lang, und sehr dick und voll.


    Nur eben die Spitzen sind sehr angegriffen =(


    Leider ... Ich habe alles ausprobiert, zum teil sehr teure Proukte. Und nichts hilft so wirklich.


    Ich erhoffe mir keine Wunder, aber das es wenigstens etwas besser wird.


    Eine Freundin von mir hat mir jetzt empfohlen , nach dem Waschen Baby-öl in meine Haarspitzen einzumassieren , ruhig mehr und das dann einwirken lassen längere Zeit .


    Und dann kann ich es auswaschen oder einfach so trocken föhnen.


    Was haltet ihr davon ?


    Stimmt des ? Und habt ihr auch noch andere gute Tipps, ich habe wirklich schon sehr viele Produkte versucht ....


    lg

  • 36 Antworten

    von babyöl hab ich das auch schon gehört. aber meine freundin hat mir haarklettwurzelöl geschenkt und seitdem ich mind. alle 2 wochen das öl für eine nacht einwirken lasse, hab ich super weiche spitzen. auch spliss ist viel weniger geworden.

    oh gott... also das gleiche habe ich schon über Oliven oder Sonnenblumenöl gehört. Habe das dann so gutgläubig, wie ich war, reingemacht... und dann hatte ich fast ne Woche lang Spaß mit den MEGA fettigen Haaren. Man bekommt dieses sch**** Öl kaum raus und das Wasser perlt von den Haaren nur noch ab!!!! Ich denke Babyöl ist nichts anderes! Ich würds NIE NIE NIE wieder tun ;-D ! Und selbst nach der Woche, als die Haare dann vom Öl befreit waren, konnte ich keinen Unterschied zu der Zeit vor dem Öltest feststellen.

    ich teste gerade seit ein paar wochen aus, mir einfach normale creme/bodylotion in die längen zu schmieren und bin ziemlich begeistert. man darf halt nicht so viel nehmen, dass es klätscht, sondern nur mit den eingecremten händen (bzw. ein bißchen mehr) durch.

    Wenn Blumen trocken sind, bekommen sie von mir Wasser. Wenn meine Haut trocken ist, bekommt sie eine Feuchtigkeitscreme. Wenn meine Haarspitzen trocken sind, bekommen sie auch Feuchtigkeit. Zum Beispiel Phyto Nr. 7 oder Phyto Nr. 10. Oder die Speick Spülung, die man auch ins trockene Haar geben kann, um das Haar geschmeidig zu halten.


    Haare in Fett zu sudeln, na ja.....

    Zitat

    oh gott... also das gleiche habe ich schon über Oliven oder Sonnenblumenöl gehört. Habe das dann so gutgläubig, wie ich war, reingemacht... und dann hatte ich fast ne Woche lang Spaß mit den MEGA fettigen Haaren. Man bekommt dieses sch**** Öl kaum raus und das Wasser perlt von den Haaren nur noch ab!!!! Ich denke Babyöl ist nichts anderes! Ich würds NIE NIE NIE wieder tun ;-D ! Und selbst nach der Woche, als die Haare dann vom Öl befreit waren, konnte ich keinen Unterschied zu der Zeit vor dem Öltest feststellen.

    So sollte man es ja auch nicht machen ;-).


    Man kann Öl auf zwei Arten verwenden:


    a) nur in die Spitzen vorsichtig einmassieren (und ich meine NUR die Spitzen, nicht die Längen und schon gar nicht die Kopfhaut), da kann es dann auch drin bleiben.


    b) als Kurpackung über Nacht. Dann wäscht man es am nächsten Tag natürlich mit einem milden Shampoo aus. So eine Packung ist aber nur bei sehr trockenem oder sprödem Haar sinnvoll, alle anderen Haartypen überfetten dabei hoffnungslos (war vielleicht bei dir der Fall). Auch lockige Haare können davon profitieren (denn Locken neigen zur Trockenheit)


    Ich verwende am liebsten Jojobaöl (in Apotheken oder Reformhäusern) oder Gesichtscreme für trockene Haut (Alverde) für die Spitzen, das macht sie schön geschmeidig. Früher habe ich auch gerne das Sanddorn-Orange Massageöl von Alverde genommen. Viele schwören aber auch auf Kokosöl (ist bei Raumtemperatur fest, wird zwischen den Fingern erwärmt, auch Reformhaus). Babyöl sollte frei von Paraffinen und SIlikonen sein, dann kann man es auch nehmen. Es ist aber meist teurer als die einfachen Öle. Klettenwurzelöl bekommt man selten reinst und es ist sehr fettig. Meist ist es nur eine billige Mischung verschiedener SIlikone mit ein bisschen Klettenwurzelextrakt, das würde ich persönlich nicht für die schon trockenen Spitzen verwenden.


    Weitere gute Tipps für Forenjunkies unter www.langhaarnetzwerk.de

    ohje, ja dann hatte ich definitiv die hoffnungslose Überfettung der Haare. Habs auf jeden Fall völlig verkehrt gemacht. Hab das Öl so richtig schön in die Haare und Kopfhaut einmassiert |-o ! Und ich sah danach soooo schrecklich aus! Konnte 3 Tage garnicht rausgehen. Das Wasser konnte das Öl ja kaum abspülen, weil das Wasser nur abperlte :-/


    Aber, was Du jetzt so schreibst Moni, hört sich interessant an :)^ ! Werde dann vllt. doch nochmal nen Versuch starten ;-D

    Öl lässt sich auch nicht nur mit reinem Wasser entfernen, da die beiden nicht mischbar sind. Da muss immer ein mildes Shampoo her (fettiges Geschirr spült man ja auch immer mit Seifenwasser, sonst wird es ja nicht sauber ;-)).


    Es hat nur keinen Sinn nach einer Ölkur ein stark schäumendes Shampoo zu nehmen, dann ist der Pflegeeffekt ja gleich wieder weg (viel schaum spricht für viel Seife und die nimmt zuviel Öl weg).


    EIne gute Idee ist zB immer, das Shampoo zu verdünnen, dh man nimmt einen kleinen Klecks Shampoo in eine leere 1L Wasserflasche und füllt die mit Wasser auf. Dann leicht schütteln (nicht zu sehr, sonst schäumt es zu sehr) und dann in zwei Portionen übers Haare laufen lassen und einmassieren. Kurz wirken lassen und dann ausspülen.


    Man glaubt es nicht, aber das reicht bei den meisten schon aus, um die Haare sauber zu bekommen. Und es ist viel sanfter zu Haar und Kopfhaut.

    das hört sich echt total logisch an eigentlich :)^ ! Danke für die vielen Tips. Werde sie auf jeden Fall mal beherzigen :)!


    Ich habe bisher immer das Syoss für colorierte Haare oder momentan neu für sprödes, trockenes Haare. Aber irgendwie bringt das nix! also versuch ichs nochmal mit dem öl in den spitzen und verdünntem Shampoo :)

    Ich muss gestehen, dass ich mich mit den Inhaltsstoffen noch nie so richtig auseinander gesetzt habe |-o ! Was gibts denn da als Alternative?! Ich habe einfach immer das genommen, womit meine HAare sich danach am besten angefühlt haben. Aber was da jetzt drin ist oder woran das liegt habe ich irgendwie nie beachtet...

    Ich habe mein trockenes Haar erst mit den Tipps aus dem langhaarnetzwerk in den Griff bekommen.


    Dazu habe ich mich erst mal von allen "Shampoos für trockenes Haar" verabschiedet-die pflegen leider meist nur sehr oberflächlich.


    Meine Tipps sind natürlich va aus meiner Erfahrung heraus, dh bei einem anderen Haartyp bringen sie vielleicht gar nichts.


    Ich mache folgendes:


    a) Shampoo nur verdünnt und möglichst nur auf dem Kopf verwenden, nicht in die Längen


    b) die Längen und Spitzen wasche ich nur mit einer Spülung (silikonfrei). Was viele nicht wissen: Auch in Spülungen sind waschaktive Substanzen, nur viel weniger konzentriert. Dh sie sind sanfter als normale Shampoos (dh sie reichen leider meist nicht, um die Kopfhaut gut zu waschen). Ich massiere also eine Apülung ein und lasse diese ca 5 Minuten wirken. Dann benutze ich das verdünnte Shampoo am Oberkopf und spüle alles zusammen aus.


    c) Haare leicht antrocknen lassen, dann Öl oder gesichtscreme in die Spitzen


    a) ab und an eine Quark-Joghurt Kur: Quark und Joghurt vermischen und ca 10-20 Minuten einwirken lassen, gründlich ausspülen, das bringt wieder Feuchte ins Haar.


    Bei mir klappt das seit einigen Jahren sehr gut, ich habe kaum Spliss, (meine Haare sind Mid-back, dh zwischen Schulterblättern und Hüfte) sie sind glänzend und nicht trocken und sie fetten nicht mehr.

    Das artet jetzt alles etwas aus, aber dennoch:


    Silikone sind nicht für jeden Haartyp was (ich würde sogar sagen, für die wenigsten). Es sind Öle, die sich um das Haar legen und es "einschließen". Dadurch fühlt sich das Haar oberflächlich toll und glatt an, innen drinnen bleibt es aber trocken und spröde. Durch das "Verschließen" kann sich die Trockenheit dann noch verschlimmern.


    Silikonfrei sind zB alle Shampoos von Alverde und alle sonstigen "Bioshampoos". Die teuren Produkte von L'Oreal, Goldwell, Sioss usw sind meist damit überfachtet-dadurch erhöht sich die Gewinnspanne einfach auch so schön, denn Silikonöle sind Abfallprodukte der Erdölgewinnung und damit superbillig.