Hmm, aber helfen beim Möbelschleppen kann doch eigentlich jeder. Natürlich kann einer mehr als andere tragen, deswegen ist man aber trotzdem hilfreich.


    Ich könnte nicht zu zweit eine Waschmaschine tragen, aber bei vielen anderen Möbelstücken geht es trotz <60 kg und nicht gerade guter Fitness.


    Man hilft eben so gut man kann.

    Ich hab auch schon als schwächliches Frauchen bei Umzügen geholfen.


    Als schwächliches Männchen würde ich tatsächlich die Wahrheit sagen, wie Du es beschrieben hast. "Ich kann nur Kartons - das Klavier muss wer anders machen."

    Klar, helfen kann ich natürlich bei kleineren Dingen. Als Mann wird aber (denke ich) automatisch schon etwas von dir erwartet. 'Fass mal eben bei der Waschmachine mit an' und sowas. Ich weiß nur, dass ich beim letzten Mal der Witz für den gesamten Tag war, als ich Probleme hatte beim Kühlschrank zu helfen. Einer (rein zufällig der Größte %-| ) war sogar richtig sauer auf mich.

    Ach entschuldige, ich dachte ich hätte hier schon geantwortet |-o

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    Hm. Sowas ist natürlich doof. Ich käme allerdings nicht auf die Idee, von einem schmächtigen Mann dieselbe körperliche Leistung zu erwarten wie von einem Muskelprotz.

    Nein, das wohl nicht, aber von Männern wird wohl eine gewisse Grundkraft erwartet ":/


    Auch wenn sie schmächtig sind. Sie sind ja schließlich 'Männer' ???

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    Da wäre mein Tipp, beim nächsten Mal zu sagen "frag mal lieber Sowieso, ich glaube der ist kräftiger als ich".


    Kraft vorspielen, die man nicht hat, nützt ja auch keinem.

    Da hast du wohl recht, das werde ich dann auch so machen. Auch wenn es mir schwer fällt ganz offen zu erklären, dass eine andere Person besser ist als ich.

    Ich bin damit, zu Schwächen zu stehen, bisher immer besser gefahren als damit so zu tun, als hätte ich sie nicht (fliegt ja sowieso auf). Obwohl so manche Schwäche zuzugeben (ohne eine Ausrede zu erfinden!) schwer fällt und mir sehr peinlich ist. Gerade wenn es sich um etwas handelt, das für andere so selbstverständlich erscheint wie atmen.

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    Die jammern auch gern über ihre Einsamkeit. Während man ihnen zuhört, denke ich ... wann ist der Monolog endlich vorbei und ich kann wieder meiner Wege ziehen

    Dasselbe ist meine Erfahrung. Jene, die über Einsamkeit klagen, sind in der Regel dieselben, die völlig außerstande sind, jemand anderen als sich zu sehen und sei es auch das Gegenüber. Solche Gesprächspartner sind für mich ziemlich uninteressant.

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    Unheilbar Kranke sind in ihrer Lebensführung massiv eingeschränkt. Ich auch. Todkranke sind in einer tragischen Situation, weil sie etwas zu verlieren haben, oder vorallem vieles verpassen werden. In so einem Fall würde ich diese Krankheit sogar auf mich übertragen ohne zu tauschen. Für mich würde es keinen Unterschied machen, da ich ja eh nichts zu verlieren habe. Aber das geht ja leider nicht.


    Borlag

    :-X Ich schließe mich jenen an, die meinen, das Problem sei ausschließlich in deinem Kopf.

    Grundsätzlich wenig. Mir scheint aber, deine Persönlichkeitsstruktur sei ausgesprochen selbstmitleidig und klagend, hierbei den Bezug zu Realität stark verlierend. Wenn du depressiv bist, geh zum Arzt und hol dir Tabletten. Mach deine Ausbildung (immerhin kannst du dich schriftlich gut ausdrücken. Mehr als ein Hauptschulabschluss sollte also drin sein.) und mach was aus deinem Leben. Nein? Geht nicht? Dann bleibt dir nur akzeptieren. Aber dieses "ich würde mit jedem Todkranken tauschen" finde sogar ich unschön, und das will was heißen. ;-) Vielleicht hast du wirklich Depressionen. Mach halt was. Aber wenn du nichts machst und dennoch jammerst, sei dir eben bewusst, dass die meisten Menschen das ziemlich unangenehm bis abstoßend finden. Und sich daher von dir distanzieren. Du meinst natürlich, das läge alles an deinem Körper. Ich verstehe schon, zu erkennen, dass der Charakter das Problem ist, ist deutlich unangenehmer, als es auf den Körper zu schieben, der dem eigenen Zugriff eh weitestgehend entzogen ist. Es löst aber das Problem nicht. Mir scheint, du bist aber eh nicht gewillt, es zu lösen.

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    Grundsätzlich wenig. Mir scheint aber, deine Persönlichkeitsstruktur sei ausgesprochen selbstmitleidig und klagend, hierbei den Bezug zu Realität stark verlierend.

    Dann wäre jeder, der hier ein Problem beschreibt ein klagender selbstbemitleidender Mensch.

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    Wenn du depressiv bist, geh zum Arzt und hol dir Tabletten.

    Schon längst geschehen.

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    Aber dieses "ich würde mit jedem Todkranken tauschen" finde sogar ich unschön, und das will was heißen. ;-)

    Das ist mir relativ egal, ob du das 'schön' findest, oder nicht. Meine Wünsche sind nichts Verwerfliches.

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    Vielleicht hast du wirklich Depressionen. Mach halt was. Aber wenn du nichts machst und dennoch jammerst, sei dir eben bewusst, dass die meisten Menschen das ziemlich unangenehm bis abstoßend finden. Und sich daher von dir distanzieren.

    Menschen distanzieren sich nicht von mir, in dem Sinne, dass sie Abstand nehmen. Wer mich nicht kennt, versucht Abstand zu halten. Ein Jammern können diese Menschen noch gar nicht gehört haben, selbst wenn es tatsächlich da wäre.


    Wer mich kennt distanziert sich nicht von mir.

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    Du meinst natürlich, das läge alles an deinem Körper. Ich verstehe schon, zu erkennen, dass der Charakter das Problem ist, ist deutlich unangenehmer, als es auf den Körper zu schieben, der dem eigenen Zugriff eh weitestgehend entzogen ist.

    Es ist natürlich umgekehrt. Ein lösbares Problem ist jemandem, der gewillt ist etwas zu ändern immer lieber als ein unlösbares Problem. Aber mir ist schon klar, dass du mir nicht glauben magst, dass ich etwas ändern möchte. So machen das Menschen, die Probleme nicht nachvollziehen können.

    Borlag

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    Dann wäre jeder, der hier ein Problem beschreibt ein klagender selbstbemitleidender Mensch.

    Jemand, der keine Ratschläge, seien sie auch noch so gut, akzeptiert und seinen Sermon ständig wiederholt - ja, der ist für mich auch klagend und selbstmitleidig. Und sicher gibt es hier davon noch einige. ;-) Aber manche nehmen Ratschläge eben auch an bzw. zeigen den Willen, was ändern zu wollen.

    Zitat

    Wer mich nicht kennt, versucht Abstand zu halten. Ein Jammern können diese Menschen noch gar nicht gehört haben, selbst wenn es tatsächlich da wäre.


    Wer mich kennt distanziert sich nicht von mir.

    Jammern sieht man u.U. auch, wenn jemand eine extrem unsympathische Ausstrahlung hat. Eine sehr auf sich fixierte, zornige/wütende (weil er nicht das bekommt, wovon er meint einen Anspruch drauf zu haben) und unzufriedene. Dann halten die meisten Menschen durchaus Abstand. Dazu passt auch dass deine Bekannten und Freunde sich nicht distanzieren. Denn nur weil man so eine Ausstrahlung hat, können andere Wesenszüge ja durchaus angenehm sein und für eine Freundschaft ist das ja wichtiger als Aussehen. Bloß ist eben die erste Hürde zu überwinden.

    Zitat

    Aber mir ist schon klar, dass du mir nicht glauben magst, dass ich etwas ändern möchte. So machen das Menschen, die Probleme nicht nachvollziehen können.

    Du, ich kann absolut nachvollziehen, dass ein unmännliches Aussehen (klein, dürr, ohne Haare, kindliches Gesicht) für einen Mann sehr ungünstig ist, ich wollte so jemand ja auch eher nicht als Partner. Ich verstehe auch dass dich das traurig macht. Ich begreife nur nicht, warum du dich so vehement dagegen wehrst, etwas anderes zu tun. Sei es Ausbildung oder was auch immer. Das erkläre ich mir entweder mit Depressionen oder eben mit dem inneren Unwillen.

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    Sei vorsichtig mit dem was Du Dir wünschst. Es könnte wahr werden.

    Wohl kaum. Es kann natürlich noch obendrauf kommen! Aber das wünsche ich mir ja nicht, das wäre mir nur schlichtweg egal. Ich glaube nicht, dass alle anderen Probleme dann einfach so verschwinden.

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    Jemand, der keine Ratschläge, seien sie auch noch so gut, akzeptiert und seinen Sermon ständig wiederholt - ja, der ist für mich auch klagend und selbstmitleidig. Und sicher gibt es hier davon noch einige. ;-) Aber manche nehmen Ratschläge eben auch an bzw. zeigen den Willen, was ändern zu wollen.

    Dann nenne mir doch mal einen der Ratschläge, die so gut waren, dass man sie einfach akzeptieren kann. Ich akzeptiere Ratschläge, die anwendbar sind. Wenn mir jemand vorschlägt ich könne mir ja einen Bart wachsen lassen, dann muss ich leider erwähnen, dass ich das bereits tue mein Bartwuchs aber leider bescheuert ist. Das heißt nicht, dass ich Vorschläge kategorisch ablehne. Das heißt allerdings, dass eben nicht jeder Vorschlag passt.

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    Jammern sieht man u.U. auch, wenn jemand eine extrem unsympathische Ausstrahlung hat. Eine sehr auf sich fixierte, zornige/wütende (weil er nicht das bekommt, wovon er meint einen Anspruch drauf zu haben) und unzufriedene. Dann halten die meisten Menschen durchaus Abstand. Dazu passt auch dass deine Bekannten und Freunde sich nicht distanzieren. Denn nur weil man so eine Ausstrahlung hat, können andere Wesenszüge ja durchaus angenehm sein und für eine Freundschaft ist das ja wichtiger als Aussehen. Bloß ist eben die erste Hürde zu überwinden.

    Also entweder gibt es eine ominöse Ausstrahlung, durch die jeder Mensch meine mir angedichteten Charaktermerkmale ansehen kann, oder Menschen beurteilen mich aufgrund von dem, was sie tatsächlich sehen können: Meinem Aussehen. Da Letzteres auch immer sofort Grundlage negativer Kommentare ist, ist das als Ursache auch weitaus naheliegender.

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    Du, ich kann absolut nachvollziehen, dass ein unmännliches Aussehen (klein, dürr, ohne Haare, kindliches Gesicht) für einen Mann sehr ungünstig ist, ich wollte so jemand ja auch eher nicht als Partner. Ich verstehe auch dass dich das traurig macht.

    Du kannst dir womöglich denken welche Nachteile das mit sich bringt. Ich habe aber nicht das Gefühl als könntest du tatsächlich nachvollziehen wie es ist in der Situation zu sein.


    Es geht nicht nur darum etwas nicht bekommen zu können. Es gut auch um das Wissen für etwas grundlegend zu schlecht zu sein.

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    Ich begreife nur nicht, warum du dich so vehement dagegen wehrst, etwas anderes zu tun. Sei es Ausbildung oder was auch immer. Das erkläre ich mir entweder mit Depressionen oder eben mit dem inneren Unwillen.

    Wer sagt denn, dass ich mich dagegen wehre und das nicht tun möchte und werde? ":/


    Ich will ja nicht den Glücklichen ihr Paradies beflecken in dem ich Ballast bin. Das wäre ja grauenhaft für diese armen Leute. :(v

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