Paul_Revere

    Zitat

    So ein Blödsinn. Ein Wert hat immer vergleichenden Charakter. Ein Mensch kann nur wertvoll sein, wenn andere Menschen weniger wertvoll sind.

    X ist genauso viel wert wie Y ist auch vergleichend. Blödsinn ist wohl eher die Annahme, X kann nur wertvoll sein, wenn Y weniger wertvoll ist.

    Zitat

    Nein wir sind nicht alle wertvoll, denn das würde zur Sinnlosigkeit des Begriffes führen.


    Sehr sehr viele Menschen sind in einer Hinsicht (häufig auch mehreren) wertlos.

    Wenn es um Menschen geht, meinen wir meistens keinen monetären Wert, sondern ein philosophischen. Hilfsweise kann man Wikipedia zitieren:


    "Menschenwürde ist ein Begriff, der in der deutschsprachigen Rechtsphilosophie und Rechtstheorie für bestimmte Grundrechte und Rechtsansprüche des Menschen steht (dies ist von der umgangssprachlichen Bedeutung des Begriffes Würde zu unterscheiden). Im modernen Sinne versteht man darunter, dass alle Menschen unabhängig von allen ihren Unterscheidungsmerkmalen wie Herkunft, Geschlecht, Alter oder Zustand denselben Wert haben, und dass dieser Wert über dem aller anderen Lebewesen und Dinge steht."


    Quelle


    Auf den gefetteten Teil kommt es mir an. Danach sind wir sehr wohl alle wertvoll und warum das zur Sinnlosigkeit des Begriffs führen sollte, erschließt sich mir so ganz und gar nicht. Es gibt keine wertlosen Menschen.

    Zitat

    Wer nichts leistet und nichts bietet der wird von niemandem geliebt.

    Sagt wer?

    Zitat

    Sei doch zufrieden, wie es ist. Meistens von Leuten, die nicht einmal einen Meter in meinen Moccasins gelaufen sind.

    Du gehst also davon aus, dass deine Vita per se die Schlimmste sei? Das denke ich nicht. Hier gibts viele, die misshandelt, missbraucht, gemobbt worden sind und vllt schon den ein oder anderen Suizidversuch hinter sich haben. Ich gehöre übrigens auch dazu - und bin zufrieden, wie es ist. Das ist keine Magie, das kann man lernen, wenn man es möchte.


    Wer etwas ändern will, der kann es verändern. Man kann glücklich sein. Niemand ist zum Unglück verdammt. Jeder bestimmt selber, was er denkt und was er fühlt.


    Ich will nicht sagen, dass es keine Depressionen hausgemacht sind, aber wir können aktiv dagegen angehen, anstatt uns in unserem Selbstmitleid zu suhlen. Das macht es nur schlimmer.

    Zitat

    Wer nichts leistet und nichts bietet der wird von niemandem geliebt.

    Ist das so? Was hat denn zum Beispiel ein Baby geleistet? Es kostet viel Kraft, es zu gebären. Man muss es ständig versorgen. Es gibt nichts, es nimmt nur. Trotzdem hat ein Baby einen Wert. Für die meisten sogar den allergrößten Wert, obwohl es anderen zur Last fällt und viel Geld kostet.


    Mit diesem Wert werden wir geboren und wir gehalten ihn auch für den Rest unseres Lebens.


    Vorurteile entstehen doch nur deswegen, weil es Menschen gibt, die mit zweierlei Maß messen und andere abwerten für ihr Aussehen, ihre sexuellen Vorlieben, ihre Religion etc.

    @ PowerPuffi

    Zitat

    Du gehst also davon aus, dass deine Vita per se die Schlimmste sei? Das denke ich nicht. Hier gibts viele, die misshandelt, missbraucht, gemobbt worden sind und vllt schon den ein oder anderen Suizidversuch hinter sich haben.

    Der klare Vorteil der von dir genannten Problematiken ist, dass diese Menschen ihre Probleme in gewisser Weise lösen können. Im Gegensatz dazu wird Galaxina ihr Grundproblem erhalten bleiben. Ich finde nicht, dass man das vergleichen kann.

    Zitat

    Vorurteile entstehen doch nur deswegen, weil es Menschen gibt, die mit zweierlei Maß messen und andere abwerten für ihr Aussehen, ihre sexuellen Vorlieben, ihre Religion etc.

    Blödsinn. Vorurteile können auch positiv behaftet sein - es bedeutet lediglich, dass Menschen gerne Mal kategorisiert werden. Das hat nichts mit Abwertung zu tun.

    Sehr naive Auffassung. Du verstehst es halt nicht und der einzige, der hier bockig ist wie ein Kind bist du gerade. Man muss auch mal lesen und es verstehen.


    Das eine sind die idealisierten Werte, die jeder hat - und jeder will natürlich geliebt und gemocht werden und sicher hat es auch jeder verdient - das ist aber fiktiv, denn die (soziale) Realität ist doch anders. Da gibts halt keine bedingungslose Liebe und alle haben sich gern - da stehen dann ältere Singles in die Stammkneipen und nehmen nach 5 Bier jemanden mit nach Hause. Es sind menschliche Bedürfnisse und Punkt - so schauts aus. Und wenn man nicht mehr toll aussieht wenn man älter wird, dann ist das auch ein Prozess der Ehrlichkeit und des zähneknirschenden Abfindens. Man kann sich in seiner eigenen fiktiven Welt ja hübsch finden - objektiv ist man das aber nicht und Ehrlichkeit währt länger, als Schönreden.


    Und eine gewisse Unzufriedenheit mit sich selbst treibt zu neuer Motivation was ändern, spornt an mehr zu erreichen für sich. Wenn ich meine Figur mit 120kg trotzdem toll finde - weil ich ja in tollem Einklang mit mir bin - dann werde ich nie abnehmen. Kann der Doc quatschen wie er will, dass es nicht gut ist für Gelenke, Herz, usw ... wenn mich die Quarzerei nach 30 Jahre immer noch net stört, rauche ich halt weiter und irgendwann wirds Krebs ... ein Ruhen in sich selbst und völlige Zufriedenheit ist für mich nicht erstrebenswert - da passiert ja nichts mehr.


    Und da kommen wir zur Mitte: Gibt es eine innere Mitte? Ist das so? Für mich ist die Mitte immer da, wo die goldene Mitte ist. Wenn man ein wenig zufrieden und auch ein wenig unzufrieden ist - hat man die Mitte. In meinen Augen ist es immer und überall erstrebenswert die Mitte zu finden - nicht zu viel, nicht zu wenig. Maßvoll bleiben. Und genauso sehe ich das zB mit Attraktivität: maßvoll drauf achten, es nicht übertreiben, aber es auch nicht als nichtig und unsinnig betrachten. Die Mitte führt zumindest mich gut durchs Leben. Da steckt auch unheimlich viel drin, was den Rahmen hier sprengen würde. Und der Wunsch nach einer gewissen "Sexyness" ist einfach ein Wunsch aus meiner Mitte - der Teil Unzufriedenheit, der dem kleineren der Zufriedenheit gegenübersteht. Ich möchte da für mich einfach die Mitte finden. Hoffe, der Bogen wird nun klar.

    Zitat

    Blödsinn. Vorurteile können auch positiv behaftet sein - es bedeutet lediglich, dass Menschen gerne Mal kategorisiert werden. Das hat nichts mit Abwertung zu tun.

    Ich finde Urteile und Vorurteile in jeder Form negativ. Was soll daran positiv sein? Schubladen zum Kategorisieren sind pragmatische Mittel, damit dein Kopf sich nicht überfordert. Leider ist es so, dass viele allzu oft zu diesem Mittel greifen. Da ich zu einer Randgruppe gehöre und diskriminiert wurde, weiß ich sehr gut, was es damit auf sich hat und irgendwann wird jedes Vorurteil über dich zum Schlag ins Gesicht.


    Zu welcher Randgruppe gehörst Du und in welcher Form hast Du mit Vorurteilen zu kämpfen?

    PowerPuffi,


    wie kommst Du darauf, dass ich meine Vita per se für die schlimmste hielte?? Du interpretiert hier fehl. Ich denke zudem nicht, dass Schicksale gegeneinander aufgerechnet werden sollten.


    Galaxina,


    ich bin da bei Dir. Jede/r definiert seine Mitte individuell, und das ist gut so.

    Zitat

    wenn man älter wird, dann ist das auch ein Prozess der Ehrlichkeit und des zähneknirschenden Abfindens.

    Ehrlichkeit? So ehrlich, wie sich hinter der vermeintlich ach so schönen Schale zu verstecken? Ich weiß ja nicht. Ich bevorzuge es dann doch in Würde zu altern. ;-D Ganz ohne Knirscherei, das ist nämlich ganz arg ungesund für die Beißerchen.

    Zitat

    ein Ruhen in sich selbst und völlige Zufriedenheit ist für mich nicht erstrebenswert - da passiert ja nichts mehr.

    Wie meinen? Das kann nur jemand sagen, der ständig danach strebt, es aber eigentlich niemals erreichen kann. Völlige Zufriedenheit und ruhen in sich selbst ist doch das Ziel überhaupt? Das ist echt Pseudophilosophie vom Feinsten.


    Vielleicht bist du auch einfach masochistisch veranlagt und strebst immer nach dem nächsten kaum zu erreichenden Ziel nach. Das ist dann, wie man so schön sagt, dein Bier.

    Zitat

    Wenn ich meine Figur mit 120kg trotzdem toll finde - weil ich ja in tollem Einklang mit mir bin - dann werde ich nie abnehmen.

    Hach, immer schön von einem Extrem ins andere, gell? Kennt deine Welt keine Grauzonen?

    Zitat

    Maßvoll bleiben.

    Du redest immer von Mitte. Ich glaube nicht, dass der Großteil dich als in der Mitte befindlich empfindet, oder auch nur als ansatzweise maßvoll. Du schlitterst mit deinen Aussagen von einem Extrem ins andere. Da ist einfach keine Mitte, Galaxina.

    Zitat

    Hoffe, der Bogen wird nun klar.

    Der Bogen war bei keinem deiner Kritiker das Problem, sondern dass du dir permanent widersprichst. Du denkst und schreibst nur in Extremen, redest aber von der Mitte. Die gibt es nicht bei dir.


    Was du aus dem Thread mitnimmst oder nicht, ist dein Bier. Aber es ist überdenkenswert, ob es ein Wink mit dem Zaunpfahl ist, wenn der überwiegende Großteil der User mit deinem Geschreibsel nichts anfangen kann.


    Wir leiden da nicht drunter, sondern du. Du bist allein für dich verantwortlich. Bleib halt dabei oder ändere was.

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    Ich finde Urteile und Vorurteile in jeder Form negativ. Was soll daran positiv sein? Schubladen zum Kategorisieren sind pragmatische Mittel, damit dein Kopf sich nicht überfordert. Leider ist es so, dass viele allzu oft zu diesem Mittel greifen. Da ich zu einer Randgruppe gehöre und diskriminiert wurde, weiß ich sehr gut, was es damit auf sich hat und irgendwann wird jedes Vorurteil über dich zum Schlag ins Gesicht.

    Du hast mich falsch verstanden; Vorurteile können auch positiver Natur sein. Wie positiv Vorurteile generell sind, sei dahingestellt.

    Zitat

    Zu welcher Randgruppe gehörst Du und in welcher Form hast Du mit Vorurteilen zu kämpfen?

    Ich weiß nicht, ob man es zwangsläufig als Randgruppe bezeichnen kann - aber ich bin stark übergewichtig. Man sieht es mir zwar nicht so extrem an, weil ich ziemlich groß bin und alles gut verteilt ist, aber ich werde auch mal von fremden Leuten beleidigt oder komisch gemustert.


    Mir werden diese Vorurteile zwar nicht direkt entgegen gebracht, aber ich schätze, in den Köpfen der Menschen ist dick = faul, ungepflegt, undiszipliniert, dümmlich, unmäßig, fresssüchtig, ungesund, gierig.


    Ich hatte immer das Gefühl, anders als alle anderen zu sein - und es war/ist mir auch körperlich oft nicht möglich, überall mitzumachen.

    Zitat

    Und wenn man nicht mehr toll aussieht wenn man älter wird, dann ist das auch ein Prozess der Ehrlichkeit und des zähneknirschenden Abfindens. Man kann sich in seiner eigenen fiktiven Welt ja hübsch finden - objektiv ist man das aber nicht und Ehrlichkeit währt länger, als Schönreden.

    Des ehrlichen Abfindens ja, muss aber echt nicht unbedingt zähneknirschend sein. Manchmal mag man sich sogar erst dann äußerlich leiden, wenn man älter geworden ist; bei mir ist es tatsächlich so. Es hat etwas mit der Einstellung zu tun, und ob ich das Thema wirklich durcharbeiten möchte.


    Ich wollte vom reinen Abfinden weg, weil ich hoffentlich noch viele Jahre im nicht mehr knusprigen Körper vor mir hab. Insofern gehöre ich jetzt auch zu einer unattraktiven Randgruppe, empfinde mich aber nicht so. Ich bin jetzt schlanker als früher, treibe regelmäßig Sport, rauche nicht, trinke nur wenig Alkohol und ernähre mich gut. DAS kann ich für mich tun, und außerdem kann ich meine Gesichtszüge durch gute Laune, wenn auch nicht mehr faltenfrei, aber sicherlich anziehender gestalten als durch übermäßige Kritik an mir selbst.


    Meine Mitte als ältere und später alte Frau stelle ich mir so vor, dass ich mit mir im Einklang bin und dass auch mehr werdende Falten mich nicht daran hindern. Aber im Prinzip hast Du Recht - auch alt werden hat etwas Kränkendes, WENN ich es nicht schaffe, damit entsprechend umzugehen.

    Eigentlich lähmt diese ständige Rechthaberei von einigen Usern hier jede Diskussion. Einige gewissen, nicht alle!!!


    Was einige als ständiges Wechseln der Extreme auffassen, hat sehr wohl einen roten Faden und steht überall in Zusammenhang und besitzt Schlüssigkeit. Ob man dem folgen kann, ist schlichtweg eine Frage der Auffassungsgabe und wenn die natürlich an der Oberfläche rumschachert, erkennt man halt den tieferen Sinn nicht. Auf solchen inhaltsleeren Diskussionen habe ich keinen Bock. Sowas steht in jedem 0815-Ratgeber im Buchhandel.


    Ich weiß, dass ich anecke und polarisiere - wenn man hochsensibel ist, passiert das nun mal und es passiert auch, dass Menschen einem nicht mehr folgen können. Nun weiß wieder keiner, was hochsensibel ist ... aber was solls. Und wenn ich etwas nicht im Ansatz glaube, denn das, dass sich jemand hier mit Philosophie beschäftigt hat. Warum? Weil ich das tue - das ist kein Scherz, ich tue das wirklich und ich finde es hochinteressant. Ich finde das vor allem auch dann interessant, wenn es um sozio-ethische Ansätze und Gruppenverhalten geht. Der Mensch ist doch ein komisches Tier ...

    Galaxina, zufällig weiß ich, wie du aussiehst und ich finde nicht, dass du unsexy bist. Auf den ersten Blick zumindest nicht.


    Finde dich hier im Faden aber teilweise sehr kompliziert, was den Eindruck aber irgendwie wieder relativiert ":/


    Klingt doof, aber kann es sein, dass der Großteil deiner Umwelt etwas überfordert mit dir ist? Stichwort hochsensibel?


    Für mich sind die meisten Menschen wirklich nur kurz sexy. Sexy ist für mich eine total oberflächliche Beschreibung, die bei näherem Kennenlernen der Person schnell zu attraktiv oder anziehend oder eben süß oder nett wird.

    Muss Hochsensibilität mal wieder für das ungehemmte Ausleben eigener Charakterneurosen an anderen herhalten?! ... Sensibel für die eigenen Empfindungen und überempfindlich; das war's dann aber auch schon an Sensibilität.


    ;-D Das ist Realsatire.

    Zitat

    Sowas steht in jedem 0815-Ratgeber im Buchhandel.

    Hättest du gleich gesagt, dass du sowas liest, hätte ich mir ernsthafte Antworten ersparen können. Kein Wunder, dass da keine intelligente Argumentation kommt. %-|


    Naja, dann suhle dich eben in deinem Selbstmitleid. Viel Spaß noch dabei ;-) *:)

    Ihr seid schon süß. Na, ich will euch ma net weiter bei euerm med1-Schunkelabend stören. Ich dachte ich schaue nach etlichen Monaten mal wieder rein und wer plumpst mir da in den Thread ... die altbekannten Namen. Leute, die zu allem bescheid wissen und auch immer voll den kompletten Durchlbick haben!


    Wie hält man das solange durch? Mal ehrlich? Also ich habe irgendwie besseres zu tun, als mir jeden Tag den Hintern hier breit zu sitzen ... zumindest dafür meine Respekt. Die Ausdauer muss man erstmal haben. :)=

    Ich verstehe immer noch nicht, wieso der Faden so eskalieren muss. Und zwar von beiden Seiten, wobei hier von den Antwortenden schon teilweise sehr provoziert und in die vollen gegangen wurde.


    Ich greife jetzt mal PowerPuffi raus, weil ich ihre Postings noch recht gut im Kopf habe:


    PowerPuffi litt an den selben Problemen, war sogar anorektisch und jetzt ist sie drüber weg.


    ABER: Sie hat lange Zeit mit professioneller Unterstützung daran arbeiten müssen, um über ihre Komplexe wegzukommen.


    Einem Anorektiker kann ich auch sagen: Na, iss halt mehr und komm drüber weg! Würde das was bringen? Nein. Weil es sich hier um festgefahrene Muster, die u.a. aus verganenen Traumata erwachsen, handelt.


    Mir erschließt sich beim besten Willen nicht, wie manche Menschen nicht begreifen wollen, dass Galaxina eine Lösung sucht, aber noch ganz am Anfang des Weges steht. Sie will sich sicher akzeptieren, sie will ihre Mitte finden und glücklich sein. Nur weiß sie nicht, wie sie das angehen soll.


    Und in der vehementen Arroganz, wie hier viele auf sie herabschauen erkenne ich keinerlei Empathie oder konstruktive Wege.


    Ich war übrigens selbst mehrere Jahre in verschiedenen Therapien und habe diesbezüglich noch keinen Weg gefunden. Ich verstehe z.B. im Beziehungsforum viele Konstellationen nicht (hab ja ne glückliche Beziehung), platze aber trotzdem nicht in jeden Trennungsfaden mit dem Kommentar: "Ätschbätsch, seid ihr dumm! Mir gehts super, perfekt, und meine Beziehung ist die weltbeste und es gibt keine Alternativmodelle, wie jemand sonst glücklich werden kann!"


    Es ist doch scheißegal, wer warum schon mal in einem beschisseneren Loch gesessen hat. Hier geht's doch nicht um Leidens-Schwanzlängenvergleiche. >:( ich kann auch nur bedingt nachvollziehen, wie jemand wegen einer toten Katze monatelang weinen und trauern kann. Muss ich mich dafür in die entsprechenden Fäden begeben und dies den Betroffenen auf die Nase binden? Oder denke ich mir: Okay, ich kanns nicht nachvollziehen, also halt ich mich raus oder lass einfach nur ein paar Kraftsternchen da. Nur weil man selber nicht in einer gewissen Weise fühlt (siehe Katze), kann man doch die Stimmung des Gegenübers erahnen, diese Gefühle stehen lassen und ernst nehmen?


    Galaxina hat genauso das Recht, wegen irgendwelcher optischer Mängel traurig zu sein wie ihr alle das Recht habt über tote Katzen zu weinen. Ist das eine deshalb weniger wert, weniger angebracht?


    Ich halt mich normalerweise aus solchen Krawallfäden raus oder ziehe mich zurück, aber gestern Abend haben sich mir bei manchen Kommentaren echt die Zehennägel aufgerollt. Ich war stinkesauer.


    Und jetzt: Alle Speere zu mir!

    @ schnecke1985

    Das ist sehr lieb, danke. Ich denke, das Thema können wir hier auch beenden. Ich habe ja meine Welt und bin gewohnt Probleme allein zu lösen ... ich werde darüber hinwegkommen und mache auch Fortschritte ... an Tagen, wo ich dann aber mal wieder einbreche, was trinke - da schreibe ich irgendwo in den Foren und ernte Missgunst, weil mich halt selten jemand versteht. Meine Sorgen sind so selten, dass es niemand nachvollziehen kann ... welche Frau vermännlicht schon???


    Ich möchte nur sein wie die anderen Frauen und mir wird das aus welchem Grund auch immer nicht zugestanden - als würde ich nach etwas besonderem streben. Irgendwie einfach nur eine durchschnittliche Figur und wie meine Freundinnen zum Friseur gehen, anstatt zum Hautarzt, zum Frauenarzt, anstatt zum Endokrinologen ... dem Freund net sagen müssen, dass man keine Familie wegen Unfruchtbarkeit gründen kann. Auch mal baden gehen im Sommer, im Bikini - wie die anderen in meinem Alter. Es geht halt nicht. Letztens habe ich in der Umkleide geweint, weil selbst die Super Skinny Jeans net passen - ich komme an den Beinen kaum rein und am Po ist Hand breit Luft ... ja, es sind nur Äußerlichkeiten, aber ich werden jede Stunde, jeden Tag getriggert, dass ich halt nicht normal bin, bin traurig .... und da helfen einem Hochbegabung und hohe Intelligenz nicht weiter. Es ist manchmal schlimm für einen anders zu sein, sehr schlimm. :°(


    Bin dann weg ...

    Zitat

    Ich verstehe immer noch nicht, wieso der Faden so eskalieren muss. Und zwar von beiden Seiten,

    Also, ich habe jedenfalls ruhig und sachlich und zudem noch von mir geschrieben, die TE weder angegriffen noch sonst was Unstatthaftes getan - und was passiert? Der Beitrag wird völlig übergangen, stattdessen motzt die TE nur weiter empört vor sich hin. ??? Tut mir leid, dass ich überhaupt etwas geschrieben hab. :(v


    Doch, von Philosophie habe ich Ahnung. Diese Überheblichkeit - wow! :-o :(v

    Ich kann dir wirklich die Ratgeber von Rolf Merkle ans Herz legen :)*


    Vor allem der Titel "Nie wieder deprimiert" wäre bestimmt interessant für dich. Da gibts extra ein Kapital dafür, wieso man sein Selbstwertgefühl nie und nimmer aus seinem Äußeren beziehen sollte.


    Das sorgt dann dafür, dass die Tage, an denen du einbrichst, viel seltener werden. Gleichzeitig lernst du eine neue Methodik, mit negativen Gefühlen umzugehen und sie in realistische Gedanken zu verwandeln.


    Wenn du eine Therapie ausschlägst, sind Ratgeber vllt ein guter Ansatz.