Brustvergrößerung mit Eigenfett

    Hallo :) *:)


    ich interessiere mich schon lange für die Brustvergrößerung mit Eigenfett und habe mich auch schon ausführlich im Internet über das Thema informiert, konnte aber auf einige Fragen noch keine Antworten finden.


    1. Gibt es an den Stellen wo das Fett entnommen wurde Dellen oder andere Unebenheiten in der Haut oder große Narben?


    2. Hält das Ergebnis auch über mehrere Jahre oder muss man immer "Nachfüllen" lassen?


    3. Kennt jemand einen guten Arzt der empfehlenswert ist dafür?


    Würde mich sehr freuen Antwort von jemandem zu bekommen, der das schon vor einigen Jahren hat machen lassen und seine Erfahrung teilen kann.


    Lg Lesla :-)

  • 14 Antworten

    Ansprechpartner ist hier ein Facharzt für Plastische Chirurgie.


    Fettgewebe wird auch zur Unterspritzung von einziehenden Narben oder bei Gewebeverlust nach Unfall etc verwendet. Auch nach Brustamputation bei Krebs wird es immer häufiger gemacht. Das Fett wird an der Entnahmestelle mit einer größeren Kanüle entnommen, hat der Operateur genug Erfahrung, wird es weder uneben noch bleibt eine Narbe. Das Resultat ist halt wie nach einer Fettabsaugung in kleinerem Stil. Je nach Gewünschtem Ergebnis sind mehrere Sitzungen nötig.


    Fettzellen reagieren auf Gewichtsveränderung, aber sie verschwinden nicht komplett, d.h. ein "nachfüllen" ist in der Regel nicht nötig.

    Eine Bekannte hat das machen lassen und mir ist zu Ohren gekommen, dass das Ergebnis wohl recht problematisch ist. Die Fettzellen sind wohl nicht da geblieben, wo sie hin sollten. Ich habe aber nicht selbst mit ihr darüber gesprochen, daher ist das jetzt ziemlich Hörensagen und ich weiß leider nichts genaues.

    Kann davon nur abraten. Bei diesen Methoden wird mit Stammzellen gearbeitet und bei dem Stichwort sollte jeder erst mal an Krebs denken. Und dass Krebs teils erst nach Jahrzehnten ausbrechen kann. Soweit ich gehört hab gibt es jedenfalls konkrete Indizien, dass diese Methode äußerst gefährlich/risikoreich ist, und in manchen Ländern ist sie deswegen auch bereits verboten. Langzeitstudien existieren nicht und falls es tatsächlich zu Langzeitschäden kommt ist der Chirurg aus der Haftung raus - das ist das berühmte "Restrisiko".


    Wer jedenfalls denkt, hier würde einfach nur Fett von anderen Körperstellen in die Brust transplantiert und deshalb sei die Methode unschädlich oder gar "natürlich", ist ziemlich naiv. Es wird aber immer Menschen geben, die sowas nich interessiert und die denken, der Körper nimmt einem nichts übel. Vielleicht geht's gut, velleicht auch nicht. Ich würd definitiv die Finger davon lassen.

    sorry, aber das ist eine Vermischung von Fehlinformationen.


    Ja, aus Fett kann man Stammzellen extrahieren - wie auch aus Knochenmark und anderem Gewebe.


    Hier wird nach der etablierten Technik desLipofilling gefragt und nicht nach mit Stammzellen angereicherter Fetttransplantation.


    Das sind unterschiedliche Dinge.


    Bitte Quelle, in welchen Ländern das Verboten sein soll?

    Wenn das Auffüllen der Brust mit Fett so einfach ginge,


    warum machen das nur so wenige Frauen?


    Was mann so aus dem Medien mitbekommt sind Brustoperationen mit Implantaten


    immer noch erste Wahl.

    Bei einer Bekannten von mir wurde das nach einer Amputation der Brust auf Grund von Brustkrebs gemacht.


    Sie hat vom Absaugen keine Dellen oder unebenen Stellen. Sie hatte aber einige Termine, da man wohl bei dieser Methode nicht wie mit einem Kissen direkt von A nach C aufbauen kann. Die Brust wird Schritt für Schritt langsam aufgebaut. Und ja es kann auch wieder weniger werden. Wenn man abnimmt dann auch an der Brust, es sind ja schließlich Fettzellen.


    100%ig zufrieden ist sie nicht das weiß ich. Ich weiß jetzt nur nicht mehr genau ob das an dieser Methode lag oder evtl. schon an einer vorigen Operation, denn davon hatte Sie genügend..

    Zitat

    Wenn das Auffüllen der Brust mit Fett so einfach ginge,


    warum machen das nur so wenige Frauen?

    weil man schlichtweg nicht die Mengen mit einem Eingriff hinbekommt. Vom A- auf ein C-Körbchen ist unrealistisch / utopisch.

    Dieses Denken an eine win-win-Situation "am Bauch das Fett weg und dicke Titten" ist halt hier unangebracht, die Ergebnisse sind eher dezent, dafür aber nachhaltig und mit körpereigenen "Substanzen".

    Ich hatte eine Brustvergrößerung mit Implantaten. Eigentlich wollte ich das nie und hatte mich daher intensiv mit der Eigenfettvergrößerung befasst.


    Letztlich habe ich mich dann doch für Implantate entschieden, weil das Ergebnis besser kalkulierbar ist.


    Das Problem beim Lipofilling ist, dass nur ein gewisser Teil der Fettzellen anwächst. Der Rest baut sich wieder ab. Manche Ärzte reden von 70-80% die anwachsen. Mir ist aber kein Ergebnis bekannt, indem nach einem Jahr noch eine deutliche Vergrößerung zu sehen war.


    Meist ist dann noch ein zweiter Eingriff erforderlich. Zudem weiß man nie, ob sich das Fett gleichmäßig abbaut. Wenn man Pech hat, bleibt eine Seite deutlich größer als die anderen.


    Mit der Stammzellenanreicherung wächst wohl mehr an. Gleichzeitig ist aber nicht hinreichend erforscht, ob dadurch das Brustkrebsrisiko erhöht wird.


    Die Ärzte sagen gerne nein, aber da ich familiär diesbezüglich vorbelastet bin, wollte es trotzdem keiner bei mir machen.


    Was man auch bedenken sollte ist der Preis. Eine Vergrößerung mit Eigenfett ist meist teurer als die Brustvergrößerung mit Implantaten. Und wenn sich dann mehr als die Hälfte wieder abbaut, ist das schon ärgerlich.


    Wenn du dich dafür entscheiden solltest und Beratungsgespräche hast, lass dir Vorher-Nachher-Bilder zeigen. Und vorallem Bilder nach mehr als 6 Monaten.


    Ich kenne aus vielen Foren Bilder kurz nach der OP, wo ich total begeistert war. 6 Monate später sah das dann ganz anders aus. Und es war ein Ergebnis für das ich definitiv keine 6000 Euro bezahlen würde.

    Hallo! Versuche doch bitte mal einen Dukumentationsfilm über Brustvergrößerung anzusehen. Hättest Du das gesehen, würdest Du eine Brustvergrößerung ganz schnell vergessen. Die Brustvergrößerung als solche ist ein wahres Blutbad. Die Entnahme von Fett ist nochmals ein Blutbad bis brutal.

    Zitat

    Die Brustvergrößerung als solche ist ein wahres Blutbad.

    :-/ Vielleicht solltest du mal mehr Einblicke in die Chirurgie wagen, da sieht verdammt viel nach Blutbad aus. Ist es aber oft nicht, wäre Blut klar leicht gefärbt wie Wasser, sähe alles gar nicht schlimm aus. Oder anders, wenn dir in der Küche was rotes verläuft, sieht das auch immer schlimm aus, in der Menge aber ist es nicht viel.

    Zitat

    Die Entnahme von Fett ist nochmals ein Blutbad bis brutal.

    Nö, nicht so wirklich blutig, aber sau-eklig wenn das Fett sichtbar "abgesaugt" wird.


    Jedenfalls dürftest du von jeder OP abraten, wenn es danach ginge wie "blutig" etwas aussieht und wie brutal.


    Hör doch auf Angst zu machen. :|N

    Gerade die Eigenfettvergrößerung ist nicht besonders blutig. Und auch bei der normalen Brustvergrößerung wird möglichst schonend und blutungsarm gearbeitet.


    Mich haben Op-Videos jedenfalls nicht abgehalten.