Ich gebe dir einerseits Recht, Sensi.


    Andererseits kann auch ein zusammenhängende Identität der Firma die Mitarbeiter zu Höchstleistungen bringen, weil sie stolz darauf sind in dieser seriösen Firma zu arbeiten. Vorrausgesetzt, der Vorturner (Chef) handelt in allen Bereichen ebenfalls seriös und fair... Denn der weiß, was er an seinen Mitarbeitern hat ;-) *:)

    Isch möcht nu aba janz wat n Piloten im Cockpit midde Hawaiihemd inne Urlaubsfliescher. Ansonsten krieg isch nich wat Urlaubsstimmung. Un is mir Banane, wat Condor, Lufthansa oda Eurowings dazu sacht.


    Nämlich n Hawaiihemd zeucht doch wat von Kundenzufriedenheit von wegen die Stimmung auch in Turbulänzen. So ne Uniform bringt nur schlechte Qualität innen Himmel.... Und n Pilot mit Tanktop und die Käppi anners rum is echt ne Augenweide....


    Ironie an und wieder aus 8-)

    Zitat

    Ironie an

    Wo? Ich hätte kein Problem mit einem Piloten im Hawaii-Hemd oder mit Tanktop und Käppi fliegt, wenn er ein guter Pilot ist- und das erkenne ich nicht an der Kleidung.


    Gewohnheit oder Tradition ist kein hinreichender Grund, etwas so zu tun, wie man es tut- kann man machen, muss man aber nicht.


    Kleidung ist oft genug Täuschung.

    Nö. Heute hat ein Mann hier im der U-Bahn nach Kot gestunken, die Haare waren strähnig, es stank extrem nach Schweiß, es war so eklig, dass die Leute ausgestiegen sind und das Abteil wechselten.


    Da täuschte rein gar nix. Das war ein Gegenanstinker. Gegen die Gesellschaft, gegen alle, aber vor allen Dingen gegen sich selbst.

    Zitat

    Fliegen wirbeln um seinen Kopf, Flasch Bier im Getränkehalter, Kippe im Mundwinkel...

    Fehlende Sauberkeit ist unhygenisch, Bier vermindert die Flugfähigkeit, Rauchen ist ungesund- passt nicht zum Thema Kleidung. Das Brusthaar tangiert mich nicht, das ist Privatsache.


    Zwischen Hawaii-Hemd/Käppi+Tanktop und Unsauberkeit/Bier/Rauchen gibt es keinen zwingenden Bezug. Den Bezug hast du vorurteilsmäßig selbst gebastelt.

    Zitat

    Heute hat ein Mann hier im der U-Bahn nach Kot gestunken, die Haare waren strähnig, es stank extrem nach Schweiß, es war so eklig, dass die Leute ausgestiegen sind und das Abteil wechselten.


    Da täuschte rein gar nix. Das war ein Gegenanstinker.

    Wo ist der zwingende Bezug zur Kleidung?

    Zitat

    Die Kleidung war versifft, Hose nass und vollgesch.ssen, wollte das nicht so drastisch darstellen. Aber bitte sehr, gerne.

    Naja, das dürfte aber mit dem Problem des TE nichts zu tun haben. Zudem hat es nichts mit der Kleidung an sich zu tun, sondern mit fehlender Hygiene.

    Zitat

    Weil du einfach Begründungen überliest

    Eine Begründung hat für mich rationale Hintergründe. Diese sehe ich bei dir nicht. Genaugenommen kann man Kleidung nur bedingt begründen, da man Geschmack nicht rational begründen kann. Inwieweit Kleidung jedoch praktisch und bequem ist, lässt sich jedoch angeben- sogar physikalisch begründen (z.B. Druck- und Temperaturverhalten).

    Selbstzitat:

    Zitat

    Dann lies mal den Beitrag von mir vor ein paar Seiten... von wegen 'physikalischer Begründung'...

    OK, zu diesem Beitrag hatte ich jetzt keinen Bezug- der ist gut begründet- da hatte ich dich falsch verstanden, weil ich mich auf eine spätere Antwort von dir bezog. Ich hatte jetzt aber auch mehr an den Bezug zu Tanktop und Cap gedacht.

    sensibelmann99

    Zitat

    Ich glaube nicht an die große Kundenwirkung durch Kleidung, sofern sie nicht allzu stark auffällt. Ich behaupte, dass da so mancher Chef (konservativen) Illusionen unterworfen ist.

    Volle Zustimmung. Es sind auch meiner Meinung und Erfahrung nach nicht die Kunden, die so etwas stört, sondern es sind Vorgesetzte und Arbeitgeber, die mental irgendwo vor 30 Jahren stehen geblieben sind. Vielleicht spielt auch das Totschlagargument "Ich durfte damals auch nicht" eine gewisse Rolle. ":/


    Mich würde z.B. ein freundlicher, kompetenter Bankberater im T-Shirt und vielleicht noch mit großflächigen Tattoos auf den Armen kein bisschen stören.

    Zitat

    Fehlende Sauberkeit ist unhygenisch, Bier vermindert die Flugfähigkeit, Rauchen ist ungesund- passt nicht zum Thema Kleidung. Das Brusthaar tangiert mich nicht, das ist Privatsache.


    Zwischen Hawaii-Hemd/Käppi+Tanktop und Unsauberkeit/Bier/Rauchen gibt es keinen zwingenden Bezug. Den Bezug hast du vorurteilsmäßig selbst gebastelt.

    :)^


    Und der vollgesch*ssene Mann in der U-Bahn hätte auch einen Anzug vollgeschissen. Verwahrlosung und fehlende Hygiene haben nichts mit der Art des Kleidungsstückes zu tun.

    Shojo

    Zitat

    Nope, leider nicht mehr. Ghetto ist nur noch die "alternative" Schreibweise neben der vom Duden empfohlenen.

    Getto. Hmm...das ist gar scheußlich. :-o

    Zitat

    Genaugenommen kann man Kleidung nur bedingt begründen, da man Geschmack nicht rational begründen kann.

    Exakt. Bzw. Jeeeeiin. Kleidung ist vorallem eine kulturelle Sache und das lässt sich in guten Teilen rational begründen. Es ist absolut legitim, dass ein Arbeitgeber zumutbare Kleidung verlangt, die nicht dem Freizeitbereich zuzuordnen sind - und das jenseits von irgendwelchen Sicherheitsaspekten. Denn auch die Freizeitkleidung folgt übrigens einem Dresscode - und den gibt es in vielerlei Lebenslagen, bis hin zur Uniform - der TE ist aber auf der Arbeit und nicht in seiner Freizeit. So ist das nunmal im Zusammenleben.


    Seinsibelman, soweit ich weiß, arbeitest Du irgendwo im Bereich Homeoffice/Selbstständigkeit. Da hast Du selbstverständlich ein anderes Arbeitsumfeld. Und ja, es ist Deine Denke, dass all' sowas wie Kleidungsnormen keine Rolle zu spielen habe. So ist es aber nunmal nicht. Das kann man doof finden und zum Widerstand aufrufen - das halte ich aber für wenig zielführend, wenn man halt eben nicht in einer beruflichen (und finanziellen) Situation wie Du bist, ist.


    Sobald es einen Dresscode gibt, hat man sich an diesen zu halten oder eben mit entsprechend negativer Reaktion zu rechnen/zu leben.

    Mit der Ausgangsfrage hat das alles gar nichts zu tun.


    Da geht es primär um Arbeitssicherheit.


    Natürlich kann auch das eine Außenwirkung haben, aber in einem anderen Sinne als Corporate Identity. Ein Mindestmaß an Arbeitsschutzkleidung ist nicht repräsentativ und damit mit dem Anzug des Herrn Kaiser von der Hamburg-Mannheimer zu vergleichen.


    Hier muss der Besucher des Betriebes den Eindruck bekommen, dass nachlässig gearbeitet wird. Persönlichkeit geht hier vor Sicherheit und Sorgfalt. Solche äußeren Anzeichen sind oft genug auch Anlass für ausgiebige Prüfungen.


    Es ist ein Phänomen unserer Zeit, dass man mit solchen Fragen ein Forum bemühen muss.