"Deine Naturhaarfarbe steht dir am besten"

    Mich beschäftigt schon lange die Frage, woher unsere Gene das wissen. Also wie kommt es, dass Haut-, Augen,- und Naturhaarfarbe immer so perfekt zueinander passen? Warum hat z.B. eine rothaarige niemals ein Gesicht mit schweinchenrosa Haut, die sich ziemlich mit den Haaren beißen würde?...

  • 25 Antworten
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    Meine Naturhaarfarbe ist ein dunkles Aschblond, das sieht so schrecklich aus...

    Geht mir ähnlich. Nicht übermäßig dunkel, aber eben irgendwie "mausig". Ein kühles Blond steht mir da deutlich besser. Rottöne leider nicht und braun ist dann doch zu dunkel, aber es gibt definitiv Färbungen, die besser an mir aussehen als meine Naturhaarfarbe.

    Zitat

    Mich beschäftigt schon lange die Frage, woher unsere Gene das wissen. Also wie kommt es, dass Haut-, Augen,- und Naturhaarfarbe immer so perfekt zueinander passen? Warum hat z.B. eine rothaarige niemals ein Gesicht mit schweinchenrosa Haut, die sich ziemlich mit den Haaren beißen würde?...

    Weil diese Kombinationen (als seltene Launen der genetischen Kombination und Mutation) weniger fit/gesund aussahen, sich durch die geringere Attraktivität dann weniger gepaart haben und weniger Nachkommen hatten, wodurch sich die Gene dafür seltener so weitergeben konnten. Also eine Frage der Evolutionspsychologie.

    Ich würde auch nicht sagen, dass einem die Naturhaarfarbe besser steht als gefärbte Haare, das ist wohl Geschmackssache.


    ich habe von Natur aus auch die üblichen unfassbar langweiligen maus-aschfarbigen Haare - grauenvoll, ich hab die zum Glück schon seit 34 Jahren nicht mehr sehen mussen.


    Ich habe sehr dunkle Brauen dazu passen die Haare auch nicht wirklich, zu meinen gefärbten schwarzen Haaren aber super. Außerdem bin ich immer "nobel weiß", mit meiner Naturhaarfarbe sieht das nur krank und langweilig aus, mit den schwarzen Haaren eher nach Schneewittchen ;-).


    Mein Vater ist schwarzhaarig und meine Mutter braun, woher meine grauenerregende Haarfarbe herkommt, wissen wohl nur meine Ahnen.

    Also ich bin eigentlich blond und habe sehr helle haut mit leichtem gelbstich. Mit meiner Naturhaarfarbe wurde mir immer gesagt, dass ich krank und blass aussehe. Jetzt habe ich die Haare dunkelbraun gefärbt und alle finden es besser. Wer mich jetzt erst kennenlernt, denkt immer, dass braun meine Naturhaarfarbe ist, weil es sehr stimmig aussieht.

    Zitat

    Wir empfinden die natürlich vorkommenden Kombinationen als passend, da sie die vorherrschenden sind.

    Ja, das denke ich auch.


    Ich sehe mit meiner Naturhaarfarbe nicht besonders aus, also weder besonders schlimm, noch ist sie besonders vorteilhaft. So ein nichtssagender, gemischter Braunton (plus heller Hauttyp). Ich färbe sie mir schon immer dunkler, früher ganz schwarz, jetzt so Kastanienbraun mit etwas Stich ins Rote. Ich finde, der höhere Kontrast sieht viel besser aus und wer den Vergleich kennt, sagt mir eigentlich auch durchgehend, dass das Gefärbte besser aussieht.


    Ich habe mich tatsächlich schon öfter gefragt, warum "die Natur" das nicht besser eingerichtet hat, dann könnte ich mir das Färben sparen. ;-D

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    Warum hat z.B. eine rothaarige niemals ein Gesicht mit schweinchenrosa Haut, die sich ziemlich mit den Haaren beißen würde?...

    Hm. Ich "kenne" durchaus Menschen (weiblich und männlich) mit orange-roten Haaren und unvorteilhaftem Schweinchenteint. Das war auch jahrelang der Grund, weswegen ich diese Haarfarbe, besonders bei Männern, nicht so mochte. Gerade gestern habe ich noch eine junge Frau mit dieser Kombi gesehen. - Was nun nicht bedeutet, dass das bei jeder/m Rothaariger/m so ist. Und inzwischen finde ich rote Haare sogar sehr beneidenswert, sofern der Teint eben nicht schweinchenhaft ist.


    Ich finde auch, dass mir meine gefärbten Haare besser stehen: von Natur aus habe ich fast schwarze Haare, ganz dunkle Augen, aber sehr helle Haut mit leichter Neigung zu Sommersprossen. Klingt nun erstmal schön nach Schneewittchen, abgesehen von den Sommersprossen. Aber mit meiner Naturhaarfarbe wirke ich kühl, beinahe bläulich-bleich und zudem älter, so die Rückmeldungen, und so auch mein eigener Eindruck. Daher bevorzuge ich Brauntöne, die etwas aufhellen und wärmer wirken. Insgesamt erscheint mir so das Gesamtbild stimmiger, offener, freundlicher.


    Es gibt wunderschöne Menschen, deren Haar-, Haut- und Augenfarbe von der Natur wie aufeinander abgestimmt wirken. Es gibt Menschen, die da nachhelfen müssen/wollen. Ich denke mit dieser Sache ist es wie mit allem anderen: es gibt dieses und es gibt jenes, und vieles dazwischen. Aber es gibt keine einheitliche "Regel", die auf alle passt.

    Ich denke, dass Haare und Haut in ihrem Unterton meist zusammenpassen, da sie von den gleichen Genen beeinflusst werden. Trotzdem können gefärbte Haare den Typ aber unterstreichen und einem eventuell "noch besser" stehen. Beispiel: Ich habe einen warmen Hautton und ein rotstichiges Blond, dann stehen mir wahrscheinlich auch naturrote Haare.

    Also bei mir ist es auch nicht so. Ich habe auch so aschblonde Haare, fast schon mit Graustich, dazu grüne Augen und blasse Haut. Mir stehen rote oder zumindest rotblonde Haare am Besten, da mein Teint dadurch nicht so fahl wirkt und meine grünen Augen betont werden.


    Warum die Naturhaarfarbe zum Rest einigermaßen passt? Zum Einen ist das, was der Pythonist sagt, nicht von der Hand zu weisen: Was gefällt, wird vererbt, und wenn etwas nicht gefällt, schaffen es die Gene aufgrund ausbleibender Paarung einfach nicht in die nächste Generation.


    Allerdings werden Haar-, Haut- und Augenfarbe meines Wissens nicht von ein und demselben Gen beeinflusst, wie Waterfly schreibt. Sonst könnten Kinder ja auch nicht die braune Haarfarbe der Mutter erben und die blaue Augenfarbe des Vaters. Allerdings ist anzunehmen - da dunkle Haut und dunkle Haar-/Augenfarbe und helle Haut und helle Haar-/Augenfarbe oft zusammen vererbt werden - dass die Genloki für eben diese Merkmale eng beieinander liegen. So werden sie eben häufig zusammen vererbt.