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    wobei ich mir das irgendwie schlecht vorstellen kann... könnte ja sein, dass das Knochenalter irgendwie aufgeholt hat, weiß nicht ob es sowas auch sein kann

    ja, bei meinem Sohn war das so.


    Der war immer zwei Jahre nach und dann war das Alter auf einmal gleich auf - erst ab da konnte man eine gescheite Prognose machen, allerdings war/ist er viel jünger als du. Er mußte vom Knochenwachstum erst 6 werden, vom Kalender her war er es schon lange.

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    Die Ärzte werden dir deine Endgröße nicht hundertprozentig sicher voraussagen können.

    Mit Bluttest, Knochenröntgen, Angabe Größe der Eltern in Kombi?


    Na, aber sicher doch kann man das dann.

    @ criecharlie

    Das mit dem Knochenalter war bei mir auch so, wenn ich mich richtig erinnere, lag mein Knochenalter gerade mal bei 5,5 Jahren, ich selbst war jedoch schon 8 Jahre alt. Prozentual gesehen 69% vom echten Alter. Hoffe dass jetzt immer noch 69% sind und nicht auf einmal beispielsweise 120%... könnte soetwas vorkommen oder ist das unwahrscheinlich, dass das so stark schwankt?


    Wenn ich das nächste mal die Dokumente in der Hand habe, werde ich nochmal nachschaun, ob das auch wirklich stimmt und dann gegebenenfalls korrigieren.

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    Dir eine sichere und gute Ausbildung besorgen. Kleine Männer mit Geld/Status haben eher höhere Chancen als kleine Männer ohne beides.

    Gefährlich an diesem Elitepartner-Weltbild ist eben, dass die GenerationY sich um überhaupt nix mehr kümmert, da sie glauben durch den Beruf sich Gott weiß was erlauben zu können. Ich bin ja auch Ärztin (arbeite allerdings in der medizinischen Forschung) und weiß, dass die meisten klinisch tätigen Ärzte Dünnbrettbohrer sind.


    Ich kenne auch eine Ärztin ,die mit einem Bauarbeiter liiert ist. Der schaut nett aus.

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    Mit Bluttest, Knochenröntgen, Angabe Größe der Eltern in Kombi?


    Na, aber sicher doch kann man das dann.

    Aber sicher nicht, da die SD viel zu groß ist,sodass das Konfidenzband 10 cm beträgt.

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    Das mit dem Knochenalter war bei mir auch so, wenn ich mich richtig erinnere, lag mein Knochenalter gerade mal bei 5,5 Jahren

    Tipp: Schau mal auf deine Schambehaarung (ist die "männlich" also Tanner 5) wird dein Knochenalter recht wahrscheinlich dem CA entsprechen. Dann wärst du ausgewachsen (meisten Jungen zwischen 16 und 18 Jahren heutzutage). Auch ein leichter Bartwuchs würde dahingehend zumindest leichte Evidenz bringen.


    Bist du Sizilianer, wäre das Ganze auch normgerecht.


    Zuletzt: Es macht einen Unterschied ,ob du in Süddeutschland oder Norddeutschland wohnst. Die Durchschnittsgrößen unterscheiden sich da stark: Außerdem ist in Norddeutschland der Größenfachismus weit stärker ausgeprägt als in Süddeutschland (,wobei die gerade nachziehen; siehe Elitepartner).

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    Der war immer zwei Jahre nach und dann war das Alter auf einmal gleich auf

    plötzlich gleich auf. Kleiner Testosteronanstieg im Alter von 6 ,kombiniert mit konstanter Aromatase.


    Ein schönes Beispiel für einen Messfehler.


    Übrigens mit der konstant hohen Fehlerrate bei Stimulationstests und der Strenge der Kriterien bei der Signalentdeckung, ergibt sich sowieso das Bild ,das circa 90 Prozent der angeblich GH-defizienten Kinder absolut gesund sind.

    Ganz unmedizinisch.


    Mein Sohn bekam mit knapp 12 den ersten Bartwuchs, wächst seitdem aber trotzdem fröhlich vor sich hin. Mit 14 1,75, das war er mit 12 noch nicht .

    @ misch

    ich schreibe dem 18jährigen, da erspare ich mir die Auflistung der (bei uns schon fast längsschnistverdächtigen) Untersuchungen + detaillierte Ergebnisse. Daraus "Meßfehler" abzuleiten und die öffentlich zu kommunizieren, ist nicht besonders empirisch. Und selbst das würde mich nicht so stören wenn Deine latente und offene Verurteilung von uns so elitär geprägten Privatpatienten-Eltern, die mit dem geldgierigen Kollegen, der nichts anderes macht, als die KK zu prellen, gemeinsame Sache machen, um unserem Sohn zu schaden.


    Wir sind hier immer noch in einem Forum. Die Infos, die Du bekommst, dürften zu selektiv für eine passende Bewertung, wenn nicht sogar Bemerkung, sein.

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    Gefährlich an diesem Elitepartner-Weltbild ist eben, dass die GenerationY sich um überhaupt nix mehr kümmert, da sie glauben durch den Beruf sich Gott weiß was erlauben zu können. Ich bin ja auch Ärztin (arbeite allerdings in der medizinischen Forschung) und weiß, dass die meisten klinisch tätigen Ärzte Dünnbrettbohrer sind.

    Ja, ich sehe deinen Punkt und weiß selber, was heutzutage alles studiert ;-) Dennoch empfehle ich jedem eine Ausbildung, die ihn glücklich macht, gerade für sich selbst. Sich mit etwas zu beschäftigen, das man liebt und wofür man gerecht entlohnt und gesellschaftlich geachtet wird kann das eigene Selbstwertgefühl sehr positiv beeinflussen. Und dieses beeinflusst wiederum die Ausstrahlung und die Chancen bei der Partnerwahl. Ein Mensch, der seinen Beruf hasst/nicht mag ist nicht so attraktiv wie jemand, der seinen Job liebt. Mit gutem Job hat man mehr Möglichkeiten, sein Leben unabhängig von einer Beziehung schön zu gestalten.

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    Dennoch empfehle ich jedem eine Ausbildung, die ihn glücklich macht, gerade für sich selbst. Sich mit etwas zu beschäftigen, das man liebt

    Du mußt den Leuten aber auch zugestehen, dass das für manche eben das Studium ist.


    Ich bin schier drauf gegangen in der Berufsschule/Ausbildung vor Langeweile (wurde auch verhaltensauffällig) und für einen meiner Söhne, den ich schon ab Grundschulalter kognitiv füttern mußte, wäre eine Ausbildung wohl auch nicht passend.


    Seine Vorstellung von einem perfekten Tag ist eine Matheschulaufgabe in der Früh zum warm-up, mittags Physik-AG, dann mit Freunden abhängen und programmieren und abends die Sonic-Songs auf der E-Gitarre nachspielen. Am Wochenende gerne Mathe-Kurse an der Uni oder den I-Net Empfang im Haus in Abhängigkeit zur Wandstärke berechnen.


    Gibt eben solche und solche.

    Ausbildung im übergeordneten Sinne, also Studium eingeschlossen. Nur studieren heute viel mehr Menschen als früher...ob das an sprunghaft angestiegener Intelligenz der breiten Masse liegt, darüber darf man dann spekulieren. :=o Aber das ist offtopic.

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    Mein Sohn bekam mit knapp 12 den ersten Bartwuchs, wächst seitdem aber trotzdem fröhlich vor sich hin. Mit 14 1,75, das war er mit 12 noch nicht

    Was ist mit erstem Bartwuchs. Irgendein Milchbart zählt nicht. Wer einen Vollbart und abgeschlossene Schambehaarung hat ,wächst im Regelfall nicht mehr stark. Mit 14 1,75 und Wachstumsstopp mit 16. Das passt ja.

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    Und selbst das würde mich nicht so stören wenn Deine latente und offene Verurteilung von uns so elitär geprägten Privatpatienten-Eltern, die mit dem geldgierigen Kollegen, der nichts anderes macht, als die KK zu prellen, gemeinsame Sache machen,

    Da war wohl der liebe Freud am Werk. Ich sprach über Elitepartner-Wetlbild, nicht über Privatpatienten- und schon gar nicht über Beamte, die per Zwang privatversichert sind und somit alles andere als elitär.


    Habe auch nie behauptet, dass eine kosmetische Gh-Behandlung, die in Deutschland nicht zugelassen ist, von Eltern zum Schaden verwendet wird.


    Die Anmerkung zu Messfehlern ist aber absolut richtig.

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    Seine Vorstellung von einem perfekten Tag ist eine Matheschulaufgabe in der Früh zum warm-up, mittags Physik-AG, dann mit Freunden abhängen und programmieren und abends die Sonic-Songs auf der E-Gitarre nachspielen. Am Wochenende gerne Mathe-Kurse an der Uni oder den I-Net Empfang im Haus in Abhängigkeit zur Wandstärke berechnen.

    Die ständige Absenkung von schulischen Standards ,flankiert durch das Anspruchsdenken von Eltern ,die ihre Kinder systematisch überschätzen und, ist aber auch nicht außer Acht zu lassen. Circa zeitgleich wurde ADS zur Modediagnose. MIr hilft Ritalin auch nach 4 Stunden Arbeit ,wenn ich mich konzentrieren muss.


    Das ist aber reines Doping.

    Also nur, damit Du das richtig verstehst:


    er hat Spaß an seinen (selbstgewählten) Aktivitäten - auch ohne Ritalin. ;-D ich hatte nur Realschule, der kann von mir aus machen, was er lustig ist. Hauptsache, glücklich.

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    Wirklich? Du denkst, die meisten finden Normabweichungen nach unten richtig gut? Warum treiben dann 9 von 10 Frauen ihr behindertes Kind ab?

    Mein Beitrag vom 04.06. Ergänzend dazu bezüglich der Zahlen über Abtreibungen Behinderter, da hier ein Bedarf nach Erhärtung der Zahlen bestand. Ich habe für das Down Syndrom dies hier gefunden, die Zahlen sind tatsächlich 90% Abtreibung (ihr könnt gern weitere Quellen suchen, die Quoten sind identisch): http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2014-09/abtreibung-behinderung.


    Zu anderen Behinderungen gibt es interessanterweise keinerlei Zahlen. Was ich mir so erkläre: innerhalb der ersten 12 Wochen braucht es ja keine Erklärung über den Grund der Abtreibung (nur einen Nachweis über eine Beratung), und außerdem ist es schwer, dazu eine Statistik zu erheben, da wir keine sog. eugenische Indikation haben - in Österreich ist es z.B. im Gegenteil so, dass die Aussicht "dass das Kind ernsthaft körperlich oder seelisch krank ist" tatsächlich einen eigenen Abbruchgrund darstellt. In Deutschland ist das anders. Hier wird mit dem Mutterwohl argumentiert, also mit den zu erwartenden Schäden an der Psyche der Mutter, wenn sie das Kind behalten müsste. Befragungen scheinen dazu auch nicht zu existieren...außer zum Down Syndrom. Ich finde das sehr schade und kann somit meine Aussage nicht untermauern, da mir die Statistik fehlt, wenngleich ich mir sicher bin, dass die Quoten problemlos auf andere Behinderungen übertragbar ist. Das ist für mich persönlich eine Frage der Logik.