Gynäkomastie Fragen

    Hallo!


    Ich hoffe ich bin hier richtig, ich bin 18 Jahre alt und leide unter einer Gynäkomastie, nicht steroidbedingt.


    In den letzten Jahren hat es sich nicht verbessert, obwohl ich sogar für 5 Monate eine Ernährung durchgeführt habe, mit welcher ich möglichst wenig Östrogene "zu mir nehme"(?).


    Also : Keine Plastikbehälter für Essen, keine Milchprodukte, kein Soja, kein Alkohol, wenig Zucker, wenig Weizen etc.


    Dies, und gleichzeitiges Krafttraining hat jedoch nicht dazu beigetragen, dass sie zurückgeht.


    Ich habe es nun mittlerweile wirklich satt mit einer Gynäkomastie zu leben, da sie schmerzt und ich schon seit Jahren psychisch belastet bin. ( Weite Pullover, nicht ins Schwimmbad, etc..)


    Wieviel nun wirklich Drüsengewebe ist und wieviel Fett bin ich mir nicht sicher, zum einen fühlt es sich für mich schon sehr viel härter an als z.B. mein Bauchfett und als ich früher sehr dünn war ( ca. 45 kg ) mit null Fett am Bauch waren meine Brustwarzen immernoch "aufgeplustert" und hatten diesen Knubbel.


    Eine Árzt Assistentin meinte jedoch, dass es hauptsächlich Fett sei.


    Wo kann ich das prüfen lassen? Mammographie? Brauche ich eine Überweisung dafür?


    Nun gut, ob es nun hptsl. Fett ist oder Drüsengewebe spielt für mich keine Rolle, es soll entfernt werden.


    Mein Hausarzt hat mich an ein Krankenhaus für rekonstruktive Brustchirugie ( hauptsächlich weibliche Brustkrebs Patienten ) überwiesen.


    Da ich sehr viel in Foren gelesen hab, habe ich gesehen dass sich auch viele selber einen Chirugen aussuchen.


    Da ich nun auf einige Chirugen, welche sogar explizit zu einer Gynäkomastie Beiträge auf ihrer Seite haben, in Foren empfohlen wurden oder sogar Videos zu einer Gynäkomastie auf youtube hochgeladen haben, frage mich ob ich mich lieber an einen selbst ausgesuchten plast. Chirugen wenden soll, oder an den des Hausarztes.


    Oder auch mit mehreren ein Termin (Besprechung) ausmachen?


    Noch ein paar Angaben zu mir :


    -18 Jahre


    - 181cm


    -81 kg


    - ~ 17 %


    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, evtl schildern was eurer Meinung nach nun die beste Vorgehensweise ist und/oder meine Fragen beantworten.


    PS: Kann ein plastischer Chirug eine Gyno als medizinisch notwendig abstempeln, sodass die KK zahlt (sofern es nicht nur Fett ist)?


    Gruß Meiko1234


    Ich kann auch ein Bild hochladen.

  • 7 Antworten

    Ich glaube nicht, dass in einem Forum, in dem (vermutlich) keine Ärzte unterwegs sind, eine umfassende Antwort möglich ist.


    Auch der Hausarzt scheint sich mit dem "Problem" nicht wirklich auseinanderzusetzen. Aus meiner Sicht ist zunächst ein Arzt gefragt, der sich von hormoneller Steuerung des Körpers etwas versteht (wohl am ehesten ein Urologe bzw. Androloge). Schritt 1 muss die Ursachenforschung sein.

    hallo,


    dein erster schritt wird wohl zum Hausarzt sein, der wird dich weiter zu einem Urologen schicken, und der dann zum Chirurgen.


    so war es zumindest bei meinem sohn gewesen.


    die krankenkasse hat es ganz übernommen.


    ist einen tag hin und am gleichen tag wieder raus. also keine grosse Sache.

    Eine einmal vorhandene Gynäkomastie wird nicht so einfach zurückgehen.


    Das mit der Östrogenarmen Ernährung halte ich für unwirksam.


    Du könntest aber evtl. mal einen Termin bei einem Endokrinologen ausmachen.


    Wenn es tatsächlich Fett ist könnte man ja durch Gewichtsreduktion etwas bewirken.


    Mollige Frauen die abnehmen, nehmen sehr oft auch am Busen ab.


    Die Krankenkasse zahlt bei Gynäkomastie leider keine Operation,


    da es sich für die Krankenkasse lediglich um ein optisches Problem handelt.


    Wie groß ist denn das Ausmaß der Gynäkomastie?


    Das Foto würde mich schon interessieren.

    @ plüschbiest

    von wegen die krankenkasse übernimmt die op nicht. dazu kann ich nur sagen, meinem sohn wurde sie bezahlt und das komplett.


    weil es bei ihm schon an die psyche ging, er sich nicht mehr oberkörperfrei zeigen, er gehänselt wurde und und und. es kann natürlich sein das sich in den letzten 6 jahren was geändert hat was ich nicht weiss.


    nur wenn er schon psychische Probleme hat sollte es kein problem sein das die krankenkasse zahlt.

    Danke für die Antworten, ich werde nochmal mit meinem Hausarzt sprechen.


    Ich bezweifele, dass es Fett ist, da es als ich ca 48kg wog genau so aussah. Alles anderen war "haut und Knochen".


    @krokus2 Wie alt war ihr Sohn zum Zeitpunkt der Operation?