Haarausfall - Blutbild ausgewertet und was dann?

    Guten Morgen liebe Foris,


    beim letzten Vorsorgetermin bei meiner Frauenärztin hab ich den starken Haarausfall und eine starke Periode erwähnt.


    Sie hat mir geraten, beim Hausarzt den Eisenwert checken zu lassen.


    Mein Hausarzt hat daraufhin ein Blutbild auswerten Kassen und alle Werte sind im Soll.


    Meinen nächsten Termin bei der Frauenärztin hab ich erst in 5 Monaten. Mein Hausarzt hat auch keine weiteren Behandlungsschritte empfohlen. Ich möchte aber jetzt nicht noch 5 Monate warten bis es weitergeht.


    Ich habe nicht das Gefühl, dass meine Haare viel dünner werden (habe kräftiges Haar) oder sich kahle Stellen bilden, aber dennoch habe ich das Gefühl, dass ich einfach zu viele Haare verliere.


    Wem ging/geht es genauso und wie ging/geht es bei Euch weiter? Was würdet ihr mir raten?


    Hormonstatus bestimmen?


    Termin beim Hausarzt?


    Vielen Dank für Eure Meinungen.


    Viele Grüße, Redlight

  • 12 Antworten

    Ein Blutbild reicht da aber nicht aus. Dort wird nur der Hb bestimmt. Wichtig wäre es auch das Ferritin zu testen.


    Mein Hb war immer im Normbereich und trotzdem war mein Ferritinwert teilweise nur noch bei 1.


    Und die Schilddrüsenwerte sollte man dann auch gleich mit kontrollieren.

    Der Ferretinwert sollte über 70 liegen, weil bei einigen Frauen ein diffuser Haarausfall darunter anfängt. Das wissen leider viele Ärzte nicht, kann man aber nachlesen.


    Auch die Schilddrüse spielt eine Rolle und in dem Zusammenhang vielleicht noch Zink (kann auch Haarausfall begünstigen bei Mangel), Selen, B12, Vit. D

    Meine Mutter ist 54 und hat das gleiche Problem, bei ihr wurde aber weder Blutbild noch Hormonstatus gecheckt. Die Gyn meinte zu ihr, solange sie ihre Periode noch hat, ist es keine Menopausenerscheinung und ansonsten hielt sie es wohl nicht für ihr Problem. Nun ja...


    Ich hänge mich hier jedenfalls mal dran. :-)

    Bei mir wurde letzten Sommer beim Friseurbesuch zufällig keine kahle Stelle am Hinterkopf entdeckt. Die Frisörin riet mir zum Hausarzt zu gehen. Da ich einen wirklich tollen Hausarzt habe, war er so ehrlich und meinte, dass er jetzt Blutbild um Blutbild in Auftrag geben könnte, mir aber empfiehlt zu einem Hautarzt mit spezieller Haarsprechstunde zu gehen. Ich habe mir dann einen Termin bei solch einem Hautarzt geben lassen. Terminvergabe ging recht fix (Berlin). Im Vorhinein zur Untersuchung musste ich einen Fragebogen ausfüllen (Fragen nach Medikamenteneinnahmen, Erkrankungen, Menarche, Haarausfall bei Eltern usw.). Dieser Fragebogen wurde bei der Untersuchung ausgewertet, meine Kopfhaut untersucht, ein Abstrich von der Kopfhaut genommen (um einen eventuellen Pilzbefall zu erkennen) und Blut wurde entnommen (u.a. auf Vitamin D-Mangel und Schilddrüsenwerte untersucht). Nach 14 Tagen sollte ich zur Auswertung wieder dort erscheinen. Resultat war ein Vitamin D-Mangel im Zusammenhang mit Stress. Habe dort Dekristol D3 20.000 i.e. Weichkapseln verschrieben bekommen sowie ein spezielles Shampoo für meine Haare. Weiterhin wurde geschaut, ob die nachwachsenden Haare fest in der Kopfhaut verankert sind. Meine Erfahrungen bei diesem Hautarzt mit Haarsprechstunde sind durchweg positiv. Vielleicht wäre das auch etwas für dich?