Haare stinken vom Kokosöl, was hilft?

    Hallo,


    und zwar verwende ich seit 2 Jahren alle zwei Wochen natives Biokokosöl für die Haare als Pflegekur. Ich lasse es dann so 8 Stunden über Nacht drin und wasche es dann am nächsten Morgen aus. Das meiste lässt sich auswaschen, aber komplett wird es erst spätestens bei der dritten Haarwäsche ausgewaschen.


    Meine Schwester meinte schon vor gut 2 Monaten, dass meine Haare stinken. Ich dachte, okay, dann wasche ich sie halt nochmal, dann ist der Geruch schon weg. Aber gestern meinte sie wieder, sie würden sehr stinken, und ich habe Apfelessig mit Wasser gemischt, über meine Haare gekippt und es dann ohne auszuspülen einwirken lassen. Leider stinken sie immer noch. Meine Schwester meinte, sie riechen muffig, wie verstaubt.


    Zudem muss ich noch sagen, dass ich seit längerer Zeit Kopfhautschuppen habe (habe nächte Woche endlich einen Termin beim Hausarzt), könnte das vielleicht daran liegen? Hat hier vielleicht irgendjemand einen Rat für mich?

  • 6 Antworten

    Besorge Dir mal Kaisernatron und mische das in Dein Haarshampoo. Bzgl. Deiner Schuppen kann ich Dir aus eigener Erfahrung das Neemshampoo von Farfalla empfehlen. Alternativ funktioniert bei mir auch das Alverde Shampoo Sensitive ganz gut. Jedenfalls aus Shampoo und Kaisernatron eine Paste anrühren und damit die Haare waschen. Im zweiten Waschgang ein paar Minuten einwirken lassen. Das sollte den Geruch aus den Haaren nehmen, ohne die Kopfhaut zu reizen o. ä.

    Kokosöl ist so ein minderwertiges Produkt dass nur wegen dem Medienhype so beliebt ist.


    http://www.elle.de/haaroel-kokosoel-und-sheabutter-machen-dein-haar-kaputt-268968.html


    Kokosöl ist weyer für Haar, Haut noch als Nahrungsmittel zu empfehlen!


    was du tun kannst: Haare mit normalen Shampoo waschen , keine Experimente mit Essigspülungen oder anderen Ölen!


    die Kopfhaut wird auch wegen des Öls schuppen, denn Kokosöl verstopft massiv die Poren und lässt sich nur schwer entfernen

    Ich halte nichts davon etwas als vollkommen schlecht darzustellen oder etwas als vollkommen gut darzustellen. Die Antwort dürfte wohl dazwischen liegen.


    Fette können durch eine längere Verweildauer im Haar ect. ranzig riechen. Beim Kokosfett kann das schnell passieren, wenn es das Haltbarkeitsdatum überschritten hat, ansonsten ist es relativ neutral. Was aber nicht heißt, dass es nach einiger Verweildauer doch einen Eigengeruch entwickeln kann.


    Ich habe einmal eine Haarkur aus verschiedenen Ölen von Weleda gekauft, diese eine zeitlang einziehen lassen und die Haare anschließend mit einem Shampoo gewaschen. Die Haare sind danach wohlduftend und griffig gewesen. Kokosöl habe ich, wenn überhaupt nur in ganz geringen Mengen in der Handfläche verrieben und sanft über das Haar gestrichen, so das die Haare im Winter nicht zuviel fliegen.


    Solche Experimente mit Kuren, die man die ganze Nacht einwirken lässt, habe ich auch einmal gemacht, mit Niveacreme. Das war vielleicht eine Sauerei. Ist aber auch mal so gehypt worden. Ist aber schon eine Weile her.


    Ursache für Schuppen sind oftmals bakterielle Fehlbesiedlungen oder Fehlbesiedlungen mit normalen Hautpilzen, die meist nicht pathogen sind, die sich aber aufgrund der eigenen Stoffwechsellage, sich stärker vermehren können. Das kann auch einen Eigengeruch haben, tatsächlich etwas muffig ect. Ich würde da auch nicht mit Kokosfett drangehen.


    Für die Fehlbesiedelung gibt es mehrere Ursachen für. Über die Ernährung bis hin zu einem Auffüllen von Vitamin-/Mineralstoffmängeln ist hier einiges machbar. Zink, Selen, B12, Ferretin, Vit. D. Ich würde hier einmal mit dem Hausarzt sprechen und auch fragen, was davon die Kasse zahlt und was du evt. selbst zahlen musst. Die Werte sollten in einem guten mittleren Bereich liegen und nicht zu hoch und nicht zu tief sein.


    Zwei Esslöffel Kokosflocken ersetzen eine Vitamintablette mit Selen. Dies ist für die Immunabwehr sehr wichtig.

    Ich meinte mit meinem ersten Satz nicht den Artikel von Madame Charenton. Der ist ganz gut aufgebaut. Allerdings habe ich in Sachen Feuchtigkeit und Haare auch einmal gelesen, dass das unsinnig sein soll. Was auch immer stimmen mag, es ist jeder individuell und die Haare sind es auch. Von daher, wenn etwas nicht passt, dann lässt man es am besten weg.