• Hässlich sein und die Bewerbungsfotos

    Hallo, Ich möchte mal nen Faden zu den o.g Thema aufmachen. Und zwar ist es so,dass ich mich extrem hässlich finde (naja,realistisch betrachtet bin ich vielleicht unterdurchschnittlich attraktiv) und ich finde für jemanden wie mich,wird die erfolgreiche Jobsuche durch eben diese Foto-Chose(oder wie man das schreibt). Zurecht gibt es diesen Quatsch in…
  • 40 Antworten

    na das sollte es einem aber auch wert sein,wenn es um einen neuen job geht...und die bilder bekommt man da auch als file

    eure Tips verwundern mich schon etwas......

    Zitat

    Warst du mal bei einer Typberatung für Make-Up? Die zeigen dir, wie du dich vorteilhaft schminken kannst.

    Zitat

    Blässe und Augenringe lassen sich mit dem richtigen Licht und Make-up kaschieren

    Zitat

    Du kannst ja auch vor dem Fototermin zu einer Kosmetikerin gehen oder zu einer Parfümerie und Dich dort schminken lassen.

    Zitat

    Vllt mal eine Typberatung mit Make-up, wie man sich am besten schminkt etc

    Zitat

    vieles kann man durch firsuer besuch,makeup und einen geschickten fotografen ausmärzen

    Zitat

    DER TE hat ja nun geschrieben

    Zitat

    SO einen kann ich nicht an die Kasse setzen

    Zitat

    Bin ein Typ,deswegen hab ich nicht so viel Ahnung von Makeup

    also ich finde geschminkte Männer auf Bewerbungsfotos nicht gerade ansprechend....

    Aus Prinzip habe ich mich immer ohne Foto beworben. Ich verstehe nicht, weshalb einmal überhaupt die Unsitte aufgekommen ist, bei einer Bewerbung Fotos mitzuschicken. Natürlich gibt es Spezialfälle, wer die Blondine auf der Autoausstellung machen will, sollte da auch ein Foto mit Ganzkörperansicht schicken, das gehört da zur Qualifikation. Aber sonst? Wenn es um Gefallen, Sympathie geht, dann sieht man das sowieso spätestens beim Bewerbungsgespräch. Was bringen retouchierte Fotos, wenn man dann praktisch nicht mehr erkannt wird?


    Und diese Geschichten mit frischer Frisur, professionellem Make Up und technischer Verschönerung des Fotos. Mich schrecken solche Bewerbungen immer ab, weshalb? Wenn der Mensch soviel Freizeit für solchen Schnickschnack hat, arbeitet er dann überhaupt oder geht er alle 15 Minuten weg um sich frisch zu machen?


    Leider ist (oder war es?) auch üblich, Arbeitslosen dies einzuhämmern, was eine professionelle Bewerbung sein soll. Es gibt Bewerbungsmappen, Bewerbungsfotos, Bewerbungskurse. Letzteres ist eigentlich fies, da lernt man sich nur zu verstellen, peinlich wenn die Leute dann das Programm starten, was ihnen im Kurs eingebeult worden ist. Selbst komme ich manchmal auch in Bewerbungskommissionen. Was mir wirklich Eindruck macht, ist ein Anschreiben aus maximal drei Sätzen und ein Lebenslauf, sowie Kopien von Zeugnissen. Und zusammengefaltet auf maximal DIN A5!

    Hallo BiggestDreamer87,


    wichtiger als das Foto sind bei Ausbildungsplätzen die Schulzeugnisse. Wenn durch das Foto-Thema die Zensuren leiden, kann das auch zu Absagen führen.


    Bei Schülern sind Fotos in den meisten Fällen üblich. Man kann aber auch offensiv damit umgehen: z.B. "Wenn Sie sich ein Bild von mir machen möchten, laden Sie mich einfach zum Test oder Vorstellungsgespräch ein."


    Bei dem Foto geht es meist nicht um Schönheit, sondern um Sympathie, Ausstrahlung, Lebensfreude ....


    Ein verkniffener Gesichtsausdruck ist sehr ungünstig. Ich stimme auch Nachtuhu zu: Wenn jemand sein Äußeres zu wichtig nimmt, habe ich auch die Sorge, dass die Arbeit zu kurz kommt.


    Im Einzelhandel kommt es ggf. auf die Branche an: In einer Parfümerie/Drogerie etc. spielt das Make-up eine große Rolle. Ein Optiker wird bei Bewerbungsfotos immer auf die Brille achten. Ein Zahnarzt immer auf die Zähne. Bei einer Arbeit im Elektroladen ist eher die Ausstrahlung wichtig. Ggf. macht es auch einen Unterschied, ob man eine Ausbildung als Verkäuferin oder Einzelhandelskauffrau beginnt.


    Vielleicht hilfreich:


    http://www.patenmodell.de/arbeitsuchende/informationen/


    Viel Erfolg bei der Stellensuche!


    Gruß


    RHW

    Zitat

    Bei dem Foto geht es meist nicht um Schönheit, sondern um Sympathie, Ausstrahlung, Lebensfreude ....

    Tja,dann hab ich ohnehin keine Chance,weil ich keine Lebensfreude habe und das wohl auch ausstrahle.Ich habe wohl von Natur aus nen sehr negativen Gesichtsausdruck (habe letztens Bilder für den Führerschein machen müssen,wo man ja "neutral" gucken sollte. da hab ich mich extra angestrengt,ein wenig freundlich zu gucken,und auf dem Bild sah ich dann letzendlich aus wie ein Schwerverbrecher),was nunmal sehr unsympathisch rüberkommt.


    Und die Bilder auf denen ich zwanghaft lachen MUSSTE (frühere Bewerbungsfotos) sahen einfach nur hässlich, unecht und aufgedrängt aus. Da bewerb ich mich wirklich lieber OHNE Bild ..

    Unsere Sicht von uns selbst ist NIE objektiv, und es ist viel mehr als eine unumstößliche Tatsache eine Frage der Ausstrahlung, wie andere uns sehen. Ich bin sicher, Deine schlechte Meinung von Dir selbst schadet Deinem Aussehen wesentlicher als Deine aufgezählten "Makel".


    Wenn Menschen in ihre Einzelteile zerlegt werden, ist es immer eine Sache der subjektiven Bewertung ist, ob sie positiv oder negativ wahrgenommen werden. Blaue Augen z. B. kann man hübsch nennen oder wässrig. Sommersprossen kann man niedlich oder besonders finden oder ablehnen, Bewertungen sind immer subjektiv. Viele finden den großen Mund mit vielen Zähnen von Julia Roberts schön, andere mögen ihn gerade deswegen nicht.


    Du könntest also, wenn Du von Dir nur überzeugt genug wärest, mit ein und demselben Aussehen, das Dir jetzt als wenig selbstbewusster Mensch hässlich erscheint, gut ankommen bei anderen, allein durch eine gute Meinung von Dir selbst.


    Aber das wirst Du vermutlich alles schon wissen. ;-) Ich denke, es liegt an fehlendem Selbstbewusstsein, und das am Aussehen festzumachen, ist ein weit verbreiteter Irrtum.

    Zitat

    - Blasse Haut mit Sommersprossen und leichten Hautproblemen (leichte Akne)


    - Rote Haare


    - Fiese Schwärze unter den Augen (unabhängig davon wieviel ich schlafe;ist seit Jahren so)

    Zumindest dafür können Schwarz-Weiß-Photos vorteilhaft sein.

    Zitat

    Und mal ehrlich, wer will schon einen Chef, der seine Angestellten nach dem Aussehen auswählt?

    Wenn man zwei Menschen mit der gleichen Qualifikation und Ausstrahlung hätte, warum nicht den subjektiv schöneren einstellen.


    Gut, wenn die Firma klein ist, will der Chef vielleicht besser aussehen im Vergleich. Oder er will absichtlich keine schöne Sekretärin, damit die Gefahr sexueller Belästigung kleiner ist. Aber viele Leute umgeben sich gerne mit schönen Menschen – wenn sie gleichzeitig oder davor noch auf die Qualifikationen achten, kann man ihnen das kaum vorwerfen.



    Zitat

    und auf dem Bild sah ich dann letzendlich aus wie ein Schwerverbrecher

    Auch in dieser Branche werden ständig qualifizierte Leute gesucht...

    Zitat

    Bin ein Typ,deswegen hab ich nicht so viel Ahnung von Makeup etc.

    Na dann ist Ausstrahlung noch viel wichtiger als Aussehen. Und an der Ausstrahlung kann man durchaus viel ändern.

    Ich bin immer erstaunt, wie oft sich über die "Ungerechtigkeiten" aufgeregt wird. Ja, wir Menschen sind so: Wir bewerten nun mal nach dem Äußeren. Wie soll denn auch das Innenleben (ein)geschätzt werden, ohne es zu kennen?


    Auch Fachkenntnisse werden in der Regel noch mehr wertgeschätzt, wenn sie zumindest gekoppelt sind mit einem freundlichen Gesichtsausdruck – sorry, aber den sollte jeder mit etwas Mühe hinkriegen – mit "Schönheit" hat das gar nicht mal etwas zu tun, mehr wohl damit, dass der potentielle Mitarbeiter selten allein arbeitet: Der Personalchef geht eventuell ja nicht ganz zu Unrecht davon aus, dass ein grimmiger Gesichtsausdruck auf einem Bewerbungsfoto auf einen nicht gerade fröhlichen Arbeitnehmer hindeutet – und das kann bei Arbeit im Team Probleme signalisieren.


    Ich würde mich nie ohne Foto bewerben. Abgesehen davon, dass viele Personalchefs diese Bewerbungen gleich aussortieren, finde ich, dass die Firma durchaus ein Recht darauf hat, im Vorfeld zu sehen, mit wem sie es zu tun hat.